{"id":1181,"date":"2012-04-16T17:46:52","date_gmt":"2012-04-16T15:46:52","guid":{"rendered":"http:\/\/ww2.alpenflugzentrum.de\/wordpress\/?page_id=1181"},"modified":"2012-04-16T22:13:14","modified_gmt":"2012-04-16T20:13:14","slug":"die-ersten-600km","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.alpenflugzentrum.de\/wordpress\/?page_id=1181","title":{"rendered":"Die ersten 600km"},"content":{"rendered":"<p><em>von Martin M\u00fcller<\/em><\/p>\n<p><a href=\"wp-content\/uploads\/2012\/04\/WalterWeberL.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"wp-content\/uploads\/2012\/04\/WalterWeber.jpg\" alt=\"[Walter Weber]\" width=\"320\" height=\"264\" \/><\/a>Um 6:00 Uhr morgens des 28. Juni 1992 bin ich bei stahlblauem Himmel auf dem Weg zum Flugplatz Unterw\u00f6ssen. Heute will ich mal Strecke f\u00fcr die DMSt anmelden. Am Flugplatz angekommen bin ich mir nicht sicher, wohin ich heute fliegen soll, und so hole ich mir Rat bei Walter Weber ein, der wie immer um diese Uhrzeit schon am Flugplatz anzutreffen ist.<\/p>\n<p>Walter meint, die Alpens\u00fcdseite w\u00e4re heute gut, das stimmt mich zwar skeptisch, da ich jenseits des Hauptkammes bis jetzt nur wenig Flugerfahrung habe, dennoch entscheide ich mich f\u00fcr Dobratsch &#8211; St.Anton als Wendepunkte. Am F-Schlepp Start herrscht gro\u00dfes Gedr\u00e4nge, aber auch gro\u00dfer Optimismus. Mit Helmut Roemer stehe ich ganz vorne zum Doppelschlepp, er hat 1000km angemeldet und will ganz fr\u00fch los.<\/p>\n<div><a href=\"wp-content\/uploads\/2012\/04\/Doppelschl1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"wp-content\/uploads\/2012\/04\/Doppelschlepp.jpg\" alt=\"[Doppelschlepp]\" width=\"400\" height=\"315\" \/><\/a><\/div>\n<p>Um 9:30 Uhr, mir eigentlich zu fr\u00fch, setzt sich die Remorqueur vor uns in Bewegung, bei immer noch wolkenlos blauem Himmel. Nach einem ruhigen Schlepp geht der Jochberg dann aber \u00fcberraschenderweise doch schon mit 1,5m\/s Steigen auf 2100m MSL. Mit dieser H\u00f6he kann ich \u00fcber den Flugplatz gleiten und schon kurz vor 10:00 Uhr meinen Abflugpunkt fotografieren, um gleich wieder zur\u00fcck zum Jochberg in den Morgenbart zu fliegen.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Thermikpause geht&#8217;s wieder hoch und ich fliege \u00fcber H\u00f6rndlwand, D\u00fcrrnbachhorn und den Loferer Almen in Richtung Steinernes Meer. Ab Lofer folge ich den niedrigen H\u00fcgeln, die \u00f6stlich der Stra\u00dfe nach Saalfelden liegen. F\u00fcr den Vormittag ist die Thermik hier zwar etwas zerrissen aber dennoch verl\u00e4sslich, und das bringt mich an die Westecke des Steinernen Meeres unter das Breithorn. Hier mu\u00df ich meine SB-5 nah an den Fels steuern, um die Thermik dann im engen Kreis zu zentrieren. \u00dcber den Hundstein geht es dann ohne Probleme zum Bernkogel, dem markanten Berg am Eingang des Gasteiner Tals.<\/p>\n<p>Auf Gipfelh\u00f6he erreiche ich den R\u00fccken, der mich nach B\u00f6ckstein an die Hauptkammh\u00fcrde f\u00fchrt. Unter mir kann ich beobachten, wie sich das braungr\u00fcne H\u00f6hengras im Aufwind wiegt. Obwohl sich hier gerade erst erste Kondensen bilden, tr\u00e4gt die ganze Talflanke so gut, da\u00df ich fast kreislos \u00fcber die Autoverladestation am Ende des Tales gelange. Am Stubnerkogel mu\u00df ich nochmal kreisend H\u00f6he f\u00fcr die Hauptkammquerung holen. In guten 2-3 m\/s Steigen, die aus der steilen S\u00fcdostflanke heraufstr\u00f6men, geht es aufw\u00e4rts. W\u00e4hrend des Kreisens kommt Walter mit seiner DG 202 \u201eMT\u201c zu mir in den Bart. Gen\u00fcgend hoch queren wir dann gemeinsam auf die Alpens\u00fcdseite ins M\u00f6lltal.<\/p>\n<div><a href=\"wp-content\/uploads\/2012\/04\/BoecksteinL.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/2012\/04\/Boeckstein.jpg\" alt=\"[Boeckstein]\" width=\"480\" height=\"324\" \/><\/a><\/div>\n<p>Der erste Bart K\u00e4rntens ent\u00e4uscht uns, und wir fliegen weiter an die Ostflanke des Salzkofels, aber auch hier nur ein knapper Meter Steigen. Walter verl\u00e4sst die aufsteigende Luft schon vorzeitig Richtung Goldeck in dunstiger werdende Luft. Ich folge ihm un\u00fcberlegterweise anstatt hier mehr H\u00f6he herauszuholen. Das hat zur Folge, da\u00df er dank des guten Gleitens der DG \u00fcber der Gipfelkuppe des Goldeck ankommt und den Aufwind zu fassen bekommt, ich aber 150m tiefer um die \u00f6stliche Gipfelschulter herum auf die S\u00fcdseite mu\u00df und kein ausfliegbares Steigen finden kann, sondern hier noch an Boden verliere.<\/p>\n<p>Tief und mit etwas mulmigem Gef\u00fchl segle ich weiter in Richtung Gailtal \u2013 Walter habe ich bereits aus den Augen verloren. Als ich gar nicht damit rechne, regt sich das E-Vario \u00fcber den niedrigen Waldbuckeln \u00f6stlich des Wei\u00dfensees. Es ist zwar nur 1 m\/s Steigen, aber im Moment ist es mir mehr als genug. Die Wetteroptik hier und zur ersten Wende ist nicht gerade sehr verlockend. Tiefe, sich ausbreitende 6\/8 Cumulusbew\u00f6lkung, der Sendemast am Dobratsch, meinem Wendepunkt, ist gerade noch frei von den w\u00e4sserigen Wolken der S\u00fcdluftthermik.<\/p>\n<p>Mit Gipfelh\u00f6he schie\u00dfe ich mein Wendefoto, als Walter zu mir fliegt und mir mit der Hand aus dem Fenster zuwinkt. Er hat hier extra auf mich gewartet um mich zum Weiterflug zu ermutigen. Miteinander sprechen k\u00f6nnen wir leider nicht, da mein Funk kurz nach dem Start ausgefallen ist. Anschlie\u00dfend verschwindet Walter unter den feuchten Thermikschwaden des Gailtals nach Westen \u2013 erst sp\u00e4t am Abend werden wir uns wiedersehen.<\/p>\n<p>Meine Streckenabsichten habe ich nun endg\u00fcltig verworfen und will schnellstm\u00f6glich zur\u00fcck auf die Alpennordseite in besseres Flugwetter. \u00dcber die Kreuzeckgruppe geht es langsam an Lienz vorbei in wieder klare und blaue Luft Richtung Hauptkamm. Doch f\u00fcr die Querung dieser Barriere nach Norden brauche ich einiges mehr an H\u00f6he, und so fliege ich westlich der Glocknerstra\u00dfe weiter, zweifelnd \u00fcber die Thermikverh\u00e4ltnisse vor mir.<a href=\"wp-content\/uploads\/2012\/04\/HeiligenblutL.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"wp-content\/uploads\/2012\/04\/Heiligenblut.jpg\" alt=\"[Heiligenblut]\" width=\"400\" height=\"280\" \/><\/a>Kurz vor Heiligenblut sch\u00fcttelt es dann aber gewaltig an der SB-5 \u2013 mit 4 m\/s Steigen geht es ohne Wolkenzeichen auf 3800m MSL, unglaublich hoch gegen\u00fcber dem Tiefpunkt im Gailtal. Mit dieser H\u00f6he kann ich nat\u00fcrlich ohne Probleme den Hauptkamm \u00fcber die Glocknerstra\u00dfe queren, vorbei am Wiesbachhorn gleite ich zur Schmittenh\u00f6he an den Pinzgauer Spaziergang.<\/p>\n<p>Es ist jetzt 14:30 Uhr und beim Blick nach Westen mit sch\u00f6nen, hohen Thermikwolken, wie sie nur die wenigen wirklich guten Streckentage eines Jahres an den Himmel zaubern, habe ich sofort meine Strecke mit der zweiten Wende St.Anton wieder auf dem Plan. In dem mir nun vertrauten Fluggebiet komme ich schnell, zeitweise auch kreislos bis \u00fcber das Kreuzjoch. Hier ist heute wirklich alles in der Luft was Fl\u00fcgel oder Laken und Leinen hat. Den Rastkogel im Visier, quere ich \u00fcber das Zillertal in die Tuxer Alpen bei sp\u00fcrbar auffrischendem Nord- oder Nordwestwind. GPS und Rechner zur genauen Windbestimmung hatte ich damals noch nicht. \u201eDie Tuxer sind fuchser\u201c habe ich irgendwo am Flugplatz mal geh\u00f6rt und auch ich mu\u00df hier aufpassen, denn viel Spielraum zwischen Berg und Wolke habe ich hier nicht.<\/p>\n<p>S\u00fcdlich vom Rosenjoch gleite ich \u00fcber die Brennerstra\u00dfe ins Stubaital, nach Neustift, wo ich mit einem heftigem Lee empfangen werde. Die Anzeigen stehen auf Anschlag Fallen. Ich dr\u00fccke nach und erreiche den S\u00fcdhang auf halber H\u00f6he. Die Bergflanke aus Gras und Fels mit Lawinenschutzz\u00e4unen t\u00fcrmt sich hoch \u00fcber mir auf. An einer H\u00fctte vor mir flattert eine Fahne wie wild im thermischen Wind, \u00fcber allem h\u00e4ngt eine hakenf\u00f6rmige Wolke. Heftige B\u00f6en treffen einen Moment sp\u00e4ter mein Flugzeug und k\u00fcndigen einen heftigen Leebart an, der mich im engen Kreis mit 5 m\/s Steigen wieder an die Basis \u00fcber die Schnee- und Gletscherschultern der vor mir liegenden 3000er-Massive bringt. Weiter geht es \u00fcber das Oetztal, den Wildgrat und das Piztal zum Venetberg, im regelm\u00e4\u00dfigen Auf und Ab, mit ausgepr\u00e4gtem Fallen und starker Leethermik. Die Wolkenuntergrenze mit knapp 3400m ist zwar nicht schlecht, aber die Thermikverh\u00e4ltnisse mit der starken Nordstr\u00f6mung seit den Tuxern haben mich doch etwas langsam vorw\u00e4rts kommen lassen. Auch die Routenwahl \u00fcber den hohen Hauptkamm mit der geringen Bewegungsfreiheit stellte sich als zeitraubend und schwierig heraus. Der Venetberg hat mich noch nie entt\u00e4uscht und auch heute steigt es gut nach oben, so da\u00df ich die Parseier Spitze in den Lechtalern auf Grath\u00f6he anfliegen kann. \u00dcber der Gebirgskette zur Wende nach St Anton tr\u00e4gt es sehr gut unter einer Reihe sch\u00f6ner Streckenwolken. Am Talende vor dem Arlbergpass gleite ich \u00fcber den Ort und schie\u00dfe das zweite Wendefoto vom Bahnhofsgeb\u00e4ude St.Anton.<\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcck an den H\u00e4ngen n\u00f6rdlich des Ortes kann ich auf Anhieb ein bis zwei Meter Steigen ausmachen, mir ist es jedoch zu wenig, denn kurz zuvor waren es noch 3-4 m\/s. Es ist schon 16:50 Uhr und ich will schneller werden, so fliege ich ostw\u00e4rts auf den ansteigenden Grat zu und begehe damit einen entscheidenden Fehler. Das Lee schl\u00e4gt sofort und ohne Gnade zu. Die SB-5 verliert jegliche Fahrt und sackt durch. Ich dr\u00fccke stark nach, aber mein Vogel taumelt nach unten wie ein welkes Blatt im Herbstwind.<\/p>\n<p>Ich fliege weiter Ostkurs (und falle mit den Varios am Anschlag) in der Hoffnung einen Leebart zu finden. Bei Pettneu aber ist meine Flugh\u00f6he auf gerade noch 400-500m \u00fcber Talgrund geschrumpft, eine Landewiese neben der Bahnlinie habe ich schon ausgemacht \u2013 als sich nah am Hang doch wieder ruppiges Steigen ank\u00fcndigt. Direkt an der Wand komme ich durch enges hangachten 150m h\u00f6her \u00fcber einen kleinen Gel\u00e4ndevorsprung. Dort kann ich direkt an der Wand einkreisen. Unter mir auf der kleinen Kuppe winkt eine Familie mit Kindern zu mir herauf, gl\u00fccklicherweise bleiben sie bald in der Tiefe zur\u00fcck.<\/p>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"wp-content\/uploads\/2012\/04\/sb-5-4.jpg\" alt=\"[SB-5]\" width=\"400\" height=\"300\" \/><\/div>\n<p>Langsam l\u00e4sst die Anspannung der drohenden Au\u00dfenlandung nach und mit 1,5 m\/s Steigen kann ich die Grate der Lechtaler wieder unter mir lassen, aber es ist schon 17:30 Uhr und die Thermik wird schw\u00e4cher.\u00a0<em>\u201eNur noch so weit wie m\u00f6glich Richtung Unterw\u00f6ssen kommen, damit die R\u00fcckholer nicht so lange fahren m\u00fcssen\u201c<\/em>\u00a0denke ich mir. \u00dcber den Lechtalern bleibe ich hoch und komme mit Steigwerten um die zwei Meter noch recht gut vorw\u00e4rts. Die Mieminger erreiche ich knapp \u00fcber Gipfelniveau, finde aber kein brauchbares Steigen mehr. So gleite ich n\u00f6rdlich der Kammlinie mit vermindertem Sinken zur Hohen Munde. Kaum da\u00df ich die Mieminger mit Kurs Innsbruck verlasse, dr\u00fcckt mich erneut ein Lee nach Seefeld hinunter. Die Nordkette baut sich immer h\u00f6her vor mir auf, ich visiere eine niedrige, latschenbedeckte Kuppe westlich von Innsbruck an, \u00fcber der noch ein Wolkenzeichen am abendlichen Himmel steht. Zwanzig Meter \u00fcber Gipfel schneide ich den Bart, die Latschen unter mir werden im Aufwind gesch\u00fcttelt. Mit \u00fcber 2 m\/s geht es nochmal bis an die Basis auf 3000m MSL hinauf,\u00a0<em>\u201eSuper\u201c<\/em>\u00a0denke ich,\u00a0<em>\u201evielleicht komme ich ja noch nach Kufstein\u201c<\/em>\u00a0\u2013 aber es ist schon 18:30 Uhr.<\/p>\n<p>\u00dcber der Nordkette ist thermisch nichts mehr los, die Wolken haben sich aufgel\u00f6st oder sind auseinandergelaufen. Mit bestem Gleiten versuche ich durch Abfliegen der Nordflanken \u00fcber Grat zu bleiben. Als ich nun so in ruhiger, abendlicher Luft segle, komme ich mir allein und hoffnungslos vor, so ganz ohne Funk \u2013 das letzte Flugzeug habe ich in den Lechtalern gesehen. Meine Freunde in Unterw\u00f6ssen werde ich heute wohl nicht mehr erreichen. Kurz nach Innsbruck komme ich unter Kammh\u00f6he und mu\u00df nun auf die S\u00fcdseite des Karwendels ins Inntal ausweichen. Sofort setzt Fallen ein. In der Gegend der Vomperlochklamm zupft ein letztes mal sanfte Thermik aus einer schattigen Scharte an der SB-5. In 20 Min. kann ich noch einmal knapp 200m erk\u00e4mpfen, dann gleite ich in leichtem Fallen weiter Richtung Kufstein. Hoch \u00fcber dem Rofangebirge steht noch ein ansehnlicher Cumulant im r\u00f6tlichen Abendlicht, doch ich bin schon viel zu tief um den Aufwind noch zu erreichen.<\/p>\n<p>Inntalseitig schwebe ich an dem Massiv vorbei und halte auf den langen R\u00fccken zu, der zum Pendling f\u00fchrt. In Gipfelh\u00f6he erreiche ich den Brandenberg, auf seiner Nordwestseite zeigt das Vario Null oder sogar leichtes Steigen. Jetzt merke ich erst erleichtert, da\u00df hier in dieser H\u00f6he der abendliche Talwind an die H\u00e4nge bl\u00e4st. F\u00fcr einen H\u00f6hengewinn gen\u00fcgt der Hangwind zwar nicht, doch ohne H\u00f6henverlust komme ich 20km weiter bis unter den Pendling bei Kufstein mit seinem Gipfelhaus. Hier versuche ich noch ein paar Meter H\u00f6he zu holen und Schock \u2013 jetzt w\u00e4re ich fast in die Dr\u00e4hte der Materialseilbahn geflogen, die hier an der Nordwestseite herauff\u00fchren. Die schon fast 10h Flugzeit haben doch schon an meiner Konzentration geknabbert? Gef\u00e4hrlich! Um ca. 19:40 Uhr gleite ich hin\u00fcber zum \u201eKufsteiner Hang\u201c an den Zahmen Kaiser. Seine Felsen leuchten schon r\u00f6tlich im Abendlicht. Vielleicht weht ja hier auch noch der Talwind, 300 Meter fehlen mir, um das W\u00f6ssner Tal zu erreichen. Gespannt fliege ich den Felsblock an und kann es dann kaum glauben als das Vario von Sinken langsam auf Null und dann noch bis auf \u00fcber 2 m\/s Steigen ausschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Es ist wie im Traum nach der K\u00e4mpferei der letzten Stunden. Die Abendsonne steht schon niedrig im Westen, ich hatte schon jede Hoffnung verloren noch heimzukommen, und hier kann ich nun mit Leichtigkeit den Grat \u00fcberh\u00f6hen. Als ich ich nun ins abendliche Unterw\u00f6ssner Tal gleiten kann, l\u00f6st sich die ganze Anspannung des Fluges und ein tolles Gef\u00fchl der Zufriedenheit macht sich breit, es noch heim geschafft zu haben, nachdem der Flug in St. Anton ja schon fast beendet war. Nach \u00fcber 10h Flugzeit bin ich dann wieder gl\u00fccklich in Unterw\u00f6ssen gelandet.<\/p>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/2012\/04\/Formular.jpg\" alt=\"[Formular]\" width=\"620\" height=\"438\" \/><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Martin M\u00fcller Um 6:00 Uhr morgens des 28. Juni 1992 bin ich bei stahlblauem Himmel auf dem Weg zum Flugplatz Unterw\u00f6ssen. Heute will ich mal Strecke f\u00fcr die DMSt anmelden. 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