{"id":3543,"date":"2016-06-29T22:30:26","date_gmt":"2016-06-29T20:30:26","guid":{"rendered":"http:\/\/ww2.alpenflugzentrum.de\/wordpress\/?p=3543"},"modified":"2016-06-29T22:30:26","modified_gmt":"2016-06-29T20:30:26","slug":"tag-10-29-06-ab-ins-koerbchen-mu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alpenflugzentrum.de\/wordpress\/?p=3543","title":{"rendered":"Tag 10, 29.06.  Ab ins K\u00f6rbchen MU&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Zun\u00e4chst einmal eine Richtigstellung von Bea zum ersten Flugtag: Der Prop des unwilligen Fliegers war von dem anderen Propellerschnitzer, nicht der aus Rosenheim. Aber der Motor war ja mal in erster Linie schuld.<\/p>\n<p>Die verpackte DG hat heute mit Besitzer, R\u00fcckholerin und gezogen von Opel Wei\u00df einfach (ohne Klima und so&#8230;) den Heimweg nach S\u00fcden angetreten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.alpenflugzentrum.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG-20160629-WA0001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-3544\" src=\"https:\/\/www.alpenflugzentrum.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG-20160629-WA0001-150x150.jpg\" alt=\"IMG-20160629-WA0001\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie Mathias abgeschnitten hat, nun ja, es gibt Dinge, die dauern uneeendlich lange. Meine diesbez\u00fcgliche Frage wurde mit: September beantwortet.<\/p>\n<p>Wobei ich mir die Auswertung all dieser Fl\u00fcge entlang der Ausschreibung auch, na ja, Steine klopfen kann man auch (-:, etwas m\u00fchsam vorstelle.<\/p>\n<p>Warten wir es also ab.<\/p>\n<p>Ansonsten \u00fcberlasse ich das Feld und das Wort jetzt mal dem Piloten:<\/p>\n<p>&#8222;So, dann kommt noch der Pilotenbericht zum letzten Tag. Die Wettervorhersage war im Grunde gut, allerdings mit abschirmenden Wolkenfeldern, besonders zu Tagesbeginn. Je sp\u00e4ter am Tag, desto besser. Andererseits war klar, dass die erste Gruppe es nach Venlo schaffen w\u00fcrde und da z\u00e4hlt nur, wer als erster ankommt. Also auch nicht zu lange warten. Ich glaube, ich habe dann einen ganz guten Zeitpunkt erwischt, am Anfang noch sehr blau und langsam, aber nicht wirklich absaufgef\u00e4hrdet.<br \/>\nAb der letzten Wende Borkenberge lag dann eine gro\u00dfe, dunkle Abschirmung aus auseinandergelaufenen Cumulus bis zum Rhein. Aber wie am Tag zuvor trug es darunter \u00fcberall ganz leicht, so dass ich mit relativ wenig H\u00f6henverlust durch kam. Am Rhein, genau an der Westkante dann der Bart des Tages, eine Zwei vor dem Komma hatte ich gef\u00fchlt seit Tagen nicht mehr gesehen. Auch in Richtung Venlo sah das Wetter immer besser aus. Die letzten paar Kilometer waren also ganz problemlos, wenn man es nicht mehr braucht&#8230; Landung auf der h\u00f6chsten Erhebung weit und breit, 44m MSL, geschafft. Tats\u00e4chlich um die Aufgabe rum gekommen, ohne stecken bleiben, ohne Aufgeben, schon ein tolles Gef\u00fchl. Bevor der ganz gro\u00dfe Durchh\u00e4nger kam schnell die Ausr\u00fcstung sortiert und den Flieger verpackt. Danach bei einem eiskalten Bier in der wunderbar k\u00fchlen und schattigen Club-Bar das Log ausgef\u00fcllt und abgegeben. Fini. In einer lustigen Runde aus Holl\u00e4ndern, Belgiern und Deutschen wurde schlie\u00dflich mit Gro\u00dfer-Griechen-Grillplatte die Di\u00e4t aus Fliegersemmeln und Gummib\u00e4rchen beendet. Sieben Tage am St\u00fcck geflogen, immer wieder \u00fcberrascht wie weit man kommt wenn man einfach den ganzen Tag in eine Richtung fliegt, jeden Abend woanders gelandet. Sicherlich eines der au\u00dfergew\u00f6hnlichsten Erlebnisse, die man als Segelflieger haben kann. Vielen Dank an Bea, die schon wieder Auto f\u00e4hrt, die Kids, die zwei Wochen lang selbst kochen und einkaufen und aufr\u00e4umen mussten und nat\u00fcrlich ab AB, BV und JOY die brav vorausgeflogen sind und glaubhaft versichert haben, dass man den Rand noch nicht sehen kann. Denn in Nordpolen ist f\u00fcr jeden erkennbar, dass die Erde eine flache Scheibe ist.&#8220;<\/p>\n<p>Und auch nochmal Bea:<\/p>\n<p>&#8220; Ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Abenteuer war es wirklich. K\u00f6rperliche und mentale Grenzen habe ich besser kennengelernt. Selbstmotivation nach 6 Std. Autofahrt und das Ziel noch weit. Was sehr geholfen hat, war dass ich die Gegend relativ gut kannte und wir in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden Bezugspersonen gehabt h\u00e4tten, die im Notfall dagewesen w\u00e4ren. naja ausser in Polen. In Warschau und Krakau war ich schon, Jelenia Gora auch&#8230;also ich wusste, man findet wieder heim.&#8220;<\/p>\n<p>Eigentlich sollte sie auch das letzte Wort haben, aber das kommt dann doch von Mathias, wer es liest versteht auch warum:<\/p>\n<p>&#8222;Die R\u00fcckholer sind die wahren Helden der Euroglide und deshalb auch entsprechend m\u00fcde. Wo die Piloten 2500 km fliegen, fahren die Autos locker 1000 km mehr.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.alpenflugzentrum.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG-20160629-WA0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-3545\" src=\"https:\/\/www.alpenflugzentrum.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG-20160629-WA0002-150x150.jpg\" alt=\"IMG-20160629-WA0002\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zun\u00e4chst einmal eine Richtigstellung von Bea zum ersten Flugtag: Der Prop des unwilligen Fliegers war von dem anderen Propellerschnitzer, nicht der aus Rosenheim. Aber der Motor war ja mal in erster Linie schuld. 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