AFZ goes East – 2. Tag (Sonntag)

 

Oa Hitz is des….

Morgens beim Briefing sind es schon 28 Grad. Und das um halb zehn… . Daher wollen alle einen Ruhetag einlegen, die Winde wird heut auch instand gesetzt. Alle. Nein, ein standhaftes Duo AFZler will dem angesagten Wettermix aus umlaufenden Winden, mäßiger Thermik und Abschirmungen mit unmittelbar drohendem Übergang zu beleuchteter Thermik trotzen und fliegen.

Bei Philip verständlich, muss er doch Dienstag Abend heim, und Bernd will sich den Platz mal von oben ansehen. Der Rest zieht sich in den Schatten der Vorzelte zurück, und da Philip mittags nach einer Viertelstunde wieder da ist, Bernd nach einer Halben, sieht alles nach einem ruhigen Tag abhängen aus. Selbst Roland hat keine Flugambitionen, und Natascha hat sofort ihren bevorzugten Platz auf einem Liegestuhl gefunden.

Die Ruhe wird von Thomas jäh unterbrochen, als er Ute und Axel fragt, ob sie die Nerven behalten werden: (Hans Limmer bringt ihnen den zweiten Flieger heute mit) 100 km vor dem Ziel ist Hans mit einem geplatzten Reifen kurz vor Dresden liegen geblieben. Da Manfred Schneider und Rene Dohmann ihn aufgelesen haben ist er nicht ganz allein, aber trotzdem gestrandet.

Wir beschließen, ihnen mit einem passenden Reifen entgegen zu fahren, denn leider hat der Reservereifen der DG 600 von Baranowski´s  letztes Wochenende auch aufgegeben und wurde noch nicht ersetzt.

Unterbrochen wird unser suchen nach Werkzeug und einem Rad von der Nachricht, dass man mit Hilfe der Polizei einen Reifendienst gefunden hat, der Sonntag mittags (!) einen neuen Reifen aufgezogen hat und bald wieder losfährt. Axel, nervlich ziemlich angekratzt, mag aber das Werkzeug noch nicht wegräumen…

Ein von Philip gesponsertes Eis hebt die Laune gewaltig, auch dass wir Thomas zum Verspeisen seines Eises irgendwo auf den Weiten des Klixer Flugplatzes hierfür mit einem Relais-Anruf über Jan in Unterwössen auftreiben müssen, macht Laune.

Zumindest bei Axel und Ute sinkt die Laune auf den Tiefstpunkt, als Thomas eine halbe Stunde später wieder auftaucht und mit DER Hiobsbotschaft aufläuft: 30 km vor Bautzen hat auch der zweite Reifen des Anhängers mit einem lauten Knall sein luftiges Leben ausgehaucht und das Gespann ein weiteres Mal zum Stehen gebracht.

Nun wird der ursprüngliche Plan aufgegriffen, die Felge mitbringen, den Anhänger stehen lassen und nach einem passenden Reifen suchen und hinfahren. Meine Ahnung, ursprünglich mit zwei Reifen nach Dresden zu fahren und Axels Ahnung, das Werkzeug nicht zu verräumen, haben sich als prophetisch erwiesen.

Na ja, wenigstens Hans, Manfred und Rene sind da, um halb sechs machen sich Philip, Ute und Axel auf, den reifenlahmen C2-Anhänger zu bergen.

Gegen sieben treffen sich alle im Sächsischen Jäger und wir lassen den Tag bei einem guten Essen und dem einen oder anderen Bierchen ausklingen. Zu erzählen haben wir uns – trotz wenig fliegen bisher – weiß Gott genug. Und eine maximale Pannenserie bei Ute & Axel hat hoffentlich ein Ende…

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