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Außenlandefelder Südfrankreich, Nationalpark Hohe Tauern

Noch ein Nachtrag zum ersten Streckenfliegernachmittag dieses Winterhalbjahres:

Landefelder Südfrankreich

Ute & Axel haben zahlreiche Außenlandefelder in Südfrankreich besucht und einen (leider) datentechnisch recht voluminösen Bericht mit zahlreichen Bildern darüber verfasst.

Nachdem nun diverse Upload-Begrenzungen umschifft werden konnten, steht der Bericht endlich hier zum Download bereit:

2018 11 10 AFZ Aussenlandefelder Suedfrankreich

Viel Spaß bei der Lektüre und vielen Dank an „die Baranowskis“!

Und auch Jan war aktiv:

Nationalpark Hohe Tauern

„Nachdem die Nationalparkverwaltung des Nationalparks Hohe Tauern ja
trotz wiederholter Nachfrage nicht in der Lage zu sein scheint, die
GIS-Daten ihres Nationalparks herauszugeben, habe ich mit folgendem Tool:

https://portal.tirol.gv.at/weboffice/tirisMapsView/synserver?project=npht&client=core

mal ein wenig gespielt. Man kann sich da die verschiedenen Zonen des
Nationalparks darstellen lassen, und man kann manuell Koordinatenpunkte
rausgreifen. So konnte ich die Umrandung der drei Sonderschutzgebiete in
vereinfachter, nach Gusto geglätteter Form dann doch recht einfach in
eine Luftraumdatei umsetzen.

Dieselbige findet Ihr anbei. Achtung: diese Datei enthält eben nur die
höchste Schutzklasse, nämlich die Sonderschutzgebiete – in die darf m.E.
noch nicht mal ein reines Segelflugzeug rein. Die nicht ganz so extrem
streng geschützten Kernzonen sind in meiner Datei nicht enthalten; für
Klapptriebwerkler und TMG sind diese aber (je nach Lesart und
Bundesland) evtl. ebenfalls problematisch!“

Hier die Datei Nationalpark Hohe Tauern Sonderschutzgebiete

AAC 2015

AAC_2015
Übermorgen (30. Mai 2015) beginnt der Alpe Adria Cup 2015 – wieder unter Beteiligung namhafter Piloten des Alpenflugzentrums Unterwössen e.V.

…und natürlich auch unter Beteiligung eines namhaften Segelflug-Blog-Schreibers, des unübertrefflichen Holger Fuhr: [AAC 2015 Blog]

Flugplanaufgabe bei grenzüberschreitenden Segelflügen in Österreich

Ich muß zugeben, das Thema hat mich überrascht, weil ich meine Frühjahrsvorbereitung nur auf die Luftraumänderungen in Österreich konzentriert hatte.

Tatsache ist offenbar, daß für grenzüberschreitende Flüge (auch Segelflüge!) von Österreich nach Slowenien (-> Karawanken) und nach Italien (-> Südseitendreiecke) Flugpläne aufgegeben werden müssen (Flüge von Deutschland, Tschechien und der Schweiz nach Österreich sind von der Flugplanpflicht ausgenommen). Flugplanaufgabe bei grenzüberschreitenden Segelflügen in Österreich weiterlesen

Klix 2014

Holger_fertigEs geht los, es geht los!

Auch wenn es der Wettergott mit Deutschland im Allgemeinen und mit Unterwössen im Speziellen nicht so besonders gut meint – östlich der Elbe läßt er Gnade vor Recht ergehen.

Beste Voraussetzungen für das diesjährige Fliegerlager in Klix, welches an diesem Wochenende beginnt und das Holger Fuhr auch diesmal wieder journalistisch begleitet.

Erster Streckennachmittag Dezember

XCEs geht wieder los mit unseren Streckennachmittagen! Auftakt ist am Samstag, 07.12.2013 im Schulungsgebäude der DASSU in der Windseestrasse um 14:00 Uhr. Thema des ersten Nachmittags:

„Von Unterwössen zum Böhmerwald, einmal um Linz herum“

Martin Baatz hat sich freundlicherweise bereit erklärt, dieses Thema für uns anhand seines Fluges von 23.07. diesen Jahres aufzubereiten. Diese Flugführung stellt doch noch reichlich Neuland für uns dar, deswegen denke ich, daß dies ein sehr interessantes Thema ist!

Wir freuen uns über eure zahlreiche Teilnahme und wir wollen auch wieder mit Kaffee und Kuchen den Rahmen etwas lockerer halten (Kuchenspender sind willkommen…). Es soll wie immer keine einseitige Vortragsveranstaltung werden, sondern ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch, auch wenn der Themenrahmen schon klar ist!

Und interessierte Gäste sind natürlich herzlich willkommen!

Also dann hoffentlich bis Samstag in einer Woche!

Hexentreffen 2014

hexentreffen2014Vom 24. – 26. Januar 2014 findet das 40. Hexentreffen statt.

Zu diesem Event möchten wir möglichst viele segelflug- und andere luftsportbegeisterte Frauen in Dachau begrüßen. Das Vortragsprogramm wird interessant und abwechslungsreich.

Am Freitag- und Samstagabend haben wir in nahe gelegenen Lokations die Möglichkeit, bei lebhaften Gesprächen alte Freundschaften und Kontakte zu vertiefen und neue aufzubauen.

Auch angehende Pilotinnen ohne Schein (Junghexen) sind herzlich eingeladen, um mit den anderen Hexen ins Gespräch zu kommen.

Franz Bayerschmidt †

franzb+
Leider muss ich darüber informieren, dass Franz Bayerschmidt gestern Abend (22.Oktober 2013) überraschend verstorben ist. Ursache war eine nicht behandelbare Erkrankung, von der er selbst seit einiger Zeit wusste.

Die Trauerfeierlichkeit findet am Freitag 25. Oktober um 14 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Pankratius in Reit im Winkl statt.

AFZ-Hauptversammlung und Abschlußfeier

afz.pngAm Samstag, 19.10.2013 um 17:30 Uhr findet im Gebäude der DASSU die Mitgliederversammlung des AFZ Unterwössen statt. Aufgrund der anstehenden Vorstandswahlen sollten möglichst alle Vereinsmitglieder teilnehmen.
Nach diesem „ernsten“ Teil findet dann ab 19:00 Uhr die gemeinsame Saisonabschlußfeier mit der DASSU statt. Hier werden u.a. die Sieger des diesjährigen Ziellandewettbewerbs, Walter-Weber-Cup, Wolfgang-Weber-Cup usw. geehrt werden.
Der kulinarische Rahmen wird wieder von Ulla Gruber ausgerichtet, und verdursten wird sicher auch Niemand! Erfahrungsgemäß ein Abend, den man nicht versäumen sollte.

Fliegerarzt

fliegerarztFür die, die es betreffen könnte, eine Information zum Thema Fliegerarzt: Ich habe kürzlich mein Klasse-2-Medical bei Dr. Winklmaier in Waldkraiburg (www.fliegerdoc.info) verlängert, und der Arzt hat einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht. Die Untersuchung war kurz und „mit Augenmaß“, und der Arzt sehr freundlich.

Wenn Bedarf besteht und sich mehrere Leute zusammentun, würde Dr. Winkelmaier auch für Untersuchungen nach Unterwössen kommen. Das Klasse-2-Medical kostet 120 Euro, wobei Fluglehrer und Jugendliche einen deutlichen Rabatt bekommen.

Michael (aka Engelchen)

AFZ goes East, 13. Tag (Donnerstag)

 

Vorzeitige Abreise

Morgens empfängt einen ein Abschirmungsmumpf beim Blick aus den Fenster. Hmm, das könnte aber ein nicht so schöner letzter Flugtag werden, da für Freitag eh Frontdurchgang gemeldet ist.

Wenigstens die LS 6 von Siemens könnte wieder fliegen, denn die war jetzt zwei Tage am Boden weil Bernd Bordbuch + Logger bei einem Tagesausflug zur Schneekoppe im Auto hatte, und eine unfreiwillige Übernachtung in Tschechien hatte. Autopanne….

Aber der Wetterbericht beim Briefing verheißt auch nur ein Wetterfenster (wenn überhaupt) und schwache Thermik mit Basen von 800 – 1000 m. Nachbriefing um 12 mit den Entscheidern der drei Vereine Beckum, Detmold und AFZ. Als um zwölf die Cirrenschirme immer noch nicht weichen wollen entschließe ich mich, heut schon heim zu fahren.

Max packt eh schon, auch die Christmanns brechen ihre Zelte ab.

Sieht für den etwas verdatterten Alex nach Massenflucht aus, ich kann mein Quartier und Rechnung bezahlen, und kurz hinter Thomas Holzmann und Max bin ich auch auf die Piste.

Die Christmanns sind schon weg, und Peter will noch mal Bautzen anschauen und ist nachmittags auch weg.

Über dem Packen wurden die Abschirmungen tatsächlich lichter, und als ich gegen 14 Uhr zur Autobahn rolle, ist auch tatsächlich 1 bis 3 Achtel Cu am Himmel der Lausitz, allerdings wirklich mit so 700 m über Grund auch nicht das, was mich noch zu einem Flug bewegen würde.

Ute will Ute aber noch mal die DG 100 aufbauen lassen, und sie will nachmittags auch noch mal fliegen. Dafür ist das Wetter aber auch ideal. Hinter Dresden ist aber ach schon wieder Schluss mit der Herrlichkeit, die Abschirmungen drehen die Thermik schon wieder ab. Die einzig dem Wetterbericht entsprechende Zone mache ich später im Erzgebirge aus, dort sind 3/8 mit leidlich 1200 m Basis einigermaßen fliegerisch ansprechend. Ab der Bayrischen Grenze, die ich auf der Umleitung der Umleitung des Autobahnstaus (die haben tatsächlich auch die parallele Bundesstr. zwischen zwei Orten gesperrt!) zwischen Plauen und Hof überquere, regiert dann die wellende Kaltfront.

Nach einer sonst aber eher angenehmen Rückfahrt via Regensburg und Landshut bin ich gegen 22 Uhr wieder daheim am Rand der Berge.

Morgen früh folgen Roland & Natascha, Gabi, Thomas und die Seidels wohl auch spätestens Samstag, zusammen mit Ute und Axel. Die müssen ja noch ihr Wohnmobil verladen lassen und den Mietwagen abholen, um einen Flieger heimziehen zu können. Aus der Not eine Tugend machend, Freitag bis Sonntag ist am benachbarten Flugplatz in Bautzen Großflugtag, denn wollen sie besuchen.

Ob Jan (der am Vorabend zu seiner Cornelia nach Berlin ist) den Samstag noch fliegerisch nutzt wird sich zeigen, einfach mal in den OLC schauen…

AFZ goes East, 12. Tag (Mittwoch)

 

Thomas fliegt mit fremden Frauen und wird fertig gemacht, Ute fliegt DG 100

Bevor sich jetzt jemand fragt was ich geraucht habe, mit Thomas ist Gabis Thomas gemeint, und der ist heute seine Ausbildung zu Ende geflogen, er brauchte noch den zweiten und dritten Start auf fremdem Platz. Da er einer derjenigen war, die gestern genutzt haben (um mit unserer Ute DG 1000 zu fliegen) und nebenbei beim ersten Start auf fremdem Platz 100 km mit Lehrer zu fliegen hat er sich en Passant reif für eine Prüfungsanmeldung geflogen.

Der kleine fliegerische Seitensprung sei ihm verziehen (wir haben aber trotzdem kräftig gefrotzelt)….

Die andere Ute (also Ute Hoffmann), die seit Sonntag da ist, hat nach gründlicher Einweisung der anderen Ute ihre DG 100 fliegen dürfen, was den anderen Teil der Überschrift erklärt. Soweit so gut, denn dass ist auch fliegerisch das erwähnenswerte des Tages.

Morgens werden noch Wasserreste aus einigen Vorzelten entfernt, das Gewitter von der Nacht ist wohl am Platz recht heftig ausgefallen und hat den Platz in der Nacht wohl vorübergehend in eine Seenplatte verwandelt.

Dafür ist es schon beim Briefing wieder schön warm und die Sonne brennt vom Himmel. Das Wetter soll wohl einigermaßen werden, obwohl im Westen eine wellende Kaltfront liegt, die aber nicht so richtig vorwärts kommt. Jan macht mittags unter leidlicher Entwicklung einen ersten Versuch mit der polnischen Gleitbombe des ATK (Werbeeinblendung: Jantar Std. 2, mich kann man mieten oder kaufen), fliegt mit 45 Min. den Tagesrekord und säuft unter einer Abschirmung ab….

Gegen 14:00 dreht der Wind auf Südost, danach ist die Luft tot wie ein Türnagel. Ein zweiter Versuch von ihm endet mit abgleiten, ich werd grad hochgeschleppt als er landet. Immerhin 40 Höhenmeter kann ich zwischendurch durch kurbeln machen, aber dann geht’s auch für mich zur Landung.

Nun ja, wir haben es wenigstens versucht…. Jan erklärt sich das ganze so dass mit Wechsel der Windrichtung eine warme stabile Luftmasse in unsere Gegend eingeflossen ist, die die Thermik oder Entwicklung derselben abgewürgt hat.

Also packen wir – geringe Gewittergefahr, die sich aber wohl nicht manifestieren wird, unsere Flieger wieder zusammen und gehen zu einem weiteren abendlichen Grillen über. Das ist bei drückenden Temperaturen/Luft auch nach Sonnenuntergang zwar immer noch nett, aber die Mücken beschließen uns heut zu Piesacken und machen auf Spielverderber.

Na ja, mal sehen ob morgen noch was geht, denn für Freitag wird es wegen der dann wohl endlich einreffenden Front wohl nicht mehr fliegbar. Da fast alle am Samstag abreisen wollen wird morgen wohl letzter Flugtag werden können.

AFZ goes East, 11.Tag (Martes)

 

Planet Blaue Hölle, 2. Anlauf

Es wird mal wieder heiß in der Lausitz. Um den Ereignissen vorweg zu greifen, nachmittags zeigt der Außentemperaturgeber am Audi 36 Grad…  Der Wetterbericht verheißt beim Briefing Cumulusthermik mit ansprechenden Basen, allerdings auch späte Auslösung und schwere Gewitter im Norden / Nordwesten.

Schon am späten Vormittag ist am Horizont, etwa über dem Elbsandsteingebirge, Erzgebirge eine einzelne Überentwicklung in Form eines wirklich FETTEN Cumulanten zu sehen. Wir schaffen mal wieder alles bei der Südöstlichen Windrichtung an die Startstelle an der B 156, es ist heiß, und so richtig Lust hat keiner zu fliegen. Roland wirft sich wieder in die Bresche und macht einen Rockefeller Schlepp hinter der Wilga.

Ute und Ute machen den ersten Versuch an der Winde, kommen auch im Blauen weg, allerdings sind sie auch bald wieder da. Auch ein zweiter Versuch bringt Blauthermik auskurbeln bis in mittlere Höhen, von den versprochenen Cumulanten ist weit und breit wenig zu sehen… Und im Westen bzw. Nordwesten wächst der einen dicken Wolke ein Cirrenschirm…

Um  es kurz zu machen: wer von AFZ, Detmold oder Beckum unverrichteter Dinge vor den Anhänger zieht um abzubauen hat bei den Temperaturen nichts falsch gemacht. Wer einen Versuch oder zwei aus der Winde oder F-Schlepp macht und nach einer Stunde oder fünf Minuten abbaut und in den Schatten flüchtet auch nicht (wie ich). Wer oben bleibt und die späte hohe Basis und die wenigen Cumulanten (im Norden) ausfliegt  – auch nicht. Und im Westen und Nordwesten wächst der Cirrenschirm eines gewaltigen Unwetters….

Nach dem verstauen des Astirs in seine Box düse ich nach Bautzen, ich will mir im hiesigen Modellbahn/-baugeschäft noch den Sonderposten Duo-Discus-Bausätze sichern… (das Revell Modell mit gut 50 cm Spannweite mit sensationellem Preis. Viele wollen nach Rühren der Werbetrommel eines haben…). Da der mittlerweile monströse Cirrenschirm des Unwetters die Innenstadt in wohltuenden Schatten taucht nutze ich die Anwesenheit auch für einen abkühlenden Stadtbummel.

Das Radio berichtet von Unwettern im Erzgebirge mit golfballgroßem Hagel und von Starkregen in Nordsachsen. Will ich mit Blick nach Westen auch glauben.

Am Platz zurück sind die Letzten grad gelandet, jeder baut ab, da dem Monsterunwetter grad auch ein Ableger nach Südwesten wächst auch mittlerweile geraten. Ich wag die Prognose, dass dieser Ableger auch noch durchkommen könnte zu uns. Der Bodenwind hat gedreht auf Südwest, was meine Theorie untermauert. Gut aber auch fürs Abrüsten und den Campingplatz, denn das treibt die Staubfahnen der riesigen Mähdrescher, die seit mittags das benachbarte Kornfeld abmähen von uns weg. Ich fotografier die Monstergroßen Maschinen (Schnittbreite 6 m…) bei der Abendpause des Personals direkt neben unseren Anhängern und auch wieder die Wiederaufnahme der Mähtätigkeit kurze Zeit später. Neben diesen Riesen sehen nicht nur die Traktoren, die das Erntegut abtransportieren, sondern unsere Flugzeuge wie Spielzeug aus.

GewitterKlixDen Abend beschließen wir zum Teil am Platz, zum Teil im sächsischen Jäger. Ich setz mich gegenüber, in meinem Quartier, danach noch mit den auch dort wohnenden Montagearbeitern (die bauen bei Radibor eine neue Freiland-Stromleitung auf) auf die Terrasse und schau mir das Gewitter an, das mit Blitz und Donner und kurzem Starkregen doch noch zu uns durchgekommen ist und für ein wenig Abkühlung sorgt.

Das Wetter ist auch für die einheimischen Ungewohnt dies Jahr. Also nicht nur bei uns in den Alpen. Mal sehen, ob der Regen morgen für Bewölkung sorgt, oder ob wir wieder Blauthermik bekommen.