Archiv der Kategorie: Vereinsnachrichten

Das frisch erlernte angewandt? Oder auch nicht?

Nachdem gestern beim Streckenfliegernachmittag die Piloten des AFZ sicherlich ein wenig was gelernt haben wie man in den Bergen rumkommt haben heute ein paar frisch erleuchtete offensichtlich versucht das umzusetzen. Und haben den zweiten Föhntag dies Jahr (Tag Nr.1 hat El Presidente schon vereinnahmt) sofort genutzt.

Ob es jetzt am Wetter lag, ob man einfach nur sein Ding gemacht hat, oder ob man nicht aufgepasst hat gestern (-: ….

So ganz hat die Generalprobe nicht geklappt, denn der Ex brauchte den Griff in den Kanister und El Presidente und Gefolge hatten frühzeitig 🇦🇹 Asphalt unter den Rädern….

Sei es wie es sei-es riecht nach SAISON !!!!!!!

Reverse Mentoring@Streckenfliegernachmittag nächsten Samstag und ein Hauch von Frühjahr….

Normalerweise ist der Februar der kälteste Monat am Platz – aber was ist schon normal diesen Winter…

Auf jeden Fall sah es heut eher nach Saison aus am Platz heute denn nach Skifliegen. Was früher so die Betätigung war um diese Zeit im Jahr.

Motorsegler fliegen ging natürlich auch. Begegnen konnten dabei einem auch Paraglider, die das Wetter schon zu nutzen wussten!

Und das erste Sperrholz-Wetterbeschwörungs-Brettchen kam auch aus der Box. Die Saison naht.

Zeit, am letzten Streckenflugnachmittag für diesen Winter (sic!) sich übers Fliegen zu unterhalten- oder unterhalten zu lassen.

Und da man vom normalen eher Abstand nimmt in diesen Zeiten mal die jungen an das Rednerpult!

Da auch der jungenhafte Charme unseres Vorsitzenden langsam so viele Falten bekommt wie die Bespannung seiner Ka6 haben wir uns diesmal Eva Senne als Vortragende geholt um uns ihren Ansatz ans Alpenfliegen schildern zu lassen.

Der ist noch frisch und unverbraucht- aber ziemlich erfolgreich! Also den alten Hasen mal ein wenig Reverse Mentoring zukommen lassen….

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen! Samstag 24. ab 16 Uhr bei der DASSU.

(Ja, wenn der Nachname in den Ohren klingelt: Mama Senne hat das mit dem Streckenfliegen auch ganz gut drauf und der Opa war der vom Sport Studio)

Auch in 2024: a bisserl was geht immer…

…in Sachen fliegen.

Seien es ein paar Kilometer in Down Under vom Rentnerflieger in einem ebensolchen Flugzeug ( wenn auch schon aus Plaste), oder aber 1000 km mit nem Schicki Micki Doppelsitzer in Namibia.

Zuhause kann man dieweil nur auf die Alternative mit Motor vorwärtskommen zurückgreifen… Und der neue der DASSU ist rot weiß. Sakrileg!!!

Und im Winter hier is auch nix wie es mal war – Ende Januar bei bestem Wetter fliegen kennt man ja.

Aber auf Rad statt auf Skier wird wohl das neue normal.

Alle reden-einer fliegt.

Nein, nicht Jan, sondern Ulrich macht die Südhalbkugel unsicher. Und redet vielleicht doch nur Jan?

Ulrich hat da ein ganz schönes Pensum, denn im Doppelpack war erst Namibia und dann Südafrika angesagt….

Immerhin – die spannende Frage bleibt ob Jan mit seinem Pensum vor Mitternacht ein Ende gefunden hat (-:

Der Rest kann sich des ausgehenden ersten Wintereinbruchs in heimischen Gefilden erfreuen und Tips und Tricks erlernen.

Man hat ja schon von Theorielehrgängen gehört auf denen die Aspiranten auf allen Vieren und entkräftet den Schulungsraum der DASSU verlassen haben ((((((-;

Winter bei uns – Saison anderswo….

…und der Schnee ist am Wochenende noch was weiter runtergekommen. Zeit vor dem Kamin von der vergangenen Saison zu träumen. Oder von der kommenden.

Allerdings kann man im WeGlide auch mal nachschauen, was sich auf der Südhalbkugel so tut. Derzeit mischt nur einer von uns so ein wenig mit (-:

Wobei obwohl noch früh in der Saison „da unten“ es dann auch schon für eine 1 mit drei Nullen reicht….

Dann sind wir mal gespannt wer sich noch alles in Afrika (oder Down Under) blicken lässt…gibt noch viel zu fliegen.

Isch ned over – sogar schwer was los (mehr oder weniger)…

…denn neben fliegen gehen auch die Methadon-Ersatzdrogen an den Start (-:

Mal ab davon das es Ende Oktober noch möglich war, Thermik zu fliegen gab es auch noch zwei normale Föhntage – und einen unnormalen.

Den nutzte Jan für einen West-Föhn-Flug, der am Segelfliegertag zwei Tage später in Freudenstadt für Furore sorgte.

Ok, andere hatten zu arbeiten statt übers Fliegen zu ratschen. Es war aber gut was los und die Party abends in einem aufgelassenen Hotel umfunktioniert zu einer Eventlocation war wegen des morbide Charmes der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts ziemlich cool.

Auch die Stammtische gingen in ihre erste Runde, wobei hier der Publikumsandrang ebenso wie beim ersten Streckenfliegernachmittag durchaus noch verbesserungsfähig ist…

Wenn die Webcams richtig zu deuten sind hat die DASSU den Regelflugbetrieb für dies Jahr eingestellt und der Winter hält so langsam tatsächlich Einzug in unseren Breiten.

Auf der Südhalbkugel geht es jetzt richtig los, was erste Flüge von dort in den Ergebnislisten belegen.

Streckenfliegernachmittag 11.Nov.2023, 16:00 Uhr im DASSU-Pilz

Hallo liebe Streckenflieger:innen,

am kommenden Samstag, 11.11., um 16 Uhr, findet unser erster Streckenflieger-Nachmittag zum Thema „Besondere Flüge 2023″statt. Und es werden ein paar wirklich besondere Flüge vorgestellt werden – lasst Euch überraschen, und vielleicht auch für die kommende Saison zum Nachmachen inspirieren!
Wir sehen uns am Samstag um viere im Dassupilz. Kaffee gibt’s, und wenn wer einen Kuchen mitbringen mag, dann ist das wie immer natürlich hochwillkommen!

Bis dann – Jan

Abgesang und Kehraus…

Zumindest in offizieller Hinsicht haben wir einen Haken an die Saison 2023 gemacht.

Bei gutem Essen und dem einen oder anderen geistigen Getränk haben wir am Samstag traditionell in den Räumen der DASSU die Saison ausklingen lassen.

Vorausgegangen waren die Siegerehrungen der diversen Pokale des AFZ und auch der Flüge, die im dezentralen wie auch zentralen Wettbewerben stattgefunden hatten.

Gefolgt vom gewohnt launigen alternativen Saisonrückblick der etwas anderen Art von Holger.

Der einzige der das mit dem Saisonende nicht so richtig mitgekriegt hat war das Wetter…

Das hat Samstag wie Sonntag nochmal so viel Thermik geschmissen das tatsächlich längere Flüge drin waren.

Vorausgegangen war ein leidlich guter Föhntag am Freitag.

Na wenn das so ist…Vielleicht geht ja noch was in 2023 für die Saison 2024…Denn die läuft ja schon…

Isch over…

…für 2023 und die DMSt zumindest.

Wie unser wohlbekannter Großer Vorsitzender und Sperrholzbrettchen-Quäler so schön (zum Wetter) meinte, die Stabilität nutzen um sich im vergänglichen Licht der dort erzielten Erfolge zu sonnen.

Oder so ähnlich.

Er hat allen Grund dazu. TdI sagt man dazu.

Und schön aussehen tut es allemal. Den Blickwinkel dies Bildes kennt Jan gut. Ich sag nur Wiese mit daneben gebautem Cafe…Ring a Bell??

Apropos: 21.10. vormerken nicht vergessen. Abschlussfeier und so.

Da ist schon früh dunkel. Aber auch das hat in den Bergen so seinen „Look“

TdI = Triumph durch Index. Wer’s noch nicht wußte.

Schlussakkord… mit Bier am 21.10.

Ok, es ist ja Saisonende, man braucht nicht mehr fliegen gehen… Aber auf der Terrasse hocken, am Flieger schrauben oder Wassersport ist irgendwie dann ganz nett, geht aber am Wetter evtl. auch ein bissssschen vorbei:

Alleine dass da an irgendeinem Montag eine Ka6 in den Dolomiten umherfliegt…

Aber gut, dann bleibt mehr Thermik über für die, die fliegen gehen…

Für das Wochenende gesprochen war vor allem der Samstag weder herbstlich noch September-mäßig; wir hatten deutlich schlechtere Tage im Juni…

Wer sich mal für Heldengeschichten von den Tagen + weitere interessiert, am 21.10. ist Saisonabschlussfeier in Unterwössen.

Schonmal vormerken!!!!!

(ich lauf auch schon warm für den alternativen Jahresrückblick…)

Ferner existieren schon Termine für die Streckenfliegernachmittag, die da vorläufig wären:

11.11., 09.12.,13.01,24.02, letzterer mit Jahreshauptversammlung

Alles dabei…

…im Spätsommer. Von großer Hitze und nochmal Thermik satt bis, na ja lassen wir das.

Der Sommer hat uns auf jeden Fall mit einem lauten Knall und viel Wasser von oben verlassen letzte Woche. Baum wollte man da nicht sein in Oberbayern.

Vorher hatte er aber nochmal Gas gegeben, und das AFZ hat da auch einiges mitgenommen. Von daheim oder von anderswo.

Aber auch der frühe Herbst hat so sein Wetter, wie der vergangene Samstag bewiesen hat.

Und selbst wenn es dann Sonntag schon wieder was durchwachsener war – die Optik hat dann auch was!

Von 0 auf 100 in drei Tagen…na ja, eher auf 49,162…

so wettertechnisch….

Nach dem eher nun ja besch….. Wetter der letzten Wochen hat der Sommer nochmal einen letzten Anlauf genommen, sich von seiner besseren Seite zu zeigen.

Das mit dem Wetter hat er dann Freitag einigermaßen hingebracht, wie der Blick in die Ergebnislisten gezeigt hat.

Am Samstag war er dann von den Temperaturen auch wieder auf dem Weg zum Hochsommer und auch das selektive von stabilem Sommerwetter war da.

Wer dann nicht den Absaufer vor eins hatte oder die Gnade des späten Starts (-: konnte sich daran erfreuen, dass die Plörre zieht wenn man sie nur heiß genug macht.

Nachdem dann auch noch früh Schluss war (einzelne Überentwicklungen, eigentlich auch mehr als angesagt; die im Norden hat dann auch am Salzburg Airport gewütet) hatte den Sonntag keiner auf dem Schirm.

Hier war dann tatsächlich mehr Labilität im Spiel (die aber erst nachts so richtig über uns hereinbrach, wieder nicht so wie angesagt) und die paar Hanseln am F Schlepp hatten gemütliches in die Luft kommen.

Bei den Temperaturen auch nicht verkehrt… und fliegerisch hatte der Tag dann deutlich mehr zu bieten als Samstag.

Fazit: Fliegen gehen ist immer besser…

Na ja, meist…und vielleicht auch ein bißchen mehr als von 0 auf 49,162

Ladehemmung…

So könnte man den momentanen Saisonverlauf wohl am ehesten nennen…

Obwohl derzeit wieder einmal AFZ Überall gilt, es ist halt Urlaubszeit, schwächelt das Wetter auch irgendwie flächendeckend a weng.

Rapide auffrischende Luftfeuchtigkeit also nicht nur wie hier in heimischen Gefilden also….

Auch wenn uns das Flachland in der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Juli was vorgeflogen hat, so kamen wir doch trotzdem so einigermaßen auf unsre Kosten.

Aus derzeitiger Sicht war da Klagen eher unangebracht…

Und andere Gegenden der Berge sind eher noch mieser dran….

Auch in Kärnten fliegen selbst die Raubvögel eher tief (Suchbild: wo isser der Piepmatz???), wobei hier das Augenmerk eher auf dem Wetter im Hintergrund liegt….

Und ruhig suchen, der Falke ist tatsächlich auch auf dem Bild ebenso wie der Weltuntergang der 10 Minuten später losbrach…

Aber das Monsunwetter dass den Südosten der Alpen und die Adria plagt haben wir ja unterdessen auch…

Hoffnung: evtl. Berappelt es sich im August ja wieder.

Himmel Blau Weiß und kein Talwind…

…zumindest eine ganze Zeit lang heute. Und der F-Schlepp steht voll.

Gestern hingegen war der Geheimtip. Denn Thermik hatte es da auch, und das auch noch bei angenehmen Temperaturen.

Aber na gut, irgendwann hat er sich dann doch bequemt der Talwind und es konnte weiter geschleppt werden.

Lemming mässig an den Rechenberg, obwohl die Ka 8 aus der Winde an der Position wegkamen. Vom Hausbart mal ganz zu schweigen….Ok, singen wir den Schwamm drüber Blues….

Außer denen die um 1 noch am Boden standen…)-:

Denn nach zwei Wochenenden mit dürftigen Wetter hat sich der Hochsommer gut eingeführt.

Auch die Woche über ging so einiges, die Flüge u.a. von Jan aus Ohlstadt und Philipp aus Oberinkhofen belegen das.

Der Traffic nach Südfrankreich ist auch wieder gewaltig- Hallo Ute- und die Rennstrecken waren auch gut besucht…

Leider hat das Flachland aber dies Jahr die Nase immer noch ziemlich vorn. Auch wenn Claus heute die 1000 km fast geknackt hat.

Wobei diese Ansicht des Flachland irgendwie doch cooler ist!

Samstag: Eine Woche so durchrast…

…das war jedenfalls unisono der Eindruck bei allen vom Team gestern beim Abendessen nach der Siegerehrung.

Auch dass ein paar noch gegen 22 Uhr im Rennbüro werkelten wurde von Auswerter Richard mit : Ihr kriegt wohl nicht genug ? bewertet, von Startschreiber & Mr. Facebook Klaus lakonisch gekontert mit: Posttraumatische Belastungsstörung….

Nun gut, jetzt ist nur noch ein Zirkus (oben rechts aussermittig…) am Werke am anderen Ende von Feldkirchen…und für ein Jahr LOKF ein ganz normaler Flugplatz.

Fliegerisch war der letzte Tag echt satt und für das eher hmmm sagen wir mal eher gewöhnungsbedürftige Wetter der krönende Abschluss. Aber was schert uns das Wetter, wir fliegen trotzdem einfach mal 5 Wertungstage!!!!

Entsprechend gut die Stimmung bei der Siegerehrung, neben den Siegern 1,2,3 gibt es ja für jeden Teilnehmer ein kleines Mitbringsel (und für die drei ersten einen gutes Preisgeld!) .

So auch für Tomasz, HNO Hölzl und Thomas Krüger, jeder für sich im Mittelfeld unterwegs.

DIe Damenwertung zwischen Steffi und Ute wude dann noch gesondert gewürdigt; Steffi auf Platz 5 mit 9 (!) Punkten Vorsprung auf Ute und Platz 6.

Immerhin – die Jungs waren nicht so gut….

Alle Helfer (Axel) und Helferinnen werden bedacht, auch das Team. Lacher des abends: Jahrelange Leser kennen die fette Pink Kuh Torte als Preis für die meisten der dies Jahr 10 Aussenlandungen.

Keiner rührt sich bei den Ex Equo zwei Siegern mit je 2 Außenlandungen.

Wo sie sind ? Der eine holt den anderen gerade in Südtirol vom Acker ab…

Hatten wir auch noch nicht….

Auch. das unserem Martin erst Samstag unter dem Start aufgegangen ist, dass wir 6 und nicht 5 Schleppmaschinen haben.

Hä ??? Was issn da los. Lacher beim Abendessen auf jeden Fall.

Gut, jetzt aber wirklich genug gelästert für dies mal. Ich schließe mal das Tagebuch des täglichen Irrsinns für dieses Mal.

Bis nächstes Mal?!?!

31.AAC 2023: And the Winner is – Siegerehrung

So, nachfolgend kurzer Wrap Up zu den Siegern aus 190 F-Schlepps, 41 Eigenstarts, 51.000 geflogenen Streckenkilometern der 17 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in der 113er und 24 Teilnehmern der offenen Klasse.

Edi Supersperger hat ihn sich nicht nehmen lassen den Gesamtsieg – durch alle Wertungstage den Abo-Tagessieger gestellt außer heute = auch Gesamtsieg.

Fritze Hofinger hat es aber mit dem heutigen Tage geschafft, sich auf Platz 2 vorzuschieben.

Das Duo Koppler & Barth auf gleichselbigen hat die Woche konstant mitgehalten und den Anschluss an die Spitzengruppe gesucht, der Mühen Lohn Platz 3.

Gratulation!

Zwar kein Start -Ziel Sieg, aber ab dem zweiten Tag vorne bis zum Schluss: Wolfgang Janowitsch auch dies Jahr oben auf dem Stockerl.

Wacker um Platz 2 gekämpft und den behalten: Heimo Demmerer. Der dritte Platz geht nach Tirol, Michael Rass hat ihn dorthin geholt.

Auch an diese rein einheimische Phalanx Gratulation.

Die weiteren Geschichten und Geschichtchen um den letzten Tag wie gewohnt im Blog. Aber erst morgen-Sonntag- denn es ist spät geworden heute…

Zum Schluss ein Tip: Ab nächsten Samstag gehen die Staatsmeisterschaften in Mariazell an – und man kann viele der Piloten die bei uns am Start waren beim Abschneiden dort verfolgen!

31.AAC 2023, Samstag letzter WT: Die Luft brennt immer noch…

…beim schreiben dieser Zeilen.

Man könnte jetzt groß schreiben wie toll das Wetter war und so, ich lass einfach mal eine Bilderserie für sich sprechen, die in ungefährt das weitergibt das die Piloten die ersten 50 km hin und die letzten 50 km zurück so an Wetter hatten.

So, zum Abschluss mal das Bilderprogramm…

Der Ausblick motiviert schon beim Schlepp….

Millarner Nock Blickrichtung Millstädter See – 3200 m NN…

Querung Drautal – Easy Going

Gailtal und Dobratsch…allees Tacko, die Abschattung umflogen.

So sieht es entlang der Kursroute für beide Klassen aus.

Turracher Höhe, Endanflug Beginn für alle

…und aus der Richtung kommen sie.

Fast alle wieder da, abrüsten und nach der Siegerehrung heimfahren.

Den Tagessieg in der 113er Klasse hat sich Fritz Hofinger geholt, launig wie immer hat er den heutigen Tag als entspannter als den gestrigen kommentiert. Der Meute folgend ist er die klassische Route Weißensee-Gailtal-Lesachtal gefolgt. Die Wende lag wie immer im Lee…

An die 2. Wende ist er mit Edi im Team südlich der Kurslinie Lienz Mölltal nach Mauterndorf. Da „oben“ war es turbulent. Aber bei den Basishöhen = Endanflug kein Problem.

Wolfgang hat sich mit einem Schnitt jenseits der 125 km/h den Tagessieg in der offenen Klasse gesichert.

Auch er ist mit dem Troß klassisch der Standardroute nach Westen, Südseitig im Pustertal war es sehr turbulent; die Bärte waren nicht leicht zu finden. Der Kurslinie ist man nördlich von Lienz zur nächsten Wende gefolgt. Am Katschberg war es auch mehr als turbulent, aber mit plus 900m auf den Endanflug…

Den hat er an durch die Turracher Höhe gelegt…“eine Mutprobe, mach ich nicht mehr“

Aber hey, Tagessieg. Und nicht nur das….

31. AAC 2023, Samstag 5. Wertungstag: Alles auf Go für das finale Go

Also das Wetter ist schonmal da, die gefiederten Freunde sind schonmal auf der Suche nach einem Frühstück.

Da sollten wir doch in der Lage sein noch eine 5. Wertung für eine Siegerehrung hinzukriegen…

Das Wetter dazu gibt uns Quaxi wie folgt:

Ähnlich wie gestern wird es heute eine Spur trockener. Damit ist die Schauerneigung geringer. Der Nordwind wird im Tagesverlauf auf West drehen, vor allem Richtung Südtirol. Die Nordseite des Hauptkamms bleibt angestaut, daher ist wiederholt mit Abschattungen von dort aus auszugehen. Beginnende Warmluftadvektion.

Da ja heut auch noch eine Siegerehung ansteht passend dazu heute eine Racing Task, die 113er Klasse muss nach Antholz und über Mauterndorf heim, 327 km. Die offene nach Vals und Tamsweg, 403 km. Es soll mit 11 Uhr auch früh losgehen.

Abo Sieger Edi (-: hat für die Schilderung das feld dem 2. der 113er Klasse Alessandso Ghiaiotti überlassen. Er hat sich recht kurz gefasst, ihm gefällt das Fluggebiet als ganzes; speziell der gestrige Tag mit dem Mix aus Thermik, Hang und Welle war für ihn besonders.

Die ersten drei der offenen Klasse hatte jeweils eine 117er (!) Schnitt, der Index machte Pirker & Pirker zum Gewinner. Pirker jr. berichtete vom Glück in der Startreihe vorne zu stehen, in den Ossiacher Tauern damit noch den letzten Bart vor der Stabilisierung erwischt. Hinüber zur Gerlitzen, da ging es auch noch und flugs in die Bleiberge. Nordwind Hangfliegen dort bis zum Reiskofel, von da wurde unter eine Wolke in Talmitte und auf 3300 m Höhe gewechselt. Weiter dann auf der Südseite des Lesachtals den Grat entlang. Die Dolomiten waren abgeschattet, aber auch dort wich der Hangwind nicht. In 2400 – 2700 m bis zum Kronplatz als Wende – und zurück. Im Lesachtal dann einen 3 m Bart gezogen und unter einer Wolkenlinie bis zum Sprung herüber nach Kranska Gora.

Dort gelang in 2500m der Einstieg in den Hang der Karawanken bis zur Wende und auch mit Hangunterstützung wurde der Weg zum letzten Sektor und nach Hause geebnet.

Was für ein durchgeknallter Tag…

Weil es so schön ist noch ein Bild vom Wetterfrosch mit Visionen:

Ist das jetzt Enthusiasmus oder nagt der Wahnsinn schon am Hirn ??? (((((-:

Lassen wir das jetzt an dieser Stelle mal gut sein (auch wenn es schwerfällt, lästern ist soooo schön…)

Aber mal zur Hauptsache: was für ein komplett durchgeknallter verrückter Flugtag heute. Die Ereignisse sind ja „vorne“ im Hauptbericht der Reihe nach schön aufgebröselt. Alle Wetter an einem Tag, echt jetzt, das hab ich hier bisher nicht erlebt.

Sauwetter und Blauer Himmel binnen Stundenfrist. Wie in einer Fußgängerdoku über die Alpen: das Wetter kann in Minutenschnelle wechseln.

Apropos Doku: Die Screenshots von Quaxi sind aus der arte Doku Österreich im Wandel – Kärnten aus Juni 2022; leider derzeit nicht in den Mediatheken. Aber sehr sehenswert.

Also in der Luft war es über dem Platz die ganze Zeit „Busy“ so wie in diesem Schnappschuss aus dem Abflug in Richtung Ossiacher See.

Dafür war im Onlinetracking diesmal viel Luft zwischen den Kacheln, die die Position der Flugzeuge markieren….

DIe WhatsApp Gruppe des Wettbewerbs wurde zur Online-Dating-Plattform für gestrandete Piloten und ihre Geräte: Herrenloses Flugzeug sucht Rückholer. RUF MICH AN!!!!

Das Problem: Am Platz hatte keiner Zeit, Wiederstarts und so.

Ich hatte meinen Kugelporsche auch schon fertig vor der Halle stehen – und um 15:30 Uhr wieder ausgeräumt und wieder in die Halle verfrachtet.

Ersatzdroge Kardinalsschnitte und ein Radler im FlyIn (die Wiederstarts waren ja durch…).

Tiefflieger hatte es heut genug…

Bei uns lief es für Ute und Steffi gut, Tomasz hat leider mit Zitronen gehandelt und war bei den Kühen. HNO Hölzl hat leider auch keinen so guten Tag gehabt, Thomas Krüger gehört aber zu der Gruppe der offenen Klasse, die es gepackt haben die Aufgabe zu fliegen.

Heut abend ist ja Grillfete im FlyIn mit Musik und Tanz. Also zu erzählen gibt es heut genug. Und Tanz hatten alle heut auch genug, egal ob am Boden oder in der Luft glaube ich.

Und Zeilen+ Bilder dazu gibt´s nur wenns peinlich wird (-;

Und das ist die neueste Erfindung aus Kreisen des FSV in Kooperation mit dem FlyIn: die Drive & Fly Frittentheke für den freundlichen Schlepppiloten von nebenan (-:

31. AAC 2023, 4. Wertungstag: Vor Metereologen mit Visionen wird gewarnt!

Ich hatte ihm angedroht das dieser improvisierte Screenshot zur passenden Gelegenheit online geht…

Heute ist die Gelegenheit…

Um 11:30 Uhr ging es pünktlich los mit der Schlepperei der 113er Klasse.

Tief und bei die Kühe. Nomen est omen?!

Denn das war recht zügig die Wetteroptik. Irgendwie hatte uns die Nordseite binnen kürzester Zeit alle Wolken überantwortet.

Auch hinter dem Platz sah es ähnlich aus, das Ding ist dann auch mit Platzregen und Blitz und Donner mitten über den Platz weg – nach der 113er Klasse Schlepppause.

Erstaunlicherweise bleiben aber fast alle hängen – der Nordwind blies zuverlässig die Ossiacher Tauern hinauf und auch an der Gerlitzen.

OK, leicht gruselige Optik, aber tatsächlich trauten sich die ersten auch nach Westen. Wobei recht bald auch die ersten Außenlandemeldungen eingingen…

Alldieweil wurde von Tasksetter und Wetter intensiv diskutiert was mit der offenen Klasse zu geschehen hat. Resultat: Zeitverkürzung der Aufgabe auf 3 h 15 ´ und zuwarten.

Gegen 13:30 dann ab an den Himmel mit der Meute. Recht bald unter strahlend blauem Himmel.

Blau und stabil (zumindest im Becken und benachbarten Gegenden). In kürzester Zeit. Bäumchen-Wechsel-Dich beim Wetter gewissermaßen. Das nennt man dann selektiv. In der Folge entspann sich das heftigste Wieder-Start Ping Pong ever…

Dauernd dröhnten gezogene Triebwerke über dem Platz auf und der FSV mußte drei Schleppmaschinen aufbieten um alle Wiederlander alsbald wieder in die Luft zu kriegen.

Unterbrochen von einer Reihe von Piloten, die nach der Landung den Tag für beendet erklärten….

Was für eine Action…

Kurz danach ging es dann mit den ersten Ziellinienüberflügen der 113er Klasse los, die Optik hierzu mal festgehalten:

Richtung Klagenfurt und Karwanken…

Richtung Norden….

Erstes Zwischenfazit gegen 17 Uhr: die 113er Klasse hat eine Wertung.

Und die Alpennordseite schickt uns nochmal 8/8 Bewölkung mit Fracht…

Die offene Klasse war aufgrund des turbulenten Abfluggeschehens sehr verstreut unterwegs, aber gegen 19:30 Uhr steht auch hier fest: Es gibt eine Wertung.

Wie wurde es heute morgen im Zwiegespräch Heimo/Quaxi beim Briefing so schön formuliert: „Das Wetter hat genau gepasst“ – „Das setzt die Erwartungshaltung an mich heut ganz schön hoch“.

Ok, dass das Wetter eine Woche in acht Stunden durchspielt hat er sich wohl auch nicht träumen lassen…

Und hey, wir haben 4 Wertungstage in dem doch nicht ganz so dollen Wetter die Woche – trotz der Sabotage von der Alpennordseite heute. Uns trickst Du so schnell nicht aus!!!!!!

Und morgen Nr. 5 ?! Wir werden sehen.

31. AAC 2023, Freitag 4. Wertungstag: Frühmorgens eine Wolke über dem Platz, alle anderen auf der Nordseite…

…heißt endlich mal auf der richtigen Seite der Alpen. Wurd auch mal Zeit so langsam.

Könnte sein das es heute mal keine Klein-Klein Aufgabe gibt… Wobei, gestern hatte das ja auch durchaus sein Tücken. Eine kleine Aufgabe birgt evtl. auch so ihre Tücken.

Nicht natürlich für die Gewinner, die beim Briefing erstmal berichten durften, was sie so gemacht haben um die meisten Punkte des Tages einzusammeln:

Edi mausert sich zum Abo-Sieger in der 113er Klasse…und die geflogene Strecke mit gut 260 km in Zweidreiviertel Stunden nicht grad klein. Einen 2. Abflug hat es dann aber doch gebraucht, mit 1800 m an der Gerlitzen vorbeigedrückt war der Oswaldiberg leider eine Niete. Die Bleiberge taten dann leider auch nicht viel, tief ins Gailtal dann die Notwendigkeit. Ab da lief es aber dann bis zum Gailbergsattel, dort ging es dann auf 2500 m und den Entschluss: Bleib oben. Zurück bis Bleiberg, dort auch auf 2500 m ging das Rezept auf. Wechsel zum Mittgaskogel, dort auf der Südseite eine Wolke gezogen und die Karawanken rauf runter am Grat poliert. Auf Nachfrage bei Feldkirchen das es noch regnet von da aus vorsichtig in den Platz hinein, voila, geschafft….

Heimo weiß zu berichten, gestern stets zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle gewesen zu sein. Der 117er Schnitt spricht stark dafür, das es so war. Das fing schon in den Nockbergen an, es ging dort auf 2700 m. Die anderen drucksten da tiefer rum, „es war jämmerlich zum zuschaun“… Die Höhe wurde schleunigst in einen Abflug zum Millstädter See genutzt. Dort war schon Nordwindunterstützung zu bemerken, ab Goldeck war hoch bleiben die Devise. Am Reiskofel funktionierte das auch gut, einen Fehler hat er aber am Dobratsch eingebaut , der Wechsel zu der dicken Wolke bei Kranska Gora war eine Niete: Wassersack…

Die Scharte wurde aber im Anschluss im Hangwind der Karawanken ausgewetzt und selbst der Schauer war bei Endanflug und Landung schon weg. Wahrlich immer am richtigen Fleck zur richtigen Zeit…

Und heute ?

Der Nordwind ist gekommen um zu bleiben. Quaxi rechnet mit 50 – 70 Km/h Spitzen in den Höhenbändern. Leider erkauft um den Effekt, dass die angestauten Schauern der Nordseite zu uns zum abregnen über den Hauptkamm geschaufelt werden können und somit ein bißchen den Spielverderber geben. Ebenfalls können die Abschattungen spendieren. Die Modelle sind sich über Ort und Verbreitung uneins… Thermik ist frisch und knackig, setzt früh ein und dürfte im Westen bei 3500m Basishöhe liegen. Mit Wellen dürfte auch zu rechnen sein.

Geiler Mix…

Wegen der doch vorhandenen Unsicherheiten haben die Tasksetter auf eine AAT gesetzt, allerdings mit entsprechenden Zeitrahmen.

Der ist bei 4 h für die offene Klasse, natürlich Go West bis nach Lusone in Südtirol (40 km Zylinder), Karawanen in Form der Eisenkappler Hütte (30 km) und wie gestern über den Oswaldiberg heim. Mit 300 km bis 615 km viel drin im taktischen Ermessen der Piloten.

Ebenso bei der 113er Klasse, 3 h 30` zum Pragser Wildsee (40 km), Ferlach (20 km) und auch Oswaldiberg (10km). Hier stehen 240 km bis 515 km auf dem Zettel.

Da die Thermik früh einsetzt kann es schon um 11:30 Uhr losgehn. Na denn ab ins Getümmel der Startaufstellung.

Quaxi: Das Briefing ist alles Fake fürs ORF…

…das war seine letzte Ansage gegen zwanzig nach Zehn heute. Wobei das Team aufs beste unterstützt von den Teilnehmern nebst Helfern das auf die Spitze getrieben haben und dann auch gleich eine ganze Aufgabe fürs ORF geflogen haben (-:

Wie jedes Jahr ist ein Team vom ORF Klagenfurt vor Ort, um sich das Treiben rund um einen Wertungstag anzuschauen. Und wie es der Zufall/das Wetter so will geht das einher mit einer Aufgabe (-:

Also zunächst mal fachfremde Reporter ins Thema bringen und mit der Dimona einmal um den Platz kutschieren.

Um den Platz kutschiert hat ja heute auch das Feld beider Klassen, wobei bei AFZ und AFZ nah die Verteilung heit a weng anders woa.

Sprich: Steffi hat in Ferlach geparkt, Ute ist rumgekommen. Tomasz hat es auch gepackt, ebenso wie Thomas. Allerdings bei der Auswertung ein Raunen im Race Büro, denn Ausgraber aus 300 m GND inklusive…

HNO Hölzl hatte einen Lauf, 4. Platz. Schietwetter = sein Wetter oder so.

Der Häuptling von allem, Martin, hat es heute Nacht (Schlafstörung oder aufgekratzt weil Bewerb? Senile Bettflucht kann es noch nicht sein (-: ) in WhatsApp so in einem Cartoon gefasst:

Wettervorhersage heute: „Heiter bis Wolkig, gebietsweise Regen“ heißt so viel wie „keine Ahnung, wirste schon merken“

Vorgriff auf den heutigen Tag???!!!

Der hat heute auch einen Werbeblock, ich brech mal eine Lanze für die Schleppflugzeuge des 21. Jahrhunderts:

Der konzentriert dreinblickende Herr ist Hannes, im Einsatz mit seinen derzeitgen Vorführflugzeug. In Unterwössen auch bestens bekannt, wir haben auch eine (wenn auch nicht ganz so schnittig Jungs, Philip und Danei, das ist mit 141 PS und Einziehfahrwerk auch für uns rein geschleppte deutlich mehr Sexy!!!).

Und das da hinten dran ist, ja, tatsächlich ein ausgewachsener, doppelt besetzter Arcus M (!). Wie man sehen kann, der ist schon flugwillig. Mal ab davon wie hoch die Fuhre über der Platzgrenze war.

Die neue Bristell des FSV hier macht das auch fast genauso gut.

Den Tanklaster der heute da war brauchen die auch nicht ganz so nötig wie die Avgas Schlürfer (-: Für die hat der wohl auch dieses stattliche Format (sinkt auch gut in den derzeit schwammigen Boden ein!)

Der ORF Bericht war auch heut abend im Fern (im Rahmen des Wetterbericht). Es ist erstaunlich, wieviel Arbeit es für die beiden (Reporter und Kameramann) ist, die waren einen ganzen Vormittag da. Und wieviel Impressionen die in eine Minute Beitrag quetschen können.

Der Bericht war echt gut!

31. AAC 2023, 3. Wertungstag: Donnerwetter im Anflug…

…nicht im Funk, sondern über dem Platz.

Tja, die lokale Wetterkenntnis, eine passende Aufgabe, motivierte Piloten = 3. Wertungstag.

Aaaaber: der Wetterfrosch hatte ja auch was von Schauern immer und überall gesagt. Ja. In den Nockbergen zuerst. Nein.

Über dem Platz…aber stangerlgrad zum Endanflug der ersten. Und dann fängt das Ding auch noch an mir das Blitzlicht zu ersetzen und das rumpeln Fanal für die Piloten: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Hier „WO“, das ist keine schlechte Belichtung, es ist Regen…Allerdings, so schnell wie die Zelle sich gebildet hat, war sie auch wieder weg. Dazu später mehr.

Beim rausschleppen war noch eitel Sonnenschein, das Wetter hatte wirklich richtig gut aufgemacht. Wobei die Tücke lag im Detail, der eine oder andere Wiederstart sprach dafür.

Enroute war heute dann auch alles dabei, bei solch einem Wetter gehört ein wenig Fortune wohl auch dazu, die Streuung der Kommentare nach der Landung fiel entsprechend von „heut lief es so richtig gut“ (Heimo) bis „vergiss es“ (ungenannt…) aus.

Auch hatte der eine oder andere Platzerkundung in Kärnten auf dem Programm (Ferlach und Nötsch…). Näheres zu den Leuten, bei denen es lief morgen beim Briefing (-Bericht).

Auf jeden Fall hat dieser Pilot die Lässigkeit heute auch in die Luft getragen (-:

So gerade vor dem Intermezzo mit dem Regenguss zuhause waren die beiden, die Du beim fotografieren immer vor der Linse wissen solltest:

„KN“ Fritz…

…und „LF“ Sven, der die 500m Radius um die Tiffen für ein wenig mehr Strecke ausgeflogen hat ((((-:

Kurvenradius x Schräglage = Innenbegrenzung Wendepunkt.

31. AAC 2023, Donnerstag, 3. Wertungstag: Nochmal einen Tag in die Monsun Zeit in Kärnten tricksen!!!?

Also es ist wie in anderen Gegenden dieser Welt mit Monsun (-: Abends regnet es immer, so auch gestern dann mal weit in der Nacht.

Bei entsprechender Optik findet auch die Startaufstellung statt…

…und auch die Ossiacher Tauern gasen noch den Regenguss von heute Nacht aus:

Trotzdem kennen wir diese Optik schon, was kleines wird wohl gehen.

So auch dann dieser Vermutung folgend die Ansage zum Wetter von 10 Uhr.

Wir haben halt immer noch die Sumpflandschaft um uns herum, mit dem dann erwartbaren Wetterlauf, kleines Wetterfenster, und Schauern möglich.

Vielleicht von da….

…aber eventuell auch von da!

Jedes Wettermodell sagt da wohl auch etwas anderes. Quaxi persönlich kreist den besten Verdächtigen, die Nockberge, als erste inkontinente Ecke für die Duscher des Tages ein. Da die Schauer von Nordwest nach Südost ziehen werden auch mit guter Chance: zuerst bei uns.

In bester Handwerkerkunst haben die Tasksetter eine Aufgabe in die Unsicherheiten gezimmert, AAT ist wieder einmal angesagt, 2 h für beide Klassen.

Die Schlappohren dürfen Richtung Lienz, Zettersfeld mit 40 km Radius genauer, dann an die Karawanken, Eisenkapplerhütte 30 km und zum Oswaldiberg bei Villach, hier aber recht nah hin mit 10 km.

145 km bis 460 km.

Bei der 113er Klasse ähnliches Setting, hier Oberdrauburg 35 km, Freibach Stausee 20km und auch an den Oswaldiberg bei 10 km Zylinder.

135 bis 390 km.

Sobald das Wetter es zuläßt geht es los. Daumen drücken dass das Wetter hält was der Frosch quakt.

Update: gegen 12:30 Uhr war das Wetter gut genug um zu starten. Der Wettbewerb fliegt.

Man kann auch mal gemütlich den Vogel abschießen…

…oder zumindest den 2. Platz machen. So drückte sich Steffi aus gestern abend: „Ich hab mir Zeit gelassen, das war so schön zu fliegen, nur runter ins Klagenfurter Becken hab ich die Höhe wegdrücken müssen“

Wie schön wenn man im Wettbewerb auch mal Menschen trifft, die einfach drauflosfliegen und nicht motiviert sind bis in die Haarspitzen ((((-:

Wobei mir Chefauswerter Richard beim Tippen dieser Zeilen auseinander gesetzt hat, dass ein weit verbreiteter Fehlglauben bei der AAT ist, das Strecke was bringt gegenüber Zeit. Auf die Geschwindigkeit kommt es (dann) an. OK, muss dann die schnelle Etappe aus dem hohen Terrain ins Becken gewesen sein…

So schön kann übrigens das tägliche Perpetuum Mobile Wasser rauf an den Himmel und wieder runter sein, so gesehen gestern abend bei Sonnenuntergang Richtung West.

Auch da blieb uns die abendliche Dusche nicht erspart, eine Linie die sich spät im Bereich Katschberg gebildet hatte – diesmal Dusche halt mal nach Sonnenuntergang.

So, heute war Ruhetag. So einigermaßen, Martin druckt irgendwelche Siegerurkunden, Klaus aus dem Team hat Flugleiter (und nicht wirklich viel zu tun), der Wetterfrosch hatte eh nur den Kurzauftritt und Heiko muss mal in heimsichen Gefilden klar Schiff machen (der Saustall muss weg, denn Besuch der Regierung naht…).

Bei mir ist Bedarfsausbesserung an dem einen oder anderen Eck vom Flugzeug nötig gewesen, man kriegt auch so die Zeit rum….

31. AAC 2023, Mittwoch: Heute (nochmal) Ruhetag

Zum Briefing steht noch das ganze Feld auf den Abstellplätzen, die Wetteroptik ist auch eindeutig:

Der Wetterfrosch hat heut schnell fertig. Über unserem Teil der Alpen liegt in 2800m – 3000m Hochnebel, aus dem es auch einzelne Tropfen herniederegnet. Von Nord-/Nordwest reißt der zwar langsam auf, aber mit beginnender Einstrahlung kocht es die Suppe in den Graten direkt wieder hoch, es breitet aus…das wird heut nix. Gegen nachmittag wird es dann wieder Schauern, evtl. auch Gewitter haben.

Also (früher) Ruhetag heute…Morgen wird es wieder was trockener, mit durchaus der Chance auf eine Wertung. Da der ORF Klagenfurt zum Drehen kommt wird es sowieso eine Startaufstellung geben… ((((-:

Freitag und vor allem Samstag wird es dann gut, zumindest Stand heute, es riecht wieder einmal nach fliegen bis zum letzten Tag…

In der 113er Klasse war gestern der Sieger mit Edi Supersperger same as on Monday. Daher hat man der Zweitplatzierten Steffi Brockelt den Vortritt beim schildern des Fluges gegeben, zumal sie mit mehr als 300 km die weiteste Strecke geflogen ist:

Sie ist es eigentlich mehr als entspannt angegangen, spät losgeflogen weil dann erst die Basis merklich angehoben hatte. Nach der ersten Wende hat das Einfliegen ins hohe Gelände gut geklappt, in Mauterndorf und weiter ins Gasteiner Tal ging es auf 3200m. Auch die Nordseite des Hauptkamms ausnutzend ging es weiter in Richtung auf den zweiten Sektor. Der Sonnblick im Mölltal war auch mit 3200 m Basis zu nehmen, der Basisabfall in Richtung Millstädter See war allerdings gewaltig. Die Höhe mußte im Schnellflug weggedrückt werden um wieder unter die Basis zu kommen. Dafür wartete das Klagenfurter Becken mit guten Bedingungen auf, in die Karawanken zur Klagenfurter Hütte hat es dann auch gut gereicht.

Dort hatte der Sieger der offenen Klasse, Wolfgang Janowitsch, auch am Ende seine Endanflughöhe. Doch der Reihe nach: Vor dem Abflug hat er sich auch die Gegend in Richtung 1. Wende auch genau angeschaut, ist aber früh weg. In dem mittelhohen Gebiet fühlt er sich wohler als im hohen Terrain, dort vorfliegend kam er auf einer tragenden Linie gut voran bis zur Grenze des Zeltweger Luftraums. Der Wechsel ins hohe Terrain gestaltete sich ein wenig knifflig: Wind aus Ost, Sonne aus West…

Aber belohnt wurde dies mit einer Basis westlich Obertauern von gut 3600m und einer tragenden Linie Richtung Katschberg. Herunter zum Klagenfurter Becken ging es dort auch gut, eine Linie in die Karawanken fand sich auch…

Von da aus war dann der Endanflug herein zur Tiffen auch kein Problem mehr.

31. AAC 2023, Dienstag 2. Wertungstag: Tief, manchmal hoch und nicht ganz so schnell…

…aber immerhin wurde bei Tag 2 der Sack zugeschnürt.

Ab 12 Uhr ging es tatsächlich schon so gut, dass beide Felder hintereinander an den Kärntner Himmel gehängt werden konnten. Anfangs sah das Wetter zwar nicht ganz so vertrauenerweckend aus, aber bis auf ein zwei Ausnahmen blieben auch erstmal alle am Himmel hängen – und gingen in den Abflug.

Die Basis hat zwar später angehoben, aber da ja zwischen Wende 1 und 2 eher höheres Terrain auf dem Speiseplan stand war dem Vernehmen nach vorsichtiges kauen und schlucken die Devise. Zumal ja auch noch eine Schleife nach Süden anstand.

Die Karawanken blieben aber harmlos in Bezug auf Überentwicklungen, die einzige Zelle zur Flugaufgabenzeit bildete sich im Lesachtal. Und verabschiedete sich im doch etwas stärkeren Nordost recht zügig nach Italien.

Insgesamt gab es den einen oder anderen Abbruch, Wiederstart hatte es auch einen (Absaufer bei Innerteuschen) und auch die eine oder andere Außenlandung.

Das gros beider Felder kam aber am frühen Nachmittag wie an der Perlenschnur aufgereiht wieder heim und rauschte bei sonnig warmen Temparaturen (keine Spur von der Hitze manch anderes AAC) über die Ziellinie.

Insgesamt traf man annehmbare Bedingungen an, die Basis war halt oft nieder, insgesamt ging das auch bei allen ein wenig auf den Schnitt, man hörte auch von der einen oder anderen Ausgrabung aus niedriger Höhe, aber das Resultat kann sich all-in doch sehen lassen. Und ein Schlenker längs des Hauptkamms führte wohl auch zu Luft unter den Flächen… Zu 1000 Punkten hat es zwar nicht gereicht, aber die Strecken waren dennoch teils über dem Minimum – aber auch fast alle über der Richtzeit.

Und ein Vorteil für alle bei kurzer Aufgabe(nzeit): Früh Feierabend!

Der Paparazzi sieht alles…

…auch den Chefauswerter auf der Terrasse des FlyIn während des Starts (in der Vergrößerung gut zu erkennen (-: ). Na ja, gut wenn er mal an die frische Luft kommt, immer im Schatten des Racing Büros hinter der Halle ist schließlich nicht gut…

Begonnen hatte der Tag mit einer satten Verwirrung, denn um halb neun kam die vorsichtige Frage in der WhatsApp Gruppe: Startaufstellung gefolgt von der Antwort: nö- dann zweimal korrigiert um ein offene Klasse vor dem Briefing und dann noch 113er nach dem Briefing bitte.

Da das flutscht hat das dann auch geklappt. Im Briefing wurde neben den Tagessiegern auch der längste Flug des gestrigen Tages (vgl. Bericht gestern) nochmals mit der Bemerkung: Bist über Wien nach Südtirol geflogen ? gewürdigt. Nun ja, jeder so wie er mag….

Und nicht jeder kriegt die Schleppmaschine der Leicht-Steigschnell-Fraktion, manchmal ist es halt die Güterzug-Fraktion mit dem passenden Rennen gegen eine Fuhre Schnittholz der Österreichischen Eisenbahn…

Allerdings entschädigt beim um die Ecke biegen auch der Ausblick wie dieser für das nicht ganz so entschiedene Steigen:

Die Perspektive heute beim fotografieren offenbart auch, wie „Busy“ es in Platznähe zugehen kann, da ist ständig Bewegung im Luftraum.

Apropops Bewegung: Was macht das AFZ und Unterwössen-nahe-Kreise so ? Ute hats heute gepackt, die Damenwertung geht aber ziemlich eindeutig an Steffi… Tomasz hingegen hockt in Nötsch )-:

Thomas Krüger und HNO Hölzl sind rungekommen. Und die beiden Next to Ute&Axel am Campingplatz hatten heute eher Ruhetag: Motor nicht über dem Platz ziehen hat ebenso drastische Konsequenzen wie ein leerer Tank + nicht geladene Batterien….

31. AAC 2023, Dienstag 2. Wertungstag: Rund um die Kompaßrose

Das Wetter präsentiert sich heute morgen wieder einmal ein bißchen anders:

Die Startaufstellung findet unter Stratus statt, der sich aber im Norden schon beginnt aufzulösen. Folge der Linienartigen Schauerreihe von gestern abend.

Aber wie man sehen kann geht die Juni-Sonne dem Zeug im Norden schon an den Kragen. Nomen est Omen (s. Titel). Soviel sei gesagt: Quaxi verortet das bessere/beste Wetter heute im Norden.

Zunächst aber mal zum Vortag, im Rahmen des Briefing Siegerehrung der beiden Tagessieger des gestrigen Tages:

Fast die Maximaldistanz hat der Sieger der 113er Klasse durchflogen! und das mit fast 120 km/h Schnitt… Edi Supersperger weiß zu berichten, das sein Plan kein Plan war, früh weg die Devise. An den Bleibergen, nach Querung des Drautals war ihm klar, dass man eher hoch bleiben sollte. Auch weil ein Stockwerk tiefer der eine oder andere Müh und Plag hatte.

Gen Westen war die Frage dann welche Seite des Lesachtals befliegen ? Im Norden brachte ein Leebart dann den Kontakt mit der Basis und den Einstieg ins Pustertal. Dort lief es so gut dass es bis ans Ende des Zylinders über Siljan hinaus reichte. Dort zurück entschied er sich für die Südseiten der Täler, noch in guter Einstrahlung. Die Entscheidung trug im buchstäblichen Sinne zu einem frühen und rechtzeitigen Durchflug bevor es dort auch überkochte.

Eine nördlichere Route wählte Michael Rass, Sieger der offenen Klasse. Da man später in die Luft kam war es auch etwas mühsamer hoch zu kommen, der erste richtig gute Bart dann am Millstädter See.

Von da aus nach Lienz – 3400 m – und in die Lienzer Dolomiten, dort ging es dann schon auf 3600m. Durchs Pustertal Richtung Sterzing waren die Dolomiten allerdings schon im Regen. Daher 10 km vor Ende des Zylinder kehrtgemacht wurde es bei Innichen wegen eines weiteren Schauers knifflig. Die Entscheidung nicht hindurchzufliegen war richtig, ausweichen nach Lienz brachte zwar schwächeres, aber sicheres Steigen.

Dann ab in den Süden, es lief so gut dass der zweite Zylinder ausgeflogen werden konnte. Am Wurzenpass dann mit 500 m plus ab nach Hause.

Heute würde Tasksetter Martin Huber zwar eher wieder auf Süden setzen, aber er vertraut Quaxi dass die vertrauenswürdigere Luftmasse heute eher im Norden zu finden ist. Modus wie gehabt, mit Schauern ist immer und überall zu rechnen, Basen von 2000 m auf 2500 m und dann Gratniveau ansteigend. Steigen nicht mehr so wie gestern in Südtirol (ach echt jetzt…).

Das polieren des Hauptkamms wurde in die Aufgabe einbezogen, wenn dann jemand mag. Dort auch das beste Steigen zu erwarten.

Also wiederum eine AAT für beide Klassen, je einheitlich 2 h und 15 Minuten. Die offene Klasse zuerst nach Nordosten, Klippitztörl mit 20 km Zylinder (ist ein Höhenzug in N S Ausrichtung), zur Hagenerhütte in den Ausläufern des Tauernmassivs (30 km) und an die Klagenfurterhütte in den Karawanken mit 15 km Zylinder.

Von 190 km bis 440 km.

Die 113er hat Mayerhofen Flugplatz mit 20 km anzufliegen, Iselsberg (30 km) und auch an die Klagenfurter Hütte mit identischem Zylinder. 180 km bis 425 km.

Um 12 Uhr soll es losgehen. Das Wetter geht grad auf, die Basis steigt auch schon, sieht gut aus!