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34. AAC, Siegerehrung

So, finale Grande, zumindest was den offiziellen Abschluss des diesjährigen AAC angeht. 6 Wertungstage bei – nun ja – manchmal doch so Minimalwetter. Aber halt auch da eine Aufgabe hereinzuzimmern, Tasksetter und Wetter haben da perfekt zusammengearbeitet. Wir haben hier Wetter und Tasksetter der besseren Art.

Wie sieht es nun aus nach den sechs Tagen in den beiden geflogenen Klassen ?

Bei den Fliegern bis Index 113 hat sich das lose Teamfliegen der Troika Edi Supersperger, Friedrich Hofinger und Gösta Worf in den Plätzen 1 bis 3 niedergeschlagen. Wobei die beiden österreichischen Piloten nah beieinanderliegen von der Punktzahl (3793 und 3730), Gösta hat 3229.

In der offenen Klasse geht Platz 1 eindeutig an Pirker und Pirker (4536 Punkte) , der dritte Platz auch nach Österreich: Bernhard Leitner. Die gute Performance aller diesjährigen slowenischen Piloten krönt Sandi Kavalic mit dem 2. Platz.

Immerhin 37561 km Strecke sind die Piloten der offenen Klasse geflogen, die 113er 16676 km, in toto hat es 202 F Schlepps und 67 Eigenstarts gegeben. Auch dies Spiegel von 6 Tagen fleißig fliegen.

Eine schöne Geste ist, dass jeder Teilnehmer auch mindestens mit einem Trostpreis nach Hause geht. So ein Tragel Bier, ein Regenschirm oder ähnliches hat ja schließlich auch was….

Ferner werden alle Team-Rückholerinnen mit einer Aufmerksamkeit bedacht. Auch das Team wird bedacht für die eine Woche Freizeit hergeben um die Sache am Laufen zu halten, die Schlepppiloten sowieso.

Und der AAC wäre nicht der AAC wenn nicht auch der Sonderpreis „Pink Kuh Wertung“ gefeiert würde. In Form einer fetten Torte, dies Jahr geteilt an zweie: Stefanie Brockelt und Alessandro Giaiotti – jeweils zwei Außenlandungen.

Aber auch die Piloten haben wieder einmal gesammelt und für das Team was besorgt. Man kennt sich und sieht sich bestimmt wieder. Nächstes Jahr beim 35. AAC !!!!

Schließe will ich mit einer der wichtigsten Heldinnen der Woche. Eleni hat den Andrang hungriger Flieger, Helfer und des Teams in ihrer Küche ganz alleine gestemmt. Danke Dafür!

(Ihren Mann Vasili habe ich entgegen der normalen Sichtbarkeit in den Hintergrund des Blogs verbannt (-: ). Den letzten gibt es dann auch noch zu lesen….

34. AAC, (2.) Samstag: Briefing

Die Frage ob heut evtl. noch mal geflogen wird ist schon vor dem Briefing beantwortet: um 8:00 Uhr kam über die WhatsApp Gruppe die Order: Startaufstellung offene Klasse. Will meinen: die Kleinen können schon abbauen.

Die Wetterlage dazu: Hochexplosiv. Denn alle Wetterberichte sagen ab mittag/nachmittag schwere Gewitter vorher. Sind wir mal gespannt, was unser Wetterfrosch dazu sagt….

Damit das ganze nun am letzten Tag auch wirklich n i c h t langweilig wird, gibt es eine – wenn auch kurze – Racing Task. Eigentlich….

Die Piloten müssen über 245 km nach Oberdrauburg (bei Lienz), Ferlach (genau, auch ein Flugplatz) und über den Oswaldiberg zurück nach Feldkirchen. Zu spannend soll es dann auch nicht sein. Eigentlich. Schließlich muß heut abend noch ne Siegerehrung statt finden. Um 18. Uhr. Eigentlich.

Der Sieger der 113 er Klasse, Edi Supersperger, kommentierte den gestrigen Tag mit: auf der Kippe. Das bezog sich auf die Schauern in und um die Nockberge. Man ist im Team mit Fritz und Gösta durch die Regenschauern ausgeflogen und hat an der Millstädter Alpe den ersten guten Bart gezogen. Via Katschberg und Speiereck ging es nordöstlich weiter bis in den Bereich von Schladming. Zurück ging es aus der hohen Basis via Reisseck, dem Gailbergsattel und Reiskofel bis zum Dobratsch. Obwohl die Karawanken eher schlecht gingen hat Edi aus Zeitgründen den letzten Kreis noch was weiter ausgeflogen.

Aurel und Michi fliegen das erste Mal zusammen und dem Bekunden nach läuft das entspannt und immer besser. Man ist über dei Turracher Höhe (niedrig) ins Lungau geflogen. Der Kreis der Wende ermöglichte es, ihn auf der Südseite anzuschneiden und die gute Thermik im Ahrntal und Defreggental (der geangelte Fisch war 6,8 m / Sek. groß!!!!) zu nutzen. Geradeaus und gemütlich zum Dobratsch hat man das leichte Tragen der Hänge in den Karawanken genutzt um noch was Zeit zu schinden. Obwohl man 1 Minute und 30 Sekunden über der Zeit war hat es unspektakulär zum Sieg gereicht. Soweit Aurel Hallbrucker. Kommentar Michi Rass: Oben Bleiben….

Das Wetter für heute sagt Gerhard mit nichts neues an. Wir kennen das ja aus den letzten Tagen. Es ist aber eher noch ne Spur feuchter. Im Gegensatz zu gestern werden Schauern und Gewitter aber nicht ortsfest bleiben sondern im Lauf des Nachmittags nach Ost bzw. Südost anfangen zu wandern…Das ist dann Zugrichtung Flugplatz….Es ist in der Pumpfeuchten Luft weniger mit Hagel, jedoch mit Starkregen zu rechnen. Die Basis vorher tiefer als gestern, auch im Westen.

Nach Verkündung der Tagesaufgabe bringt der Pilotensprecher der offenen Klasse die Meinung einer Reihe von Piloten zum Ausdruck, dass die Sache mit dem fliegen im heutigen Wetter knapp ist. Auch das Fliegen, aber danach sicher in den Anhänger zu kommen ebenso.

Nach kurzer Diskussion bietet die Wettbewerbsleitung an, das durch eine Abfrage der Piloten zu entscheiden. Diese fällt bis zur Hälfte der Liste schon eindeutig aus, man ist mehrheitlich dafür, heute nicht mehr zu fliegen.

Ruhetag, Siegerehrung um 14 Uhr.

Werbeblock: wer hat im Sommer Lust auf ein Fliegerlager südlich von Prag?

Petr fliegt hier den Wettbewerb mit und hat uns alle angespitzt, doch mal in Tschechien zu fliegen…. Ich gebe seine Präsentation des Ganzen hier mal gerne weiter:

Fluglager in Tschechien – Havlíčkův Brod

1.-16. August 2026

– Sehr gute Lage in Zentraltschechien, keine Luftraumbeschränkungen,

sehr gute Thermik = Möglichkeit der sehr langen Streckenflüge (inkl. FAI

Dreiecke) bis nach Slowakei, Österreich, Deutschland, Polen. (kein

Flugplan nötig).

– 800 m lange Graspiste, 2 Schleppmaschinen (Robin DR400 + Cessna FR-

172), Winde Herkules IV mit Kunststoffseilen.

– Camping mit der in der Halle platzierten Küche, Duschen und Toiletten.

Kapazität cca. 40 Personen

– Kleines Restaurant direkt am Flugplatz (Kaffee, Tee, Bier, Limonade,

Würstel, Leberkäs, Eis usw.)

– Kleine Badeweiher, Golfspielplatz und Golf-Driving Range in der

unmittelbaren Nachbarschaft

Kontakt (deutsch, english): Petr Malček,
posta@akletnany.cz, ++420 721 997 382

Preise

Kurzmitgliedschaft 12 EUR
Schlepp Club Klasse 5,70EUR/min
Schlepp Kombi Klasse/ Dopplesitzer 5,90 EUR/min
Landegebühr Selbststartler 5,2 EUR
Landegebühr Schleppmaschine 5,2 EUR
Kemping 12,5 EUR/Pers/Nacht
Kinder bis 10 Jahre – frei
ICAO Karte Tschechien 23 EUR

34. AAC, Freitag 6. Wertungstag: Schneller Schauerslalom mit guten Bedingungen zwischendrin.

So oder so ähnlich sollte man den heutigen Tag wohl kurz beschreiben. Die Wetterprognose hat also diesbezüglich auch gepasst wie Arsch auf Eimer (-: Morgen beim Briefing Details der Tagessieger.

Allgemein wurde es aber auch so beschrieben. Der Schlepp begann ein wenig später als anberaumt um 12:15 Uhr. Da keiner wieder herunterfiel muss das auch gepasst haben. Der Abflugraum war schon recht früh dünn besiedelt, entweder früh losfliegen oder schonmal antesten. Auch von zweiten Versuchen wurde berichtet.

Die Nockberge waren dabei recht tief und unheitlich von der Basis, will meinen tiefes rausschleichen Richtung Lungau angesagt. Allerdings waren vom Rand der Nockberge auch schon die Verheißung der Alpennordseite (bzw. deren Basen) zu sehen….

Auch nach Westen sah es ganz gut aus – wobei sich ab Hohe Tauern schon früh deutliche Überentwicklungen südwärts bis in die Lienzer Dolomiten zeigten. Von da aus nach Westen bis in den Bereich des Dobratsch und die Karawanken wieder gut, allerdings im Lauf des späteren Nachmittags bekamen die Wolken da auch Mützen…

So ziemlich pünktlich begann es dann der Ziellinie Überflüge. Früher Feierabend fürs Team heut, denn fast alle Files sind da.

Spannend nun, wer wird endgültig Tagessieger UND werden wir morgen nochmal fliegen müssen oder dürfen….

Weitere Bilder aus der Luft von heute zur Auflockerung des Textes im Blog. Schaltfläche oben auf der Seite und so…..

Zum Schluss dann nochmal der Blick in die Wertungen. In der 113er Klasse hat Edi Supersperger den Sieg geholt, nicht ganz 1000er. Aber immerhin. Das man, Index sei dank, mit einem Cirrus auch noch was reißen kann: Paolo Marcutti auf 2. (Jargon: TdI = Triumph durch Index).

Schneeweiß und Hynek 1 (!) Punkt vor Fritze Hofinger. Und Gesamt ? das machen, so morgen noch geflogen wird wohl Edi und Fritz unter sich aus….

In der offenen Klasse heut AT dominant; Rass & Hallbrucker auf 1, B. Leitner auf 2 und Pirker x2 auf 3. Gesamt: wohl Pirker und Pirker !? Zweiter und Dritter, da könnte es morgen auch noch spannend werden zwischen Sandi und Bernhard. Wir werden berichten…..

34. AAC, Freitag: Briefing

Die Sonne lacht über Kärnten und kaum ein Wölkchen (auch im Norden) stört die Optik. Das einzige was stört ist der morgendliche Blick ins ORF Flugwetter – da redet man von stumpfer Warmluft…. Wie wird unser Wettermann das bewerten ?

Daher ist es dann doch – wieder – eine AAT die den Piloten gestellt wird. Nicht allerdings öhne das kleine bißchen etwas mehr aufgrund der Wetterlage. Ausgedrückt in Worte: die 113er Klasse darf zum Obertauernpass (Grenze zwischen Nordseite der Alpen und Lungau) und 20 km Radius, dann ans Reisskofelbad (nicht schwimmen gehen) im Gailtal (auch 20 km) und von da aus mit Klagenfurterhütte (15 km Zylinder) Richtung Karawanken. In 2 h 30 ` 167 bis 352 km.

Die offene Klasse hat eine Stunde mehr Zeit nach Mittersill im Pinzgau (auch hier hat ein allerdings 40 km großer Kreis) die EIgenschaft, das man eine Hauptkammquerung einbauen kann…oder Muss!?

Laas LKH (Lesachtal) ist dann wieder Südseite, der Radius 20 km. Visoki als finaler WP liegt dann in den östlichen Karawanken, hat aber 25 km Radius. Final dann noch den Oswaldiberg vor Villach „kratzen“ mit 10 km Radius. Zwischen 245 km und 560 km jede Menge Raum für taktische Überlegungen zum fliegen im heutigen Wetter.

Das Wetter wurde mit „Mein Freund“ von Martin aufgerufen, wobei Gerhard meinte, klar, da lachen alle wenn der Met Freund genannt wird. Nun ja, für das Gewitter gestern zu Unzeit über der Gerlitzen konnte er nichts….Oder?

Das Hoch ist da. Wichtigste Nachricht. Der Nordwind auch, ab jetzt schwacher Süd- bis Südwestwind. Will meinen, die Zugbahnen der Gewitter sind geändert. Die Luftmasse ist aber die selbe, unten unter dem Kammniveau also stumpf…Aber drüber entwickeln sich ab ca. 16 Uhr Gewitter und Schauer. Aber nicht nur später, sondern auch weiter westlich. Osttirol, Glockner, aber auch die Nockberge die Schwerpunkte.

Das ganze pulsierend, im Norden Nähe Hauptkamm auch, wenn auch schwächer ausgeprägt. Ansonsten ist der Hauptkamm der Alpen gut und bei 3100 m Basis auch ansprechend hoch befliegbar. Auf der Nordseite Basis bei 2900 m.

Der „Abo-Sieger“ Fritz meinte zum schildern des Siegs man solle doch einen anderen erzählen lassen, bei mir wars eh Easy…. (-: Aus dem Team Hecht + Sauter wurde dann Bericht gegeben. Im Doppelsitzer sei man sich eher uneins, und fliegt daher eher mehr geradeaus…So ging es nach dem Abflug weit ins Gailtal hinein. Zu weit, aber am Ende belohnt durch gutes Steigen. So ist man relativ direkt wieder auf Heimkurs gegangen.

An den Bleibergen hat man doch noch ein paar Angst-Achten eingelegt bis aufs Gipfel Niveau, das hat dann nach Haus gereicht.

Jerney Lokovsek, Sieger aus der offenen Klasse hielt den Abflug für Tricky, von der Mirnock hat er sich daher direkt an den Lienzer Dolomiten als Ziel orientiert. Weiters bei Toblach ging es bis auf 3700 m, und eher nördlich zurück in die Lienzer Dolomiten. Dann begann ein Gewitterslalom, bei Hermagor ist er südlich dem dann zweiten Gewitter ausgewichen. Querung zum Dobratsch brachte dann die Optik einer schwarzen Wand über der Gerlitzen. Unser kleines Gewitter….

Beim Parken südlich davon war dann die Tiffenkirche wieder zu sehen. Diese Lücke nutzend ist er mit 500m Höhenreserve ins Tal eingeflogen zum Ziel.

Und jetzt stehen sie alle wieder im Grid. Um 12 Uhr ist Startbereitschaft, kann sich abhängig vom Wetter allerdings noch was schieben.

34. AAC, Donnerstag, 5. Wertungstag: Dem Wetter ein Schnippchen geschlagen….

…denn es quoll gut um die Zeit des F-Schlepps, auch die Optik nach Westen sah nach früher Waschküche aus. So ganz entwickelt war es gegen 12 Uhr was die Thermik betrifft aber auch nicht, denn vor allem bei der 113er Klasse gabe es eine ganze Reihe von Wieder-Landern. Aber auch aus der offenen Klasse blieb beileibe nicht jeder hängen. Trotz Schlepppause.

Zu allem Überdruss regnete es dann auch mal an den Startlinien zwischendrin. Der Abflug war dann eine Mischung aus ein paar „ich gebe auf“ über zweiten, gar dritten Versuch und los nach beim ersten Schlepp.

Unterwegs lief es dann im großen und ganzen dem Vernehmen nach ganz gut, wovon auch die Schnittgeschwinigkeiten beider Klassen zeugen.

Nach Ablauf der Aufgabenzeit der 113er Klasse ging es hier recht schnell von der ersten bis zur letzten Landung; nicht jedoch bei der offenen Klasse. Hier hatten späte Startlinien-Überflüge wegen zweiter und dritter Versuch, aber auch taktisch spät abfliegen das Feld doch ein wenig auseinander gezogen.

Das hatte im Zeitlauf zur Folge, das eine Handvoll Teilnehmer sich nach der letzten Wende vor einer schwarzen Wand wiederfanden: ein lokaler Schauer hatte sich zu einem kleinen Gewitter aufgebaut und zog auf einer Achse Gerlitzen-Wörthersee in Richtung Karawanken – und war genau im Weg.

Aber diese Hürde haben die betroffenen Piloten gut gemeistert; wenn auch der eine oder Anflug im Regen und bei auffrischendem Wind „Bumpy Ride“ war. Ein ganz unorthodoxer Teilnehmer war weit nördlich unterwegs und nutzte die Zeit bis zum „Wettbewerbs-Sunset“ um 20 Uhr lokal fast ganz aus. Die letzte Landung eines Teilnehmers erfolgte heute um 19:30 Uhr lokal.

So aus dem Eindruck bis jetzt und der bisherigen Auswertung lief es heute besser als gestern. Friedrich Hofinger entwickelt sich zum Abo-Tagessieger und ist in der Gesamtwertung Edi Supersperger „im Nacken“. Die Punktzahlen für heute können sich auch sehen lassen.

Das gilt auch für die offene Klasse; hier hat Jernej Lokovsek aus dem benachbarten Lesce den Tagessieg geholt. Jedoch haben im Gesamtergebnis Pirker & Pirker die Nase doch recht deutlich vorn.

Allerdings geht es vom derzeit 2. bis 6. Platz recht eng beianand zu. Mal sehen, zwei Tage geht vielleicht noch was !? Bei der derzeitigen Dynamik im Wetter – ob Gerhard morgen früh doch etwas optimistischer ist als heut morgen….

34. AAC, Donnerstag: Briefing

Die Sonne lacht über Kärnten, ob sie uns An- oder Auslacht wird der Tag zeigen…Denn: Im Norden gasen schon die kleinen Regenfälle von heut nacht recht ausgedehnt aus den Südhängen und über uns hängt hohe Bewölkung, die eindeutig anzeigt dass das ganze in einer ohnehin recht feuchten Luftmasse statt findet.

Zunächst mal aber zum Vortag: Fritze Hofinger baut seine Wein-Vorräte auf Martins Kosten aus, er hat zu seinem Flug auch gewohnt launig folgendes zu sagen: „wenn I jetzt sog da war nix bei, dann zieh ich mir die Feindschaft des einen oder anderen Teilnehmers auf den Leib“

Also: Tricky….Mit Edi und Gösta ist er nach Nordwesten ausgewichen; über der Millstädter Alpe mit Glück einen Leebart erwischt der sie hochbrachte. Ins Mölltal gewechselt haben Sie sich ein bißchen selbst in Teufels Küche gebracht, aber mit Edi hat er dann doch einen Bart gezogen den er dann bis Ende ausgereizt hat. Weiters hat der Hangwind im Mölltal gut getragen und den Wechsel in die Lienzer Dolomiten ermöglicht. Dort war der erwartete Hangwind aber Pustekuchen, denn der Wind wechselte auf West…. Nach Osten zu gab es aber dann eine tragende Linie, die sogar ein weites Ausfliegen des zweiten Kreises möglich machte.

And the Winner is: Christoph Limpert. Uuuuups, I did it again…. Und nicht nur das: Punktgleich mit Uli Cremer teilen sie sich den ersten Platz und schmälern Martins Weinvorräte. Uli berichtet, wie er das geschafft hat:

Er ist erst spät, gegen 14:20 Uhr abgeflogen, hat die Fritz den Weg ins Mölltal genommen und in die Lienzer Dolomiten gequert. Weiters ohne Ortskenntnis (Wo ist das?) den ersten Kreis angekratzt. Nach Westen gingen die Talhänge aber nicht, weil parallel angeblasen. In Lienz war es aber gut, ab dort konnte man die Höhe halten bis ins Gailtal um die zweite Wende zu nehmen und heim zu fliegen.

Der Wetterfrosch hat gegen die Prognosen der diversen Wettermodelle und Apps anzureden, die heute eigentlich eher Badewetter prognostizieren….

So ist mit seinen Worten gefährlich, wenn man einen Tag (zu sehr) gelobt wird. Und das Hoch kommt immer weiter herein, es steht schon fast vor der Tür….

Wir kommen aber nicht aus der Labilität heraus.

Bei schwachem Nordwestwind werden sich rasch Quellwolekn bilden die sich in den Nockbergen und östlich davon ab ca. 13 Uhr zu Schauern und einzelnen Gewittern entwickeln. Diese Entwicklung wird pulsierend sein, d.h. danach fallen sie zusammen und es geht direkt wieder von vorne los. Im Westen wird es etwas abgeschwächt womöglich auch so sein, wenn auch mit sehr geringem Gewitterrisiko. Die Talwindsysteme sind in der schwülen Luft eher schwach ausgeprägt.

O-Ton: „Glücksspiel“….

Und Morgen? Unser heutiges Fluggebiet ist da auch mit Schauern und Gewittern durchsetzt…

In diesen Konditionen ist eine AAT die Chance, da eine Aufgabe einzubauen. Die 113er Klasse hat zweieinhalb Stunden Zeit zur Helmseilbahn zu kommen (R= 40 km), Federaun bei Villach ist Wendepunkt 2 mit 20 km Radius. 178 km bis 365 km zu schaffen !?

Die offene Klasse hat drei Stunden Zeit nach Lappach zu kommen (das ist Westlich des Brenner) und ebenso einen Zylinder von 40 km. Wurzenpass in den Karawanken Wende zwei mit 20 km drumherum. 266 km bis 463 km können je nach Wetter abgespult werden.

Na da sind wird aber mal gespannt. Um 12 Uhr soll es losgehen.

34. AAC, Mittwoch 4. Wertungstag: der aber nur knapp….

…oder um es mit den Worten eines Piloten heute auszudrücken: „ihr glaubt nicht, bei was für einem Wetter man fliegen kann“. Doch, glauben wir. Vergleichsweise dazu auch das Bild aus Leinig / Liebetig Blickrichtung Dobratsch zur Zeit der Schlepps. Wobei es Richtung Gerlitzen besser aussah wie auch nach Nordwesten dahinter.

Wobei es schon recht schnell wieder zu Landungen kam bzw. der Griff in den Kanister kam, der eine oder andere der 113er Klasse versuchte es gar nicht erst wieder.

Dennoch haben es die meisten mit einem Abflug versucht und sich in die Höhle des Löwen begeben, sprich ist enroute zu den Wendepunkten gegangen. Das es unterwegs nicht wie angekündigt nach Westen besser wurde (und ab Nachmittag) scheint auch so eingetreten zu sein, wie die Optik im Drautal Richtung West gegen 16 Uhr auch zeigt.

Da hatte es neben denen, die zurück zum Platz sind / den Motor zündeten auch schon den einen oder anderen auf die Kärntner Wiesen und Äcker gezogen. Dabei konnte man im Online-Tracking verfolgen, dass es immer noch welche hatte, die den Gesetzen der Schwerkraft trotzen und km um km zurücklegten.

Also eine Wertung? Aber ja doch! Denn 25 % einer jeden Klasse müssen über 100 km (Indexbereinigt!) gekommen sein, damit wir eine Wertung haben. Und das hat bei der 113er Klasse wie auch in der Offenen geklappt.

Garniert wird das ganze dadurch, dass eine Reihe von Piloten sogar mit Zeitwertung herumgekommen sind. Wie es denen ergangen ist werden wir uns dann morgen zum Briefing von den Siegern stellvertetend anhören.

Stand jetzt same same like Yesterday, Fritz Hofinger und Christoph Limpert. Dann hoffentlich auch mit einem Hochdruckgebiet, das angekommen ist. Damit man mal wieder ne Racing Task an den Himmel hängen kann.

34. AAC, Mittwoch: Briefing

Die Optik im Wetter ist heut morgen ähnlich wie gestern. Obwohl es heut Nacht wieder ein paar abkühlende Schauern hatte, ist es merklich wärmer als gestern.

Bei Ankunft im Wettbewerbsbüro liegt die Tagesaufgabe allerdings schon vor… Dann werden wir im Briefing wohl zu hören bekommen, wie es heute so wird.

Zu hören bekommen haben wir aber zunächst mal Fritz, der seinen gestrigen Flug zum besten gab: von Ausklinkpunkt ist er zur Gerlitzen herübergeflogen, das wegkommen war da aber eher schwierig. Zu viert ist man dann nach Norden abgeflogen. War aber dort eher nicht so gut; so ist man in den Westen den Sonnenbeschienenen Hängen zu. Das war die richtige Wahl, denn bis in die erste Kreismitte und darüber hinaus lief es gut. Zurück orientierte er sich am Drautal, die Schatten dort aber schon groß. Im Gegensatz zum Rest ist er dort aber geblieben, hat mit Paraglidern über einer Alm den schwachen Bart ausgekurbelt und ist direkt in den Endanflug.

Christof Limpert wußte allgemein erstmal vom schmalen Grat auf dem wir fliegen zu berichten, vor drei Wochen Zeuge eines Absturzes. Heute berichten über einen Tagesieg. Zunächst aber hat es sich mal anschauen müssen, über welche Buckel er tief rumgekrochen ist….

Nach dem Abflug erst einmal an der Turracher Höhe versenkt schmiss es hier doch noch einen Bart bis auf 2800 m Höhe. Am Hauptkamm dann auf 3200 m ging es dann eher problemlos weiter. Zurück über Kreuzeckgruppe / Reiskofel ging es dann mit 3 1/2 m auf 2700 m. In den Karawanken war dann gerdeaus Kreis ausfliegen angesagt, um nicht zu früh wieder über der Ziellinie zu sein.

Wie werden die Schilderungen zu morgen im Vergleich sein ?

Das Wetter dazu wird von Gerhard Hohenwarter mit einem „er kommt immer alles als man denkt“ eröffnet. Freitag war er sicher, dass wir ab heute in einem fetten Hoch sitzen. Nun ja, es läßt noch auf sich warten….

Heute wird es ähnlich wie gestern, Feuchtepakete werden noch einmal die Spaßbremsen geben, vor allem beim wegkommen vom Platz. Der Nordwestwind ist aber wieder deutlich stärker als gestern; im Kammniveau auf 2000 m aber eher aus West. Mit Schauern in den üblich verdächtigen Gebieten ist zu rechnen, je weiter nach Westen zu aber trockener. Am späten Nachmittag ist dann von Westen mit zunehmender Abtrocknung zu rechnen – das Hoch kommt (endlich).

Die Lage wurde wiederum in AAT für beide Klassen umgesetzt:

Die offene Klasse hat heute einen AAT zu fliegen, zwischen 231 km und 543 km soll es in drei Stunden in einen Zylinder von 40 km um Antholz (Südtirol) gehen, weiter zum Wurzenpass (20 km) und einen Zacken zurück nach Weissbriach im Gailtal (auch 20 km).

Die 113er Klasse darf nur zweieinhalb Stunden fliegen, die Helmseilbahn (Ende Lesachtal) schmückt für uns heute auch ein virtueller Zylinder von 40 km, Golica in den Karawanken hat einen Radius von 20 km. Die Strecke schwankt zwischen 180 km und gut 400 km.

Na denn, auf in die „Kür“!

Startbereitschaft 12 Uhr. Abhängig vom Wetter geht es ab dann los.

34. AAC, Dienstag, 3. Wertungstag: Hat geklappt!

Obwohl die Wetteroptik teilweise echt zum abgewöhnen aussah. Und so ganz „spänefrei“ ist es nicht abgegangen. Der eine oder andere Wieder-Start war nötig. Die eine oder andere Außenlandung stand ebenso auf dem Programm wie ein oder zwei die aufgegeben haben.

Hatte teilweise auch mit dem Wetterfenster zu tun, wer nach dem Hauptfeld hinterhergeschleppt wurde beim zweiten Versuch hatte am Platz wie unterwegs schon schlechtere Karten.

Hinzu kam, dass ein Schleppflugzeug mit Technikproblemen recht früh abstellen mußte. So dauerte es deutlich länger alle an den Himmel zu bekommen.

Das es insgesamt auch etwas tricky war – um im Terminus Technicus unseres Wettergottes zu bleiben – sieht man auch an den Schnittgeschwindigkeiten beider Klassen. Die lagen dann doch deutlich unter denen von Sonntag.

Dennoch: es gab viele schöne Ziellinien-Überflüge zu sehen nach der relativ kurzen Zeit der Aufgabe. Die Punkteausbeute hält sich naturgemäß ein wenig in Grenzen dadurch (weniger in der offenen, aber deutlich in der 113er Klasse). Aufholjagden kann man hier nicht starten.

Auch wer „draußen“ lag muss sich nicht grämen dadurch, da ist nicht viel verloren.

Was wir gewonnen haben ist: am 4. Tag drei Wertungstage, sprich ab jetzt Kür…. Die Pflicht ist drin.

Gewonnen hat mit Fritz Hofinger in der 113er Klasse ein AAC-Urgestein, in der offenen Klasse kann sich Christoph Limpert morgen meines Wissens nach das erste Mal eine Flasche Wein für den Tagessieg abholen.

34.AAC, Dienstag: Weiter geht´s

Das Wetter präsentiert sich gegen 9:30 so, wie es das Wetter gestern antizipiert hat; vom Hauptkamm her kommen höhere Wolken herein und unten dunsten die Hinterlassenschaften ein, zwei kurzer Gewitter von gestern Nacht aus.

Heute wird es also wie folgt: Tricky…. (so der Wetterfrosch).

Wir haben nurmehr schwachen Wind aus Nordost. Dieser schiebt gerade ein Feuchtepaket über den Platz, das gegen 12 Uhr über uns hinweg sein sollte. Von da an ist mit (wieder) einsetzender Thermik zu rechnen, wobei im weiteren Tagesverlauf mit weiteren Spaßbremsen in Form von Feuchtpaketen und nachfolgend Schauern zu rechnen ist. Diese allerdings weniger bei uns im Klagenfurter Becken, eher in Osttirol und den Tauern. Auch Gewitter eher dort. Wegen Restfeuchte Basis anfangs so 1900 m NN, später 2600m. Wetterfenster-fliegen.

Das haben die Tasksetter auf Nr. Sicher in jeweils eine AAT umgesetzt.

Die offene Klasse darf nach Mauterndorf und kann sich dort plus minus 30 km umtun. Da muss man schon überlegen wie weit, denn dann geht es zum Rauchkofel (bei Lienz) und der Kreis hat 25 km. Zu guter letzt noch ein Abstecher in die Karawanken, Klagenfurterhütte mit ebenfalls 25 km Umkreis anzuschneiden oder zu durchfliegen. In 2 h 30 ` 156 km bis 410 km.

Nun denn.

DIe 113er Klasse darf zum Katschberg (20 km), nach Laas LKH (Südöstl. Lienz) mit einem Zylinder von 25 km und auch mal ein bißchen Karawankenluft schnuppern in Golica mit 20 km Radius. Mit 127 km bis 333 km in 2 h auch was kürzer.

Da die Zeit heute auch eher begrenzt ist, 12 Uhr Startbereitschaft, ggf. geht es auch ein wenig später los.

34.AAC, Montag: Siegerehrung Vortag und Ruhetag

Über Nacht hat sich das Wetter leider kompltt geändert. Es sind (doch noch) mehrere Gewitter über Feldkirchen nieder gegangen. Zunächst mal war keine Startaufstellung anberaumt und das Briefing für 10 Uhr angesetzt.

Hecht & Sauter hatten bei der Siegerehrung das Flascherl Wein für den Tagessieg entgegen zu nehmen, ihren kurzen Ausflug gestern nach Lienz und zurück schilderten sie den anderen Teilnehmern wie folgt:

Sie sind schnell abgeflogen, den Jägermeister von gestern hat man dann gemerkt (s. gestriger Blog), die Präferenz war geradeaus fliegen….Ab Weißensee lief es dann ebenfalls ohne Kreise. Am Dorbratsch war man dann etwas früh und ist daher nochmal nachg rechts abgebogen. Von da aus auf Zeit nach Haus.

Die Strecke war gut 50 % mehr als das Minimum, die Punkteausbeute mit 443 Punkten aber auch überschaubar. Kurze Aufgabe halt.

In der offenen Klasse hatte Bernhard Leitner mit fast 130 km/h Schnitt den Tagessieg auf sich verbuchen können. Und war 120 km weiter geflogen dabei als das Minimum, das zu erfüllen war (wenn auch mit 6 Minuten Zeitüberschreitung). In Summe mit 776 Punkten auch gar nicht mal so wenig geholt.

Er hatte auf den Rat des „Wetters“ gehört und ist zur Mirnock. Die lag mit Südwind in der Sonne und ging gut. In Richtung Wende wurde es allerdings rapide dunkler, nach dem Abflug wurde es aber wieder helller und besser. Das reichte dann gar für Rückflug und zweiten Abflug (!). Der führte nördlich Marwiesen das Lesachtal hoch. Weiters gab es eine Konvergenz bis auf 3200 m. Nach der Wende zurück brauchte es ab Gailtalpass nur noch 3 Kreise bis nach Hause.

Das Wetter von heute ist dergestalt, dass die Störung von gestern immer noch über uns liegt, was sich in schwachen Schauern im Becken realisiert. In der Nacht war sie übrigens auch deutlich westlicher wirksam als vorhergesagt, in Völkermarkt mit Hagel bis 3,5 cm Korngröße. Gegen Mittag wird diese durch sein und zu einer Wetterbesserung führen. Ob diese reicht liegt beim Tasksetter…

Ab morgen wird es dann merklich besser, wobei eine Störung im Norden sich ggf. mit Wolkenfeldern/Abschirmungen hier auswirken könnte. Im weiteren Verlauf der Woche kommt dann die Hitze = Warmluftadvektion = wie kommen wir hier weg….

Für heute ist dann mal Ruhetag. EIn bißchen erholen für die anstehenden Strapazen der Hitzeschlacht (-:

34. AAC, Sonntag; 2. Wertungstag Tagesbericht: Schnell rauf, Schnell runter

Das galt im doppelten Sinne, die Umrunder der recht kurzen Task waren meist recht flott unterwegs. Der eine oder andere Pechvogel ist aber auch gar nicht erst vom Platz weggekommen oder unterwegs schnell in den rapide ändernden Konditionen verglüht….

Auch gab es den einen oder anderen Wieder-Start, während andere dann direkt aufsteckten und einpackten. Das Limit von zwei Stunden / zwei Stunden zwanzig war dennoch gut gewählt. Ebenso wie für die meisten eine eher südliche Routenwahl. Anfangs noch gut im Drautal ging es dort bald bergab mit dem Wetter.

Stichwort: kleines Wetterfenster für Tagesaufgabe….

Selbst aus der Perspektive des Rückholers im Drautal war der Unterschied zwischen Drautal und Gail-/Lesachtal ab ca. 14 Uhr gut auszumachen…

Denn so sah es „Dead“ (buchstäblich) ahead aus:

Das Gros des Feldes hat die Aufgabe aber in schnelle Schnitte und Nutzen der Zylinder umgemünzt. Das Tagesergebnis sieht entspechend aus. Viel verloren ist aber nicht, denn so ein Tag ist weit entfernt von 1000 Punkten.

Edi Superperger hat es aber genutzt um seinen bisher 1. Platz ein wenig zu unterfüttern, in der offenen Klasse pirschen sich Leitner Bernhard und die Pirkers nach vorne.

Aber kann halt auch nur ein Trend sein, denn wir stehen am Anfang der Wettbewerbswoche. Ob es morgen was zu fliegen gibt ist fraglich, denn die Aussichten dafür sind eher weniger gut. Aber wer weiß, vielleicht tanzt Quaxi uns da noch ein Wetterfenster herein….

Wie es aus der Sicht der Tagessieger heute so war, dazu gibt es morgen vormittag auf jeden Fall ein paar Zeilen!

Auf jeden Fall alle wieder rechtzeitig da & das Gewitter ist dann doch nur vorbeigezogen.

34. AAC, Sonntag: Briefing

Die Optik des Wetters heute ist interessant: im Süden entlang der Karawanken und den Karnischen Alpen steht eine ausgedehnte Abschirmung. Nach Norden zu quillt es schon überkräftig in die Nockberge aus dem Lungau herüber.

Hier in der Region des Klagenfurter Beckens ist der Himmel blauer als blau. Unser Wettermensch ordnet das folgendermaßen ein:

Für Quaxi ist die Vorhersage für heute „mehr Trickyer“ als gestern. Die gestern schon möglichen Leewolken haben sich heute im immer noch starken Nordwestwind manifestiert. Also Abschattungen. Eine Störung von Norden wird am Nachmittag Schauern und Gewitter auslösen. Die heftigen zwar eher östlich von uns, aber auch bei uns dürfte es uns aus den Nockbergen mit welchen treffen. Nach Süden wird die Wahrscheinlichkeit nass zu werden geringer. Da in Italien mit Stratus abgeschirmt ist in den Pässen und Durchgängen des Gailtals nach Süden mit ebensolchem Wind zu rechnen. Das öffnet aber auch das Tor für Scherungen…Stichwort Konvergenz…. Die Basen werden aber recht gut, wenn auch nicht so hoch wie gestern.

In Aufgaben umgesetzt dürfen die „kleinen“ heute auf eine Assigned Area Task (AAT) von zwei Stunden Dauer in die Gegen von Lienz (zum Rauchkofel) und müssen den Kreis von 25 km Radius anschneiden, oder halt auch weit durchfliegen- da liegt die Würze in dieser Aufgabe. Das gleiche Spiel an der zweiten Wende Wurzenpass, in den Karawanken. Radius hier 20 km. Das ganze führt zu einer Strecke von 145 bis 283 km….

Die offene Klasse muss nach Erlsbach – westlich Lienz – mit 40 km „Spielmasse“ und Golica – auch Karawanken – und 20 km Zylinder.

Hier ergibt sich 200 bis 425 km.

Mit 11:15 Uhr Startbereitschaft soll es früh losgehen; damit alle Flugzeuge am Nachmittag auch rechtzeitig im Stall sind….

Das Team Kalmbach / Oborowski hat den Tagessieg in der offenen Klasse geflogen. Für die junge Co-Pilotin der erste Wettbewerbsflug ihres Lebens. Was für ein Start…. Lt. Klaus war es von Beginn an ein wenig basteln. Im weiteren hat er sich an Heimo orientiert und mit ihm 3/4 der Strecke zur Wende gute Schnitte realisiert. Bis zur Wende dann eine gute Linie gefunden und allein vorausgeflogen. Nach der Wende gab es dann einen „Verbastler“ – da waren alle wieder da. Mit einem guten Schnitt im Endanflug hat es aber zum Sieg gereicht offensichtlich.

Edi Supersperger hat den Sieg der 113er Klasse erflogen. Er berichtet , dass der Wind nach dem Ausklinken als heftig empfunden wurde, im Team ist man abgeflogen über die Bleiberge und das Gailtal – Standardroute. Im Lesachtal wurde dann -obwohl man hoch bleiben wollte – tief nach Süden gequert. Die Rippen quer zum Wind nutzen ging aber gut. Auf dem Rückweg von der Wende ging es dem Elm zu im Hangwind. Am Plöckenpass wurde es mit Südwind eher problematisch, aber es hat trotzdem für einen guten Endanflug gereicht.

Mal sehen wie es heute wird.

34. AAC Samstag, 1. Wertungstag Tagesbericht: Ja sowas von!

Na wer hatte das morgens gedacht. Pünktlich um 12:30 Uhr verließ der erste Schlepp des diesjährigen AAC den Boden.

Wir wissen nicht, warum dieser Geselle trotz seines Evolutionsvorteils in Sachen fliegen noch flattern mußte, denn das Wetter war sehr gut. Die ersten geschleppten Maschinen waren schon bald nach dem Ausklinken auf 2500 m NN, bald gar sogar kurz unter dem „Deckel“ bei 2700 m.

Auch nach Öffnen des Startfensters waren relativ schnell Verflüchtigungsbewegungen „En Route“ fest zu stellen.

Die Bedingungen unterwegs wurden als ordentlich beschrieben hinterher, wobei die besten Bedingungen um den Platz herum verortet wurden. Die Details hierzu können morgen nachgelesen werden; denn zum Zeitpunkt dieser Zeilen ist das Auswerten noch nicht final beeendet.

Wobei….Sieger erzählen die Geschichten vielleicht auch ein wenig anders (-:

Sei es wie es sein, die Rückkehr des Feldes erfolgte zu einem Zeitpunkt wo sich doch auf eher anspruchsvolle Schnitte schließen ließ.

Und aus den Schilderungen des einen oder anderen ging auch hervor, dass die Prognosen des Wetterfroschs so flasch nicht waren, galten Talquerungen eher als Tricky (Stichwort: Kanalisierung) und auch der Wind hatte im Lauf des Fluges gedreht.

Mal sehen was morgen so bringt, wer hätte heut gedacht dass es eine Racing Task wird statt eines AAT. Lassen wir uns überraschen.

Auf jeden Fall riecht es nach einer zweiten Wertung morgen….

PS: in der Taskleiste oben auf dieser Seite gibt es den Reiter: Blog

Da ist -wie jedes Jahr – auch ein täglicher Bericht der inoffiziellen Höhepunkte zu finden… In der Landessprache auch: Schmäh genannt.

34. AAC, Samstag: Eröffnungsbriefing

Es geht wohl direkt los…

…dafür müssen wir allerdings den Feuchtigkeitsklecks über uns erstmal loswerden. Allerdings bei den heutigen Windgeschwindigkeiten wohl eher weniger das Problem. Oder? Dazu später mehr.

Aller Anfang ist schwer, so gibt es beim Auftaktbriefing um neun zunächst ja mal eine ganze Menge Administratives und Organisatorisches zu vermitteln.

Im Code Sportif haben sich einige Änderungen ergeben, so auch dass die Wettbewerbsleitung über Hindernisse im Wettbewerbsgebiet zu informieren hat. Die Kreatoren dieser Regel hatten ihre Besprechungen diesbezüglich wohl im Wattenmeer…!!!???

Nun ja, spannend sowas. So betitelte unser Wetterfrosch auch das heutige Wetter (im Bild rechts, um da Verwechslungen auszuschließen (-; )

Wir liegen in einer kräftigen Nordwestströmung, tendentiell gegenüber dem morgendlichen Zustand abtrocknend. Im Tagesverlauf auf West-/Nordwest drehend mit möglicher Kanalisierung in den Tälern.

Dabei wenig Wahrscheinlichkeit auf Regen oder Gewitter (einen Vorteil muss der stramme Wind von derzeit 45 km/h am Dobratsch ja haben….) Zu erwartendende Thermik ab mittags über Kammnivieau.

Daher Nachbriefing um 11 Uhr mit Aufgabenbekanntgabe (es riecht nach einer Assigned Area Task….), Startaufstellung beide Klassen.

Und es wird doch eine Racing Task! Die 113er Klasse darf nach dem Start in Steindorf zum Pragser Wildsee (in Südtirol), zurück nach Fischerhube (am Dobratsch) und nach 300 km zurück heim.

Die offene Klasse noch ein bißchen weiter nach Westen, Lusone; Nötsch und heim. In Summe 355 km.

Um 12:30 Uhr ist Startbereitschaft. Auf geht´s .

Seit 12:30 wurde tatsächlich geschleppt, schon ein paar Minuten nach klinken waren die ersten Maschinen auf 2500, dann 2700 m NN. Es scheint, vom starken Wind einmal abgesehen, ein sehr guter Tag zu sein.

34. AAC 2026: Eröffnungsfeier

Herzlich willkommen zur diesjährigen Berichterstattung des Alpe Adria Cups zu Feldkirchen. Morgen geht es dann richtig los, denn es riecht nach fliegen bzw. Flugwetter.

Ein bißchen was zu ahnen war davon schon heut Mittag, wo der Ameisenhaufen einer sehr großen Schar Segelflieger & Helfer beim Aufbauen ihrer Flieger zu finden war. Der eine oder andere Trainingsflug fand auch statt, wobei die Konditionen eher dürftig waren.

Hauptevent des Tages daher die Eröffnungsfeier, die ab 18 Uhr im Bamberger Amthof stattfand. Eine sehr stilvolle und stylische Location, ist es doch eines der zahlreichen historischen Gebäude der Tiebelstadt.

Volles Haus inklusive, denn mehr als 40 Piloten nebst Helfern und Team füllen auch einen größeren Raum recht mühelos. Ferner waren auch zahlreiche Gäste der Lokalpolitik und aus dem ÖAeC geladen, die mit ihren Ansprachen dem Event den offiziellen Rahmen gaben.

Nebenher gab es vom wettertaktischen Berater Gerhard Hohenwarter schon einen Ausblick aufs Wetter – es sieht gut aus.

Und noch ein paar Zahlen im Rückblick auf 34 x AAC, davon 31 mal in Feldkirchen. Eine kurze Aufzählung von Fakten wurde gefolgt von der Eröffnung des Buffets. Wer viel fliegen will muss auch gut essen!

So mehr oder weniger der bemerkenswerteste Fakt: von Anfang an als Teilnehmer dabei: „Papa“ Pirker (und Sohn (-: ).

Morgen früh um 9 geht es mit dem ersten Briefing los, Startaufstellung offene Klasse vorher wurde vorab schon ausgegeben.

Stay tuned!

Irgendeiner flog ganz weit

Leider hat uns seit ein paar Tagen die Südwestplörre fest im Griff. Zeit mal einen ersten Blick auf die Saison „so far“ zu werfen.

Und die war jetzt mal gar nicht so schlecht, vor allem in der Zeit vom 1. Mai bis Pfingsten.

Wer es mal Revue passieren lassen will werfe einen Blick ins weglide.org.

Da tummeln sie sich, Flüge einer schöner als der andere.

Wobei der eine oder andere heraussticht, Beni war hochmotiviert zum Beispiel.

Oder der Ex. So mal der Montblanc als Wende ist doch schon was. Und auf dem Weg zurück am Matterhorn vorbeiknattern, Hallo….

Die 1000 Zielrück waren es zwar nicht, aber soviel steht fest: irgendwann sackt einer die 1000 Euro ein….

Strengt euch an….

Irgendeiner fliegt immer weiter (-:

oder hat dank Index* mehr Punkte…

Auf jeden Fall war Pfingsten für ein munteres Hin- und Hergefliege auf Nord- und Südseite der Alpen gut.

Ute und Beni haben den Duo nach Südfrankreich und Retour ausgeführt, die Locations für Start und Landung waren tlw. entlang des Alpenbogens verteilt.

Der eine oder andere hatte was zu jammern übers Wetter. Aber das waren Ausnahmen. Und eh auf hohem Niveau.

Ganz ohne Jammern ist „dem anderen Beni“ ( dem aus Kaiserstadt) ein nach eigenem Bekunden perfekter Flug gelungen (ja, auch hier leise Kritik am Wetter, aber nicht an der Tagesform)

1000 km FAI Dreieck in den Alpen, angemeldet!

Gratulation!!!!

*Peter hat das heute mit der klassischen mobilen Abschirmung namens SF 25 B Falke durchexerziert: aus 268 km mach 440 Punkte….

Ein wirkliches TdI Flugzeug (Triumph durch Index)

Up’s and Downs

Das Frühjahr / die Saison hat sich vor allem Ende April und Anfang Mai von Ihrer besten Seite gezeigt.

Das schlug sich in großen Strecken nieder, wenn auch meist im Blauen. Es wurde davon berichtet das man Wolken fotografiert hat nur weil mal welche da waren…. (-:

Zum Schluss gab es dann doch noch zwei Tage mit Wolken, den Samstag der Woche folgend eher ein paar zuviel, am Sonntag erst gegen Ende des Tages.

Ein bisschen tricky war es schon, frühe Starts wurden eher nicht belohnt….

Die vielen Wolken hatten aber auch einen Grund: Front im Anmarsch!

Ob sich die dunklen Wolken bis zum langen Wochenende ab Donnerstag verziehen…nun ja, wir werden sehen.

Bei Sonnenschein kann ja jeder!

Den hatten wir in der zweiten Aprilhälfte doch noch, was für die erste Aprilhälfte ja nun nicht gerade galt.

Doch dazu später mehr.

Die Ausblicke wie hier am vergangenen Wochenende also gut, entsprechend ansprechend auch die Ergebnislisten im WeGlide.

Auch wenn der ein oder andere Wermutstropfen wie hereinziehende Abschirmungen für lange Hälse beim Endanflug sorgen.

Aber wie eingangs festgestellt, bei dem Wetter kann es ja jeder. Aber einer von uns kommt bei so einem Wetter:

auf die Idee seinen Flieger an den Start zu schieben.

Da war er dann an diesem Tag auch fast alleine, nur ein weiterer Pilot aus Wiener Neustadt hatte das Näschen für diesen 13.04. als fliegbaren Tag.

Der Mühen Lohn: 950 km (!)

Wer das nachlesen und nachvollziehen will, leider versteckt unser Beni seine Flüge bei einem obskuren kleinen Verein am Eingang dss Inntals.

Aber unter der Eingabe Flugplatz Unterwössen leicht zu finden….

Kleine Oster(-ferien) Reflektion

Ohne Moos nix los – und ohne Thermik kein Fliegen.

Das fand die letzten beiden Wochen eher bei unseren Urlaubern in Südfrankreich, Nitra und Italien statt.

Aufrüsten also eher was für Optimisten. Und auch das Ausweichen ins Flachland hatte den einen oder anderen Griff in den Kanister zur Folge.

Aber wenigstens versucht!

Also die Fahrt in den Urlaub auf jeden Fall dies Jahr der Bringer.

Und nicht nur der eine fliegt.

Denn die Saison läuft und das Wetter meint es gut mit denen, die den Winter abgeschüttelt, ausgecheckt sind und die Frühlingssonne nutzen.

Wer es nicht glauben mag, der schaue ins WeGlide. Geht schon richtig gut.

Na ja, ein bisschen Hilfestellung ist manchmal schon noch nötig.

Der erste ist schon da (-:

Es geht mit großen Schritten auf Saisonbeginn zu….

Der Schnee ist weg, die Sonne lässt sich blicken, die Tage sind schon merklich länger.

Und siehe da, der erste Anhänger ist auch schon da.

Das unser Ex den Hals nie vollkriegt wissen wir ja, aber so früh war er noch nie da (-;

1×1 der Elektroantriebe und des additiven Druckens…

…leider im kleinen Kreis. Obwohl das Thema spannend war und von den Stefans auch plastisch sowie kurzweilig präsentiert wurde.

Leider hat die Kombination Faschingswochenende, Valentinstag und die Wetteraussichten die Präsenz klein gehalten am Samstag.

Fuchs und Has Moment am Flugplatz, obwohl seit morgens auch wieder geflogen wurde nach langer Schneepause.

Da dies der letzte Streckenfliegernachmittag für den Winter war kommt dann als nächstes: Saison!

Volles Haus, volle Ladung Kuchen und 1200 km im Vortrag, (fast) 1000 km im Flug…

So kann man das Wochende kurz zusammenfassen.

Beni wollt es ja nicht glauben, aber sein Vortrag über den weitesten Flug über 6 Schenkel in einem Clubklasse-Flugzeug „ever“ in Europa holte nicht nur zahlreiche AFZ Mitglieder in den DASSU Schulungsraum.

Auch von anderen Plätzen aus der Unmgebung waren einige Abordnungen erschienen, um sich anzuhören wie Beni das letztes Jahr hingekriegt hat.

Passend dazu hatten alle auch dazu den Kuchenspenden Aufruf gehört und den Tisch entsprechend der Teilnehmerzahl mit Nervennahrung gefüllt.

Nötig war es aber eigentlich nicht, denn der Vortrag war kurzweilig und gut zwei Stunden vergingen wie im Fluge.

Mehr als zwei Stunden war am Wochenende unsere 2. Vorsitzende Ute in Worcester unterwegs. Viel gefehlt hat am Ende zu den „1000“ nicht, aber Gratulation zu 970 km !

Dann backt mal Kuchen- wenn man schon nicht fliegen kann hier. 3. Nachmittag nächsten Samstag.

Geflogen wird von einer Reihe AFZ Mitgliedern derzeit auf der Südhalbkugel. Ein Blick in die Ergebnislisten des WeGlide lohnt sich.

Dann lassen wir Daheimgebliebene und doch wenigstens was vom Fliegen erzählen.

Und zwar am kommenden Samstag ab 16 Uhr,,zum dritten Streckenfliegernachmittag dss laufenden Winters.

Unser Beni ist in der letzten Saison mit einem Clubklasseflieger 1200 km im Föhn die Alpen rauf und runter.

Wenn der Flug auch ein wenig von dem Fabelflug von Felix Herold am gleichen Tag in den Schatten gestellt wurde sind 1200 km in der Clubklasse auch ein ganz schöner Stiefel.

Hören wir uns daher doch mal an, wie er das gemacht hat.

Party! Obwohl nicht geflogen wird? Mehr dazu Samstag ab 16 Uhr – mit Hauptversammlung vorher…

Genau, das ist eine Erinnerung an nächsten Samstag, da findet unser nächster Nachmittag statt.

Und vorher noch die Hauptversammlung 2. Versuch, wir wollen uns da eine neue Satzung zulegen!

Und was hat es jetzt mit Party auf sich?

Das Wetter am Alpenhauptkamm ist ja eher auf Wintersport, warum also die gute Stimmung hier?

Ganz einfach, das Team vom AAC war Freitag fast geschlossen in einen Kärntner Gasthof eingerückt um die Melderallye für den Wettbewerb im Juni 2026 zu verfolgen.

Warum da alle so scharf drauf sind?

Dazu werden wir am Samstag was zu hören bekommen….

Auch über den Herrn. Der sagt nie viel, außer vielleicht: „die sind schließlich zum fliegen hier“

Dafür sagt der um so mehr. Der ist der Wetterfrosch…

Das und vieles mehr. Samstag.

Uups, I did it again…

…frei nach Britney Spears. Zum einen unser Beni, der – zur Zeit von Worcester aus die Südhalbkugel beiliegt- gleich zweimal binnen einer Woche mit mehr als 1000 km Strecke zugeschlagen hat.

Zum anderen Ute + Christoph, die ja vergangene Saison in Sachen Wandersegelflug wieder einmal unterwegs waren. Diesmal aber das erste Mal als Team.

Vor gut gefüllten Rängen haben sie ihre Eindrücke und Erlebnisse beim ersten Streckenfliegernachmittag für diesen Winter vermittelt.

Peter hat uns in der Folge seinen ersten Urlaub in Fuentemilanos näher gebracht und seinen Vortrag als Reiseanleitung ausgebaut. Dem Vernehmen nach mit dem Erfolg, dass da der eine oder andere beim Planen des nächsten Urlaub ist.

Der Konsum von Kaffee und Kuchen kam dabei aber nicht zu kurz.

Und vorher fliegen ging auch noch….