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Zum Abschluß Rekorde, Feinstes Wetter und kitschige Postkarten

Seit vorletztem Wochenende ist sie Vergangenheit, die Segelflugsaison 2020 in Unterwössen. Und das Wetter gab nochmal richtig Gas um allen die da waren den Abschied schwer zu machen.

Bild: Ute Baranowski

Dabei hat es dann, nun ja, Rekorde gegeben….. Zum einen hat ein allen wohlbekannter Sperrholzbrettchen-Bändiger mit Rotkäppchen (dem Flugzeug, nicht der Dame (-: ) den wohl kürzesten (Höhenvernichtungs-) Flug ever in den OLC eingestellt.

https://www.onlinecontest.org/olc-3.0/gliding/flightinfo.html?dsId=8224074

Zum anderen hat Stefan wohl einen der spätesten – wertbaren – Thermikflüge ever in den OLC gepackt

https://www.onlinecontest.org/olc-3.0/gliding/flightinfo.html?dsId=8222397

Und die DASSU hatte Mitte November dann tatsächlich noch einen A-Flieger an der Winde.

Wer mit dem Motorsegler unterwegs war konnte auch feststellen, dass es im höheren Relief Thermik gab, die auch am Kaiser noch genutzt wurde.

Und, so es ihn gäbe, den Wettbewerb für das stimmungsvollste Bild (die rationalen unter uns Thermikjägern würden wohl das Kitschigste sagen) hat an dem Wochenende auch jemand gewonnen:

Bild: Ute Baranowski

Nun ja, der Herbst ist zwar nicht die Zeit für die beste Stimmung (fürwahr erst Recht in dem verkorksten Jahr) aber DIE Zeit für die beste Stimmung im Licht zum fotografieren von Postkarten-Motiven.

In dem Sinne, der Platz ist zwischenzeitlich im Winterschlaf versunken, die Flugzeuge sind fast alle abgebaut, aber das Wetter erlaubt nach wie vor Methadon-Fliegen mit Motor.

Hauptsache: Fliegen !!!

Weiter im Lockdown, Stochern im Nebel und ein neuer Index-Killer

Kleine und große Wunder geschehen immer wieder, so auch spät in dieser verkürzten Saison: Zum einen erlaubt die Verordnung zum Lockdown den Flugbetrieb unter dem Label „ist Individualsport“, zum anderen spielt das Wetter bei dem ganzen auch prächtig mit!

So kann man zumindest in Motorsegler und im Platzrundenbetrieb noch die Sonne genießen (sofern man sich auf der richtigen Seite des Flugplatzes befindet (-: ) und die Saison ausklingen lassen.

Sofern der Nebel nicht vorzeitig ins Tal wabert und das Vergnügen verkürzt.

Übrigens auch noch die kommende Woche inkl. Windenbetrieb von Fr. – So. !!!!

Mit faszinierenden Perspektiven vom Vorland im Nebel…

…oder Flugzeugen im Vor-Winterschlaf beschlagen mit Tau und darauf wartend, abends wieder in die schützende Halle zu dürfen.

Und Zuwachs hat unsere bunte Flotte (buchstäblich) auch Ende Oktober bekommen! Aus Niederöblarn im Flug überführt dürfen wir einen weiteren Index-Killer für die Saison 2021 begrüßen: Tom und Markus haben sich eine Blechgranate aus bestem tschechischem Flugzeugbau-Aluminium zugelegt.

Und direkt auch bei Weststurm mal ausprobiert – leider wurde der Flug nicht geloggt.

Kommt noch…. im Winter wird aufgerüstet.

Einer geht immer noch… und leider geht sonst nicht mehr viel )-:

Das Saisonende naht…Seit heute mit großen Schritten, so wie die Nacht über den Tag gewinnt. Ein Sunset um 17 Uhr Ortszeit ist nicht wirklich prickelnd, auch wenn er optisch schon mal was hermachen kann

Sogar ein Thermikflug (am 18.10.) steht in den Aufzeichnungen, der Jens hat ihn hingelegt! Und morgen ist Föhn angesagt… Ob der „Ex“ und der Bändiger des Sperrholzbrettchens was draus machen – wir werden es morgen sehen…. Der F-Schleppi muss auf jeden Fall früh raus!

Auch am Platz ist der Herbst die beste Zeit für schöne, stimmungsvolle Schnappschüsse.

Bild: Judith Breite

Ein bißchen was geht immer noch in dieser kurzen, aber doch lange schönen Saison!

Leider geht sonst leider nicht mehr viel. Die Saisonabschlussfeier ist der aktuellen Situation mit dem „C“ leider endgültig zum Opfer gefallen ebenso wie zunächst mal der erste Stammtisch im November.

Nächstes Jahr wird hoffentlich alles besser… Segelflieger sind ja bekanntlich Optimisten.

Thermik, Föhn, Warm, Kalt und ein Erster Anflug von Winter….

…gab es die letzten Wochen, in denen die letzten Flüge für den OLC 2020 – und die ersten für den OLC 2021 möglich waren.

Derzeit läßt einem das Sauwetter dann auch mal Zeit für einen Abgesang auf die Saison 2020, die es wohl so nicht noch einmal geben wird (hoffentlich von dem einen Blickwinkel mit dem großen „C“, aber hoffentlich doch vom Wetter).

Im OLC int. haben wir uns mit Rang 4 wacker hochgekämpft, für die verkorkste Saison 2020 sicher ein achtbarer Erfolg.

Auch die anderen Vereinswertungen in DMST und OLC sind dann doch achtbar (aber wo hätte das sein können…???!!!).

In den Einzelwertungen sind leider nicht so viele ganz weit vorne vertreten dieses Jahr, aaaaaaber:

Mit Philip Stahl haben wir immerhin eine Platz 6 in der 18 m Klasse auf Bundesebene, und das reicht auch für Platz 1 in Bayern !

Ein erster Anflug von Winter im Oktober…mit Thermik….

Und in der Clubklasse hat sich ein Allseits bekannter Sperrholzbrettchen-Bändiger den 2. Platz in Bayern erflogen!!!!

Die hohe Leistungsdichte in D gesamt hat aber leider dort nur für ein ferner liefen gereicht…. )-:

Hochgern tief verschneit – aus dem Segelflugzeug!

Steht zu hoffen dass die scheidende Saison vielleicht noch den einen oder anderen Föhntag mit weniger Schleuderwaschgang als die ersten beschert.

Organisatorisches: (Evtl.) Saisonabschlussfeier + Winter-Stammtische

Die Saison neigt sich dem Ende zu, daher hier mal zwei News aus dem Verein: Da die Situation mit Feiern oder nicht derzeit arg im Fluss ist hier der momentane Stand: der zuerst für eine Abschlussfeier ins Auge gefasste Termin am 24.10. wurde erstmal verworfen.

Derzeit wird überlegt, eine Feier im November anzusetzen. Dabei wird auch eine ggf. größere Räumlichkeit als die DASSU-Räumlichkeiten ins Auge gefasst sowie ein anderer Rahmen/Ablauf. Wir melden und rechtzeitig wenn es was zu berichten gibt.

Die Winter Stammtische sollen am gewohten Ort statt finden (Flugwerk in Feldkirchen b. München), aber an einem anderen Tag -> Dienstags.

Jedoch wollen wir vorher einmal abklopfen, ob überhaupt genügend Teilnehmer zusammen kommen – C. läßt grüßen.

Eine entsprechende Rundmail an die AFZ Mitglieder folgt in Kürze. Mitlesende Antersberger und sonstige Teilnehmer außerhalb des AFZ können sich mit ihrem Votum gerne bei einem von uns melden!

Der Sommer, der ewig bleibt…

…leider nicht, denn es sieht ganz so aus als würde Mitte der Woche der Herbst endgültig Einzug halten.

Aber wer Weiß ????

Bild: Roland Henz

Einstweilen verwöhnt uns der Spätsommer oder Früh-Herbst mit viel Sonne, warmem Wetter und – beizeiten auch noch ganz passabler Thermik. Und für die, die noch fliegen gehen -und das sind einige- mit einer Optik wie oben.

So konnte unser neuer-gerade-in-den-vierzigern-angekommender wohlbekannter Piloteur eines Sperrholzbrettchens aus dem Hause Schleicher diese Woche noch einen beachtlichen Flug jenseits der 200 km Strecke vermelden.

Und auch von den Metereolügen oder obskuren Wetterprogrammen totgesagte Tage wie der heutige Sonntag ermöglichten zumindest oben bleiben

Bei dem einen oder anderen kommt jetzt doch noch das Gefühl der Jahreszeiten 2020 richtig auf, denn es ist so als wollte das Wetter uns für das verlorene Frühjahr mit einem ewigen Sommer entschädigen.

Es herbstelt, Alle wieder da, nur drei kommen nicht weg…

…aber das ist dann eher bei zweien der goldene Käfig und bei einem das Niederschlagszentrum Unterwössen (-;

Letzteres wartet aber auch zwischenzeitlich mit dieser Optik auf. Wer -neben dem Donnerstag letzter Woche- am Sonntag bei einem Schlepp vor der Mittagspause einen langen Atem am Grat der Hörndlwand hatte oder sich um drei noch an dem Himmel hängen ließ konnte dem Wetter beim umschlagen zusehen, erst so,

dann beim Breitlaufen. Und unser Wetterfrosch hat seine Zeilen richtig gequakt; denn die Wette was zuerst da ist, die Labilisierung oder die Abschirmung ging eindeutig zu Gunsten der Labilisierung aus….

Wer dann richtig in der grauen 8/8 Pampe stochern konnte (Werbeschaltung für Polarisationsfilter in der Sonnenbrille (-: ) war in der Lage es so lang bis kurz vor dem Regen zu strecken um das Licht und die Effekte einer hereinziehenden Front zu genießen.

Und die beginnenden Niederschläge beachten…aber wenn der Anhänger 10 Minuten vor dem Gewitter zu ist und die Flieger in der Halle war alles OK.

Hat geklappt!!!!

Halle ist ein gutes Stichwort, als Nachtrag zum letzten Bericht; auch in Hohenems wird es bald die angekündigte 55 x 20 m (!) Halle geben.

Man hat sich auf die Bauweise der Hallentore geeinigt ((((-: Parallelen mit uns allen bekannten Vereinen und Flugplätzen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt….

Wo Licht da auch Schatten…

…denn einer von uns wollte noch nach Frankreich; darf aber nicht. Sch… Virus. Und in Gegenzug kann man davon ausgehen, das die zwei in Frankreich nicht da wegdürfen….

Schlimmes Schicksal, wie man den Flügen die man dann ja da notgedrungen machen muss um nicht vor Langeweile umzukommen so anschaut. Motzen über die Vorzüge oder Nachteile der mitgeführten Flieg-Geräte inklusive!

Goldener Käfig halt.

Segelflugzentrum Hohenems, Coppa Rieti und andere kleine Fluchten….

Also eigentlich steht die neue Halle, die einmal das Zentrum des Segelflugzentrums Hohenems werden soll, schon seit zwei Monaten. Nun ja, bei Segelfliegers dauern auch in Vorarlberg die Dinge schonmal was länger. Die Betonplatte und den Kiesvorplatz gibt es aber schon, und die Halle kommt auch bald…

Ein bißchen weit ausgeholt, aber Zweck des Intros ist, auch im Rheintal (präziser: vom Rheintal aus) kann man fliegen.

Und in DEM August sieht es dann Richtung Arlberg, Silvretta und Engadin auch dann mal so aus (und näher als von Unterwössen)!

Und in die andere Richtung gibt es auch einen See, gegen den unser Chiemsee allerdings dann mal eine bessere Pfütze ist (wenn auch aus der Perspektive der Bodensee überschaubar wirkt).

Fazit: der Platz ist jetzt schon einen Abstecher wert, sogar einen Hang haben die, einen ziemlich langen sogar. Leider aber weniger geeignet um von da aus in den Bregenzer Wald und ins höhere Relief zu kommen (die 2 h fliegen hat der Schreiber dieser Zeilen in einer ungültigen Datei auf dem persönlichen Flugbuch des OLC versteckt…)

Und die Schweiz ist nicht weit im „mitleren Westen“, und der Säntis zieht auch optisch sehr schöne Gewitter.

Andere zieht es zum Urlaub machen nach Süden, wer den OLC verfolgt weiß, Mathias ist mal wieder in Rieti, einen Wettbewerb „Italian Style“ fliegen.

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=3196411580476252&id=179690012148439&tn=%2AW-R

Wieso Südfrankreich, wenn es anderswo auch mit fliegen geht (-;

Und zuhause geht ja schließlich auch noch was!!!

Wasserdampf überhitzt…

41 018 in Rosenheim 2011, dank Heißdampf-Technik 1900 Pferdchen stark (die zieht was weg)

…war nicht nur Anfang des letzten Jahrhunderts eine Konstrukteursidee um aus Nassdampflokomotiven mittels eines Überhitzers Heissdampflokomotiven mit ungleich mehr Leistung zu machen….

Das Chiemseebockerl, Nassdampf-Technik, immerhin 100 Pferdchen am Start….

Das soll jetzt aber keine Maschinenbauvorlesung aus dem Jahr 1912 werden (-:

Auch das Wetter hat -neben einem kleinen Hochwasserintermezzo am Anfang letzter Woche- das Überhitzen von Wasserdampf als Idee übernommen, uns Segelfliegern ein wenig was von dem verlorenen Frühjahr zurück zu geben.

Nach ein paar Tagen „Nassdampf“ vorletzte Woche hat der 1. August mal am Temperatur- und Dampf-Regelrad gerissen und uns einen ersten hervorragenden Hochsommertag beschert…

…um mit ein paar weiteren Tagen „galama“ Thermik nach dem großen Regen hat das Wetter dies Wochenende voll aufgedreht!

So gab es genügend Gelegenheit den hohen Temperaturen in größere Höhen und weiter weg zu entflieh(g)en.

Und die Flüge konnten sich sehen lassen, Südseitendreiecke, weit nach Ost, weit nach West , Joe mit seinen ersten 300 km, Jan fliegt in den Schwarzwald und am nächsten Tag (übers Engadin…) zurück, Matthias dasselbe in den Odenwald…Alles dabei!

Unterstützt von unseren „Außenstellen“ und angeführt von Judith (einzige tapfere Einreicherin von Flügen der SGSM) sowie einer Reihe von Gästen der -nicht-Mühen Lohn: satte 20.000 OLC Punkte ab Unterwössen und für das AFZ am Wochenende!!!!

Zwischen-Hoch, Tief-Ausläufer (nomen est omen), Hoch-Gebirge, Flach-Land und Invasion der Sperrholzbrettchen….

….so oder so ähnlich kann man in ein paar Wort-Spielen (!) die -Ereignisse der- letzten Wochen zusammenfassen.

Im Hochsommer (jetzt ohne Wortspiel) ist halt meist von allem etwas dabei, sei es der eine oder andere Tag mit gutem Hochdruckwetter, Dauerregen im Tief, ein Zwischenhoch daß man für Flüge im Gebirge nutzen kann und wenn das Zwischenhoch dann mal was länger braucht geht ja auch mal der Versuch raus ins Flachland (die eine oder andere Außenlandung als Strafe für den Sündenfall die Berge zu verlassen inklusive…).

Nun ja, wenn es in den Bergen so aussieht….

Die Meister des ganzen dabei, wie gewohnt, Roland Ex Unterwössen (ja, Wortspiel) und Philip von wechselnden Orten mit nicht minder imposanten Strecken. Sven von der Alb aus, und die Kleinen haben sich gar mal ganz gen Ösden, weit weg, verzogen.

Dem Gebirge Treue haben wir neben den Leuten, die zu Haus geblieben sind, natürlich auch noch; Markus ist mit Basis in der Schweiz auch ganz gut unterwegs, und Alex hat sich Puimoisson als Stützpunkt gaaaanz im Westen ausgesucht. Nur in Bercelonette bei Ute, Hans Georg und Rotkäppchen scheint grad Flaute zu sein….

Die zu Hause gebliebenen kriegen derzeit und in der nächsten Woche noch klassische Begleitung bei Flügen in den Bergen: beim alljährlichen Ka6 Treffen kann man die eine oder andere Spielart der Schöpfung von Rudolf Kaiser am heimatlichen Himmel erleben.

HIer eine bekannte Ka 6; Jan´s Index Killer (am Gipfelhaus Hochfelln)…
…und mit Teebeutel an der Kampenwand

Und auch wenn -wie gerade beim Schreiben dieser Zeilen- das ganze gute Wetter mal wieder von oben als Platte Wasser runterkommt, es macht dann wenigstens stimmungsvolle Bilder:

Siegerehrung Samstag: Fast perfektes Timing (bei allem) und der Ex findet den Weg als einziger Nüchterner nicht…

Leider findet der letzte Blog für dieses Jahr den Weg ins World Wide Web etwas spät(er) als sonst; da ist der Tagesablauf schuld und auch eine Flasche Rotwein, die erst mal geleert werden mußte…

Doch erst mal der Reihe nach.

Zurückspulen aus Anfang heute, s. Tagesbericht von heute, Siegerehrung.

Eines Ausnahmewettbewerbs, eines Ausnahme-AAC. Denn nicht nur der Zeitpunkt/-raum war anders, auch das Wetter. Im Teilnehmerfeld mit Wolfgang Janowitsch nicht nur ein -weiterer- Ausnahmepilot, sondern neben den üblichen Recken auch Neulinge, auch zwei von uns aus Unterwössen.

Mal ein Recke, den man aus Unterwössen als Gastfluglehrer aus der ASK 13 kennt, Thomas Krüger, hier allerdings mit seinem Spannweitenadapter EB 29 „TK“ unterwegs….
Alex „der Geist“ Lukasik macht sich mit seinem Preisbier vom Acker….
…ebenso wie Tomas mit seinem Piwo.

Zu den bemerkenswertesten Eigenschaften des AAC gehört, das fast jeder mit einem „Giveaway“ bedacht wird, vom Sieger der jeweiligen Klasse (Betrag s. Bilder im Tagesbericht) bis zu jedem Teilnehmer, Helfer usw.

Und in einem Jahr wie diesem macht das jedem umso mehr Freude….der ursprüngliche Termin, der Covid bedingt gekippt wurde, hätte….noch nicht einmal 3 Wertungstage ergeben…

Anfang Juli waren in Österreich wieder alle rechtlichen Rahmenbedingungen für einen Bewerb im Rahmen des AAC gegeben, das Teilnehmerfeld um zahlreiche alte und neue Zusagen ausgestattet (leider waren halt manche im Juli verhindert), und alle Helfer hatten zugesagt.

Und Hey, sieben (!!!) Wertungstage!!!!!!

76.000 geflogene Streckenkilometer….und auch sonst ein Haufen statistischer Daten wie wir sie in all den Jahren hier noch nicht gesehen haben. Jede Katastrophe ihren Nutzen…

Auch das Team hat untereinander eine schöne Idee gehabt, dem „Master of the Game“ Martin haben wir auch noch ein Geschenk vermacht….

Der Mühen Lohn für mich, den Schreiberling: ich kann auf Gutschein meine Rückfahrt an einer A1 Tanke in den Kraftstoff-Vorratsbehälter füllen, auch die Piloten haben mich in ihre Gebete eingeschlossen, daheim kann ich von einem guten Stück Almkäse zehren…

…die (gute) Flasche Rotwein hat allerdings schon heut abend das Zeitliche gesegnet, Natascha und ich haben sie heut abend schon geeext…

Apropos Ex: der hat uns auf dem Heimweg vom Abendessen schon bestens unterhalten, als einziger Nüchterner (als Fahrer ja auch gut so) hat er das Ferienhaus Ingrid nur mit Umweg gefunden und auch schon fast den Weg zum Flugplatz eingeschlagen…

Genetisch programmiert wahrscheinlich….

…und auch gestört irgendwie: Ohne Flugzeug hier, morgen Rückseite (v.a. auf der Nordseite der Alpen)

Nicht wundern wenn er morgen früh um 10 mit der „T3“ in Unterwössen am Start steht…

…morgen früh um fünf startet er hier wohl gen Norden. Schmeiß mich hier nicht aus dem Bett mit dem Genagel von Deinem neuen Diesel.

Ich hab jetzt wohlverdienten Feierabend vom 28. AAC, genieße aber noch bis mindestens Montag einschließlich Südalpenluft und genieße die Gastfreundschaft in Kärnten.

Am Schluß der spezielle Dank an alle im Team um Martin, die Zusammenarbeit hat mal wieder super geklappt. Vor allem an die liebe Brigitte. Die Arbeitsteilung beim fotografieren hat unabgeprochen als wäre sie abgesprochen aus das Beste funktioniert!!!!!

Letzter Blog over and out. Bis nächstes Jahr – vstl. wieder Ende Mai – Anfang April…

28.AAC Samstag Siegerehrung: Spannend war´s, knapp war´s, schön war`s

Die Siegerehrung auf 11:00 Uhr vorzuverlegen war eine gue Entscheidung, so sah die Wetteroptik gegen 9:45 Uhr nach Norden aus….Am Hauptkamm ist schon die Hölle los…

(und den Tag zu canceln sowieso)

Zunächst waren einmal die Tagessieger von gestern zu ehren, Edi Supersperger fasste den Task gut zusammen: alles dabei, gute Thermik, sogar Wellen, das Wetterfenster wurde perfekt getroffen (die Grenze des Kreises der ersten Wende war wohl mit Blitzen markiert…).

Auch der erste der offenen Klasse fasste sich ähnlich, Jano berichtete von einem verzockten frühen Abflug, im Team ist man bis ins Pustertal bei sehr guten Bedingungen vorgeflogen, nachher gar auf dem Weg zur zweiten Wende am Katschberg noch auf 3700 m gekommen…

Für ihn und die anderen, so sein Kommentar, ein Genußflug und ein würdiger Abschluss von einer Woche fliegen am Streifen.

Den Auftakt zur Siegerehrung machte der sichtlich begeisterte Feldkirchener Bürgermeister Martin Treffner

Und nun kurz zu den Platzierungen: Sieger um einen (!) Punkt in der 106er Klasse AAC Urgestein Friedrich „Fritz“ Hofinger, gefolgt vom Team Supersperger/Pohl und als dritter im Bunde Jan Jagiello. Die Klasse war fest in heimischer österreichischer Hand!

Auch in der offenen Klasse war es ja nach dem sechsten Tag recht knapp, lag doch Heimo Demmerer ganze 60 Punkte hinter Jano

Wer zählen kann: durch den Tagessieg hat sich hieran auch nichts mehr geändert. Als Dritter schloss Stefan Sidler aus der Schweiz den Wettbewerb ab.

Fairplay…
Statische Bilder sind fad. Da ist Freude drin !!!

Ferner gab es noch die fette Pink-Kuh-Außenlandekönig-Torte zu vergeben.

Die hat sich Philipp Witwer aus Hohenems gesichert:

Auch die kleinen Freunden im Leben….

Und jeder, wirklich jeder Teilnehmer geht ja auch mindestens mit einem Trostpreis nach Hause, Sponsered by Brauerei in Kärnten. Neben anderen schönen Dingen bis Platz 10.

Ferner immer der feste Programmpunkt: die weiblichen helfenden Hände der Piloten gehen auch nie leer aus…

…für die helfenden Hände vom Team gibt es auch noch das ein oder andere Zuckerl….

Das Team selbst hat auch was für Martin auf Kiel gelegt.

Dazu heut abend noch mehr im letzten Blog.

Und: auch die Piloten haben wieder gesammelt und den Helfern auch die eine oder andere schöne Erinnerung an den 28.AAC mit auf den Weg gegeben…

Hier stellvertretend für alle der Hinterkopf von Quaxi….

Tja, und jetzt, jetzt sind viele schon auf dem Heimweg, im Fly In leert es sich grad auch.

Und unter dem ganzen war die Kaltfront da und es schüttet aus Kübeln. Timing at it´s best.

It´s over, until 29 th AAC next Year !!!!!

Freitag 7. Tag: Strategien gegen die Hitze, noch mehr Geburtstage und wieder ein paar Pannen….

Ein jeder hat so seine Mittel gegen die Hitze. Ein Teil der Piloten der offenen Klasse, hinten im Grid stehend, überbrückte die Zeit auf der Terrasse und bei einem kühlen Getränk.

Nicht überliefert ist, was Fritz interessanter fand, Lilly oder das, was sie an die Tafel schreibt (-;

Immer wieder gern genommen: unter den Flächen herumlungern.

Gut beschirmt geht auch.

Auch so läßt sich ein Haubentuch nutzen…

und selbst die Krokodile hatten so warm dass sie sich alle mit aufgerissenem Maul sonnten (((((-:

So, und zum Schluss noch unser Besuch: Der Ex ist seit heute da:

+ ständiges Nebengeräusch + HNO und Thomas Krüger (EB 29 „TK“)

Und zwei Geburtstage gab es heute auch: der Tom vom Turm, unser fleißiger Startschreiber

und der Tom von der Lilly aus dem Fly Inn

Das ist die Lilly, aber nicht der Tom. Das ist der Firn Sepp aus Mauterndorf, der nur dekorativ herumsteht.

Das ist der Tom, der immer und überall hilft, hier beim Start; heut abend beim Grillteller ausliefern und auch sonst immer eine helfende Hand!

Herzlichen Glückwunsch.

Und die letzte Panne für den laufenden Wettbewerb: Diese Fahrwerksklappe ging beim Ziellinien-Überflug fliegen…so ala welkes Blatt…und wurde doch tatsächlich auch wieder gefunden…

Ich brauch jetzt, richtig, ein Bier….

28. AAC Freitag Tagesbericht 7. Wertungstag: Final Race, Hot and High…

…in allen Belangen, vom Start bis zum Ziel. Bis die wettertechische Beratung vermelden konnte

da ist sie, die erste Thermik (im Hintergrund, nun ja, deutlich zu sehen…) ist schon ein wenig Wasser die Tiebel heruntergeflossen….

Kurz zuvor wurde auch noch fleißig über den Schleppbeginn diskutiert

…und wie man sehen kann hat der Meister dann auch ein Machtwort gesprochen: 12:45 Uhr geht´s los.

Die Schlepps sahen anfangs aus der „richtigen“ Perspektive fotografiert ebenfalls nach Hitzeschlacht aus.

Auch das Wetter war besser als man vom Boden zu sehen. Vom Platz wie auch heute von unterhalb des Platzes konnte man nur eingeschränkt sehen, was sich im rund so tut.

-ausser noch ein tiefer Schlepp-

Aber bis auf einen gezogenen Motor um wieder auf Ausklinkhöhe zu kommen war das Wetter doch so gut, das alle weggekommen sind. Die Ergebnisse, die später noch veröffentlicht werden, sprechen auch für sich. Die Gesamtwertung wird übrigens, das ist der Siegerehrung geschuldet, erst morgen mittag online gehen.

In den drei Stunden unterwegs muss das Wetter dann auch knackig gewesen sein, so den Schnittgeschwinigkeiten nach zu urteilen…..es sind auch fast alle rumgekommen, was auch für das Wetter spricht.

Daher statt langatmiger Schilderungen lieber noch ein paar Ziellinien-Anflug Bilder, denen die Freude der Piloten über den Tag anzusehen ist…

Leider zickt meine Kamera, das Stäubchen hier und da lässt sich „im Felde“ leider nicht ambulant entfernen, aber es trübt die Bilder kein bißchen….

Derzeit lassen alle bei einem Grillabend den Tag ausklingen und feiern ein klein wenig in die laue Sommernacht. Wie man im Hintergrund sehen kann sind alle Flieger auch schon verpackt.

Letzter Programmpunkt morgen, 11 Uhr, hoffentlich vor dem großen Regen: Siegerehrung!

28. AAC Freitag Briefing 7. Wertungstag (!!!) und Siegerehrung 6. Wertungstag: Ring frei zur letzten Runde

Fritze hatte entgegen seiner sonstigen Gewohnheit zu seinem Tagessieg gestern nicht so viel zu sagen, lediglich warum er den Radius der ersten Wende nach Westen um 500 m verlassen hat:

„da stand halt a so schöns Bummerl, das konnt I ned stoa lossen“

Michael Rass, den Sieger der offenen Klasse, hört man ja auch sonst nie und zum lachen geht er ja auch in den Keller, daher dieser seltene Schnappschuss…

(für die, die ihn nicht kennen: Vorsicht, Ironie…)

Er ist mit Heimo unmittelbar nach öffnen der Startlinie los, über die Mirnock und den Weißensee und die Weishold zur Wende in die Lienzer Dolomiten. Da er das Wetter dort so gut vorfand hat man den ersten Kreis bis zum Ende durchgeflogen, retour ging es den selben Weg bis zum letzten Höhe tanken bei Bad Kleinkirchheim.

Heute heißt die Aufgabe wiederum AAT.

Die 106er müssen auf 3 Stunden nach Huben (bei Lienz) 35 km Radius, zur Grazer Hütte (Lungau) mit 25 km Zylinder und Radning (Gailtal, mit „a“ Philip, mit „a“!!!) und R = 20 km.

195 bis 493 km stehen zur Auswahl.

Die offene Klasse ebenso 3 h nach Ausservillgraten + 35 km (Osttirol), von da aus auch Grazer Hütte (auch 25 km) und auch nach Radning (aber nur 10 km), 240 bis 507 km je nach Ehrgeiz, Können und Antreffen von Thermik.

Hierzu wurde den Piloten ein ähnliches Wetter angesagt wie gestern, aktive Warmluft vor allem in der Höhe; im Westen nach Süd-/Ossttirol und entlang des Hauptkammes im Tagesgang evtl. Schauern und Gewitter. Die aber entlang der Tauern nach Ostn ziehen werden.

Wind West bis Südwest; Talwinsdsysteme aktiv. Aufgrund der hohen Temperauren heute v.a. im Westen hohe Basen. Abschattungen durch dei Gewitter mit einigen „?“.

Um 11:30 ist Startbereitschaft, je nach Thermik Schleppbeginn auch später.

Die Bewerbsleitung hat entschieden, den heutigen siebten zum letzten Wertungstag zu machen, da morgen ab Mittag mit dem Eintreffen der angesagten Kaltfront zu rechnen ist.

Die Siegerehrung ist, sicher ist sicher, auf 11 Uhr morgen vormittag terminiert.

Und nun: Auf zur letzten Runde !!!!

6. Tag Donnerstag: Vom AFZ fliegt eine Cessna mit, andere fliegende Güterzüge und Pleiten, Pech und Pannen…

Zunächst mal was schönes: Der Markus hat heut Geburtstag!!!!!

Tja, im OGN tauchte bisher unter HNO immer ein Motorflugzeug auf, was beim Tracking dann doch mal zu Verwirrung führte….Markus sei dank, die Technikpanne ist behoben, die schnellste Cessna 172 im Alpenraum ist jetzt wieder eine ASW 29…

Die Schlepppiloten hatten heute auch wieder viele fliegende Güterzüge an den Himmel zu hängen, offene Klasse mit Wasser und Motor und so…. (-:

Passend zu den 600 kg hinten dran bei 180 PS, 6400 PS und 1.000 Tonnen hinten dran unten. Das Austria-Produced Rennen ÖBB 1044 gegen Diamond DA 40 hat die Diamond locker gewonnen….Na ja, der cw Wert ist auch ein bisschen besser.

Leider gab es auch eine ernste Panne, die aber glimpflich endete: der Motor von Frick fing kurz nach dem Start an zu sägen. Fridolin hat das aber souverän gemeistert, ein Testkreis, Entscheidung: Landen und sanft mit laufendem Triebwerk auf die Bahn.

Gut gemacht.

Leider hat er abrüsten müssen, der AAC ist für ihn leider gelaufen…. )-:

Auch der Geist aka Alex hatte einen Startabbruch, nix passiert, im zweiten Anlauf war er dann weg.

Und wieder so fix dass er kaum zu erlegen war mit der Kamera. Aber das Pilotenporträt hat gestern geklappt. ICH HAB DICH !!!!

Apropos: wer sich wundert warum heut so viele Bilder aus luftiger Perspektive dabei waren: ich habe heute was gegen bzw. für meinen Bewegungsdrang aus Mangel an Muckibude getan.

Bin zu Fuß in die Ossiacher Tauern an eine vorher bei Abstiegen mit dem Kugelporsche minutiös ausgekundschaftete Stelle gelatscht. Und sogar einen Ansitz mit Schatten für die Pirsch gab es da.

Ging leider nur zu Fuß, denn unten an der Straße ist ne Schranke….

Ob von hier aus die Wildsau von letzten Freitag erlegt wurde ? Auf jeden Fall heut nur Fotopirsch….

…und von da aus wieder 40 Min. runter, an den Platz, Astir vollräumen und um 15:15 Uhr local hinter der Remo raus, nochmal drei Stunden fliegen….

Und jetzt….jetzt mog I nimma und geh zur Theke, ein Bier kaufen….

28. AAC Donnerstag Tagesbericht 6. Wertungstag: Nix Blau, Race in the Sky !

Wir danken dem Pick Up der Werbeagentur auf dem Parplatz für die passende Motiv-Gestellung passend zum Thema…

Man könnte auch sagen die Aufgabe von heute hätte man gestern fliegen sollen und vice versa (-: (-;

So sah dann das Wetter aus, wenn man sich -beizeiten doch ein wenig mühsam- aus dem stabileren Wetter im Becken ins höhere Terrain begeben hatte. Da ja der Ausklinkpunkt genügend hoch und nach Norden verlegt war, war das auch meist kein Problem.

Gegen 13:30 waren beide Klassen am Himmel, nach den Rückkehrzeiten zu schließen sind die allermeisten auch zügig abgeflogen.

Der heutige Tag war dann sehr schnell für die allermeisten – allerdings hat sich der eine oder andere verzockt….Sogar eine Außenlandung gab es zu vermelden.

Wie es denn dann für die Sieger gelaufen ist, dazu wird es morgen hier an dieser Stelle wieder eine Schilderung geben.

Die Optik mal wieder grandios
Hier der eine oder andere bei Bad Bleiberg beim Höhe sammeln für den Anflug auf den letzten Zylinder Gurk

Der Blick in die Ergebnislisten offenbart derzeit auf jeden Fall ein Kopf an Kopf Rennen für morgen, zwischen den ersten drei der 106er Klasse und den ersten beiden der offenen Klasse.

Und morgen wird es wohl zur Entscheidung kommen, die Wettbewerbsleitung hat wegen der dreuchenden Front am Samstag -unklar wann sie kommt- und morgen wohl dem 7. WT in Folge entschieden, am Samstag einen Ruhetag mit nur einem Programmpunkt durchzuführen:

Siegerehrung.

Wolfgang hat wen im Nacken…
…den Heimo

Draußen wird es grad dunkel und ein allerletztes Mal für dies Jahr betten sich die Flugzeuge in der Halle nach des Tages Werk zur Ruhe.

Morgen wird abgebaut….

28. AAC Donnerstag Briefing 6. Wertungstag und Siegerehrung 5. Tag: Heute Planet Blaue Hölle ?!?!?!

Wetter und Task Setter haben sich die Asche zu gleichen Teilen auf dem Haupte verteilt für den gestrigen Tag, aber zumindest in der offenen Klasse sind doch mal 16 von 23 Piloten herumgekommen.

Der Bericht von Tagessieger Klaus Kalmbach war schwäbisch kernig, denn “ erzähle kann ich nicht, denn ich kenn mich hier nicht aus“ (-: Er hat wohl auf Einzelkämpfer gesetzt, ist spät auf die Nordseite gequert und ab der Wende Gerlos auf der Nordseite des Pinzgaus bis zur zweiten Wende. Auch wenn ihm das alleine, die anderen waren wohl Hauptkammseite, als nicht so gut erschien, bei Niederöblarn gelang ihn der Wieder-Einsteig ins hohe Relief.

Der Sieg-Nimbus 4 M ist übrigens „for Sale“

Anmerkung eines Nordseiten-Fliegers: das ist meist die schnellere Route….

Ab Mauterndorf für ihn eine Denksportaufgabe: wie komm ich jetzt heim, denn überall sind hohe Berge im Weg….Mit einem Bogen gelöst, offensichtlich mit Erfolg!

Ganz anders erging es dem einzigen Umrunder der 106er Klasse. Mit trockenem Witz wußte Petr zu berichten, dass er eigentlich schon das Wasser ausgelassen hatte und im Gegenanflug auf Ferlach war, als er einen kreisenden Raubvogel bemerkte. 20 Min. 0-Schieber Feinfräsen…

Mit der Höhe konnte man die Wende Staausee dann in Höhe der Mauerkrone Staumauer anfliegen….

Von dort den nächsten 0-Schieber gezogen und hochgearbeitet war er eine Zeit lang mit anderen aus der Klasse unterwegs. Die waren aber irgendwann wieder entschwunden. Ab Dobratsch war der Flug dann problemlos. Die kamen aber ab der zweiten Wende wieder….

Höhe Millstadt war dann die Millstädter Alpe die Rettung, und als die Landskron („da bin ich ja schonmal gelandet“) auf dem Rechner erschien gab es dann doch den Endanflug Bart vom Dienst… (der Steinbruch vis a vis des Oswaldiberg)

Gratulation!

Das Wetter heut, wie gestern, mit einer guten Prise mehr warm und einer Spur mehr Warmluftadvektion. Mit Cirren und abschirmender Bewölkung ist zu rechnen; Wind aus W bis SW.

Da die Wende v.a. in der 106er Klasse gestern Lynchmobgedanken triggerte dürfen sich die Jungs und das Mädel die WP heut selbst aussuchen:

AAT mit 1. Wende Rauchkofel (Lienzer Becken) 35 km Zylinder und Gurk als 2. Wende 15 km mit 2 h 30 Min. als Zeit, 135 bis 330 km.

Die offene Klasse 2 h 45 ` mit Huben am Eck zu Südtirol als erste Alternative, Radius ebenfalls 35 km, auch nach Gurk mit gleichen Zylinder. 175 bis 370km stehen hier im Gusto des Piloten.

Startbereitschaft 12 Uhr, evtl. später, abhängig von der dann vorhandenen Thermik (-;

Dass der Ausklinkpunkt nach Außerteuchen verlegt wurde und auf 1200 m GND läßt an und für sich schon auf die Güte der Thermik schließen…

5. Tag Mittwoch: Kriegen wir Martin`s Weinkeller noch leer ???

Es wird ein wenig leer in den Vorräten hier im Race-Büro….bei Ute hat er heut schon mit Prosecco gestreckt.

Auf jeden Fall hat sich der jeweilige Sieger heut seinen Wein morgen stellvertretend für alle die heut nicht abgeflogen sind, abgebrochen haben, außengelandet sind oder den Griff in den Kanister tätigten und natürlich auch die, die rumgekommen sind redlich verdient.

Ach ja, der Task Setter ist heut in der „Kleine Zeitung“ „Kärntner des Tages“. Na solange morgen keiner wegrennt wenn er kommt und statt dessen brav abfliegt….

Wir haben übrigens Besuch von einem lieben alten Freund und AAC Urgestein der frühen Jahre….

Der fähige Paparazzi hat natürlich auch heimlich ein Bild von dem T-Shirt über dem 5 -Liter Fass…

…mit dem Spruch vom Six Pack machen können (-;

Apropos Paparazzi: die Schleppis haben heute mal den Steuerknüppel DR401 / DA 40 gegen den Joy-Stick der Drohne für das alljährliche Gruppenbild getauscht. Ich hab dann das Gruppenbild mit Drohnen passend dazu gemacht.

Die DJI Phantom 4 Drohne hält übrigens von Selbst vor Hindernissen wie Bäumen an. Die analogen Jungs sind glaub ich noch nicht so weit….

So, und zum Schluss: leider hat die geheime Zutat von gestern im Abendessen heute leider keine Wirkung gezeigt:

Nähe Wurzenpass (wie Ortskundige am Dobratsch im Hintergrund sehen können).

Auch Alex hat nach einem Wiederstartversuch aufgesteckt und einen -erfolgreichen- Spazierenflug zum Großglockner unternommen.

Derzeit sieht es am Himmel so aus, dass zahlreiche Cirren zu sehen sind….eingeflossene Warmluft…..

28.AAC Mittwoch 5. Wertungstag Tagesbericht: Manche Ausschreibungen enden selektiver als gedacht und gewollt

…so zitiert man hier zuallervorderst mal den Tasksetter mit einem gewohnt locker-bissigen Kommentar zum heutigen Tage. So kennt man Martin halt.

Gerade rollt auch noch das eine oder andere Gespann vom Hof und der eine holt einen Kanister Zweitakt aus dem Kofferraum seines Autos.

Ob die sowas morgens beim Briefing schon andiskutiert haben…???

Aber Scherz beiseite, dass es heute kein Easy Going Tag wird, ob jetzt so ausgeschrieben oder anders war ja jedem klar. Oder etwa nicht ?

Gegen 12:00 bei Schleppbeginn war das an zwei Faktoren sichtbar:

erstens Wetterblick ins Tal und zweitens:

Alleeflug im Schlepp immer schön die Wipfel entlang (Rückenwind, Talwindsystem läuft noch nicht)

Den einen oder anderen Wiederstart mit Triebwerk oder erneutem F-Schlepp hatte es auch, ebenso war die Optik des „Aquariumfliegen“ heute ausgeprägt (-:

Hier haben wir 10 Flugzeuge im Bart gezählt

Mit und mit haben sich dann die ersten enroute vorgetastet, die kleinen in die wie angekündigt eher blauen Karawanken, die großen nach Nordwesten dem Alpenhauptkamm entgegen.

Mit fortschreitender Distanz von Feldkirchen und dem Klagenfurter Becken baute das Wetter aber wie erwartet auf, in der Gegend von Lienz waren Basishöhen von über 3.000 m zu erreichen.

Der eine oder andere war da noch da….

Vor allem in der 106er Klasse blieben aber die ersten in den Karawanken kleben oder brauchten das Triebwerk. Wer ein bisschen Fortune hatte erwischte eine Blase die ihn hochspülte – weiter machen…

Dennoch hat Petr Malcik als einziger umrundet- eine LS 6, wir vermuten mal bis zur evtl. Gegenrede morgen früh ihres Wasserballasts entledigt- ist der perfekte Luftballon für die Verhältnisse schwieriger Blasenthermik

Das is er (beim Start heute)

In der offenen Klasse konnten wir – schön entspannt einer nach dem anderen – den einen oder anderen Ziellinienüberflug erleben.

Hier sind immerhin gut die Hälfte der Piloten herumgekommen. Nach einer kurzn Intervention des nunmehr Erstplatzierten auch ein paar mehr – das Auswertprogramm hatte da leider die eine oder andere Schwäche beim Luftraum Zeltweg.

Menschlicher Kontrolle sei Dank aber ein Behebbarer Fehler!

28.AAC Mittwoch Briefing 5. Wertungstag und Siegerehrung Wertungstag 4: Think Big and go North….

Wie man sehen kann hat beim Briefing die Thermik schon eingesetzt. Das Wetter hat heute ein paar Besonderheiten zu bieten. Im Süden staut wohl mit einer gleichlautenden Windkomponente eine O Tön „Bäh Luft“ aus der Poebene an, die ab den hohen Gipfeln der Karawanken die Basis absenkt und die Thermik dort schlechter macht. Evtl. auch später am Tag stabilisierend auf die Thermik im Klagenfurter Becken wirkt.

Je weiter nach Norden man kommt desto mehr dreht der Wind auf eine Westkomponente. Die Basis dort dürfte aber auch ansprechend sein. Bei mäßig fortschreitender Warmluftadvektion also recht gute Bedinungen.

Der Task Setter testet die Fähigkeiten kleiner Spannweiten Thermik zu knibbeln daher heut mal an, erste Wende Freibach Stausee südlich Klagenfurt in den Karawanken. Von da aus 165 km nach Westen nach St. Jakob im Defreggental, ein Abstecher in die Gegend des Glockner nach Obervellach und dann heim. 350 km to go.

Die offene Klasse kriegt eine ganz andere Nuss zu knacken, Hauptkammquerung zum Gerlos Nähe Zillertal. Von da aus im freien Gusto der Piloten nach Niederöblarn östlich des Dachstein.

Von da aus noch ein kurzer Abstecher ins Lungau nach Mauterndorf und heim. 400 km Racing Task. Das dürfte entlang des Hauptkamms wörtlich zu nehmen sein, denn es bieten sich hier mehrere Alternativen an nach Osten zu kommen, und das mit Rückenwind….Allerdings steht dem die niedrige Basis-Ansage von vstl. nicht mehr als 3000 m entgegen….

Startbereitschaft ist um 11:30, schnell weg mit dem Ganzen, denn es geht auf eine Racing Task…

Den Tagessieg der offenen Klasse gestern hat Jano nur kurz kommentiert, man hat sich im kleinen Team in den Karawanken an der ersten Wende entschlossen, trotz bescheidenerer Optik auf Kurs doch diesem Weg zu folgen. Hat sich ausgezahlt, auf der Südseite des Gailtals den Karnischen Alpen folgend zur Wende. Zurück hat sich eine Ansage eines anderen Piloten als nicht so geschickt erwiesen….(-: Aber den Tagessieg hat`s nicht genommen….

Bei der 106er hat es auch wieder einen Abo Sieg des Team Edi Supersperger gegeben, schildern durfte jedoch die zweite des Tages („schnellste Frau ever beim AAC“) Ute Baranowski Ihren Flug.

Sie wußte zu berichten den Angstgegner Karawankeneinstieg am Pyramidenkogel besiegt zu haben und von da aus, wie die schnellsten der offenen Klasse, der südlichen Linie im Gailtal folgend zur Wende geflogen zu sein, ein eher unspektakulärer Flug ab da, aber halt schnell…

Und für die Dame einen Prosecco.

11:30 Uhr Startbeginn, früh los, es gibt ja einiges zu fliegen.

Der Geist wurde gesehen und die Geheime Zutat….

Wo fang ich heute an…..Es ist SO viel passiert heut, mal abgesehen davon das auch auf Teufel komm raus geflogen wurde….

(wir sind schon jenseits der 40.000 Gesamt km in toto)

Man kann sich ausmalen was heut Nacht so los war….

Beim Briefing wurden wir mit einem kleinen Formations-Vorbeiflug unterhalten, schön solche Oldtimer fliegen zu sehen:

Thema Oldtimer:

Der Pilot des Piperle (Don´t Panic, der Name ist Programm…) hatte wohl ein einsehen dass ein Basic Design of Airframe aus 1945 und ein Plaste Bomber aus dem 21 Jahrhundert nicht unbedingt harmonieren und hat heute freiwillig verzichtet, zum Schleppen zu kommen.

Die Reaktion von Sven (am Bahnende DEUTLICH höher als gestern) war eindeutig (-:

Hier ist übrigens kein betrunkenes Team Pilot/Schleppi am Werk, nein, die Fuhre mußte noch Platz-Zustandsbedingt (s. Bild weiter oben) einspuren auf die Centerline…

Wobei durchschnittlich gut unterrichtete Kreise berichten dass es beim Verlegen der Rasengittersteine vorletztes Jahr nur dem beherzten Eingreifen eines gewissen Schwäbisch stämmigen Vereinsmitglieds geschuldet ist, dass die Centerline halbwegs grad 02/20 läuft.

Und nicht mit Richtung auf das weiter rechts liegende Klärwerk endet (-: (-;

Und der Geist wurde zumindest mal auf Chip gespeichert. Ich verzweifele zwar grad an Alex Pilotenporträt (ich muss von jedem Piloten eines vor dem Start machen), denn wenn ich komm ist er immer schon in der Luft….

ICH KRIEG DICH NOCH MEIN FREUND!!!!!

Aber, wenn auch nicht AFZ, so sind wir ja nun doch immer noch mit drei Piloten aus Unterwössen und zwei des AFZ vertreten. Schnitt-Mengenlehre für alle Kids die grad Ferien haben, hallo Eltern, eine Aufgabe aus der Praxis: den Lösungsansatz bitte !!!!

Auflösung kommt morgen.

Werbeblog (ck): Danke Christian fürs neigen der Fläche und,den Schlenker, dadurch wurde es ein Super Bild.
Mr. streckenflug.at, immer für einen Gag gut!!!!

Wobei die am Start dachten, die EB hat einen Defekt oder der Pilot einen Aussetzer. Keine Sorge, alles gewollt!!!

Last but not least, das Beste zum Schluss:

GRATULATION UTE ZUM 2. TAGESPLATZ HEUTE!!!!!!!!!!!

Mit einem satten Schnitt hinter Edi´s Duo eingeparkt! Weiter so….

Jetzt mag man spekulieren was da unterstützend war….die Detsche in der Fahrwerksklappe als Glücksbringer…verspäteter Turbo Effekt von der Portion Wildsau am Freitag…besondere Pflege durch das Team in Fom von Axel…

Ich hab da eine Vermutung:

Geheime Zutat im Essen !!!!!!

Feiert mal schön. Ich komm gleich nach Feierabend mal mit meinem Bier von der Theke vorbei.

28.AAC Dienstag 4. Wertungstag Tagesbericht: Was für ein Granatentag!!!!!

Ok, nur eine Klasse hat 1000 Punkte, aber hey, man kann ja nicht alles auf einmal haben….

So sah das Wetter bei Schleppbeginn mit Blick in Richtung Dobratsch aus. Keine Spitze gegen den Wetterfrosch hier und an dieser Stelle, er hat gut in der Wetterküche bestellt und dafür kann man ihn auch mal wohlwollend tätscheln….

(Zuckerbrot und Peitsche heißt das Prinzip)

Jano beim Schlepp

Auch das Aufstellen der 106er Klasse hat nach dem Start der offenen Klasse gut geklappt, so dass beide Felder fix enroute gehen konnten (wenn der Pilot das dann wollte).

Leider hat der eine oder andere beim der Abfluglinie oder Lufträumen in die Tinte gegriffen, so war dieser Tag dann doch nicht frei von dem einen oder anderen langen Gesicht.

Allerdings überwiegen gerade die gut gelaunten Mienen, statt viel Zeilen wie es lief lieber ein paar visuelle Impressionen dieses Rückseiten-Tages:

Endanflug ab Oswaldiberg
Zwischen Bleibergen und Gerlitzen
Fast alle wieder im Körbchen

Da die Tageswertung schon online ist; auch da kann man herauslesen wie die meisten heute durch die Alpen geglüht sind…

Und: Morgen wird geflogen!!!! Man plante noch am Wochenende für eine Bootstour am heutigen Tag. Das lassen wir mal lieber, auch die kommenden Tage….

28. AAC Dienstag Update Briefing 4. Wertungstag und Siegerehrung 3. Tag: Die Front ist durch und weiter geht´s

Dazu ist aber zunächst mal ein wenig Restfeuchte im Angebot; und die muss erstmal weg.

Daher lungert die 106er Klasse auch noch auf dem Vorfeld herum, dies ist nicht dem Wetter heute denn eher dem gestern Abend und Nacht geschuldet. Das ist nämlich noch gut und reichlich auf der Oberfläche des Platzes zu finden…Daher hat zunächst nur die offene Klasse aufgestellt.

Beim Briefing durfte Jano zunächst einmal a) aussuchen ob er den weißen oder den roten Wein will und b) zum besten geben das ein Tagessieg immer unspektakulär ist…

Seine Schilderung des Fluges war kurz angelegt wie der Flug selbst, an der Gerlitzen aufgekreist, über die Bleiberge zum Weißensee, das Gailtal entlang ins Lesachtal, Wende und über den Dobratsch heim. So eben mal in 1 1/2 h und mit 130 km/h Schnitt.

Als spektakulär empfand Philip Wittwer aus Vorarlberg sicher seinen Tagessieg (war das evtl. der erste, ich hab das im Archiv nicht präsent) und seine Schilderung hat er sich aber auf jeden Fall aufgeschrieben und abgelesen. Auf Ermahnung des Rückholers in Hochdeutsch…

Der Flugweg war ähnlich, im lockeren Team mit ein paar anderen der 106er fliegend hat er allerdings im Westen wegen eines nicht vorhandenen Bartes an sonst üblicher Stelle noch mal in die Karawanken abbiegen müssen. Die gingen aber gut, so dass er mit dem Schlenker einen Tagessieg erflogen hat.

Das Wetter für heute ist – auf jeden Fall mal angenehm kühl. Das erkauft man sich natürlich mit niedrigerer Basis und im einen oder anderen Eck noch viel Restfeuchte der bis zu 35 l Niederschläge der letzten Nacht. Dennoch wird die beginnende Warmluftadvektion das ganze zu stabiler Thermik bei null Niederschlägen bringen. Mit „Wassersäcken“ die null Steigen bringen ist aber zu rechnen. Dafür im Westen evtl. Blau. Alles dabei….

Für die offene denkt man daher über eine AAT von 3 h Dauer in die Gegend von Südtirol und die Karawanken nach.

Das weitere dazu und die Aufgabe für die „kleinen“ im Nachbriefing um 11:30, Startbereitschaft gegen 12:15 Uhr.

Die Würfel sind gefallen: die offene Klasse geht auf eine 3 h AAT mit Klagenfurter Hütte als 1. WP mit 25 km Zylinder und dann nach Antholz mit 40 km Radius, 233 – 480 km.

Wenn die Offene geschleppt ist muss die 106er aufstellen und geht auf eine 2 h Aufgabe mit Ferlach 20 km und Laas 30 km, 125 km min. und 325 km max.

Das Wetter aktuell: Im Mölltal hat es Norföhn. Im Drautal hat es nich Hochnebel. Im Gailtal nebenan ist die Basis bei 2100 m. In Südtirol ist es blau…und an der Gerlitzen liegt die Basis noch auf…

Wirklich alles in der Lostrommel….

3. Tag: Der Geist aus Unterwössen und die eine oder andere Panne bzw. Nervenprobe.

So, Alex Lukasik ist da. Er fiegt auch mit. Sein Flugzeug hab ich auch schon gesehen. Ihn nicht. OK, ich war heut morgen noch mit schreiben beschäftigt als der Start des Feldes anging. Und als erstes und zweites gingen die beiden weiteren Unterwössener Piloten raus.

Den Tomas hab ich auch bis jetzt unterschlagen bzw. nicht auf dem Schirm. Nun ja, ich bin über 50…

Und weiß einer ob die AFZ sind oder „nur“ Unterwössener. Nun gut, ich gelobe Besserung, ich werde sie in meine alltäglichen „Gebete“ einschließen.

Gutes Stichwort: Der Herrgott ist mit den Geduldigen…Das hatte der eine oder andere Pilot heute auch nötig.

Beim lieben Sven zum Beispiel, denn auch er hatte die Ehre und das Vergnügen, hinters Piperle zu kommen (Bild s. Hauptbericht)…. An der Theke wurde eben kolportiert, er sei jetzt immer noch im Schlepp….Und wenn man ihm einen Satz in den Mund legen mag, der Gesichtsausdruck sieht nach: Warum zum Himmel flieg ich immer noch nicht??? aus…

Nun ja, und der Gleitschirm hatte hier eindeutig grad mehr steigen als die Kombi Piper /Antares…. )-:

Scherz beseite, er steht in der Wertung, und auch ein paar tolle Fotos von seinem Tiffenkirche Vorbeiflug auf dem Chip meiner Kamera geben beredt Zeugnis davon, dass dieser Kelch an ihm vorüberzog…

Arno und seine Dimona werden morgen direkt mal mehr wertgeschätzt glaub ich…

Auch hier hat es heute mal gehakt, der Arcus machte ein lokales Schwerkraftzentrum auf und ließ sich selbst mit Vollgas nicht von da wegbewegen. Alle Mann schieben, das Wohnzimmer der Wühlmäuse ist wohl hin, aber in die Luft haben wir ihn gekriegt!

Und die Nummer mit der Sollbruchstelle (wer hat´s eingeklinkt…der Wetterfrosch war´s…Fußgänger und Metereologe…das KANN ja nicht gut gehen…und hin war die Sollbruchstelle) sorgte wenigstens für eine glatt anliegende Frisur beim Wettbewerbsleiter.Und das ganz ohne Drei-Wetter-Taft…

Ob der Remo Pilot das trotz laufendem Motor verstanden hat ist nicht überliefert….

Leider setzte sich heut auch die Elektronik-Seuche im Feld weiter fort, da morgen ein Wartungstechniker eines namhaften Herstellers mal vorbeischaut dürften die sich aber bestimmt mal -hoffentlich- in Wohlgefallen auflösen. Auf jeden Fall war ein Flieger heut wieder am Boden. Da kein 1000 Punkte Tag aber zu verschmerzen.

So, genug der Zeilen für heute, ich kämpf mich jetzt durch den Regen aus dem Race-Büro vor an die Theke und trink ein -frühes- Feierabend Bier.

Auch solche Vorteile hat so ein Tag, wenn schon nicht geflogen dann wenigstens gscheiten Schmäh, hier und gleich an der Theke. Bis morgen !

28. AAC Montag 3. Wertungstag: die Pflicht ist durch, jetzt kommt die Kür!

Unter dem Start ab 11:15 Uhr war die Entwichlung des Wetters im Norden schon gut auszumachen. Gerade beim Schreiben dieser Zeilen gegen 19 Uhr ist sie beendet. Es sah zwar länger nicht so aus, aber es ist doch noch ein Gewitter aus den Nockbergen ausgelaufen und beglückt uns grad mal wieder mit der ganzen Thermik von heute – mehr oder weniger auf einen Schlag und ziemlich nass )-:

Die Aufschrift auf diesem Gesellen, da war der Name Programm, dazu mehr im Blog….

Dazwischen lag aber noch der 3. Wertungstag, der halt ziemlich kurz, aber knackig war. Retrospektiv hätte man ihn was aufbohren können, aber das wäre eine eher philosphische Diskussion (die aber natürlich auch vom einen oder anderen nach dem ersten Bier angestoßen wurde). Das bleibt hier aber auch nur drin um die Aufsässigkeit der wettertechnischen Beratung ein wenig einzudämmen….

Der Start lief auch bis auf ein paar kleine Pannen glat, es war auch gut den Ausklinkpunkt aus dem -noch-recht stabilen Tal in die rückgelagerte, thermisch besser belegene Ecke nördlich der Gerlitzen verlegt zu haben.

Da das Wetter enroute wohl funktioniert hat, dazu braucht man nicht viel schreiben, die Ergebnisse sprechen für sich. „Leider“ waren dann alle so schnell das es auch keine Geschwindigkeitswertung gegeben hat.

Landung mit Segen

Aber man kann ja nicht alles haben im Leben, so hat jeder wenigstens sein persönliches Erfolgserlebnis heut.

Und obwohl es heute auch an der Ziellinie „busy“ war und ziemlich zuging ist alles glatt gelaufen, auch diese Szene ist in ihrer Nähe nur dem Tele geschuldet.

Jetzt heißt es noch abzuwarten, wie viel von der den Gewittern nachlaufenden Front hier noch ankommt, derzeit hält sie sich eher nördlich. Davon dürfte auch abhängen, ob wir (das wohl eher ja) und wie viel/weit morgen fliegen können!

28.AAC Dienstag Briefing 3. Tag und Siegerehrung Tag 2: Heute mehr Feuchte im Wetterangebot…

…wie hier gegen 9:45 Uhr deutlich zu sehen ist. Unser Wetter rechnet wegen der Frontannährung denn auch mit den entsprechenden weiteren Effekten.

Unter dem Schreiben wachsen die Bummerl denn auch weiter in den Nockbergen. Allerdings ist bis zu den Abschattungen gegen 15 Uhr und dem Eintreffen der der Front vorgelagerten Gewitter am frühen Abend noch was Thermik über für eine kleine Aufgabe….

En Passant: die Front wird wohl gegen Mitternacht durch sein, so dass auch entgegen den Unkenrufen (-> Teich…vgl. Freitag) eines gewissen der Meteorologie kundigen, dessen Name mir grad nicht auf der Zunge liegt, morgen auch geflogen werden könnte…

Also: 1,5 h Assigned Area Task (AAT) für beide Klassen, die 106er können nach Lienz mit Radius 30 km, Karawankentunnel 15 km und heim, die offene Klasse nach Zettersfeld R 40 km und Klagenfurterhütte mit 25 km. Im Angebot also 117 bis 280 km bzw. 125 bis 370km.

Um 11:30 soll es losgehen, der Ausklinkpunkt wurde auf 1200 m GND und nördlich der Gerlitzen nach Außerteuchen verlegt.

Sieger der offenen Klasse gestern war Christian Hynek, der mit einem satten Schnitt seine EB29DR über den Kurs führte.

Er schilderte seinen tiefen Abflug an der Gerlitzen, über die Bleiberge ist er weiter nach Westen und in guten Bedingungen zur ersten Wende. Auf dem Weg zum Katschberg hat er sich an den Rippen des Hauptkamms orientiert. Da waren die Steigwerte zwar nicht so satt, aber „um mit einem Langohr da entlangzuschwabbeln“ war das gut ( (-: )

Im Endanflug auf +900 m hat er dann die Berge dennoch von unten gesehen, so dass er in einem Rechtsbogen zur Gerlitzen vorgeflogen ist („Aan Tunnel hätts für die Kurslinie gebraucht“). Man kam halt vom Hauptkamm, easy going….

Das Team Edi Supersperger flog in der 106er den zweiten Tagessieg ein, er setzte auf einen hohen Abflug an der Gerlitzen. Via Dobratsch wollte man zur Wende, da aber da nichts ging mußte in den Karawanken der Leebart vom Dienst herhalten. Der war dann auch prompt im blauen zur Stelle, und weiter auf der südlichen Seite, den Karnischen Alpen, zur 2. Wende.

Trotz eines taktischen Fehlers auf dem Weg dahin -3m stehen lassen wird halt auch schonmal bestraft- packte er dann die Wende doch ganz gut. Ab da war es dann auf Heimkurs eher gelassen anzugehen….

Natürlich führt er jetzt die Gesamtwertung auch an, in der offenen hat sich Jano an die Spitze gesetzt.

Aktuell wurde gerade der Start auf 11:15 vorverlegt, also nichts wie raus auf den Platz…..

2. Tag: Ein Alex kommt, ein Alex geht….

Nun ja, das wird eine größeres Aktion mit der Elektronik an der „AI“. Alex schilderte heut morgen seine Pein vom gestrigen Tag, denn nicht nur der Hauptrechner machte gestern die Flatter. Auch das Backup hatte (Android Phone) mit der Hitze zu kämpfen und stieg just vor Anfliegen der Startlinie mit Hitzekollaps aus….

Was blieb war frustriert landen, heut morgen hat er abgebaut und ist heim. Wettbewerb gelaufen. So ein Mist.

Dafür hat unsere kleine Kolonie aus Unterwössen heute wieder Zuwachs bekommen, denn der andere Alex hat nach Finalisierung des Rechner Einbaus (oh oh) den Weg zu uns gefunden.

Heute hat er zwar noch nicht ins Geschehen eingegriffen, aber hoffen wir doch mal dass morgen der Rechner anspringt wenn er den Schalter umlegt.

Heute waren wir alle voll unter Beobachtung, ein Team von „Servus TV“ Österreich war den ganzen Tag am Platz und hat gefilmt. Der Kameramann hatte gar das Vergnügen, mit dem Duo des FSV und Martin hinter dem Feld her mitfliegen zu dürfen.

Wer schon öfters das Vergnügen hatte, Filmteams bei Flugereignissen zu beobachten: der Kameramann ist immer das „Versuchskaninchen“ bzw. der Crash Test Dummy: wann immer es dem Herrn Journalisten zu gefährlich erscheint was mitzumachen dann hat der Kameramann Einsatz.

Denn bei den vermeintlich vergnüglichen Sachen (Ruderpartie mit einem blonden Model im 2er Boot) kann jeder Journalist mit der Kamera bestens umgehen, und auch der Tontechniker hat Pause ((((-:

Seitens AAC war ein allseits bekannter Pilotensprecher engagiert worden, das Team mit Infos zu versorgen.

Man hält es nicht für möglich wie gesittet und seriös der Fritze reden kann….

Und Kraftausdrücke beim fliegen oder sonstige Zustandsbekundungen im Fluge waren auch nicht, denn eine Go Pro hatte man ihm direkt auch mitgegeben….

Wir sind alle gespannt auf die fertige Reportage.

Jetzt sitzen alle erstmal beim Bier, nachdem die Sonne weg ist funktioniert die Innen und Außenkühlung besonders gut !!!!

28. AAC Sonntag 2. Wertungstag Tagesbericht: Wetter wie bestellt, aber mancher doch mit Mühen….

…so schiebt gerade der liebe Richard beim Auswerten seinen Eindruck herüber. Es deckt sich mit dem was die Piloten so äußern. Obwohl es vor allem bei der 106er klasse tels sehr selektiv war. Dazu später mehr.

Das Wetter kann heut nacht also beruhigt sein Haupt müde von des Tages Werk zu Bette legen (-: Den einen oder anderen Seitenhieb kriegt er morgen sowieso….

….am meisten wohl über das wegkommen am Platz, hier war es vor allem anfangs recht mühsam, wenn man dann erst mal ein wenig Platz zwischen seine Tragflächen und den Grat gebracht hatte ging es dann meist. Den einen oder anderen Wiederstart in der Luft und vom Boden aus hatte es auch.

Auch die erste Wende für die 106er Klasse – Wurzenpass – ist ob der großen blauen Durststrecke (!?!?) bis dahin eine Spaßbremse gewesen… Viele bei den „kleinen“ haben die Aufgabe mit unter 100 km abgeschlossen. Das Wetter an der Wende war auch je nach Ankunftszeit wohl Berichten nach abgeschattet, das hat auch dem einen oder anderen die Bremse reingehauen. Mal sehen, der Sieger wird morgen in seinem Bericht da kein Problem sehen. Woher auch, hat ja den Tag gewonnen.

In Richtung letzte Wende und nach Westen sah es allerdings deutlich besser aus.

Wobei das Wetter dann doch gegen Ende ein wenig geschwächelt und abgebaut hat in Nähe des Platzes, wobei es offensichtlich kein Problem war, ein wenig tiefer vom Oswaldiberg an der Gerlitzen einzuschlagen:

Der markierte Zeitgenosse hat nur ein paar Achten und Kreise gebraucht um sich auf Endanflughöhe zu bringen. Die Talwindsysteme sind wie angesagt mit guter Kraft gelaufen (-:

Beweisbild, 5 Minuten später:

Der ist höher als es den Anschein hat.
Bei der Optik macht heimkommen doppelt Freude

Die offene Klasse fand wohl insgesamt bessere Bedingungen vor, worauf Schnittgeschwindigkeiten und die Quote der „rumkommer“ auch schließen lassen. Auch hier berichtete der eine oder andere von „zachen“ Abschnitten zwischendrin, aber evtl. gehört da auch „Klappern zum Handwerk“.

So wurde es ab 17:00 Uhr „busy“ am Platz, mit Rückkehr beider Klassen haben die Helfer gut zu tun bekommen.

Die Wertung – mit einigen Überraschungen – ist just auf Soaring Spot gegangen. Details hierzu aus Sicht der Tagessieger gibt es dann morgen an dieser Stelle wie gewohnt.

Auch heute Nacht ist nochmal Vollmond, mit entsprechend stimmungsvoller Atmosphäre dutzender schlafen gelegter Maschinen.

28.AAC Sonntag: Briefing 2. Tag und Siegerehrung Tag 1

Die Auswertung ist noch im Lauf des Abends fertig gewesen, die offene Klasse war gestern fest in Schweizer Hand. Oder wie Martin es zu kommentieren wußte: Die fahren uns nicht nur bei Skifahren um die Ohren. Erster Stefan Sidler, 2. AAC Urgestein Werner Danz und 3. Dominik Mauchle – auch schon mehr als einmal in Feldkirchen an den Start gegangen.

Stefan ist wohl zunächst mit Werner zusammen nach Mauterndorf, man ist den Hauptkamm entlang nach Lienz, hat dort das Becken gequert und das gut laufende Pustertal entlang zur Wende. Von da aus heim war dann wohl easy going (-:

In der 106er Klasse hat das Team Edi Supersperger/Puhl gewonnen, 2. Sauter/Hecht aus Deutschland und dritter Guido Achleitner ebenfalls AT. Alles Doppelsitzer….

Edi ist wohl zügig abgeflogen, über den Loiblpass zur Wende. Der Weg nach Westen war wohl tatsächlich zunächst mühsam, ab Nötsch war wohl die südliche Talseite angesagt. Hoch/Langsam lautete die Strategie…. (-;

So kann man offensichtlich gewinnen….

Zum heutigen Tage.

Das Wetter verspricht uns einen der wärmsten Tage der Woche, dabei ist die Luftmasse deutlich trockener. Auch die Warmluftadvektion ist weitgehend abgeschlossen, es wird oft blau bleiben. Der Nordwind ist nur schwach ausgeprägt.

Umgesetzt in die Tagesaufgaben offene: straight West nach Pfunders und von da an den Katschberg an den Hauptkamm und heim, 375 km hoch in die kühlere Luft in der Höhe !?!?

Die 106er geht an den Wurzenpass /westl. Karawanken, nach Westen zur Helmseilbahnan der Grenze zu Südtirol und über Malta an der Tauernautobahn-Südrampe heim. Hier sind 280 km angesagt.

Um 12 Uhr geht´s los!