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Der Sommer bleibt. Und Jan ist schon wieder weg (-:

Nun gut – der Sommer ist im Flachland dieses Jahr so gut, dass Anfang August die 1000er nur so purzeln. Und bei uns das zweite Wochenende in Folge das Wetter dann auch noch schwächelt .

Wer heute Sonne sehen wollte am Himmel mußte mit Motorhilfe raus ins Flachland.

Aber dafür kultiviert unser El Presidente den Liniendienst nach Barcelonnette. Diesmal zwar mit Plaste statt Holz, jedoch im Mehrsitzigen Flugzeug. Und natürlich auch mit gelöstem Rückflugticket für den Folgetag.

Hans Georg ist eh schon da, in Rieti sind wir auch vertreten. Urlaubszeit!!!

Und auch daheim gibt das Wetter ab Dienstag wieder Gas – macht was draus und geht fliegen!

Der Sommer ist da – und Jan ist mal eben weg…

Der Sommer hat die letzten Wochen viel Gas gegeben und der eine oder andere bemerkenswerte Flug ist dabei herausgekommen.

Zuvorderst natürlich der Ka6-Linienflugdienst Nordalpen-Münster (Wallis)- Barcelonnette und retour 😁

Denn nicht nur einmal, gleich zweimal.

Die Rode Hex war noch mal in Hohenems zwischenparken, das Churer Becken ging wohl nicht ganz so gut….

Und Philip betreibt von Beilngries aus „Think Big“.

Und die Reichweite von Holz wird grad erweitert, denn kaum wieder daheim fliegt Jan einen Streckenfluglehrgang für Sperrholzbrettchen.

Standesgemäß in einer K13.

Und nicht nur Warmluft aus dem Überhitzer schmeißt Thermik, auch frische knackige Luft gibt es – wie heute.

LS 2 ahead

Na denn mal los. Entschädigt wirklich für das teilweise Mistwetter des Frühjahrs.

Warmluft. Warme Luft… Der Sommer ist da.

So könnte man das Wettergeschehen der letzten Zeit zusammen fassen. Wobei natürlich zwischendrin auch mal andere Luftmassen am Werk waren.

Ein erster Eindruck von Sommer kam vor zwei Wochen, jenseits der 30 Grad und die Dynamic stand schon mit Kopfschmerzen vor der Werkstatt.

Der Samburo erklärte sich im dritten Schlepp solidarisch und gab mit zu heißem Kopf auch auf….

Versuche, den Tag per Winde zu retten – Griff in die Tinte….

Aber nicht immer.

Optik beizeiten auch so. Optik wohlgemerkt. Denn vieles war Nepp.

Jedoch wurde die Warmluft-Pampe so überhitzt, daß dann eine hohe Basis bei rauskam.

Der Kniffel dabei: West/Nordwest in nicht unerheblicher Stärke.

Und rund ums Chiemgau ab Mittag blau. Absaufer inklusive.

Dennoch eine Reihe schöner Flüge.

…und im Blauen ging es auf dem Heimweg kräftig runter.

Die Perspektive:

Viel Energie in der Atmosphäre. Die wird sich ab morgen erstmal entladen.

Und danach: Sommer.

Luftmassen? Wird sich zeigen.

Hauptsache mit Thermik!!

Blog 9, Samstag: Lohn der Angst oder heut mal ein ausführliches Bilderkaldoskop…

…das geht zu Nachtschlafender Zeit schneller (-:

Was muss man auch mehr sagen, Platz 4 in der 113er Klasse. Ja aber sowas von: das kostet ein Fäßchen Bier auf der Jahresabschlussfeier !?

Auch Tomasz hat sich gut geschlagen, Platz 7. Wiederkommen und weiter machen lohnt sich. Bei beiden deutlich zu sehen.

Auch für ihn gab es was, die Flächenbelastung des Ventus muss steigen!

Bei den Teams der Schlappohren lief es nicht so gut, aber immerhin haben Zacherl/Hill ein Buch „Mit mentalem Training zum Erfolg“ (hat Jano geschrieben, muss also was bringen…) und ne Sonnenbrille bekommen. Cool aussehen hilft auch….

Apropos: Bei Hitze und Kopf kühl halten müssen hilft alles- auch wenn es schräg aussieht:

Bei Team Z / Backseat Family lief das besser:

Wobei, das Motto auf einer RV-6 die zu Gast war kann wirklich nur die Maxime eines Benzinstinkers sein….

Hat sich mein Gast heute beim auflauern auf die Endanflüge heut unterhalb der Tiffen auch gesagt:

Total entspannt, hat erst das weite gesucht als der Auslöser der Kamera ging… Offensichtlich kann ich auch leise- auch wenn es keiner glaubt (-:

Wer sich noch die Tage an den Aufkleber auf der Ask 16 erinnert: die haben sich getraut damit zu fliegen!!!! Und dann gab es, wie man sehen kann, Lohn der Angst ! Prost Jungs, Feierabend!

Ich geh jetzt auch an die Theke, Schluss für dieses Jahr!

Den Rausschmeißer überlass ich Florian Forcher:

Der hat alle Give-Aways von 10 Jahre AAC, 20 Jahre AAC und das T-Shirt von diesem Jahr auf einem Bild extra für mich vereint.

Danke Flo, und bis nächstes Jahr, zum 31. AAC.

30. AAC, Siegerehrung und heute ein kleines bißchen würfeln in: die Würfel sind gefallen war schon drin…

…in der Wetterwundertüte, die das Kärntner Wetter heut aufgemacht hat.

Um 12 hatte die Schlepperei – bei Hochsommerlichen Temperaturen- begonnen. Für eine lange Zeit sah es so aus als würden alle kleben bleiben am blauen Kärntner Himmel.

Leider gab es mit der Zeit dann doch einiges an zweiten Versuchen, aufgeben, in den Kanister greifen usw.

Das war das würfeln heute, wer einen Bart nach oben erwischte konnte in die besseren Bedingungen fliegen im Westen und Norden.

Prominentestes „Opfer“ von unterwegs keine Thermik mehr: Edi.

Da durfte dann der Anhänger ran….

Jedoch nach Ende der Zeitvorgabe gab es eine Reihe von Zielüberflügen. Das Gros des Feldes war rumgekommen.

Am lässigsten auf der letzten Wende wie immer Sven…

Aber auch andere geben doch immer ein schönes Bild ab.

Und dem Flugzeug ist nix passiert….Spielerei mit dem Tele (-:

Nach dem dann um halb acht (!) das letzte Flugzeug unten war konnte die Siegerehrung starten.

Tagessieger Fritze Hofinger kommentierte nur kurz: Besch…. Steigwerte, bin froh das ich rumgekommen bin. Danke.

Michael Rass war da etwas ausführlicher unterwegs in den Schilderungen, die aber auch die Worte: mit mehreren unterwegs, Würfel, obenbleiben und Windunterstützt enthielten….

Aber hey, WT 5 bzw. 6. Dieses Jahr aber bei eher außergewöhnlichen Bedingungen, vor allem der Nordwind war so glaube ich noch nie so dominant wie in dieser Woche.

Richard Hruschka hatte in Rekordzeit ausgewertet, die Außenlandung von Edi Supersperger hatte aber in der 113er Klasse lediglich die Abfolge des Stockerls geändert. Ute Baranowski, die ganze Woche an den Rängen „dran“, hatte die Austria Dominanz nicht mehr aufbrechen können am letzten Tag.

Platz 1 somit wieder einmal Fritze Hofinger, Platz 2 hatte sich Florian Forcher ergattert und auf drei dann Supersperger/Derndl.

In der offenen Klasse gewinnt Wolfgang Janowitsch (wen wunderts…), gefolgt von Michael Rass und Heimo Demmerer.

Pirker & Pirker um einen (!) Punkt auf Platz 4. Wow, das war doch mal knapp.

Und da jeder bedacht wird bei der Siegerehrung gab es auch wieder Kleinigkeiten für Helfer und Teilnehmer.

Beispielhaft und mit am meisten beklatscht die gewohnt große Pink Kuh Außenlande-Wettbewerb Torte, dies Jahr für Kubiak Wojciech.

Na denn, das war´s auf dieser Welle für dies Jahr, bis nächstes Jahr zum 31. AAC in Feldkirchen/Kärnten.

30. AAC, 2. Samstag: Schön warm und Nordwindig…

…so wie gestern, nur nicht mehr so stark und auch ohne die Westkomponente.

Zu den Piloten die nach eigenem Bekunden gestern keine Probleme hatten, zügig wegzukommen gehörte Tagessieger Friedrich Hofinger. An den Nordhängen der Gerlitzen löste es gut ab, vor der Wolke am Hauptgipfel in 2800 m Höhe parkend auf den Abflug warten…

„I wollt einfach weg“ und somit auch sofort abgeflogen, in die westl. Bleiberge im Hangflug und die üblichen Routen ins Lesachtal. Dort wurde es für ihn mühsam, Bastel, in der Talmitte gabs aber eine tragende Linie. Den Höhenverlust an der Wende konnte er mit gutem Steigen b ei Toblach ausgleichen. Bis zum Reiskofel war fräsen der Nordhänge angesagt, der Bart dort brachte Endanflughöhe, die aber dann sicherheitshalber nochmal weiter im Osten aufgestockt wurde. Man weiß ja nie…

Die Sieger der offenen Klasse, Pirker + Pirker, hatten im Gegensatz dazu 4 Absaufer bis zum Abflug… Man schrieb das einer Windscherung in 1600 – 1700 m zu, oben Nord, unten Süd. Der Abflug ging dann doch aus 2600 m (hochgebastelt…) und bis zur Mirnock trug eine Konvergenz.

Am Weissensee trug es auch in 2600m bis zum Reiskofel. Dort empfing die nächste Konvergenz im Süden des Lesachtals, im Hangwind zum Helm und zum Wendepunkt ohne Kurbeln. Mangels Nervenkostüm hatte Pirker jun. an der Gerlitzen das Steuer an den Senior abgegeben. Scheint sich gelohnt zu haben…

Pirker jun. hat dann am Helm einen Bart bis 3800 m gezogen, das Lesachtal dann mit 3600 m und am Ende mit 3700 m auf Sicherheit die Endanflughöhe erarbeitet.

So war man dann um den „Arcus-Faktor“ schneller als Guido und um 4 Sek. als Jano (-:

So, und heute also letzter Tag, wir versuchen die Siegerehrung um 19 Uhr. Vor den Sekt stellt der Herrgott aber den Schweiß, am wärmsten Tag des diesjährigen AAC.

Das Wetter hierzu ist noch der Nordwind, allerdings eher mit einer Ostkomponenete im Tageslauf (derzeit gibt es noch Wellen am Hauptkamm!)

Es ist noch nicht extrem stabil, aber die tiefen Basen im Becken hier bleiben uns erhalten…Im Westen ist dann wieder mit Basen von 3000m + zu rechnen. Allerdings mit eher wenig Wolken und garniert mit einem Cirrenschirmm. Der allerdings so dünn, dass er kaum stört.

Wetter 9:15 Uhr local

Problem wie so oft: hochkommen oder tief rausschleichen….

Umgemünzt in die Aufgaben für heute: AAT für beide Klassen, drei und dreieinhalb Stunden. Die Offene Klasse darf nach Vals (50km) und Obertauernpass (30 km) 280 bis 550 km. Die 113 er Toblach (40 km ) und Mauterndorf (30 km) 200 bis 435 km.

Auf geht´s zum Finale, um 11:30 Uhr ist Startbereitschaft. Je nach Thermik werden wir dann sehen, wann es mit dem Schleppen losgeht.

Blog 8 Freitag: Ja wos issn da los ???

Da mir der PC nur Scherereinen macht heute wir das jetzt zu später Stunde ein Parforceritt durch die Ereignisse des Tages….

Meiner einer war auch fliegen, und der lief nicht so wie gedacht: nach 1 h und 15 Min. dachte ich mit 350 m GND am Platz: OK. gelaufen (ich befand mich ja in bester Gesellschaft, s. Hauptbericht.

Die 20 cm Steigen nimmt man noch mit…25 minuten später N des Platz in 2800 m NN…um 17 Uhr am Oswaldiberg in 3500 m abfliegen zum Dobratsch…der geht auch wie die Feuerwehr…spät landen…und dann geht alles schief…

Apropos, Ute hat immer noch ihren Lauf (heute wieder 4. Platz) und sie fliegt die „Damenwertung“ jetzt alleine. Denn Anna und Stefii sind seit gestern auf dem Heimweg. Leider Probleme mit den Flugzeugen.

Team Z hat auch irgendwie….die Seuche. Luftraumverletzung, 0 Punkte…Auch bei HNO ist iregenwie der Wurm drin. Doof…

Aber Tomasz ist wieder da !

Im übrigen auch der Ex. Nebst Natascha.

Das ganze Socializing muss aber viel anstrengender sein als den ganzen Tag zu fliegen…

Reminder: Morgens war er noch topfit:

Jo, ein Ereignis- und arbeitsreicher Tag neigt sich dem Ende zu.

Als Rausschmeisser heute mal so ein Stück typischer Pilotenhumor aus der Rubrik: Werbeblock. Oder auch nicht. Heute gefunden auf einer ASK 16 die hier zu Gast ist:

Wer uns Fliegerpack zum Freund hat, braucht keine Feinde… (-;

Und jetzt geht ich mit dem anderen Besuch noch ein Bier trinken. Wie jedes Jahr hat Helmut Schaljo den Weg aus Hohenems zu uns gefunden.

Prost

30. AAC Freitag: Hopp und Top…

…so ging es heute hin und her. Raufkommen schwierig, einige gar alle Wiederstartversuche ausgereizt. Damit noch weg gekommen – oder auch nicht…

Wie hier jemand beim zweiten Wiederstartversuch, Gewürge über dem Gestüt.

Und trotz der guten Optik wollte die Gerlitzen nicht immer.

Und wer dann weggekommen war, der war (meist) schnell unterwegs, wie der Blick in die Ergebnislisten beweist. In beiden Klassen.

Gegen 16 Uhr Ortszeit waren die ersten der 113 Klasse im Platzbereich zurück, und das Wetter zu der Zeit erklät man am besten in Bildern:

So z.B. dieses fluffige Ding im Bereich der letzten Wende (den man ja strenggenommen da gar nicht braucht (-:

Der Dobratsch stand da auch auf dem Gas und nach Westen war die Optik auch gut.

Die Schauertendenz blieb da wo sie hingehört: weit weg!

Und der Nordwest hat zusätzlich die Hänge angefacht….

Nice…

Da darf man ja mal auf den letzten Tag morgen gespannt sein….

Denn morgen fällt ja dann auch die Entscheidung über den Gesamtsieg !

Wollen wir hoffen dass das Wetter keine Würfelwertung draus macht.

30. AAC: Freitag, 5/4 WT Da ist er wieder, der Nordwestwind…

…und sorgt diesmal aber wohl positiverweise im Westen für Wellen oberhalb 3000m.

So zumindest das Wetterorakel am heutigen Morgen. Selbstredend gab es eine Startaufstellung, denn heute wird geflogen. Wann, das wird sich zeigen, muss doch erst eine Talinversion bei 900 m ausgeheizt werden. Das ganze gute Wetter für die Landwirte klebt halt noch an den Hängen…

OK, die N/S Täler könnten dann heut was gifitg werden, meiden oder hoch drüber die Devise. Im Osten heute durch die Rstfeuchte nachmittags ein leichtes Schauerrisiko, im Westen ab Nachmittag beginnende Warmluftadvektion . Allerdings nur oberhalb 3000 m.

Aus dem Wettercocktail hat man heut eine Racing Task gemischt, die 113er Klasse muss mit der Pragser Hütte ebenso nach Südtirol wie die offene Klasse mit Lusone.

Weiter in die Gegend von Villach mit Federaun bzw. Thoerl Maglern. Wenn´s klappt 305 km bzw. 357 km.

So gegen 12 Uhr Startbereitschaft , vorher Gruppenbild mit Drohne. Volles Programm wieder heut….

Und die beiden juckt das nicht. Die sind zu Besuch bzw. in Urlaub, die schauen sich das treiben nur aus dem Schatten an.

Und morgen ? Noch mehr Nordwestwind…

Blog 7 Donnerstag: Relax…

…war die Maxime heute. Das Wetter verhielt sich erwartungsgemäß. Eine Trio Maschinen und Piloten des FSV versuchten es mit obenbleiben um die Mittagszeit. Leider mit Null Erfolg, sofortiger Absaufer…

Einräumen musste dann schnell gehen, denn Punkt 14 Uhr rauschte das erste, heftige Gewitter über den Platz. Die einzige un-relaxte Aktion heute.

Das Groß der Piloten begann einen relaxten Frühschoppen nach dem Briefing.

Der Anhang der Janowitsch’s liess sich am Wassertanken Platz wohlig relaxed runterkühlen….

…und Teile der AFZ Abordnung waren am Abend relaxed „Jausen“.

Das Abräumen dieser kärglichen Portion Jausenbrett dann auch an zum Verweilen einladenden Stelle:

Selbst die Ermahnung vom Pilotensprecher für mehr Disziplin der Schlepppiloten bei Position und Höhe des Absetzens war relaxed.

Das Leben kann auch ohne Fliegen ganz nett sein.

Einen Tag (-:

30. AAC, Donnerstag: Das wird heut nix…

Bei der Optik schon am morgen mußte Quaxi nicht lange rumdeuteln, heute bleiben alle Flugzeuge im Stall uns es ist Ruhetag für alle.

Die Luftmasse in den unteren Schichten ist immer noch stumpf, kleinere Regenschauer werden sich schon bald bilden. Ab Nachmittags so gegen 17 Uhr ist dann auch mit kräftigen Gewittern zu rechnen, so dass es kein sinnvoll zu nutzendes Zeitfenster für eine Wertung geben wird.

Die erklärung von Quaxi für die schlechten Steigwerte vom Vortag (Edi wollte das wissen) war denn auch die schon gestern vorhandene stumpfe Luft bis 2000 m MSL. Die Steigwerte wie auch die später folgenden Überentwicklungen realisierten sich darüber, weniger Anlauf = schwächere Thermik.

Das Team Supersberger / Derndl hatte gestern auch den Tagessieg in der 113 er Klasse erflogen. Nachdem einmal abgesoffen hat es im zweiten Anlauf dann geklappt. Ab Innerteuchen in einen Bart auf 2200 m und über die Startlinie weiter auf der tragenden Rippe bis zur Wollarner Nock, dort auf 2500 m und weiter zu Mirnock (Millstädter See), queren ins Gailtal.

Dort – 200m unterm Grat angekommen- 100 m Höhe gezogen und weiter zum Reiskofel. Hier war es frappant, das die -zukünftigen- Gewitterwolken nur mit 2 m zogen. Die am Reiskofel aber dann doch mit 3 m…. Weiter am Goldeck hatte man dann auf 2600 m die Endanflughöhe (!).

Kleine Aufgaben halt….

Tja, und für die nächsten zwei Tage heißt das Stichwort dann: Warmluftadvektion….

Blog 6 Mittwoch: Ruhe im Karton (bei mehreren Punkten) und mal wieder einer dieser Tage…

…wie man sie in der Mumpfluft kennt und mag (!?).

Ruhe im Karton1: Klare Ansagen vor dem Briefing schaffen klare Verhältnisse – und Ruhe.

Zumindest gestern hat er nach einem vorherigen: Halt die Klappe beim Briefing Ruhe gegeben. Heute hat es fast geklappt. Vielleicht kriegt er es mit Ende des Wettbewerbs hin, sich mit dem Hund der Janowitsch´s zu vertragen. Beide wirklich lammfromm. Nur sich gegenseitig nicht grün.

Was den Flair des AAC ausmacht ist, dass nach dem Briefing die Kombatanden die Köpfe zusammenstecken und sich Tips geben. Heute auch mal wieder zu beobachten…

Und Tips von der Nationalmannschaft oder gar einem Weltmeister – das hat schon was. Aber auch in anderen Gruppen immer mal wieder zu sehen. True Sportsmanship at its best.

Apropos beobachten, Insider Unterwössen:

Yep, Christmann Weine für den Tagessieger…

Quasi Ruhe im Karton 2…

Ruhe im Karton 3:

Hier Fritze beim dazudichten von irgendwas. Später mußte er fliegen, was ja auch ganz gut geklappt hat. Wobei der Kommentar zum Tage eher Fritz-typisch deftig war.

Die Piloten der Offenen Klasse konnten dieweil das erste Bier aus dem Kühlschrank genießen oder ein Eis auf der Terrasse des FlyIn… Ruhe im Karton halt.

Ok, und ich hatte den Hauptpreis gewonnen – Rückholtour fahren. Aber OK, dafür gabs auch Gyros Kalamari beim Griechen am Stadtplatz. Auch was.

Und zum Schluss noch ein Nachtrag zu gestern Nacht, vom Mond, der ja besonders groß erschien. Hier mit Perspektive Richtung Klagenfurt u. Karawanken:

30. AAC, 4. WT 113er Klasse: Echt schaurig….

Servus, kurzer Platzhalter, ich tippe gerade, wir spät heit, denn ich mußte nebenher noch eine Rückholtour fahren.

Und jede(r) gute PilotIn, der die Rückholerin abhanden gekommen ist, lädt zum essen ein. Und so ein guter Grieche am Stadtplatz wählt zum verweilen ein….

Mit der Entwicklung der benötigten Thermik das war heute so eine Sache, wie man sehen kann war es wirklich erstmal so ein klassischer „Warten“ Tag in Feldkirchen heute. Gegen Mittag wurde dann, nachdem Webcams einsetzende Thermik im höheren Relief bei Außerteuchen gezeigt hatten, mit dem Schleppen begonnen.

Leider würgte eine Abschirmung bald die Thermik wieder ab – und fast alle bisher geschleppten waren wieder unten….

Irgendwann hatte sich der Cirrenschirm dann wieder verzogen und es ging erneut los. Zeitgleich waren aber auch schon erste „Überkocher“ an den üblich verdächtigen Stellen zu sehen…

Er mochte sich – als Anhängsel der offenen Klasse- das ganze auch nicht mehr ansehen. Folgerichtig der Entschluss gegen 14:30 Uhr die offene Klasse am Boden zu lassen – „Halber“ Ruhetag hier.

Die 113er hatten derweil natürlich mit den Tücken des Wetters zu kämpfen, das ganze inhomogen und -mit auch noch auffrischendem Westwind garniert – für den einen gut, den anderen weniger gut zu fliegen.

Der Mühen Lohn für die, die herumgekommen sind: ein weiterer Wertungstag. Alles weitere geht aus den Ergebnislisten im Soaring Spot hervor: Macht nicht viel kaputt, bringt aber auch nicht viel. Erfolgserlebnis für den einen, Pleite für den anderen.

Aber: man hat es versucht, und es hat ja nun auch geklappt.

Allerdings: wär auch nicht wirklich viel mehr gegangen. Wieviel Energie heute in der Luft war, dazu ein paar Bilder zum Abschluss von 18 Uhr aus Spittal und 22:00 Uhr aus Feldkirchen…

Wiese bei Lendorf
Autobahnknoten Spittal
Feldkirchen Blickrichtung Nördlich

Ob bei noch mehr Labilität morgen in der Luft – zumindest gemeldet – eine Aufgabe für die Offene Klasse zum Gleichziehen geht oder ob morgen zwischen Wetter und Wettbewerb (k)ein Löschblatt passt.

Abwarten, wir werden sehen….

30. AAC, Mittwoch 4. Wertungstag: Schaurig…

…oder auch nicht, das wird heut die Frage sein.

Oder um es mit den Worten von Quaxi auszudrücken: „Wo fang ich an? Beim Wind. Der hat jetzt mal auf West gedreht, so dass die Thermik dadurch besser berechenbar ist, aber die Schauern und Gewitter uns heut auch im Weg stehen bzw. den Weg zu uns finden“ (sic)

Prima Aussichten. Für die ENglisch sprechenden Piloten subsummiert: Tricky Weather today.

Im Ernst: In 2000 m haben wir eine Feuchteschicht, die das Wetter im Klagenfurter Becken stumpf gestaltet. Nach Westen hin wird es besser. Aber leider fängt es dort zeitig an über zu entwickeln. Nach Osten zu wird sich eine erste Schauerstaffel abschwächen, aber die sind schon linienartig und damit schwer zu umfliegen. Später dann rechnet man mit einer 2. Welle, die dann auch durchaus kräftige Gewitter mit im Gepäck haben kann….

„Der frühe Vogel kommt heut ins Ziel“. Wie das aussehen soll, dazu später mehr.

Die Sieger der 113er Klasse gestern, das Team Supersberger/Derndl, hat auf einen frühen Abflug gesetzt. Man sah Richtung erste Wende eine absinkende Basis und entschloss sich daher, früh das weite zu suchen, das brachte zwar tiefes einparken an der Turracher Höhe ein. Aber ab da lief es besser, bei Tamsweg einen guten Bart im Tal erwischt und weiter zum Grimming. Der war zwar nicht gut, aber weiter östlich, den Zylinder weiter ausfliegend wurde es besser. Nach Westen durch das Pinzgau lief es nicht so gut, aber die Wende wurde gut erwischt, auf dem Rückweg nochmal einen guten Bar im Rauristal gezogen zur Hauptkammquerung. Mit dem Mölltal hatte man Endanflughöhe.

Im Gegensatz dazu hat der Sieger der offenen Klasse, Wolfgang Janowitsch, auf einen späten Abfug gegen 14:30 gesetzt. Er hat sich nch an der Turracher Höhe orientiert, sondern mehr Richtung Westen / Radenthein und dann nach Niederöblarn. Grimming und Dachstein waren aber nicht so gut, am Rossbrand mußte ein Teil des Wassers raus. Ab Schmittenhöhe (in 1800m angekommen…) lief es besser, in Mittersill ging es dann auf 3000 m rauf. Auf der Linie Pass Thurn, Wildkogel und Gerlos zur Wende, auf der Tauernseite zurück wurde auch hier im Rauriser Tal der Bart zur Endanflughöhe gezogen. Um die Wende herum und heim zum Tagessieg.

Und heute? Nun ja, da muss man was in das Wetter basteln.

Dies geschieht in Form einer fast identen Assigned Area Task (AAT), nach der Startlinie nach Lienz (Zylinder 30 bzw. 35 km), nach Gurk (15 km) und heim. 1:45 und 2h die Zeit. Mit 125 km / 135 km min. und 310 / 320 km auch klein.

Aber hoffentlich machbar. Gleich ist Startbereitschaft, toi toi toi.

Blog 5 Dienstag: Eine vom Chef persönlich überreichte Aufgabe wirkt wahre Wunder und wo zum Teufel wird das Feld jetzt hingeschleppt ?

Damit man sich nicht nur auf die überreichten Augentropfen verlassen mußte hat Amrtin heute die Tagesaufgabe direkt an den GPAZ (Größter Pechvogel aller Zeiten) überreicht, auf das er die Aufgabe auch richtig fliegt.

Hat er gemacht, so etwa wie da oben auf dem Bild der obere (-:

Immerhin Platz 5 heute, sauber. Und Ute´s Lauf ist immer noch nicht zu Ende (Gott sei Dank). Platz 3 heute, Saukäs, der Ventus rennt als gäbs kein Morgen. Auch Steffi hat es heute gepackt, und das OHNE Wasser. Beweist, dass die ASW 24 auch so ganz gut rennt.

Tomasz hat sich auch wacker geschlagen, wenn er auch anfangs auch ein bißchen Hangrutschen in Außerteuchen angesagt war. Wie das obige Bild beweist. Auch Team Z / Backseat Family (mit Alex als heutigem Copilot) muss sich noch ein bisschen besser aufs Wetter – der Nordwest wird wohl bleiben – und den Arcus einschiessen. Aber immerhin, es hat für 130 km gereicht heute. Wenn das mal bewerkstelligt ist geht es bestimmt etwas wackerer so wie bei Thomas Krüger oder HNO in der offenen Klasse (wobei es hier heute auch einen Durchhänger gab…).

Das Rumgekachel der großen weißen Vögel am Hang hat diese beiden bewogen, sich dann mal auf die Wiese zu setzen und das treiben mal auf gebührendem Abstand zu verfolgen. Sicher ist sicher….

Apropos sicher…warum es heute so viele Nahaufnahmen aus Außerteuchen gab lag an meinem Fotostandort heute. Beim Briefing wurde festgelegt, dass es heute auf 1100 m nach Außerteuchen geht mit den Schlepps.

Da bin ich dann auch hin. Der Blick auf das Online-Tracking belegte dann, dass man ob des guten Wetters am See doch auch Schlepps mit 1000 m und an die Ossiacher gegangen war….Schont ja auch den Geldbeutel

What the f… …. Aber da ja immer alle um die Startlinien werkeln und dann auch beim Abflug da vorbeimüssen kamen doch ein Haufen guter Bilder raus. Unter Media auf der Homepage des Wettbewerbs zeitnah zu sehen, wenn Markus von der Technik die Zeit findet sie in die Cloud zu pumpen.

Pump ist ein gutes Schlusswort für heute – wenn ich den Vogel erwische der mir an meinem Schattenparkplatz so unverschämt auf den AFZ Aufkleber gesch…… hat gibt es ne Ladung Schrot mit der Pump Gun.

Die Thermik hat mi heit so ang´zipft….

…um mal den O-Ton von Haggi (hier im Bild beim Hangpolieren in Außerteuchen) als Kommentar zu bemühen. Lauter Baustellen unterwegs, aber keine fertig, so „N1“ Flo Forcher….

Der Nordwest hat heut den meisten wohl so richtig zu schaffen gemacht, wenn auch nicht so schlimm dass es nicht gepasst hat mit der Aufgabe. Aber Rumpelbärte gab es dadurch zur Genüge, schwierig zu zentrieren und an eher ungewohnten Stellen.

Allerdings war die Luftmasse, gestern auf der Nordseite frisch gewaschen von der Front, knackig genug um auch ansprechende Basen von um die 3000m MSL zu generieren am Alpenhauptkamm.

So blieben die meisten auch auf der nördlichen Hauptkammseite, wenn man es dann nach Abflug geschafft hatte, sich dahin zu kämpfen.

Denn der eine oder andere polierte in Platznähe auch erstmal die Hänge, wie hier „D“ in Außerteuchen.

Hier gibt es ja oft auch Thermik mit Gottes Beistand (-:

Beim Abflug also manch Müh´, eine ganze Reihe von Piloten beider Klassen setzte unter der Abschattung um die Mittagszeit auf frühen Abflug. Der Rest parkte an der Gerlitzen und an den Ossiacher Tauern und wartete auf deren zerfallen.

Derzeit sieht es so aus, als wäre diese Gruppe besser gefahren. Jedenfalls liegen in der derzeitigen Wertung des Tages diese Piloten auch eher vorne mit dabei.

Das es wirklich tricky war beweisen zwei Außenlandungen im Rauriser Tal auf der Nordseite. Rückholer gefragt…

…und Sven wie immer lässig (-; in jeder Höhe, egal ob kurz nach dem Abheben oder in 1700 m zwischen Gerlitzen und Außerteuchen (-:

Wie es für die Sieger lief dazu morgen mehr beim Bericht Briefing & Tagesaufgabe Mittwoch…

30. AAC, Dienstag 3. WT: Go North (again)

So sieht es derzeit aus, erste Bummerl über den Ossiacher Tauern und keine Flieger mehr auf der Abstellfläche, dafür aber

die ganze Meute schon in Startaufstellung. Um 12 Uhr soll es losgehen auf jeweils eine AAT. DIe 113er Klasse hat als Aufgabe 3 h Stunden Zeit zur Austriahütte (Dachstein) mit 30 km Radius zu fliegen, dann nach Mittersill ebenfalls mit 30 km und wieder heim. Zwischen 225 km und 410 km sind in der Auswahl.

Der genaue Blick auf den Zettel offenbart, dass man nicht unbedingt auf die Nordseite queren muss. Oder vielleicht doch ? Der Pfeffer in der Aufgabe ebenso wie bei der der offenen Klasse, die mit den gleichen Zylindergrößen Niederöblarn und Gerlospass als Wenden hat. 285 bis 490 km in 3 h 15 Min. … Was tun ?

Kommt daher das Grinsen von Quaxi ? Auf jeden Fall bezeichnete er das Wetter als knifflig heute, der Nordwest mit 15-20 kn in der Höhe stört eher weniger (sagt er…), darunter ist der Wind eher variabel…

Zur Thermik ist diese im Westen eher auf „Mausknöchelhöhe“, aber auch im Klagenfurter Becken mit 1700 m wird es den Tag über einen Basissprung mit 2500 m in den Nockbergen und 3000 m am Hauptkamm geben. Gewürzt mit einer Inversion in 2500 m und wenig Schauerrisiko kam die o.a. Aufgabe raus.

Na dann warten wir das mal ab… Zur Sicherheit gehen die Schlepps heute nach Innerteuchen auf 1620m MSL (das ist eine Kette nördlich der Gerlitzen).

Blog 4 Montag: Noch ein „Sieger“ und Hunde auf Testoteron – wer ist der Herr des Briefings?

Den Lacher des Tages hatte der Unglücksrabe der gestern in der falschen Klasse flog.

Anmoderiert von Martin mit: Klassenwechsel unter dem Wettbewerb ist nicht möglich hatte der gute Klaus die Lacher auf seiner Seite.

Und ein paar Augentropfen Marke Jägermeister gab es als Trostpreis auch.

Wie kommentiert man nun so einen Flug mit Umrundung bei 100 km/h Schnitt und Null Punkten?

Wer Klaus kennt, er hat schon in der Schule vor 30 Jahren nicht aufgepasst. Außerdem habe Martin gesagt, alles was Wasser tanken kann fliege in der offenen Klasse.

Aber rausgekommen sei ein schönes Video von der Umrundung des Venediger (ist wohl online, ich versuche mal den Link zu bekommen, er riet, es sich anzuschauen) und bei all den Impressionen und nem 100er Schnitt – er sei voll zufrieden.

True Sportsmanship, und eine Gelassenheit die man sich selbst manchmal wünschen mag….

Weniger gelassen bei jedem Briefing sind unsere beiden Konkurrenten außer Konkurrenz:

Der hier (gerade im Ruhemodus) gehört zur Familie Janowitsch und ist ein Rüde.

Der Wuschel hier (auch männlich = Testosterongesteuert) gehört zur Backseat Familiy. Und wie das halt mal so ist, wenn sich zwei von Beginn an nicht riechen können flippen beide allmorgendlich beim Briefing lautstark aus, wenn sie sich sehen.

Da nun mal beide größenbedingt gut bei Stimme sind kommt keiner der redet da gegen an. Also ist immer Schnell-Evakuierung außer Sichtweite angesagt. Gottseidank sind die Viecher ja kurzsichtig und sobald man es sich auf der Rückbank des Autos oder im Schatten der Halle bequem gemacht hat ist die Welt wieder in Ordnung.

Wie einfach es sein kann, seinen Hormonhaushalt wieder einzurenken… Die (männlichen) Teilnehmer brauchen da mindestens eine 300 km Aufgabe jeden Tag (-;

Na ja, heute halt mit den Füßen scharren, morgen geht es ja aller Voraussicht nach weiter.

30. AAC, Montag: Neutralisiert & Siegerehrung Vortag

Laut Wettertechnischer Beratung ist die eigentliche, schwache, Kaltfront schon durch. Am Nachmittag ist gar mit ein paar Stunden Sonnenschein zu rechnen, jedoch wird das wohl nicht reichen um das Feld an den Himmel zu bringen.

So hat Tasksetter Martin Huber heute allen frei gegeben, jedoch nicht ohne die Tagessieger von gestern ihre Flüge schildern zu lassen…

Nun ja, eigentlich. Da – im O Ton – der liebe Fritz immer mal wieder was dazudichtet und dramatisiert…

…durfte er heut sitzen bleiben, statt dessen hatte Zweitplatzierte (und Siegerin der Damenwertung) Ute Baranowski das Wort:

Auch Ute reihte sich ein in die Schilderungen zerrissener Bärte gestern, mit Mühe hochzukommen über Gratniveau. Beim dritten Anlauf hat dann der Abflug geklappt, Über Spitzegel ins Gailtal, auch tiefer Einstieg ins Lesachtal. Dort ist sie dann auf Flo (rian Forcher) getroffen, der erst 300m, dann 1000 m über ihr war.

Die Erkenntnis: unterm Hang ist´s mühsam.

Mit dem Seitenhieb an Quaxi: wo waren die Wolken im Pustertal. Aber Einkreisen im blauen resultierte in Flusen über einem. So einmal hochgemacht war ab da : hoch bleiben die Devise. Von der ersten Wende durchs Defreggental nach Lienz und weiter ins Maltertal, Beschreibung: brutale Bärte… Hier hatte sie schon die Endanflughöhe für die Wende. Trotz aller Skepsis wegen der 500 m plus (andere waren mit 1000 m unterwegs) hat man die Höhe erfolgreich abgeflogen.

Entgegen der Vermutung war der Flug nicht so langsam (-:

Ebenfalls nicht langsam unterwegs waren die Sieger der offenen Klasse, Pirker & Pirker.

Der Junior durfte erzählen von einem gut gelaufenen Abflug Richtung Spitzegel und einem ersten guten Bart am Reiskofel. Allerdings das ganze auch zerrissen, man blieb auf der Nordseite des Tales. Am Helm ging es dann auf 2500 m ins Pustertal, auch Nordseite. In Siljan dann gar auf 3600 m, und kurz vor der Wende ein 3m Bart…

Ab Ahrntal war der Nordwind dann mehr als deutlich zu spüren, der ermöglichte aber als Abkürzung das passieren des Großvenediger im Hangwind zur Wende am Hannigkogel. Im Gasteinertal wurde dann für die Endanflughöhe nochmal hochgekurbelt.

Schließen wollen wir für heute mit dem Hinweis der wettertechnischen Beratung „Quaxi“ an Ute – „Aber heute hat es mehr Wolken als gestern“

Stimmt. Leider. Aber für morgen sieht es gut aus…

Blog 3 Sonntag: Wir haben wieder eine Backseat Family und Ute einen Lauf.

Gestern hat unsere Ute ja schonmal mit Platz 4 Anlauf genommen, aber heute dann mal Platz 2 gemacht.

Und sie strahlt dass das Grinsen hinten am Hals zusammenläuft und man aufpassen muss das der Kopf nicht über den Rücken umklappt (-:

Saubäääääär ! Gratulation.

Uns Tomasz hatte gestern ja auch auf Platz 5 direkt dahinter geparkt, heut lief es nicht ganz so gut; aber die Woche ist noch lang.

Und dem Wetter geht so schnell die Puste nicht aus.

Und manchmal muss man tapfer sein und Nerven haben beim fliegen – oder danach.

Oder wie man umrundet, keine Luftraumverletzung begeht, der Logger funktioniert, die Elektrik durchhält und trotzdem einen „Nuller“ produziert.

Man muss nur den falschen Aufgabenzettel (der anderen Klasse) erfragen. Und ihn auch auf Nachfrage des Ausgebenden „Sicher?“ auch unbedingt behalten….

So geschehen heute- auch nach 30 AAC schaffen Piloten auch nochmal was neues….

Nerven braucht anscheinend auch der „Master of Desaster“. Das ist der Stapel Nervennahrung auf seinem Tisch hier im Racing Büro. Und der ist auch seit Freitag auch schon kleiner geworden:

Na ja, bei solchen Stories….

Aber der Service ist dabei auch perfekt, Steffi war heute grad in Mauterndorf ausgerollt, da war Martin schon am Telefon, hat in Mauterndorf mit dem Satz: die brauchen wir hier noch morgen zum fliegen einen Schlepppiloten aktiviert….

Schnüff, die Schlepprakete ist weg. Beim fotografieren am Bahnende heute hatte ich bei den Einsitzerpiloten keine Schnitte für Porträts. Alle schon zu hoch….Der Kraftmaxe hatte den dritten Schlepp gemacht, und als der erste Motorflieger abstieg war die Dynamic mit dem nächsten Einsitzer schon wieder im Abflug und 400m hoch.

Und wie hier zu sehen abseits der normalen Schlepprouten einfach oben überholen (-:

Ein UL auf Steroiden, der Arnold Schwarzenegger der Schleppflieger in der äußeren Gestalt von Jennifer Lawrence. So to say.

Phillip, Daniel & Co @ Unterwössen: mit Einziehfahrwerk rein direkt nach dem Abheben nochmal Faktor 2 mehr sexy als unsere. Echt!

So. Apropos Unterwössen. Vor Unzeiten gab es dort mal Motorsegler Charterer, er war mal WSO in der F 4 Phantom der Luftwaffe (Waffensystemoffizier, d.h. der, der hinten sitzt und meistens nicht fliegt). Er tauchte mit seinem Anhang auf und flog halt so herum, von uns liebevoll die „Backseat Family“ getauft.

Und sowas haben wir jetzt auch wieder (-;

Denn unser Markus hat ja wechselweise Alex oder Jenni auf dem hinteren Sitz des Arcus. Hier lacht sie noch gestern. Heute schläft sie gut, denn der Flug heute hat wohl geschlaucht.

Den fittesten Eindruck machte sie eben nicht.

Backseat Family 2.0 ((((-:

Apropos fit, ich brauch jetzt ein Bier – und mach Feierabend.

30. AAC, Sonntag 2. Wertungstag: Manches (doch) vom Winde verweht…

…oder doch nur jammern auf hohem Niveau!?

Auf jeden Fall war recht unisono die Meinung heute dass der Wind doch etwas stärker und damit unberechenbarer war als angesagt.

Indiz hierfür dieses Ding, hier schon im zerfallen, als ich das von West nach Ost von der Turracher Höhe aus passiert habe ging es in Sachen hoch in die Extraklasse:

MSL ist die Anzeige auf dem C 4 Rechner…ich hab das für eine Konvergenz zwischen Lungau und Nockberge gehalten.

Das war aber mal wenig nützlich für die Leute aus dem Feld, die es bis dahin geschafft haben. Da muss man nämlich Endanflughöhe haben. Aber mal von Anfang an:

Ok, Sven ist immer extrem lässig….

Rechts von der Antennenspiegelung….

Die meisten im Feld haben relativ schnell den Abflug gemacht, einen Nachzügler hab ich noch an der Gerlitzen erwischt. Tief kommen war aber mit Arbeit verbunden.

Der Standard Einstieg nach Westen ging gut, wenn man den Bart dann fand… Oftmals blau, bildete sich regelmäßig eine Wolke. Die war aber immer nicht der Indikator wo er grad stand.

Nach Westen war es dann eher blau, von einzelnen Indikatoren mal abgesehen. Dem Vernehmen nach ging es aber raus zur ersten Wende gut.

Hauptkamm-Optik zu der Zeit, als die Majorität beider Felder da lang kacheln mußte.

Und das ist ein Blick auf die Nordseite und das Lungau von dessen südlichem Rand (aus der komfortablen Beobachtungsposition von 3550 m MSL…)

Aber: das schon um 16:20 Uhr Ortszeit die ersten Piloten Endanflug meldeten, muss es zumindest um die Wende Mauterndorf herum fliegbar gewesen sein.

Mal sehen wie es die jeweiligen Tagessieger morgen beim Briefing so zum besten geben….

Die Ergebnisse des Tages werden grad fleißig ausgewertet, unter soaring spot oder aac.lokf.at nachzuschlagen.

Und mal sehen was morgen so geht, da ist ne schwache Kaltfront gemeldet…evtl. bewährt sich ja Kärnten wieder als Frontengrab und wir können morgen fliegen.

We will keep you informed, stay tuned!

30.AAC, Sonntag 2. Wertungstag: Egal wohin, es geht überall!

Warum die wettertechnische Beratung so grinst ? Gestern hat trotz der massiven Abschattungen funktioniert, und heute ist eh alles wurscht.

Es geht wohl überall….Keine Einschränkungen, nur in großen Höhen ist die Nordwindkomponente noch spürbar. Und auf der Nordseite der Alpen ist die Basis nicht ganz so hoch wie im Süden…

Zunächst aber mal zum Vortag. Die gut zwei Drittel der offenen Klasse, die ihre Aufgabe gemeistert haben wurden vom Team Pirker (sen.) und Pirker jun. angeführt. Sie sind -wie so viele- tief an der Gerlitzen vorbei mit 1900 m ins Richtung Gailtal abgeflogen. Erst am Reiskofel gab es den ersten richtigen Bart, ab dann mit 3000, nachher bis 3500 m Richtung Wende. Am Helm mit einem 3m Bart. Hoch bleiben war das Motto auf dem Rückweg, ab Wurzenpass ging es dann im Hangwind der Karawanken zur letzten Wende – und heim zum Sieg.

Den Siegern der 113er Klasse, Supersberger / Derdl, ging es ähnlich, obwohl mit 2300 m deutlich höher in die Bleiberge trugen die auch nur mehr schlecht als recht. Im Hangwind zum Reiskofel ging es ab da über Körtschach und Plöckenpass merklich besser. An der Wende gar auf 3700m. Auch hier wurde am Dobratsch in den Hangwind der Karawanken und von da aus heim geflogen.

Und heute geht es ab nach Norden. Im Sinne von einer Wende auf der Nordseite der Alpen. Die 113er müssen Antholz (Südtirol) und nach Mauterndorf: 330 km. Die Offene muss nach Vals und an den Hahneckkogel (Östlich Zell am See), 400 km.

Na denn. Aller Voraussicht nach geht es um 11:30 Uhr los!

Blog 2 Samstag: Ein Donnerwetter bahnt sich an…

…oder zumindest ein Briefing-Einlauf morgen früh. Also keines am Himmel, aber so dann eben doch am Boden.

Neben den ersten Holperern jedes AAC – der vorderste in der Startreihe steht so weit unten in der Bahn dass er im FlyIn auf Zuruf vor dem Start einen Kaffe bestellen kann – und dass beim Eröffnungsbriefing um 9 nicht alle Piloten auf der Terrasse sitzen – war heut noch weiteres an Aussetzern geboten.

IGC Files ohne Namen sind da zu erwähnen; Außenlandungen von denen nur der Rückholer erfährt und nicht – obwohl brettelbreit angekündigt und eingefordert- die Wettbewerbsleitung und dergleichen mehr.

Es ist davon auszugehen dass der Boss das morgen mal kollektiv allen aufs Brot schmiert. Die Startaufstellung steht sowieso jetzt jeden Tag 30 m weiter hinten und zum Briefing sind um 10 alle da. Die eine Stunde länger sind dann alle ausgeschlafen….und kommen pünktlich.

Der war nicht pünktlich, sondern von dem Trubel nur irritiert und hat hinter Startaufstellung eine Freßpause eingelegt bis der Lärm sich gelegt hat.

Wer schon immer mal wissen wollte wie es aussieht wenn Martin & Richard die Köpfe zusammenstecken und eine Aufgabe ausbrüten – Voila:

Nun ja, es kommt ja stets was fliegbares dabei heraus. Meistens. In der Regel…

Der Wetterfrosch hatte mittlerweile das Englisch-Einzel-Wetter-Coaching für unsere nicht deutschsprachigen Piloten vorgenommen – und das sind beim 30. AAC schon eine ganze Menge:

Pechvogel des Tages war unsere Steffi Brockelt, leider hat das reparieren an den Wassersäcken der Ohlstädter ASW 24, die sie dabeihat, nix geholfen. Der Wiederstart endete als Startabbruch – das Wasser war nicht wie geplant ausgelaufen, sondern in den Rumpf.

Trockenlegen vor dem Anhänger war angesagt…Tag gelaufen….

Einen guten Tag hatte Hannes Zimmermann. Wer ihn nicht kennt, das ist der Importeur für die Dynamic in D und AT. Er ist noch bis morgen zum Schleppen hier und hat eine Vorführmaschine dabei:

Die sieht jetzt mal aus wie unsere in Unterwössen, ABER: Einziehfahrwerk und den 141 PS Rotax in der Nase.

Das Ding hat heute alles andere was schleppen konnte blass aussehen lassen- DA 40-180, Diesel-Remo, Bleifuß Remo (die Dimona blieb eh am Boden, was aber daran lag dass der Stamm-Schlepppilot arno Schneeberger in die eine Remo gewechselt hatte), alle keine Schnitte gegen den kleinen Kraftmaxe. Egal was hinten angehängt wurde, von SZD 55 bis Arcus t, immer die kürzesten Schleppzeiten.

Mit diesem Werbeblock ist Schluss für heute. Ich (und das Team) brauchen jetzt ein Bier. Bzw. das Team ist schon beim Bier. Bis Morgen.

PS: Morgen gibt es wohl das Revival eines lang nicht mehr benutzten Namens. Mehr wird nicht verraten…

30.AAC, Samstag, 1. Wertungstag: im Westen war alles besser….

Um 13:15 war das ganze Feld nach gut einer Stunde in der Luft, aber die Optik über dem Platz war ähnlich wie etwa eine Stunde später.

Etwa so:

Zu der Zeit war noch exakt 1 (!) Flugzeug im Platzbereich, das gesamte Feld hatte schon das weite gesucht….

Bzw. den Westen aufgesucht.

Diese Optik läßt dann erahnen, dass es dort nicht nur besser aussah (leider hat das Wetter am Platz dann komplett kollabiert, bevor es -verspäteter als angesagt- gegen vier komplett aufging).

Richtung Karawanken sah es so aus, als wäre der Nordwind eine Bank – was wohl später auch so angetroffen wie auch bestätigt wurde.

Derzeit steht fest, dass es eine Wertung gibt, auch wenn der eine oder andere gerade vom Acker geholt wird oder den Griff in den Kanister tätigen mußte.

Allerdings lief es für die meisten wohl gut, auf jeden Fall ließ die Frequenz der Endanflüge ab so halb sechs darauf schließen. Mit einigen Impressionen hiervon soll dieser Bericht für heute schließen.

Wie es -zumindest für die Sieger- heute lief, dazu morgen mehr beim Bericht vom Briefing & Tagessieger.

30. AAC, Samstag 1. Tag Update Tagesaufgabe

Alle Jahre wieder – Eröffnungsbriefing. Und das bei bestem Wetter. Wie der Wettertechnische Berater „Quaxi“ Hohenwarter es in Worte fasst: mit den schon gestern (in einem kurzen Stage auf dem Boot) angekündigt ist oberhalb der Grate noch mit etwa 15 kn Nordwind zu rechnen. In den Nord / Süd Tälern somit mit entsprechenden Bedingungen zu rechnen, Vorteil: Konvergenzen. Erkauft mit dem Nachteil: das Lee hinter der Konvergenz… In den Ost / West Tälern aber auch mit guter Thermik und guten Steigwerten.

Das war der Part mit den Lee´s hinter den Konvergenzen….

Das ganze mit eher hohen Basen im Süden und niedrigeren im Norden (besseres Feuchteangebot im Norden halt….) und geringem Schauerrisiko.

Einer ist (außerhalb des Wettbewerbs) schon unterwegs…

…wobei der Archeopteryx weniger steigen braucht als ein Ventus voller Wasser (-:

10:30 Nachbriefing mit der Aufgabe…

…die da lautet: 113er Klasse Assigned Area Task mit Steindorf Abflugpunkt und Pfunders Zylinder 45 km 1. Wende (also ab nach Südtirol…), von da aus in die Karawanken (Zell Pfarre, 20 km) und über die Tiffenkirche heim.

Gut 300 km bis 550 km… Die großen, offene Klasse grob in dieselben Ecken, Mauls mit 45 km Zylinder drumrum, auch Zell Pfarre und von da aus noch den Oswaldiberg mit 10 km kratzen. 330 bis 625 km. Zeit 3 h 45´bzw. 4 Stunden.

Abflugbereit muss die Fuhre um 11:30 Uhr sein, in der Hoffnung das die Abschattungen der Feuchtepakete, die gerade über die Nockberge hereinschleichen, dann weg sind….

Quaxi ist da zuversichtlich. Wir werden sehen…

Blog 1 Anreisetag….

….wobei die Anreise der AFZ Recken sich schon über einen längeren Zeitraum hinzieht. Den Anfang gemacht hat über Pfingsten schon Tomasz, der auch bereits den einen oder anderen Flug hier gemacht hat.

Der Paparazzi hat am Dienstag auf die Südseite der Alpen verlagert, und der Flieger hat Mittwoch auch schon Südseitenluft schnuppern dürfen.

Das Arcus Team mit Markus & Co ist seit gestern in den Landen, der Rest hat sich heut auf den Weg gemacht.

Und wenn man so einen Motorkübel dabei hat, dann stinkt man beizeiten auch nach Sprit…..

Alle fleißigen Helferlein waren heut dann nochmal voll im EInsatz, so z.B. mußte auch die Sponsorenwerbung einigermaßen sturmsicher auf der Terrasse verankert werden. Man weiß ja nie, und 29 AAC waren auch diesbezüglich eine Lernkurve….

Gerüstet sind alle also, auf das es ab morgen losgehen kann. Was auch immer der Huber gedreht hat, das Wetter wird wohl bis in die nächste Woche hinein gut.

Dann mal ab morgen fleißig fliegen, auf dass es der 30. Auflage würdig wird.

Die Tour auf dem See am Abend mit gutem Grillfleisch und dem ein oder anderen Bier wurde ja schon auf der Hauptseite eingehend beschrieben.

Allerdings muss man abschließend den Betreibern der Ossiacher See Schifffahrt schon eine gesunde Portion Humor attestieren. Dieses Blechschild findet sich im stillen Örtchen an Bord der „Ossiach“:

Wer die Anspielung nicht versteht füttere Google einmal mit dem Suchbegriff der Reederei Cunard (-;

30. AAC, Freitag Anreisetag + Eröffnungsfeier – auf dem Wasser (!)

Servus miteinand, ich habe wieder die Ehre und das Vergnügen den diesjährigen AAC in 30. Auflage in Wort und Bild zu begleiten.

Also ab heute und den folgenden Tagen hier -wenn möglich- zweimal täglich der Bericht vom Briefing und Siegerehrung Vortag (if Applicable, das hängt vom Wetter ab….) sowie abends die Kurzzusammenfassung des Tages. Den AFZ inside (insight!?) sowie den Schmäh gibt´s wie gewohnt im Blog.

Für den Anreisetag läßt sich sagen, dass der Regen bereits im Lauf des Vormittags seine Tätigkeit eingestellt hat – und damit den peu a peu anreisenden Teilnehmern das aufbauen ermöglicht hat und auch den einen oder anderen Ratsch….

Die Halle haben wir auch schon unter den gewohnten Diskussionen wieder mal randvoll mit Fliegern gemacht, morgen müssen die bei den derzeitigen Wetteraussichten aber auch alle wieder direkt raus und in die Startaufstellung (-:

Der Platz steht auch rappelvoll mit aufgebauten Fliegern, auch die schweren Fälle wurden schon verarztet….

Lokale Schwerkraftzentren benötigen herzhaftes anpacken….

Für den Abend ist mal wieder „was anderes“ geplant als sonst, da uns das Virus mit dem C nicht mehr im Würgegriff hat geht es auf eine Bootsfahrt auf den benachbarten Ossiacher See. Mal sehen wie der See sich unter abklingenden Nordföhn-Bedingungen so gibt war das Motto.

Diese Alternative zu einer schnöden Eröffnungsfeier speziell zum 30. AAC (!) hatte was…

Anbei ein paar Impressionen von einem Abend auf (dem) See.

Das Wetter spielt schonmal prächtig mit
Sektempfang
Offizielle Eröffnung auf ungewohntem Medium….

Wettbewerbsleiter Martin Huber ließ in seine Ansprache kurz die Historie des AAC bis zur nunmehr 30. Auflage Revue passieren.

Und der Grill läuft auch schon auf Hochtouren. Dank an den Koch Hr. Göderle fürs gute Essen!!!!

…und für die Optik braucht es keine Worte

Schee wars!

Man wurschtelt sich so durch in Sachen fliegen…

…in diesem Frühjahr, das einige wenige richtig gute Tage zu bieten hatte bis jetzt -meist die Woche über- und aber auch oft mit Schietwetter aufwarten konnte -oft am Wochenende )-:

Pfingsten ging fliegen dann gar an allen drei Tagen, wobei der Sonntag eher nur was für die hartgesottenen war. Die Temperaturen x Luftfeuchte macht jede Bewegung zur Anstrengung und der die Front ankündigende Wind jede Landung zum RItt auf der Kanonenkugel. Einzig Lino nutzte den gut gehenden Hang und tatsächlich für einen Flug in der Wertung.

Am frühen Nachmittag konnte man schon ahnen was hinter dem Zeug anrückte….

Der traute sich auch noch….

30 Minuten nach Sunset Pfingstsonntag – fading Daylight & passed Thunderstorms

Und die Front hat die Luft über Nacht gut gewaschen, denn der Montag stand wieder unter dem Motto: ein bisserl was geht immer….

Vorankündigung: Ab nächsten Freitag gibt es täglich: AAC 2022 + Blog !!!!

Alex. Ein Nachruf.

Am vergangenen Wochenende machte die traurige Nachricht die Runde, dass unser Alex letzte Woche plötzlich und unerwartet verstorben ist.

Wie alle im AFZ so ist auch der Schreiber dieser Zeilen sprachlos ob dieser Kunde und es nicht leicht, hier etwas in Worte zu kleiden was man nur schwer fassen kann….

Stellvertretend für uns alle überlasse ich zunächst Jan an dieser Stelle das Wort:

„Alex brannte für das Streckenfliegen in den Bergen; sein Wissensdurst auch in den kleinsten Detailfragen schien unstillbar. Es war jedoch nicht so einfach, diesen sonst eher stillen Flieger näher kennenzulernen.

Seine grenzenlose Hilfsbereitschaft half auch dabei: als Ute und ich das Instrumentenbrett ihrer ASW-20 neu aufbauten, kam Alex mit seinem legendären Arsenal an Crimp-Werkzeugen hinzu und blieb eine ganze Woche mit uns in der Werkstatt. Es war eine Freude, mit ihm zu arbeiten – seine Geduld und sein Perfektionismus ergänzten unsere Hemdsärmeligkeit zu echtem Teamwork und auf das Ergebnis waren wir alle gemeinsam stolz.

Alex dachte die Dinge konsequent und logisch durch und kam zu individuellen, klugen Lösungen. So ließ er sich in Kirchheim/Teck ganz bewusst noch den allerletzten, bewährten Ventus 2 bauen, obwohl der neue Dreier schon auf dem Markt war. Instrumentierung und Verkabelung behielt sich Alex selber vor und seine selbstkonstruierte Elektrik war wohl die solideste und klarste, die ich je in einem Segelflugzeug gesehen habe. Einzig die Sendetaste auf dem Knüppel hatte noch der Hersteller verkabelt – prompt fiel just dieses Teil beim ersten Puimoisson-Urlaub aus.

(beim Start zum Wertungstag- AAC 2021 in Feldkirchen. Ob er geahnt hab dass die Kamera im Einsatz war….das Grimasse Schneiden kam wie bestellt)

Puimoisson und Südfrankreich überhaupt hatten es ihm angetan. Morgens traf man Alex – mit dicker grüner Daunenjacke in Himalaya-Qualität und dazu kurzen Hosen – in der Sonne vor dem Café des Arts am Dorfplatz.

(nicht Südfrankreich: trotzdem Süden, Schnappschuss aus Kärnten – AAC 2020)

Einmal brachte uns ein hartnäckiges Genua-Tief eine seltene Mistwetter-Woche. Wir zogen um ins Café de France im nahen Kreisstädtchen Riez, steigerten den Umsatz an Café Crème (so heisst der Milchkaffee dort im Süden) und plauderten über Gott und die Welt, über Elektronik und Software, über die besten Routen zum Mont Blanc und die schlechtesten Landewiesen, über Geschichte und Sport – eine ganze Welt an fundiertem Wissen auf den verschiedensten Gebieten tat sich da auf. Gern hätte ich daran noch mehr partizipiert. Rückblickend wünschte ich nun, es hätte noch länger Mistwetter gegeben.“

Es ist davon auszugehen, dass der eine oder andere solche Geschichten über Alex zu erzählen weiß, wir sollten sie bei sich bietenden Gelegenheiten einander berichten – so gerät ein feiner Mensch nicht in Vergessenheit.

Auch ich hatte Gelegenheit, mit ihm den einen anderen Tag nach einem Wettbewerbsflug er/Pressheini ich in Feldkirchen ausklingen zu lassen. Ebenso wie zahlreiche Gespräche über Gott und die Welt am Anhängerplatz beim Basteln an Astir und Ventus…

Und man konnte sich über alles mit ihm unterhalten, wie Jan schon fest gestellt hat, Alex war fürwahr breit aufgestellt. Immer mit der nötigen Prise Humor und dem Augenzwinkern, das ich bei ihm sehr schnell schätzen lernte. Wobei wie es mal halt so ist, das zentrale Lieblingsthema war natürlich immer der Stoff, aus dem unser aller Träume sind….das, was bei uns in der Mitte steht.

Und aus dieser Mitte unter uns ist er plötzlich und unerwartet herausgerissen worden.

Es gibt Menschen, die hinterlassen uns Erinnerungen. Und es gibt Menschen, die hinterlassen Spuren an unserem Himmel.

Alex, wir werden Dich an unserem Himmel vermissen.

Jack Nicholson flog über das Kuckucksnest, die Rode Hex flog über den Alpenbogen…

…nach Puimoisson. Und (fast) zurück, aber über die paar Kilometerchen von Innsbruck bis zu uns im Anhänger wollen wir mal kein Aufhebens machen (-:

Wer es beim Blick in die Ergebnisliste von OLC oder WeGLide nicht gesehen hat (oder in unserer WhatsApp Gruppe die Gratulationen), den Flug des Jahres (bis jetzt….) hat Dienstag und Mittwoch unser lieber Markus hingelegt.

720 km ins sonnige Südfrankreich, und am nächsten Tag heim. Gratulation nochmals!!!!

Auch das Wochenendwetter konnte sich sehen lassen, vor allem der Sonntag verwöhnte mit hoher Basis + guten Steigwerten.

Wobei in einigen Ecken und zu bestimmten Zeiten beizeiten das ganze was tricky wurde.

So gegen 17 Uhr schaltete die Thermik dann meistenteils abrupt ab, und El Presidente übte Geschwader-Außenlandung mit dem Streckenfluglehrgang in St. Johann / Pongau.

Und eine Karawane Rückholer machte sich auf, 1 x K 21 und 3 x LS 4 aufzusammeln.

Unterdessen wirkte Frau Vizepräsidentin etwas verloren in den Weiten des Discus Rumpfes….Die zweite Übungsrunde in der Version „Omnibus“ der Baranowskischen Schempp-Hirth Flotte.

Der Rennwagen muss für die DM in Landau demnächst im Stall bleiben…