Archiv der Kategorie: AAC 2024

Blog der AFZ-Teilnahme am AlpeAdriaCup (AAC) 2024 in Feldkirchen (AT)

32. AAC, Donnerstag: Es regnet…immerhin weniger

Genug der Schwarzmalerei, 4 Tage Sch…wetter am Streifen hat hier auch noch niemand erlebt. Aber es wird besser. Ob man es mit durchfeuchteten Bergen (und einem durchfeuchteten Platz!) nutzen kann….

Der Wetterfrosch quakt dazu heute wie folgt:

Es hat sich zwar mit dem Regen erledigt, aber leider leider wird es heute erst spät auftrocknen, das gute Wetter zum fliegen kommt erst gegen Abend. Zudem ist der Nordwind so schwach, dass es für eine Wind-Aufgabe nicht reicht…

Vor dem Wetter für morgen…hat er erstmal die englische Übersetzung von heute gemacht…

Morgen hat es – wenn einmal der Wurm drin ist- durch die Wetterlage (Restfeuchte) die gute Chance, dass es Hochnebel über dem See hat. Der liefert sich im Abtrocknen dann einen internen Wettbewerb mit der hohen Bewölkung einer schwachen Warmfront, mit deren Eintreffen ab mittags gerechnet wird…

Zu den weiteren Chancen für den Samstag…erst einmal die englische Übersetzung zu Freitag…. (kann es sein dass er ausweicht???!!!)

Nun ja, da wird gegen Nachmittag mit einer schwachen Kaltfront zu rechnen sein…

WtF…

Also, Fazit: Heute Ruhetag, morgen und Samstag: hoffen…

32.AAC, Mittwoch Blog 5. Tag: Schweigen im Walde und der Grieche ist los…

Also das Betreten des Flugplatzes artet derzeit zur Schlammschlacht aus. Das charakteristische pft pft unter den Füßen nervt….

Der Wetterfrosch lacht lässig, nun gut, ab morgen sieht es ja nach Wetterbesserung aus.

Alle sind gespannt, ob er die Magische Hand hat, denn morgen Nordwindfliegen (für die 113er Klasse), das wär was. Zwei Wertungstage für die Klassen im Vorlauf zum wahrscheinlichen und hoffentlichen fliegbaren Wetter Freitag und Samstag- Traum.

Wenn nicht können wir ihn immer noch am Fahnenmast vor dem FlyIn hissen (-:

Apropos, nachdem Lily letzten September das Weite gesucht hat, war der FSV auf der Suche nach einem neuen Betreiber und ist auch fündig geworden:

Eleni (Küche) und ihr Mann Vasileios sind die neuen Pächter, die nunmehr mit griechischer Küche für gutes Essen am Platz sorgen.

Welche Hauptrichtung die Küche hat dürfte sich aus den Namen ergeben…

Das Gyros ist sehr gut!!!!

Noch etwas anderes wurde erneuert -gewissermaßen. Zwar hat die Diesel-Remo, die der FSV vor einer Weile gekauft hat, sehr gut geschleppt. Leider hat der Motor aber seine Kinderkrankheiten nie so richtig überwunden. So hat man die Maschine abgegeben und sich wieder einen Mogas Schlürfer zulegen müssen.

Die spielt aber zur Zeit auch nicht mit…der Motor ist defekt (sic!)

So, und was wurde nun aus der Ankündigung gestern abend, so von wegen Startaufstellung nach dem Briefing…

Schweigen allerorten. Keiner wollt was gewusst haben. WhatsApp Fehlfunktion?

Nun gut, reiten wir nicht drauf rum (schaaaade) und hoffen einfach auf morgen.

32.AAC, Mittwoch: Die grauen Wände weinen die ganze Nacht und ein Streif Hoffnung…

OK, es hat die ganze Nacht in einem fort geregnet, the Good News: die Kaltfront ist durch. Die weniger gute Nachricht: das war noch nicht alles.

Aber wenistens Pre-Briefung war -entsprechend warm eingepackt- vor dem FlyIn- möglich. Sommer in Kärnten, bei 12,5 Grad.

Das es einen AAC hat, bei dem es den dritte Ruhetag in Folge hat-daran kann sich Martin nicht erinnern. So weit zu den Gegebenheiten jetzt…

Der Wetterfrosch macht hier die Backen breit, zu sagen hat er aber trotzdem was.

Die Kaltfront ist durch, für morgen will er noch nicht die Segel streichen…denn: es könnte sein dass es morgen, nach dem letzten Regen am Vormittag, gegen Nachmittag bei Nordföhn es sich ausgeht eine Klasse an den Himmel zu hängen.

Das ist zwar mit eher rustikalen Schlepps der Sorte Schleuderwaschgang verbunden, aber könnte durchaus dafür sorgen das z.B. die 113er Klasse mit einem 2. Tag gleichziehen kann.

Das wäre dann eine Ouvertüre für Freitag und Samstag, denn: da ist dann unter Umständen mit guten Bedingungen unter (Zwischen-)Hocheinfluss zu rechnen.

Nordföhn würde auch die Feuchtigkeit vorher aus den Bergen treiben dahin, wo sie hingehört/herkommt: ab zurück in die Adria!!!!

Von daher auch diese Ansage „von Vorne“: Samstag könnte es spät zu einer Siegerehrung kommen, denn bei der momentanen Lage wird da groß ausgeschrieben.

Wir kriegen die schon noch ans fliegen!

32.AAC, Dienstag Blog 5. Tag: noch mehr Pause und ein Wetterfrosch mit Visionen!?

Süßes Nichtstun.

Wenn ich gestern nicht verschnarcht hätte dass das Briefing heute schon da abgeblasen wurde wär aber wahrscheinlich gar nichts in Tritt gekommen heute.

Nun gut, einen Tagesbericht aus den Fingern saugen und im FlyIn einen Mokka trinken* und eine Semmel einschieben vertreibt auch die Zeit.

*warum dies und keinen Kaffee dazu morgen mehr….

Das Aufraffen zu weiterer Aktivität fällt dann umso schwerer, aber wenn man gestern schon mal die Haken gekauft hat kann man auch ein paar Spaxe schnorren, einen Akkuschrauber okkupieren und endlich diese Schleppstange mal aus dem Weg operieren im Anhänger:

Voila!

Aber fliegen gehen oder den Wettbewerb kommentieren wär schon schicker…

Umso mehr die Überraschung beim Abendessen (auch fernab des Platzes neigen Flieger zur spontanen Grüppchen und Klumpenbildung, auch ohne vorherige Verabredung (-:) über eine Nachricht der AAC2024 WhatsApp Gruppe:

What the …. is Happening here?

Ok, wir alle kennen den Wetterbericht…

Schon letztes Jahr wurde vor den zeitweilig auftretenden Visionen gewisser Wetterfrösche gewarnt…

Diskussionsstoff beim Abendessen war gesichert.

Wir sind mal alle auf das Briefing morgen gespannt, was er da im Wetter gesehen haben will…

Es wird berichtet, in jedem Fall…

32. AAC, Sonntag: Föhnrallye!?

Gestern abend beschränkte sich hier im Platzbereich der Weltuntergang auf zweimal kurzen Starkregen zwischen halb Acht und Acht. Nach einem kurzen Schnack mit Quaxi heut morgen hat das wohl nicht nur alle hier überrascht…

Entsprechend präsentiert sich das Wetter heute morgen, auch eine Abschirmung hat sich als Bremse wieder eingefunden. Diese ist angereichert mit Saharastaub, daher auch die leicht trübe Einfärbung der Bilder.

In die Wetteraussichten umgemünzt das Wetter für Heute: das mit dem gestern schon am Hang fliegen wird heute wohl verschärft möglich sein; es wird sich im Tagesverlauf eine föhnige SW/S Strömung aufbauen mit 20-25 km/h und steigend. Östlich Nötsch ist deswegen eher von reinem Hangfliegen auszugehen, westlich davon Thermikunterstützt.

Basen dort 2300 m ansteigend, mit dem Risiko vereinzelter Regenschauern vor allem in Osttirol. Der Föhn später durchgreifend bis in die Täler, vor allem in der Gegend hier um den Platz.

David ergänzte noch, das er mit einer deutlichen Wettergrenze zwischen dem Becken/Gailtal und dem Lesachtal rechnet im Sinne von hoch genug nach Osten um Reserven zu haben fürs heimkommen. Vor allem weil es ab Gailtal Ausbreitungen geben kann.

Langen Hals machen also ggf. inklusive…

Er guckt auch schon so skeptisch….

In Aufgaben umgemünzt heißt es für beide Klassen heute fliegen, 11:30 Uhr Startbereitschaft, der Ausklinkpunkt wird nach Lage der Thermik bekannt gegeben.

Die 113er Klasse bekommt die 2 h 30 Min. AAT mit Kartitsch 40 km Radius, Lesce Flugplatz 25 km drumherum und Nötsch Flugplatz (10 km), 190 bis 485 km.

Die offene Klasse dreieinhalb Stunden nach Antholz mit 40 km, Kravec Sender 30 km und Federaun 10 km. 280 bis 590 km.

Thema am Hang entlang: der Tagessieger gestern, Matthias Sturm, war mit seiner Schilderung des Sieges schnell fertig; da er Angst vor den hohen Bergen hatte hat er sich für langsam und immer schön geradeaus als Taktik entschieden.

Das hat offensichtlich funktioniert, denn der zweite und dritte wußten ähnliches zu berichten…

Übrigens, das erste Mal dabei und schon den ersten Tagessieg abgegriffen…

32. AAC Samstag, 1. Wertungstag offene Klasse: Tricky, aber es ging. Und teilweise recht flott…

Hätte hätte Fahrradkette, die Frage ob man heute die 113 er Klasse auch an den Start bringen sollte – hinterher ist man immer schlauer, singen wir den Schwamm drüber Blues.

Zudem-der Ausklinkpunkt war mit Ausserteuchen eine Rippe nördlich der Gerlitzen verlagert worden. Und bei dem Arbeitsraum dort zwischen Grat und Basis wäre es mit noch mehr Fliegern eher unspassig geworden.

Nach 50 Minuten war die offene Klasse am Himmel, zur Öffnung der Startlinie haben dann auch die meisten die Platte geputzt.

Auffallend dabei, über dem Klagenfurter Becken und angrenzenden Gebieten hatte sich eine Abschirmung breitgemacht, die a) die Wetterfrösche so buchstäblich nicht auf dem Radar hatten und b) natürlich einer der seltenen Gelegenheiten wo die mal Willkommen ist, das explosive Wetter gebremst hat.

Das war natürlich gut für das ganze Geschehen, hatte man doch morgens die Befürchtung das es beim losfliegen evtl. schon in der Nähe beleuchtete Thermik hat.

„In Fact“, zur Stunde wo diese Zeilen getippt werden ist es noch schwülwarm am Platz – aber trocken. Der Weltuntergang findet derzeit eher auf der Alpen-Nordseite, v.a. in Oberbayern statt.

Da waren wir wohl mal im richtigen Wettergebiet heute…

Wie es die Natur einer solchen Aufgabe ist waren dann auch die meisten Umrunder dicht an dicht über der Ziellinie.

Mit den entsprechenden Effekten im Anflug und stapeln auf der Landebahn.

Von dem einen oder anderen Pechvogel abgesehen (Griff in den Kanister oder Abbruch des Fluges) lief es wohl rund für die meisten. Vereinzelt war auch „Tricky“ mit positiver oder Negativer Konntation zu hören, Werner Amann wußte gar von Südwind im Gailtal und den Karawanken zu berichten = die Grate polieren können.

Die Ergebnisse geben wohl eber den Positiven Stimmen recht, denn der Flight of the Day von Sieger Matthias Sturm war mit einem Schnitt von 121 km/h. Bei 255 km Strecke!

Dazu werden wir dann morgen bei der Siegerehrung im Rahmen des Briefings wohl mehr zu hören bekommen.

Auf jeden Fall mal -wenn auch Naturalmente kein 1000 Punkte Tag- eine Klasse mit Wertung im Stall. Morgen – wir werden sehen…

32.AAC, Samstag Blog 2. Tag: Ute & Axel gehen zum Falle (nicht in die…) und immer die gleichen mit Mechanical Breakdown…

Nach dem ganzen Laber Rharbarber des ersten Briefings die Ankündigung: die großen dürfen fliegen…(oder müssen).

Wobei der eine oder andere Freudsche Versprecher dabei war, ein Steirer Eigentor („müssen die Eigenstarter auch den Motor ziehen für den Loggerschrieb“) oder leichte Ost-West-Richtungsschwächen vom Chef persönlich wohin denn nun gelandete Flugzeuge herausrollen sollen (Gelöst damit, es Visuell anzuzeigen: Do Hi…)

Herausstechend dabei das kleine rhetorische Scharmützel der anwesenden beiden Metereologen. O Ton: „Der David weiß halt mehr als ich und ist der bessere Theoretiker, ich hingegen bin eher der Praktiker mit der größeren Erfahrung.“

(-:

Das lassen wir jetzt mal so stehen….

Wer hat mehr zu lachen????

Das so einen Zirkus mitmachen nicht nowendigerweise eine Frage des Alters ist beweist unser Senior im Feld:

Haggi kriegt das hin! (auch wenn er schonmal mit den Tücken der Elektronik in seinem Flieger kämpfen muss….

Der eine oder andere der 113er Klasse nutzte den Tag noch für einen Trainingsflug; auch unsere Steffi. Frühes Klinken und die falsche Ecke (->Ossiacher Tauern) wurde aber mit tiefem Parken an der Gerlitzen bestraft. Wie war das noch…die billigsten Schlepps sind immer die teuersten…

Und das Frühstück war wohl reichhaltig.

Ute & Axel waren dieweil beim Falle. Nic ht, in der gleichnamigen, Kopfkino aus bitte. Nein, Villach erfreut sich eines riesigen Fachhandels für Campingbedarf. Und da man sich ja eines größeren umbauten mobilen Raumes erfreut gibt es da bestimmt noch was, was man den zahlreichen Utensilien in den Schränken hinzufügen kann.

Andere Utensilien waren bei diesem freundlichen Herrn gefragt:

Preisfrage: nagelneues FLugzeug, ebenso Anhänger. Wer liegt mit Hilfe, Hammer und Schraubenschlüssel am Boden und schraubt den Hebemechanismus?

Richtig: immer der übliche Verdächtige!!!!!

Kleiner Spoiler: das zusätzliche Schleppflugzeug ist auch gelandet (-;

Nein, Scherz. Wir wollen die Piloten nicht mit 110 km/h Schleppgeschwindigkeit strafen!

32.AAC, Samstag, 1. Tag: Eröffnungsbriefing und das Feuchteangebot ist hoch genug

Heute um 9 Uhr Briefing, denn zu Beginn muss ja erstmal die übliche Lithurgie heruntergebetet werden. Ein sicherer Wettbewerb will ja schließlich auch gut organisiert sein.

Dazu zählt auch, das unser Wetterfrosch sich vorher mit dem Wetter amüsiert (davon haben wir schließlich ja grad auch jede Menge….). Hier in fachlichem Diskurs mit Teilnehmer und ebenfalls vom Fach David Richter Trummer. Details heute abend dazu im Blog…

David war wohl der Meinung das Wetter wird besser als angesagt, von dem ein oder anderen Piloten mit „das sagt er immer“ kommentiert.

Ok, bei der Optik nehmen wir ihn beim Wort…

Der gewohnt schnellen Wahl der Pilotensprecher (schnell und unbürokratisch mit den jährlich gleichen Siegern…) folgend also die offizielle Lesung des Wetters, wie folgt:

Dem Feuchteangebot entsprechend zunächst weiter Ausdünstungen der Niederschläge von gestern, auch bei uns (obwohls hier nicht geregnet hat!). In Südtirol hat es schon jetzt wieder Schauern, die sich intensivierend nach Ost und Nordost verlagern.

Das ganze Wettersystem wird pulsieren, d.h. Schauern fallen zusammen und nach Beruhigung und Cu geht es irgendwann das nächste Mal los.

Zum frühen Nachmittag hin intensiviert es sich, also später Gewitter, evtl. auch kleiner Hagel….Bei mit etwa bei uns in 2000 m beginnender Basis sind die Steigwerte entsprechend.

„Entweder es reißt Di, oder Du verreckst zwischendrin…“ Mit dem W-SW in der Höhe also ein ziemlicher Cocktail, in den es was an Aufgabe zu basteln gibt.

Von daher Ruhetag für die 113er Klasse, die offene Klasse darf bei Startbereitschaft ab 11:30 Uhr auf eine Assigned Area Task mit folgenden Eckwerten:

Ab Startlinie Himmelberg go West nach Zettersfeld (mit Zylinder 40 km) und dann Richtung Karawanken, Eisenkapplerhütte (Radius 30 km) und über Oswaldiberg (10 km) heim.

145 km bis 462 km (sic!) in 2 h Aufgabenzeit.

Auf geht´s, man muss die Feste feiern wie sie fallen….

Ob´s geklappt hat sehen wir heut abend.

32. AAC 2024, Freitag Eröffnungsfeier

Alle da, viele haben schon aufgebaut und einige waren auch schon fliegen. Bis das Gewitter reingezogen ist. Bzw. dann doch nicht, es hat nur in der Gegend von Villach zugeschlagen.

Damit ist das Setup für den diesjährigen Alpe Adria Cup, den 32. , für die nächsten Tage auch schon beschrieben…

Es ist wie so oft die letzten Jahre: dampfige Südwest-Mittelmeerluft, explosive Thermik und je nach Glück knallt es um fünf, wenns blöd läuft schon mittags. Eingeflochten sind hier Impressionen vom Trainingstag heute, die wohl auch illustrieren was die nächsten Tage so angesagt ist.

Trotzdem sind so viele Piloten wie nie zuvor angereist, 50 Teilnehmer aus sieben Nationen, um sich die kommenden acht Tage in zwei Klassen zu messen.

Zum AAC gehört auch eine Eröffnungsfeier im passenden Rahmen, dies Jahr erstmalig im Stadtsaal der Stadtgemeinde Feldkirchen. Die Organisatoren, allen voran Martin Huber schaffen es immer wieder, auch diesen Rahmen perfekt zu setzen.

So wurde neben der offiziellen Eröffnung mit den Ansprachen aus Lokalpolitik, ÖAeC Funktionären und dem Vereinsobmann der Abend bei einem guten Essen und Villacher Bier ausklingen gelassen.

Die launigste Ansprache oblag zum Schluss dem Wettertechnischen Berater Gerhard Hohenwarter, der die Aussichten für unser Wetter die nächsten Tage sehr pointiert zum Besten gab…

Ausführlich wird das dann ab morgen im täglichen Bericht zum Briefing weiter gegeben. Denn das Wetter dürfte dies Jahr der Faktor werden der mindestens genauso spannend ist wie die Platzierungen der Tage….

Anmerkung der Redaktion: durch eine Umstellung der Technik der Webseite wird der Blog des AFZ Unterwössen jetzt nicht mehr im Hintergrund stehen, sondern im Anschluss an diesen täglichen Bericht „vorne“.

32. AAC Blog Freitag Anreisetag: Jetzt sind diese Irren wieder da, die sich um die Gewitterzellen herumdrücken…

Willkommen zum Tagebuch des täglichen Wahnsinns in der 32. Auflage anno Domini 2024. Mit speziellem Blichwinkel auf die tapferen Recken und ReckInnen des AFZ Unterwössen und der angeschlossenen Funkhäuser.

Wer jetzt aus dem FSV Feldkirchen den Spruch oben gelassen hat wird nicht verraten, ich fürchte Repressalien vom Master of Desater Mr. AAC M. H.

Der liebe Gott hat dies Jahr zwei große Hindernisse aufgebaut, um einen spannenden Verlauf zu garantieren, eins vorher, eins währendessen…

Zum einen hat die oberste göttliche Leitung, vertreten durch die Asfinag, Tunnelsanierung zwischen Golling und Knoten Pongau verordnet. OK, is was für Geduldige…

Sogar schon Donnerstag, als sich der Redakteur auf die Bahn geschmissen hat, 1 1/2 h Blockabfertigung. Nun ja, auffällig war das da um 18 Uhr noch fleißig an den Tunneln und der gesamten sonstigen Infrastruktur gewerkelt wird. Als deutscher Baustellen-Leidender weiß man: bei uns lassen die um vier die Schaufel fallen…

Aber manchmal gibt’s auch was interessantes zu sehen im Stau (Jan- nix neuer Skoda, das ist das Auto passend zur Ka6…)

Das andere Hindernis: wir hocken wieder in der Südwestplörre…Schauerrallye ist wohl angesagt die nächsten Tage.

Schnell vor den gestrigen Schauern -diese waren weniger und später als heute- ist Hannes (Zimmermann) mit seinem neuen Vorführfliegerle über die Alpen gehuscht und hat vorher noch schnell daheim einen Probeschlepp gegen unsere Dynamic gemacht.

Und bewiesen: die Dynamic mit Rotax 916iS ist nicht nur auf Steroide (vgl. letztes Jahr), sondern auch in Gunskirchen noch in den Topf mit dem Zaubertrank gefallen…

Auf jeden Fall hat Hannes den Piloten „unserer“ IG im Vergleichsschlepp wohl frustriert…“hab ich jetzt was falsch gemacht?“ (nö, Söhnke, haste nich, auch wenn im Alter, so ab 50, die kognitiven Fähigkeiten nachlassen. Aber gegen das Kraftei- so oder so keine Chance).

Wir sind gespannt was das Maschinchen hier so an Performance zeigt.

Vor lauter Aufbauen wollte unsere Ute ihren Renner auch noch zusammenbauen, aber der Stellplatz des Anhänger ist ja soooo schlecht. „Mimimimi“ der Kommentar des gemischten Helferteams. Fazit: Axel sagt sowas (besser) nicht, der Rest des Camps Campingplatz schon. Beweist: wir sind alle emanzipiert. Mehr oder weniger…

Die Retourkutsche kam dann kurze Zeit später, ich bin ja nun des Bedarfes an Zwergenadaptern jedweder Art eher unverdächtig, aber Werner Danz (dito…) hatte tatsächlich Bedarf an Blei für die Nase seines Antares.

Der Astirbaendiger konnte mit dienen, bevor er mitsamt Kugleporsche kurz Südseitenluft schnuppern war. Ich fahr 1 kg Nasenblei seit Jahren spazieren.

Eine Menge anderer haben das Wetterfenster auch für einen Trainingsflug genutzt und hatten offensichtlich auch Spaß bis zum Schluß…