AFZ goes East – 3. Tag (Montag)

 

27 Grad im Schatten können soooo angenehm sein

Die Nacht hat wirklich die versprochene Abkühlung gebracht, gegen Mitternacht ist mit Blitz und Donner eine Konvergenz durchgerauscht und hat auch etwas Regen dagelassen, der die Luft auf angenehme 20 Grad heruntergekühlt hat.

Beim Briefing weiß Alex zu berichten, dass die Lausitz ihrem Ruf als Frontengrab alle Ehre macht. Die angekündigte Kaltfront hat sich irgendwo zwischen Erfurt und Dresden totgelaufen und kommt nur noch langsam vorwärts. Des Nachts wird sie aber mit einem sich über Tschechien bildenden Tief für Regen sorgen.

Die von ihm ehrfürchtig beschriebene riesige Menge von 41 Litern pro Quadratmeter in der Nacht zu Dienstag lässt uns aber nur milde lächeln. Und gibt uns die Möglichkeit zu einer Retourkutsche für den Spruch von gestern: FKK am Badesee wär‘ hier kein Tip für heute, weil nur Wessis im Briefing. Da gäbe es ein eindeutiges Ost-West Gefälle.

Die von uns ins Felde geführten 420 Liter pro Quadratmeter vom Hochwasser im Juni verfehlen ihre Wirkung auch nicht….

Der Tag soll warm, aber weitestgehend ohne Thermik bleiben. So werden die anderen Vereine aus Detmold (im übrigen Rene´s alter Verein) und Betzdorf Schulbetrieb an der Winde machen, der Rest wohl wie wir einen weiteren Ruhetag einlegen. Bernd will für zwei Tage nach Polen, Philip, Bärbel, Manfred und Hans wollen nach Görlitz.

Mich zieht’s nach Bautzen. Zunächst werde ich und der schwarze Riese allerdings gebraucht, um den flügellahmen Bus von Ute & Axel in die Werkstatt auf der anderen Straßenseite des Flugplatzes zu ziehen.

Den Versuch, wie schnell ich das Ding mit meinen 220 Allrad PS auf der Startbahn kriege schenke ich mir – zum einen wär das nicht gut für Axels ohnehin angegriffenes Nervenkostüm, zum anderen kommen sich Audi & T 4 unter all den riesigen Agrarmaschinen auf dem Hof der Werkstatt (im Klixer Jargon übrigens „Kolchise“ genannt) eh recht winzig vor.

Wenn die beiden da nicht mal nach der Reparatur einen VW-Bus mit Mähdrescherfunktion zurück bekommen. Der Anhänger Typ „Fliegl Gigant ASW 27 1“ auf dem Hof löst bei uns auf jeden Fall Belustigung aus…

Bautzen ist immer noch eine nette Stadt (zum Shoppen), Görlitz hat allen auch gefallen und ein Teil hat auch einfach nur einen faulen Tag am Flugplatz verbracht (und nachmittags auch ein eigentlich nutzbares Wetterfenster mitgekriegt). Dort erwartet uns mit Hans Georg Raschke ein weiterer Neuankömmling.

Den Tag ausklingen lassen Hans, Rene, Roland & Natascha sowie Meinereiner mit der ersten Grillung vor dem Vereinsheim des ATK, pünktlich um 20 Uhr, wie von Kachelmanns Meteo Media vorhergesagt, fängt es an zu regnen, eine halbe Stunde später rücken die angekündigten Gewitter an und es beginnt, sich bei immer noch deutlich über 20 Grad einzuregnen.

Mal sehen was morgen so bringt, ab mittags soll es leidlich fliegbar werden.

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