Alte Wege, unter dem Schutzschirm….

Nein, das ist nicht der Titel des nächsten Star Trek Films, der demnächst in die nur unter Vollschutz besuchbaren wiedereröffneten Kinos kommt.

Aber Vollschutz führt schon in die richtige Richtung. Denn nachdem das Wetter im Flachland nicht mehr besser ist als in den Bergen und die Anzahl der fliegbaren Tage der letzten Wochen gefühlt an einer Hand abzuzählen sind verfällt der AFZU Pilot (und nicht nur der) auf die naheliegende und legale Lösung nach Süden, in die Thermik zu fliegen.

Hier war das Wetter noch in Ordnung (Samstag abend)

Flugplan heißt das Zauberwort. Und wahrlich, wenn man ausgestattet mit diesem Abwehrmechnismus der Genialität des teutschen Beamten -wie umhüllt mit dem Harnisch des Siegfried aus dem Blute des Drachen – die Grenze des Luftraumes zu Österreich passiert…

…spürt man geradezu wie sich der unsichtbare Schild deutscher Bürokratie schützend um den Flieger legt und einem die Kurz en Coronaviren in 2500 oder 3000 m Höhe vom Leibe hält!

Doch vor allem Vergnügen steht die Plag`: wie gibt man eben einen solchen Flugplan auf, der nun auch mal wirklich nicht für Segelflieger gemacht ist?

Lernkurven funktionieren schnell wenn die Thermik brüllt, und so gab es vor allem am Samstag für unseren Philipp am Start zwei Standard-Prozedere: Jeder F-Schlepp inkl. des Satzes : bitte den Flugplan öffnen und jede Landung: bitte Flugplan schließen ….

Hierfür Dank an Philipp, aus durchschnittlich gut unterrichteten Kreisen wurde kolportiert dass FIS das Grüßen eingestellt hat, da die Telefonverbindung um die Mittagszeit und zwischen 17 und 18 Uhr quasi zur Standleitung mutiert hat (-:

Aber diese Sauerei aus Süden (nicht bös gemeint liebe Nachbarn, aber diesmal kam die Front via euch) war da schon zu sehen

Nun ja, außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Und vielleicht kommt mit der Grenzöffnung in fast ganz Europa ab morgen auch einmal einer unserer Funktionäre aus dem Büßerhemd und der devoten Haltung und signalisiert den Verantwortlichen dass solcherlei Vorschriften demnächst, wenn die Zivilluftfahrt wieder anläuft, alle Beteiligten nur BELASTEN.

Aller Dank gilt auch den Mitarbeitern von FIS auf beiden Seiten der Grenze, die mit Freundlichkeit und Geduld für unsere Anliegen ein offenes Ohr (und genügend Datenleitungen…) hatten.

Die nächsten Tagen habt ihr eure Ruhe vor uns. Es regnet. Aber das, das ist eine andere Geschichte…

Gleiche Stelle wie Bild 2, 24 h später….

…die ich in den eingearbeiteten Bildern dokumentiert habe. Die Flüge der schönen Tage Freitag und Samstag sprechen aber für sich!!!!

Dieser Beitrag wurde unter Vereinsnachrichten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.