34. AAC, Freitag: Briefing

Die Sonne lacht über Kärnten und kaum ein Wölkchen (auch im Norden) stört die Optik. Das einzige was stört ist der morgendliche Blick ins ORF Flugwetter – da redet man von stumpfer Warmluft…. Wie wird unser Wettermann das bewerten ?

Daher ist es dann doch – wieder – eine AAT die den Piloten gestellt wird. Nicht allerdings öhne das kleine bißchen etwas mehr aufgrund der Wetterlage. Ausgedrückt in Worte: die 113er Klasse darf zum Obertauernpass (Grenze zwischen Nordseite der Alpen und Lungau) und 20 km Radius, dann ans Reisskofelbad (nicht schwimmen gehen) im Gailtal (auch 20 km) und von da aus mit Klagenfurterhütte (15 km Zylinder) Richtung Karawanken. In 2 h 30 ` 167 bis 352 km.

Die offene Klasse hat eine Stunde mehr Zeit nach Mittersill im Pinzgau (auch hier hat ein allerdings 40 km großer Kreis) die EIgenschaft, das man eine Hauptkammquerung einbauen kann…oder Muss!?

Laas LKH (Lesachtal) ist dann wieder Südseite, der Radius 20 km. Visoki als finaler WP liegt dann in den östlichen Karawanken, hat aber 25 km Radius. Final dann noch den Oswaldiberg vor Villach „kratzen“ mit 10 km Radius. Zwischen 245 km und 560 km jede Menge Raum für taktische Überlegungen zum fliegen im heutigen Wetter.

Das Wetter wurde mit „Mein Freund“ von Martin aufgerufen, wobei Gerhard meinte, klar, da lachen alle wenn der Met Freund genannt wird. Nun ja, für das Gewitter gestern zu Unzeit über der Gerlitzen konnte er nichts….Oder?

Das Hoch ist da. Wichtigste Nachricht. Der Nordwind auch, ab jetzt schwacher Süd- bis Südwestwind. Will meinen, die Zugbahnen der Gewitter sind geändert. Die Luftmasse ist aber die selbe, unten unter dem Kammniveau also stumpf…Aber drüber entwickeln sich ab ca. 16 Uhr Gewitter und Schauer. Aber nicht nur später, sondern auch weiter westlich. Osttirol, Glockner, aber auch die Nockberge die Schwerpunkte.

Das ganze pulsierend, im Norden Nähe Hauptkamm auch, wenn auch schwächer ausgeprägt. Ansonsten ist der Hauptkamm der Alpen gut und bei 3100 m Basis auch ansprechend hoch befliegbar. Auf der Nordseite Basis bei 2900 m.

Der „Abo-Sieger“ Fritz meinte zum schildern des Siegs man solle doch einen anderen erzählen lassen, bei mir wars eh Easy…. (-: Aus dem Team Hecht + Sauter wurde dann Bericht gegeben. Im Doppelsitzer sei man sich eher uneins, und fliegt daher eher mehr geradeaus…So ging es nach dem Abflug weit ins Gailtal hinein. Zu weit, aber am Ende belohnt durch gutes Steigen. So ist man relativ direkt wieder auf Heimkurs gegangen.

An den Bleibergen hat man doch noch ein paar Angst-Achten eingelegt bis aufs Gipfel Niveau, das hat dann nach Haus gereicht.

Jerney Lokovsek, Sieger aus der offenen Klasse hielt den Abflug für Tricky, von der Mirnock hat er sich daher direkt an den Lienzer Dolomiten als Ziel orientiert. Weiters bei Toblach ging es bis auf 3700 m, und eher nördlich zurück in die Lienzer Dolomiten. Dann begann ein Gewitterslalom, bei Hermagor ist er südlich dem dann zweiten Gewitter ausgewichen. Querung zum Dobratsch brachte dann die Optik einer schwarzen Wand über der Gerlitzen. Unser kleines Gewitter….

Beim Parken südlich davon war dann die Tiffenkirche wieder zu sehen. Diese Lücke nutzend ist er mit 500m Höhenreserve ins Tal eingeflogen zum Ziel.

Und jetzt stehen sie alle wieder im Grid. Um 12 Uhr ist Startbereitschaft, kann sich abhängig vom Wetter allerdings noch was schieben.