Archiv der Kategorie: Vereinsnachrichten

2. Samstag: 6 (!) Wertungstag

Einer geht noch…. Der Morgen macht leise Zweifel, ob uns die Reste der gestrigen Front noch eine Chance auf einen weiteren Flug lassen. Es ist doch recht bedeckt, vor allem von der Hauptkammseite. Am Platz wird allerdings bei Ankunft alles gerade wieder an den Start gekarrt.

Quaxi lässt beim Briefing eine recht qualifizierte Prognose der späteren Verhältnise vom Stapel, Martin münzt das in eine AAT weit ins Lesachtal und an die Klagenfurter Hütte um mit Zylindern, die groß genug sind um die vorgegebene Zeit auch evtl. mit hineinfliegen nutzen zu können.

Schleppbeginn ist früh, obwohl über den Ossiacher Tauern noch keine Wolken zu sehen sind und über der Gerlitzen noch viel Restfeuchte zu sehen ist. Mit dem Start der offenen Klasse st aber schon zu sehen, dass es im blauen geht und auch die Gerlitzen trocknet ab. Vor allem aber, dass die Front die Mumpfluft der Woche mitgenommen hat.
Nach dem Feld schieb ich meine Kiste an den Start und schau mir das selber mal an, nach ein bisschen Mühe im blauen der Tauern und mit dem Nordwestwind komm ich mühelos zum Dobratsch, der mit einer fetten Wolke brummt.
Das Gailtal, dem ich bis zu Höhe des Weissensees hinter Hermagor folge geht gut. Allerdings sorgt der Nordwest auch für dicke Wolkenpakete bis in Talmitte, die teilweise aktiv sind, evtl. also wechselnde tragende Linien. Könnte ggf. also anspruchsvoller sein als gedacht. Vom Dobratsch rüber auf die Südseite Richtung Karawanken ist auch problemlos. Mit einer tollen Optik, da sie von Süden her angestaut sind, man aber über die Nordrippen, die auch gut gehen, bis an die Wettergrenze heran fliegen kann.
Beim Rückflug kommen die ersten der 104er Klasse schon heim, bald auch die ersten der offenen Klasse.

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Als ich lande, sind schon fast alle da, die ersten Flieger gar reisefertig verpackt.
Einzig Thomas Krüger geht noch ab, was Martin alsbald nervös macht. Er hat das gute Wetter wohl anders genutzt, am Ende ist er aus der Zeitwertung, taucht aber gegen 18:15 als letzter auf.
Richard, Martins treuer Auswerter, kriegt viel zu tun, denn für 19:00 ist Siegerehrung angesetzt.

Die Terrasse ist Proppvoll, als es nach den Tagessiegern, die von guten Bedingungen zum fliegen, aber auch dem einen oder anderen Stolperstein berichten. Gewonnen haben mit Fritz Hofinger und Sven Kolb „übliche Verdächtige“, erwähnenswert ist, dass Thomas Leitgeb in der 104er den fünften (!) Gesamtplatz machen konnte. Erster Wettbewerb, 18 Jahre alt, und in einem Feld, in dem auch Nationalmannschafts-Mitglieder der Schweiz mitfliegen!
Auch die Pink-Kuh-Torte, die sich zwei Flieger teilen müssen, wechselt den Besitzer. Und El Presidente ? Er ist ein wenig zerknirscht, hat mit einem taktischen Fehler Zeit liegen lassen und sich gesamt auf Platz 8 geflogen.

Aber in dem Feld und dann gut im Mittelfeld abgeschnitten, das Flugzeug auch nicht mehr State of the Art… Beachtlich!!!

Das Preisgeld des Siegers mit 500 EUR ist zwar nicht zu verachten, aber eine Palette Villacher Bier mit 24 Fläschchen ist auch kein schlechter Preis. Zumal Werner Danz Natscha fürs Hunde-Hüten von Lora seine Palette ebenfalls stiftet.

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Ansonsten als Fazit: 6 (!) Wertungstage sprechen für sich, super Stimmung, Tolle Organisation. Was soll man mehr sagen…

Nach der Siegerehrung rollen die ersten Gespanne vom Hof, in den längsten Abend des Jahres. Auch ich schmeiß um halb neun den Motor an, ab Spittal in die Dämmerung, ab Tauerntunnel in die Nacht. Unzählige Sonnwendfeuer in und auf den Gipfeln der Berge weisen den Weg durch die Täler. Eine tolle Woche geht zu Ende.

Ich danke allen geneigten Lesern, vielleicht wieder nächstes Jahr, beim 23. AAC in Feldkirchen.

Auf jeden Fall aber zum Fliegerlager des AFZ in Klix- dies Jahr.

Freitag: 6. We….Neeeein, doch 2. Ruhetag

Es blieb beim löblichen Versuch. Morgens beim Frühstück ist schon die große Frage: kommt die Kaltfront oder kommt sie nicht? Und wenn ja: wann? Die Bilder der Wetterkameras geben kein eindeutiges Votum, die einschlägigen Wetterportale für Segelflieger auch nicht so recht. Aber Quaxi wirds schon richten !?

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Beim Briefing- die Startaufstellung ist schon vollzogen- macht man sich zumindest Hoffnung, dass die Front vom Alpenhauptkamm aufgehalten wird und sich im Entlangziehen abschwächt. So dass man in einer dann entstehenden Lücke/Blaues Loch (in der aufziehenden hohen Bewölkung die über den Alpenhauptkamm schwappt) eine Minimalaufgabe reinzwängt. Das aufkommende Zwiegespräch zwischen Metereologe Hohenwarter und Student der Kunst Richter-Trummer ist höchst interessant, gibt es doch auch dem kundigen Laien einen Eindruck, wieviele Varianten heute „drin sind“.
Auch die Tiefen einer Auswertung der Ergebnisse sind manchmal unergründlich und erzwingen die Korrektur einer Aussage von gestern: El Presidente hält nunmehr Rang 6 in der offenen Klasse.Um 11:00 Startaufstellung. So langsam dämmere ich unter Fläche der DG 600 von Roland in einen Mittagsschlaf, von allen Seiten Pläuschchen hier und Pläuschchen da aller Piloten und Helfer zu allem rund um die Fliegerei in den Ohren. Da weckt gegen 12:00 eine SMS:Tag gecancelt mich aus dem Schlaf und alle aus dem Plausch: die Front hat es doch über die Barriere der Tauern geschafft, die ersten Schauern stehen an der Turracher Höhe und ziehen schnell nach Süden. Das Rennen auf die Abstellplätze (unter die Jaxidas und Clauddancers) und in die Anhänger schaffen die meisten, der Rest kriegt erstmal eine Dusche ab…
Den Tag nutzen alle alle irgendwie sinnvoll, Natascha und Roland fahren zum Pyramidenkogel und schauen sich die Gegend von einem 68m hohen Holz(!)turm an, ich fahr nach Villach und erlebe, wie ein Gewitter mit Regen und allem drum und dran über den Ossiacher See zieht. Da hat die Front doch noch zugebissen!

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Abends gibt es noch gute Pizza made by Natascha, die Helmut Schaljo, Roland, ich und Natascha über dem einen oder anderen guten Glas Wein genießen.
Ein Erfolgserlebnis hatte wenigstens Helmut: die Flächestütze, die er-segelfliegerisch vorausschauend- Donnerstag letzte Woche (in seine Pension) bestellt hatte, ist heute endlich da… Wollen wir hoffen, dass wenigstens morgen Wetter ist um sie auszuprobieren. Wenn das Wetter so schnell ist wie die österreichische Post besteht da allerdings wenig Hoffnung…

 

Donnerstag: 5. Wertungstag

Back to the roots: AAT beim AAC. Die feuchte Luftmasse in der Höhe will partout nicht weichen. Morgens im Süden und über uns blauer Himmel, Richtung Turracher Höhe und Hauptkamm wieder die hohen Abschirmungen untermalt mit Cumulusentwicklung schon ab 8 Uhr morgens. Startaufstellung also obligo, zumal heut der ORF Kärnten da ist und für das Lokalwetter der Nachrichten um 19:00 Uhr Aufnahmen macht.

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So wird auch Quaxi´s Interpretation des Wetters von heute kräftig mitgedreht, wobei die Ansage die selbe ist wie an den ersten vier Wertungstagen.
Allerdings nehmen Martin und Gerhard zu gleichen Teilen die (Fehl-) Einschätzung des gestrigen Wetters gegen sich, dass es im Lesachtal an der zweiten Wende so breit läuft, damit hatten sie nicht gerechnet. Die Sieger beider Klassen schildern auch sehr plastisch, wie sie die Wenden angeflogen haben, ein bißchen Einstrahlung, mit Glück, haben ihnen einen Bart angezündet.
Daher wird heute für beide Klassen ident eine kleine AAT ins Wetterfenster geschrieben, der Zylinder der ersten Wende liegt so, dass man knapp vor Hermagor wenden kann. Keine Aufgabe ohne Tücke, die Mindestzeit von 2 h 30 ist für die Distantz von Minimum 150 km was lang, aber für das Max. von 235 km OK. Die zweite Wende liegt aber im äußersten Eck der Karawanken (Petzen Talstation), so dass das als Karotte vor den Nasen der Piloten hängt. Früh geht es mit den Schlepps los, gegen 11:30.
Das das ganze selektiv werden könnte merken wir bald, denn noch unter dem Schlepps der offene Klasse landen zwei Piloten der 104er Klasse, und zwei werfen über dem Platz den Motor.
Nach deren zweiten Versuch baut das Wetter dann auch über den Ossiacher Tauern auf, nachdem es bisher nur an sehr breit gelaufenen Wolken der Gerlitzen Aufwind gab. Schon bald klingelt auf der Terrasse des Fly In das erste Handy eines Rückholers: in Nötsch runtergewaschen… Die Optik zumindest nach Süden spricht aber anders, auch die Überentwicklung, die im Nordosten Richtung Karawanken zieht, löst sich im Klagenfurter Becken wieder auf.
Exakt nach 150 Min. erfolgen auch die Zielüberflüge der ersten aus der 104er Klasse, und auch zur rechten Zeit trudeln die ersten aus der offenen Klassse ein. Nur Roland, der läßt noch auf sich warten. Im Mittelfeld der Heimkehrer zischt auch er über die Ziellinie. Er hat die Karotte angenommen und ist weit in beide Zylinder rein bzw. durch. Auch viele andere beider Klassen haben es so gemacht, und allerorten ist man froh, den Tag und das doch recht gute Wetter so genutzt zu haben.
Das Ergebnis krieg ich per SMS irgendwo in einem Regenschauer bei Hallein auf dem Weg heim-ich nutze den Abend um die Autos zu tauschen, mit dem schwarzen Riesen ist die Fahrt mit Anhänger und defektem Zusatzkühler über die Tauern nicht drin. Der Backup-Audi muß ran.
Platz 2 für El Presidente, direkt hinter Sven Kolb, der Nr. 1 der Gesamtwertung. Und wieder auf Platz 5 der Gesamtwertung! Großer Erfolg, und die Taktik ist voll aufgegangen.
Erfreulich auch Thomas & Thomas: der „große“ Thomas (Krüger) hat seine EB 29 auf Platz 5 des Tages geflogen, der kleine Thomas (Leitgeb) Papas Discus t auf Platz 2 (Gesamt Platz 5, und das in seinem ersten Wettbewerb und mit 18 Lenzen!)
Wenn das mal kein Grund zum feiern ist, als ich um 22:15 wieder in Feldkirchen bin sind Natascha, Roland und Helmut Schaljo noch in der Stadt und machen Feldkirchen unsicher…
Aus der Optik von der Alpennordseite mag ich nicht so recht an die Kaltfront für morgen glauben, und auch Quax wollte den morgigen Tag noch nicht abschreiben….

Mittwoch: 4. Wertungstag

104er Top, offene Hop. Morgens kann kein Wölkchen den Kärntner Himmel trüben. Gegen 9 Uhr stehen im Norden Richtung Hauptkamm und Turracher Höhe schön Cumulanten. So ist es kein Wunder, dass alle schon ihre Flugzeuge an den Start zerren und Briefing schon 10:15 angesagt ist. Sieht ganz so aus als hätte das Massenfischsterben des gestrigen Abends seine Wirkung nicht verfehlt.
Quaxi weiß dann auch von besserem Wetter als die Tage vorher zu berichten, nach wie vor trockener Luft unterhab einer Inversion in etwa 4000 m. Aber auch von Schauern, die im Tagesverlauf wieder der Sonne in den Tälern, aber weniger der Ostströmung in mittlerer und der Nordost in großer Höhe folgen sollen. Irgendwie hat da keiner so genau hingehört, vor allem beim Tasksetting (-:
Martin will um 11:00 Startbereitschaft. Beide Klassen sollen auf eine Racing Task, 275 km die kleinen, 400 km die großen Flieger. Kniffel dabei die erste Wende südlich der Kontrollzone Klagenfurt. Gerüchten zufolge soll ein Pilot der 104er Klasse die Einladung, seinen Flug mit Einflug in die CTR frühzeitig zu exxen, gefolgt sein. Die Wertung am Abend bestätigt dies allerdings nicht. Die zweite Wende weit im Lesachtal bzw. deutlich östlich von Lienz ist ebenfalls nicht ohne. Die letzten Tage lassen ahnen, das es wahrlich Racing Task wird, hier zu umrunden.
Um 10:55 braust der erste Schlepp an der Terrasse des Fly-In vorbei, da haben aber alle Hummeln im Hintern! Unter den letzten Schlepps der offenen Klasse jedoch wächst schon wieder ein großer, schwarz-grauer Mumpf aus Norden in Richtung Platzgrenze, und die Thermik an den Ossiacher Tauern ist zumindest nicht mehr so gut markiert.
Gegen Mittag wächst die Grenze des Mumpfs nicht mehr weiter über den Platz, und die Tauern zeigen wieder Cumulanten. Ich schaff meinen Kugelporsche eilig an den Start und lass mich dem Feld hinterherziehen. Die Optik aus der Luft ist krass: Karawanken und Dobratsch sehen gut aus, Richtung 2. Wende allerdings schon Überentwicklungen, westlich des Oswaldiberges ein erster Schauer, der die Sicht „nach hinten“ auch trüber. Mit 2 m an die Basis und mühelos an den Dobratsch, als ich über dem Grat den Blick Richtung Gailtal und Reisseck frei hab befällt mich dann doch Grusel: in Richtung 2. Wende alles grau und schwarz… . Mir selbst gelingt es auch nicht mehr, westlich des Dobrastsch Anschluß zu finden. In der roten Wand erfahre ich selbst, was die Piloten an den ersten drei Tagen von dort zu berichten wußten: im Ost Nordost und mit Talwindsystem Schleuderwaschgang für Holgi und Astir. Da schleich ich mich lieber Richtung Heimat. Unterwegs regnet es mich ständig an. Der weitere Flug im Gurktal und an der Gerlitzen liefert bei jedem Kreis ein Beeindruckendes Panorama: alle 45 Grad ein anderes Wetter! EIn großer Schauer steht über dem Platz, als der sich verzogen hat, landen.
Mit mir kommen einige der 104er Klasse an, die unter kompletter Anschattung die 3. Wende gepackt haben. Dort gibt es eine Wertung, letztendlich drei Piloten haben die Strecke geschafft. Von der offenen Klasse kommen die Flieger mit Triebwerk einer nach dem anderen aus Richtung Ossiacher See an. Berichten: 2. Wende nicht zu packen, komplett abgeschattet und übereinwickelt. Die reinen Segler -also auch Roland-schlagen alle in kurzer Folge in Lienz ein: Rückschlepp. In der 104er rumpeln in der Folge auch ein paar Gespanne vom Hof: die Pink Kuh Wertung braucht schließlich auch Teilnehmer….
Da alle einen Rückschlepp bekommen sollen, haben Roland und die anderen früh geklinkt,und sich damit noch ein bißchen basteln für den Heimweg gefangen, der geneigte ziehe sich Rolands Flug dazu im OLC sowie die Bilder unter Flickr rein… Letztendlich kommen aber alle in einem Schauer zu Hause an.

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Ich könnte mir vorstellen, dass der Wetterfrosch morgen die eine oder andere inquisitorische Frage abkriegt, vor allem von der offenen Klasse, wo keiner umrundet hat. Letztendlich sind aber alle glücklich mit dem Tag, ob das daran liegt dass es im Fly In abends Calamari gibt kann nicht mehr ermittelt werden – ich bin selbst zu sehr damit beschäftigt, mir die Viecher schmecken zu lassen.

Dienstag: 1. Ruhetag

In der Nacht hat es zweimal geregnet, Schauer -durch den Nordwind vom Alpenhauptkamm getrieben- die dann doch noch bis in den Süden Kärntens durchgekommen sind.
Morgens empfängt einen der Blick auf eine 8/8 Bedeckung an einer Inversion in etwa 4000 m NN. Etwas kühler ist es auch geworden, sollte das Tief über Italien doch sein Fühler nach Kärnten ausstrecken und uns einen weiteren Tag in Folge versauen ?
Die Panoramabilder von ORF 1 beim Frühstück – stilecht untermalt mit Jodelwahnsinn (vgl. Blogs 2013, 2012, 2011 usw.) – sprechen dieselbe Sprache. Dennoch ergeht kurz vor neun der Weckruf der Wettbewerbsleitung an alle Piloten der offenen Klasse: Startaufstellug , 104er in Wartestellung.
Beim Briefing macht Quaxi – er muss heut nicht „arbeiten“- den Piloten Hoffnung auf ein Wetterfenster am Mittag. Aber so recht glauben mags keiner. Die kleinen haben eh schon Ruhetag. Die Optik gegenüber den Vortagen ist zu geschlossen. Nachbriefing um halb zwölf. Das ist auch mehr als kurz: 12:30 nochmal Briefing.
Ich beschäftig mich mit Pflegearbeiten am Flieger und am Anhänger, als um 12:20 die Karawane vom Start vor die Anhänger zieht. Tag abgeblasen !

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Die Wetteroptik hat sich nicht geändert, die Abschirmung der an der Inversion breitlaufenden feuchten Luftmasse unterbindet jedwege Einstrahlung.
So haben alle aber auch etwas Zeit für Alternativen, und das fast schon tradtionelle Treffen aller zum Forellenessen kann auf 17:00 Uhr vorverlegt werden.
In der Forellenstation unweit des Ostufers des Ossiacher Sees haben wir dann alle einen gemütlichen Abend und jeder bringt dem Wettergott ein Beschwörungsopfer in Form eines wohlschmeckenden Wasserbewohners.
Rene Schönmann aus der Schweiz sogar ein besonderes , ihm gelingt es, im „Besucherteich“ mit einer der bereitgestellten Angeln und mit Mais als Köder eine Forelle aus dem Wasser zu ziehen. Nachdem der Fisch sein kurzes Leben mit gezieltem Schlag durch einen Holzprügel beendet hat, kann Rene ihn -der Küche sei dank- kurze Zeit später als Mandelforelle zu sich nehmen.
Zu seinem größten Bedauern findet der persönliche Einsatz aber in der Rechnung für das Essen keine Berücksichtigung.
Die Unterwössener Fraktion lässt den Abend dann noch in der Pension unseres Vorarlberger Freundes Helmut Schaljo ausklingen. Erna Walcher ist berühmt für ihre selbst angesetzten Schnäpse und Bowle – die haben es in sich. Fliegen kann man da, wenn man nicht aufpasst, auch ohne Flugzeug…

Montag: 3. Wertungstag

Das Schattenfliegen geht weiter. Morgens lacht wieder einmal die Sonne vom Himmel. Enden wird der Tag unter acht achtel Abschattungen und recht kühl, mit frischem Wind aus Nord/Nordost. Spiel wie gehabt.
Obwohl – ein Novum beim AAC- alle Piloten um 8:55 per SMS eine Aufforderung zur Startaufstellung bekommen, braucht es das eigentlich nicht. Alle eilen ohnehin zum nördlichen Platzende.
Quaxi ist beim Briefing heut verhindert. David Richter-Trummer springt fürs Wetter ein, als Student der Metereologie (in Innsbruck) sollte das eigentlich auch funktionieren. Mit weniger Schauern noch als gestern sollte das Wetter in etwa wie gestern ablaufen, die Strecke sollte dann so liegen, dass man vor den Abschattungen & Schauern schon weg ist.
Also werden beide Klassen ident auf eine AAT erst nach Federaun, dann nach Lienz und nach Gurk geschickt, die Zylinder dabei groß genug dass anschneiden reicht, um Wetterraum und das Zeitfenster nutzen zu können.
Ein Gruppenbild mit Drohne gibts auch noch, denn schon seit Beginn ist eine Kamera-Quadcopterdrohne mit von der Partie, die tolle (Luft-)aufnahmen liefert. So auch jetzt von allen Teilnehmern und Helfern vor den Maschinen am Start.

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Um 11:30 wird dann auch flugs und sehr früh das Feld an den Himmel gehängt. Wirklich nicht zu früh, denn unter dem Start der offenen Klasse läuft es schon wieder von Norden her breit.Ich selbst krieg das auch zu spüren, denn ich lass micht unmittelbar nach dem Letzten der offenen Klasse an den Himmel hängen, 20 Minuten komm ich mit den „Großen“ ganz gut mit bis nach Villach, aber dann drehen die Schatten die Thermik rasch ab. Mein Mut (und die Gleitleistung meines Kugelporsche) reichen nicht aus, um den Langohren Richtung Dobratsch zu folgen.
Nach einer Stunde sitz ich wieder auf dem Platz, unmittelbar nach mir aber auch Thomas Leitgeb, der bei Hermagor den Motor werfen mußte, kurze Zeit gleich noch Erich Niedl aus der offenen Klasse, dem es dort auch nicht besser erging. Auch Helmut Schaljo kommt von dort zurück, in der Gegend sitzt schlußendlich auch ein weiterer Pilot auf dem Acker.
Omen ? Mitnichten, nach Ablauf der Zeit trudeln immer mehr Maschinen beider Klassen mit Ziellinienüberflug ein. 3. Wertungstag geschafft !!!
Das selektive Wetter hat allerdings seinen Preis, die eine oder andere Platzierung zeigt es. Auch Thomas Krüger mußte heut den Motor werfen und die Aufgabe vor Lienz beenden. Werner Danz weiß zu berichten , dass er Spittal in 200 m über Grund 45 Minuten parken mußte, bis die Thermik wieder einsetzte. Roland hat das mitbekommen, den vorherigen Bart mitgenommen hat er Werner hoch passiert. Er ist überaus glücklich damit, dass er rumgekommen ist, und sich gesamt auf Platz 5 vorgearbeitet hat.
David hat sich sein eigenens Wetter übrigens so gut gemischt, dass es für den Tagessieg bei den 104ern gereicht hat. Alle kommen heut früh zum Essen auf die Terrasse des Fly-Inn, den meisten schmeckt es auch gut, vor allem Martin Huber. Am dritten Tag drei Wertungen, das entspannt den Wettbewerbsleiter, auch wenn man sich bis jetzt mit überschaubaren Aufgaben begnügen mußte!

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Sind wir mal gespannt auf den Dienstag, die Wetterlage soll uns erhalten bleiben, aber man weiß ja nie ob das Wetter kleinräumig vielleicht auch mal mehr Zeit zum fliegen hergibt.
Die Stimmung ist in jedem Fall gut. Genaue Ergebnisse wie immer auf der Seite der Feldkirchner, auch Bilder (Roland gibt seine Luftaufnahmen auch teilweise an das Team weiter !).

Sonntag: 2. Wertungstag

Morgens früh ist es klar und sonnig über dem südöstlichen Kärnten, auf der Fahrt zum Flugplatz nach dem Frühstück schieben sich von der Gerlitzen und den Nockbergen schon wieder Ausbreitungen ins das schöne Wetterbild.
Dennoch stehen schon wieder fast alle Maschinen am Start, man rechnet wohl allerorten damit, fliegen zu müssen.

AAC 2014 Feldbriefing

Dem Briefing geht die Siegerehrung voraus,d.h. die Tagessieger des Vortags erhalten eine Flasche Wein und die Gelegenheit, Ihren Siegesflug zu schildern. In der 104er Klasse ein Novum, ist der Tagessieger doch eines Alters, dem Martin Huber empfiehlt: Die Flasche ist für den Papa und Dich, ich will ja hier keinen Alkohol an Minderjährige ausgeben. Und ja, Thomas Leitgeb aus Friesach hat seinen Discus t zum Tagessieg geflogen, Hut ab, ein Naturtalent ? Wir werden sehen.
Der Wetterfrosch „Quaxi“ Hohenwarter macht Hoffnung auf wetter, allerdings erst ab Mittag. Es soll auch wieder die eine oder andere Schauerentwicklung dabei sein, aber die Gewitter gehören wohl der Vergangenheit an. Das Warten dauert dann auch, die Ausbreitungen wollen nicht weichen, und es schauert gar. Gegen Mittag kürzt Martin die Aufgabe – AAT mit 1. Wende in den Karawanken, 2. Wende im Westen und letzter Wende auf einem Berggippfel in der Steiermark- dergestalt, dass er den letzten Zylinder auf 35 km aufbohrt. Die Zeit wird analog auch auf 2:30 gekürzt.
Kurz danach geht das Feld an den Himmel, bei noch nicht so guter Wetteroptik, aber immerhin deutlich sichtbaren Cumulanten in und unter den Ausbreitungen.
Natascha darf übrgens wieder hüten, mal nicht ein Pferd, sondern Lora, den Hund vvon Werner Danz aus der Schweiz. Der bravste Flugplatzhund von allen, nur wenn Herrchen landet außer Rand und Band.
Das Wetter sieht auch eine Weile nach dem öffnen der Startlinie noch verbesserungsfähig aus, jedoch -Kompliment an den Metereologen- baut ab 14:00 gut auf. Allerdings sitzen wir am Nachmittag dann mal kurzfristig im Schatten, auch bei uns wieder Ausbreitungen.
Gegen 16:30 kommen die ersten Maschinen zurück, fast alle schaffen es auch mit erfüllter Aufgabe heim. Sie berichten uns von teils gutem Wetter für die Aufgabe, aber auch von Ausbreitungen und Abschattungen, aus denen es die Maschinen auch unvermutet anregnet.
Auch Lora´s Warten hat ein Ende, als Werner wieder landet, mehr noch, sie ist tatsächlich in der Lage einen Antares zu erkennen. Wie uns der falsche Alarm ein paar Minuten vorher beweist, als Sven Kolb mit seinem Antares aufsetzt.
Die freudige Begrüßung Herrchen durch Hund nötigt unserem Vorarlberger Freund Helmut Schaljo den Satz: So freudig begrüßt einen keine Frau wenn Du landest (den Vorarlberger Dialekt krieg ich nicht hin, der macht das aber noch besser…) ab. Und bringt ihm prompt die rote Karte von Natascha ein…
Das Auswerten belegt, dass die Aufgabe (nachzulesen unter www.aac.lokf.at ) richtig ausgeschrieben war.
Thomas Leitgeb, der Junior im Feld, hat mit seinem Discus in seiner Klasse den 5. Platz erflogen, nach dem Tagessieg gestern ein beachtlicher Erfolg. Thomas Krüger, am anderen Ende der Skala (auch wegen der doppelten Spannweite seiner EB 29) krönt den zweiten Wettbewerbstag seines Segelfliegerlebens in der offenen Klasse mit einem 3. Platz.
Und auch unser Präsident ist glücklich, denn er ist rumgekommen und hat gut im Mittelfeld abgeschlossen.
Und es sieht-eigentlich schon fast untypisch für einen AAC- morgen wieder nach ähnlichem Wetter aus, so dass der 3. Tag in Folge in der Luft liegt.

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Samstag: 1. Wertungstag

Morgens begrüßt einen das Wetter von gestern: die Luft ist dampfig, denn die Gewitter gestern waren heftig in Kärnten. Es sieht nicht so aus, als würde das Wettermäßig was geben, aber wer weiß…
Auf jeden Fall haben schon viele aufgebaut, als das Auftaktbriefing von statten geht. Mit leichten Hindernissen, denn Wetterfrosch Gerhard „Quaxi“ Hohenwarter hat irgendwie verpeilt, dass der Wettbewerb schon Samstag beginnt und wird von Wettbewerbsleiter Martin Huber im Laufschritt/mit Bleifuß vom heimatlichen Villach nach Feldkirchen beordert.
In dem Mumpf aus Wolken sieht er nach Ankunft auch prompt die Chance auf ein Wetterfenster zwischen mittag undvier Uhr (Ortszeit), so dass die Startaufstellung per 12 Uhr -offene Klasse hinten, 104er vorne- durchgeführt wird.
Pünktlich stehen dann auch alle 30 Maschinen am Start. reichend von einer DG 300 bei den 104ern bis zu der Maschine von Thomas in der offenen. Der fliegt seinen ersten Wettbewerb überhaupt und hat als Spannweitenvorteil in der offenen seine EB 29 mitgebracht – Wahrlich offene Klasse, mit den 28 m ein imposantes Teil in der Aufstellung, sogar die Schweizer ASH 25 im Feld überragend.
Beim Start der 104 er Klasse mag man nich nicht so recht an Thermik glauben, beide Klassen sollen eine Assigned Area Task (AAT) nach Laas mit 30 km Radius und Ferlach Flugplatz mit 15 km Zylinder abfliegen.
Dennoch bleiben die meisten hängen, nur Herbert „Papa“ Pirker kämpft mit den Tücken des Objekts, seine Batterie am Ventus M macht schlapp, so dass er mit Teilausgefahrenen Triebwerk landet. Er kann jedoch noch einen zweiten Anlauf machen. Auch die PIK 20 E hat ein Malheur beim Triebwerk-fahren, leider mit Folgen für den Prop und eine Motorraumklappe- Ausfall für den ganzen Bewerb leider schon am ersten Tag.
MIt der Zeit verschwinden die meisten Maschinen aus dem Platzbereich, der eine oder andere bricht aber ab und kommt zurück. Auch Außenlandungen passieren, und das Wetter baut mal in der einen Himmelsrichtung richtig schön auf, gleichzeitig kocht es in einer anderen über…
Nach gut zwei Stunden kommen die ersten aus der offenen zurück. Das Wetter scheint gehalten zu haben, der Mix aus Thermik, Dämpfung von oben durch hohe Bewölkung und Dampf durch die Feuchtigkeitvon unten gehalten zu haben.
Auch der eine oder andere aus der 104er Klasse kommt über die Ziellinie heim, während das Wetter dann doch dichtmacht, die letzten komen durch einen Schauer aus Richtung Nötsch oder Ferlach nach Hause.
Im Abbauen rauscht dann noch ein Schauer über den Platz, so spart das aber wenigstens das einweichen der Mücken. Roland ist auch wieder da, leider mit nur dem ersten WP, aber 166 km, immerhin. Auch ihn hat es auf dem Weg nach Ferlach runtergeregnet. Offen bleibt, ob es an der Zeit gemangelt hat oder einfach Pech war.
Die Wettbewerbsleitung muss die Daten der 104 er Klasse nochmal checken, aber bald steht fest: in beiden Klassen eine Wertung. Wetterfenster gehalten, Strecke richtig ausgeschrieben, Metereologe hat Recht behalten.
Für morgen sieht es tendenzmäßig sogar noch besser aus- mal sehen.
PS: Ergebnisse und Bilder gibt es auf der Seite des Feldkirchner Vereins: www.lokf.at nachzusehen, Bilder von unterwegs bei Roland Henz´ Account auf Flickr .

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AFZ el Presidente va a AAC

Freitag der 13. Anreisetag- Deja Vu

Diesmal in kleinem Kreis geht es für dies Jahr wieder nach Feldkirchen. Alle Recken der letzten Jahre haben gekniffen-einzig el Presidente Roland Henz hält die Flagge beim diesjährigen Alpe-Adria Cup hoch.

Schwäbisch emsig hat er die Anreise -auch ohne Ehefrau Natascha, die erst abends per Zug nachgereist ist- in Unterwössen unterbrochen. Und dies um einen Deliquenten in die Weihen des F-Schlepps einzuführen. Einmal Fluglehrer-immer Fluchlehrer. Denn er hat auch schon seinen Vorgeschmack auf den 13. bekommen-Seilriss beim Touch and go. Na ja, so geht wenigstens kein Schleppseil verloren…

Um 14:00 hab ich mich zwei Stunden später auch auf die Reise nach Süden gemacht. Die Wetterküche zu dem Zeitpunkt beeindruckend, überall kochen die Wolken über. Aber auch die Temperatur von Audi’s Kühlwasser macht seltsame Sachen. Irgendwie immer 5 -10 Grad mehr als sonst. Der war doch vorher in der Werkstatt, alle Schläuche neu, neuer (gebrauchter, weil neu is nicht mehr) Kühler drauf, Thermostate neu, und trotzdem ist ihm in der schwülwarmen Gewitterluft ganz schön heiß über den Reifen.

Ein Anruf in der Werkstatt (nein, nicht bei Maier !!!) beschwichtigt, alles wurde vor Abgabe an mich geprüft. Nun ja, die Tauernautobahn rauf wird ihm mehr als warm.

Freitag der 13. holt mich dann in der Pannenbucht bei Km 2 von Nordportal, 4,8 km vom Südportal ein… Mit kochendem Kühlwasser stelle ich den Schlitten um 16 Uhr ab….

Schutzbrief sei Dank, Schlepper organisiert. Verflixt, aber immerhin 40 km weiter gekommen als letztes Jahr… (s. letztjähriges Blog). Die Zeit vergeht, und nix in Sicht.
Zwei Stunden in der Pannenbucht des Tauerntunnels ist echt nichts für Klaustrophobiker. Aber mit dem Wasser aus dem Astir-Anhänger konnt ich das Kühlwasser auffüllen, Anlassen und laufen lassen beweist das es nicht die Kopfdichtung zerlegt hat. Ein Anruf beim Schutzbrief Callcenter macht um 18 Uhr dann eine Überlegung zur Entscheidung: die österreichischen Abschleppdienste wittern den dicken Reibach, doch die Kurse will die Assistance nicht zahlen. Also: Flucht nach vorne, Motor an und Vorwärts marsch.

Und tatsächlich, der Audi hat zwar auch bergrunter wärmer als sonst, aber gegen 20:30 komm ich wohl behalten in Feldkirchen an. Zu essen gibt es noch was, und auch die zwei Bierchen schmecken mehr als gut,. Um das Kühlsystem wird sich Montag gekümmert. Entweder hat der Kühler nicht mehr die Kühlleistung, die er haben sollte, oder das Thermostat macht nicht ganz auf.
Werden sehen.

Der 13. läßt aber nicht locker, auf dem Weg zum Quartier gerate ich in eine Polizeikontrolle. Mit meinem schwarzen Riesen passe ich aber nicht ins Beuteschema des ordinären Gendarmen. Bestaunt von den Kollegen macht der Audi so chic her, das sie mehr mit der Optik des Autos als mit meinen Papieren beschäftigt sind. Gut, dass es nur zwei kleine Bier waren.

Morgen riecht es nach Fliegen.

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Streckenfliegernachmittag

Unser nächster Streckennachmittag steht an! Termin ist am
Samstag, 08.03.2014 im Schulungsgebäude der DASSU in der Windseestrasse um 14:00 Uhr. Thema dieses Mal:

„Der leere Hangarplatz am Abend – Staying Alive“

Crash

Unser Sport bietet wunderschöne Erlebnisse, und wir beschäftigen uns intensiv mit der Fragestellung, wie wir schneller höher und weiter fliegen können. Wir sollten aber auch alles daran setzen, so sicher wie möglich zu fliegen! Was können wir tun und welche Möglichkeiten gibt es im Falle eines Falles? Peter Güntzer wird uns dieses Thema aufbereiten und präsentieren.

Thema Sicherheit: es gibt eine aktualisierte FLARM-Hindernisdatenbank, leider ist diese aber kostenpflichtig. Details dazu unter dem Link.

FLARM-Update
Wir freuen uns über eure zahlreiche Teilnahme und wir wollen auch wieder mit Kaffee und Kuchen den Rahmen etwas lockerer halten (Kuchenspender sind willkommen…). Es soll wie immer keine einseitige Vortragsveranstaltung werden, sondern ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch, auch wenn der Themenrahmen schon klar ist!

Und interessierte Gäste sind natürlich herzlich willkommen!

Zweiter Streckennachmittag im Januar

Es geht weiter mit unseren Streckennachmittagen! Nächster Termin ist am
Samstag, 18.01.2014 im Schulungsgebäude der DASSU in der Windseestrasse um 14:00 Uhr. Thema dieses Mal:

„Flugmedizinische Aspekte aus HNO-ärztlicher Sicht“

Sauerstoff – Hören – Gleichgewicht – Nasennebenhöhle

Berichten wird uns unser Mitglied Matthias Hölzl, der als aktiver Wettbewerbspilot und HNO-Arzt sicher viel praktische Hinweise vermitteln kann.

Bitte habt aber Verständnis, dass diese Veranstaltung nicht für Fragen zur individuellen flugmedizinischen Tauglichkeit dienen soll!

DKHNONeu

Wir freuen uns über eure zahlreiche Teilnahme und wir wollen auch wieder mit Kaffee und Kuchen den Rahmen etwas lockerer halten (Kuchenspender sind willkommen…). Es soll wie immer keine einseitige Vortragsveranstaltung werden, sondern ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch, auch wenn der Themenrahmen schon klar ist!

Und interessierte Gäste sind natürlich herzlich willkommen!

Erster Streckennachmittag Dezember

XCEs geht wieder los mit unseren Streckennachmittagen! Auftakt ist am Samstag, 07.12.2013 im Schulungsgebäude der DASSU in der Windseestrasse um 14:00 Uhr. Thema des ersten Nachmittags:

„Von Unterwössen zum Böhmerwald, einmal um Linz herum“

Martin Baatz hat sich freundlicherweise bereit erklärt, dieses Thema für uns anhand seines Fluges von 23.07. diesen Jahres aufzubereiten. Diese Flugführung stellt doch noch reichlich Neuland für uns dar, deswegen denke ich, daß dies ein sehr interessantes Thema ist!

Wir freuen uns über eure zahlreiche Teilnahme und wir wollen auch wieder mit Kaffee und Kuchen den Rahmen etwas lockerer halten (Kuchenspender sind willkommen…). Es soll wie immer keine einseitige Vortragsveranstaltung werden, sondern ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch, auch wenn der Themenrahmen schon klar ist!

Und interessierte Gäste sind natürlich herzlich willkommen!

Also dann hoffentlich bis Samstag in einer Woche!

Hexentreffen 2014

hexentreffen2014Vom 24. – 26. Januar 2014 findet das 40. Hexentreffen statt.

Zu diesem Event möchten wir möglichst viele segelflug- und andere luftsportbegeisterte Frauen in Dachau begrüßen. Das Vortragsprogramm wird interessant und abwechslungsreich.

Am Freitag- und Samstagabend haben wir in nahe gelegenen Lokations die Möglichkeit, bei lebhaften Gesprächen alte Freundschaften und Kontakte zu vertiefen und neue aufzubauen.

Auch angehende Pilotinnen ohne Schein (Junghexen) sind herzlich eingeladen, um mit den anderen Hexen ins Gespräch zu kommen.

Franz Bayerschmidt †

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Leider muss ich darüber informieren, dass Franz Bayerschmidt gestern Abend (22.Oktober 2013) überraschend verstorben ist. Ursache war eine nicht behandelbare Erkrankung, von der er selbst seit einiger Zeit wusste.

Die Trauerfeierlichkeit findet am Freitag 25. Oktober um 14 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Pankratius in Reit im Winkl statt.

AFZ-Hauptversammlung und Abschlußfeier

afz.pngAm Samstag, 19.10.2013 um 17:30 Uhr findet im Gebäude der DASSU die Mitgliederversammlung des AFZ Unterwössen statt. Aufgrund der anstehenden Vorstandswahlen sollten möglichst alle Vereinsmitglieder teilnehmen.
Nach diesem „ernsten“ Teil findet dann ab 19:00 Uhr die gemeinsame Saisonabschlußfeier mit der DASSU statt. Hier werden u.a. die Sieger des diesjährigen Ziellandewettbewerbs, Walter-Weber-Cup, Wolfgang-Weber-Cup usw. geehrt werden.
Der kulinarische Rahmen wird wieder von Ulla Gruber ausgerichtet, und verdursten wird sicher auch Niemand! Erfahrungsgemäß ein Abend, den man nicht versäumen sollte.

AFZ goes East, 13. Tag (Donnerstag)

 

Vorzeitige Abreise

Morgens empfängt einen ein Abschirmungsmumpf beim Blick aus den Fenster. Hmm, das könnte aber ein nicht so schöner letzter Flugtag werden, da für Freitag eh Frontdurchgang gemeldet ist.

Wenigstens die LS 6 von Siemens könnte wieder fliegen, denn die war jetzt zwei Tage am Boden weil Bernd Bordbuch + Logger bei einem Tagesausflug zur Schneekoppe im Auto hatte, und eine unfreiwillige Übernachtung in Tschechien hatte. Autopanne….

Aber der Wetterbericht beim Briefing verheißt auch nur ein Wetterfenster (wenn überhaupt) und schwache Thermik mit Basen von 800 – 1000 m. Nachbriefing um 12 mit den Entscheidern der drei Vereine Beckum, Detmold und AFZ. Als um zwölf die Cirrenschirme immer noch nicht weichen wollen entschließe ich mich, heut schon heim zu fahren.

Max packt eh schon, auch die Christmanns brechen ihre Zelte ab.

Sieht für den etwas verdatterten Alex nach Massenflucht aus, ich kann mein Quartier und Rechnung bezahlen, und kurz hinter Thomas Holzmann und Max bin ich auch auf die Piste.

Die Christmanns sind schon weg, und Peter will noch mal Bautzen anschauen und ist nachmittags auch weg.

Über dem Packen wurden die Abschirmungen tatsächlich lichter, und als ich gegen 14 Uhr zur Autobahn rolle, ist auch tatsächlich 1 bis 3 Achtel Cu am Himmel der Lausitz, allerdings wirklich mit so 700 m über Grund auch nicht das, was mich noch zu einem Flug bewegen würde.

Ute will Ute aber noch mal die DG 100 aufbauen lassen, und sie will nachmittags auch noch mal fliegen. Dafür ist das Wetter aber auch ideal. Hinter Dresden ist aber ach schon wieder Schluss mit der Herrlichkeit, die Abschirmungen drehen die Thermik schon wieder ab. Die einzig dem Wetterbericht entsprechende Zone mache ich später im Erzgebirge aus, dort sind 3/8 mit leidlich 1200 m Basis einigermaßen fliegerisch ansprechend. Ab der Bayrischen Grenze, die ich auf der Umleitung der Umleitung des Autobahnstaus (die haben tatsächlich auch die parallele Bundesstr. zwischen zwei Orten gesperrt!) zwischen Plauen und Hof überquere, regiert dann die wellende Kaltfront.

Nach einer sonst aber eher angenehmen Rückfahrt via Regensburg und Landshut bin ich gegen 22 Uhr wieder daheim am Rand der Berge.

Morgen früh folgen Roland & Natascha, Gabi, Thomas und die Seidels wohl auch spätestens Samstag, zusammen mit Ute und Axel. Die müssen ja noch ihr Wohnmobil verladen lassen und den Mietwagen abholen, um einen Flieger heimziehen zu können. Aus der Not eine Tugend machend, Freitag bis Sonntag ist am benachbarten Flugplatz in Bautzen Großflugtag, denn wollen sie besuchen.

Ob Jan (der am Vorabend zu seiner Cornelia nach Berlin ist) den Samstag noch fliegerisch nutzt wird sich zeigen, einfach mal in den OLC schauen…

AFZ goes East, 12. Tag (Mittwoch)

 

Thomas fliegt mit fremden Frauen und wird fertig gemacht, Ute fliegt DG 100

Bevor sich jetzt jemand fragt was ich geraucht habe, mit Thomas ist Gabis Thomas gemeint, und der ist heute seine Ausbildung zu Ende geflogen, er brauchte noch den zweiten und dritten Start auf fremdem Platz. Da er einer derjenigen war, die gestern genutzt haben (um mit unserer Ute DG 1000 zu fliegen) und nebenbei beim ersten Start auf fremdem Platz 100 km mit Lehrer zu fliegen hat er sich en Passant reif für eine Prüfungsanmeldung geflogen.

Der kleine fliegerische Seitensprung sei ihm verziehen (wir haben aber trotzdem kräftig gefrotzelt)….

Die andere Ute (also Ute Hoffmann), die seit Sonntag da ist, hat nach gründlicher Einweisung der anderen Ute ihre DG 100 fliegen dürfen, was den anderen Teil der Überschrift erklärt. Soweit so gut, denn dass ist auch fliegerisch das erwähnenswerte des Tages.

Morgens werden noch Wasserreste aus einigen Vorzelten entfernt, das Gewitter von der Nacht ist wohl am Platz recht heftig ausgefallen und hat den Platz in der Nacht wohl vorübergehend in eine Seenplatte verwandelt.

Dafür ist es schon beim Briefing wieder schön warm und die Sonne brennt vom Himmel. Das Wetter soll wohl einigermaßen werden, obwohl im Westen eine wellende Kaltfront liegt, die aber nicht so richtig vorwärts kommt. Jan macht mittags unter leidlicher Entwicklung einen ersten Versuch mit der polnischen Gleitbombe des ATK (Werbeeinblendung: Jantar Std. 2, mich kann man mieten oder kaufen), fliegt mit 45 Min. den Tagesrekord und säuft unter einer Abschirmung ab….

Gegen 14:00 dreht der Wind auf Südost, danach ist die Luft tot wie ein Türnagel. Ein zweiter Versuch von ihm endet mit abgleiten, ich werd grad hochgeschleppt als er landet. Immerhin 40 Höhenmeter kann ich zwischendurch durch kurbeln machen, aber dann geht’s auch für mich zur Landung.

Nun ja, wir haben es wenigstens versucht…. Jan erklärt sich das ganze so dass mit Wechsel der Windrichtung eine warme stabile Luftmasse in unsere Gegend eingeflossen ist, die die Thermik oder Entwicklung derselben abgewürgt hat.

Also packen wir – geringe Gewittergefahr, die sich aber wohl nicht manifestieren wird, unsere Flieger wieder zusammen und gehen zu einem weiteren abendlichen Grillen über. Das ist bei drückenden Temperaturen/Luft auch nach Sonnenuntergang zwar immer noch nett, aber die Mücken beschließen uns heut zu Piesacken und machen auf Spielverderber.

Na ja, mal sehen ob morgen noch was geht, denn für Freitag wird es wegen der dann wohl endlich einreffenden Front wohl nicht mehr fliegbar. Da fast alle am Samstag abreisen wollen wird morgen wohl letzter Flugtag werden können.

AFZ goes East, 11.Tag (Martes)

 

Planet Blaue Hölle, 2. Anlauf

Es wird mal wieder heiß in der Lausitz. Um den Ereignissen vorweg zu greifen, nachmittags zeigt der Außentemperaturgeber am Audi 36 Grad…  Der Wetterbericht verheißt beim Briefing Cumulusthermik mit ansprechenden Basen, allerdings auch späte Auslösung und schwere Gewitter im Norden / Nordwesten.

Schon am späten Vormittag ist am Horizont, etwa über dem Elbsandsteingebirge, Erzgebirge eine einzelne Überentwicklung in Form eines wirklich FETTEN Cumulanten zu sehen. Wir schaffen mal wieder alles bei der Südöstlichen Windrichtung an die Startstelle an der B 156, es ist heiß, und so richtig Lust hat keiner zu fliegen. Roland wirft sich wieder in die Bresche und macht einen Rockefeller Schlepp hinter der Wilga.

Ute und Ute machen den ersten Versuch an der Winde, kommen auch im Blauen weg, allerdings sind sie auch bald wieder da. Auch ein zweiter Versuch bringt Blauthermik auskurbeln bis in mittlere Höhen, von den versprochenen Cumulanten ist weit und breit wenig zu sehen… Und im Westen bzw. Nordwesten wächst der einen dicken Wolke ein Cirrenschirm…

Um  es kurz zu machen: wer von AFZ, Detmold oder Beckum unverrichteter Dinge vor den Anhänger zieht um abzubauen hat bei den Temperaturen nichts falsch gemacht. Wer einen Versuch oder zwei aus der Winde oder F-Schlepp macht und nach einer Stunde oder fünf Minuten abbaut und in den Schatten flüchtet auch nicht (wie ich). Wer oben bleibt und die späte hohe Basis und die wenigen Cumulanten (im Norden) ausfliegt  – auch nicht. Und im Westen und Nordwesten wächst der Cirrenschirm eines gewaltigen Unwetters….

Nach dem verstauen des Astirs in seine Box düse ich nach Bautzen, ich will mir im hiesigen Modellbahn/-baugeschäft noch den Sonderposten Duo-Discus-Bausätze sichern… (das Revell Modell mit gut 50 cm Spannweite mit sensationellem Preis. Viele wollen nach Rühren der Werbetrommel eines haben…). Da der mittlerweile monströse Cirrenschirm des Unwetters die Innenstadt in wohltuenden Schatten taucht nutze ich die Anwesenheit auch für einen abkühlenden Stadtbummel.

Das Radio berichtet von Unwettern im Erzgebirge mit golfballgroßem Hagel und von Starkregen in Nordsachsen. Will ich mit Blick nach Westen auch glauben.

Am Platz zurück sind die Letzten grad gelandet, jeder baut ab, da dem Monsterunwetter grad auch ein Ableger nach Südwesten wächst auch mittlerweile geraten. Ich wag die Prognose, dass dieser Ableger auch noch durchkommen könnte zu uns. Der Bodenwind hat gedreht auf Südwest, was meine Theorie untermauert. Gut aber auch fürs Abrüsten und den Campingplatz, denn das treibt die Staubfahnen der riesigen Mähdrescher, die seit mittags das benachbarte Kornfeld abmähen von uns weg. Ich fotografier die Monstergroßen Maschinen (Schnittbreite 6 m…) bei der Abendpause des Personals direkt neben unseren Anhängern und auch wieder die Wiederaufnahme der Mähtätigkeit kurze Zeit später. Neben diesen Riesen sehen nicht nur die Traktoren, die das Erntegut abtransportieren, sondern unsere Flugzeuge wie Spielzeug aus.

GewitterKlixDen Abend beschließen wir zum Teil am Platz, zum Teil im sächsischen Jäger. Ich setz mich gegenüber, in meinem Quartier, danach noch mit den auch dort wohnenden Montagearbeitern (die bauen bei Radibor eine neue Freiland-Stromleitung auf) auf die Terrasse und schau mir das Gewitter an, das mit Blitz und Donner und kurzem Starkregen doch noch zu uns durchgekommen ist und für ein wenig Abkühlung sorgt.

Das Wetter ist auch für die einheimischen Ungewohnt dies Jahr. Also nicht nur bei uns in den Alpen. Mal sehen, ob der Regen morgen für Bewölkung sorgt, oder ob wir wieder Blauthermik bekommen.

AFZ goes East, 10. Tag (Montag)

 

Rückholerrallye nach Brandenburg

Morgens will noch keiner die Wetterprognosen so recht glauben, denn dichter Hochnebel dämpft das Tageslicht. Alex macht uns aber beim Briefing Mut, und auch DWD und „Wetter jetzt“ reden von guter Wolkenthermik mit 1500 m Meter Basis.

Da ich erst zum Briefing gekommen bin bin ich der vorletzte der aufbaut, nur Hans Jürgen zieht die Siemens LS 6 nach mir aus dem Anhänger. Irgendwann am Mittag macht das Wetter dann auch soweit auf, dass Roland einen F-Schlepp wagt… Aber unter Ablassen des Wassers kurze Zeit später wieder da ist.

Er schiebt an die Winde und ist im somit zweiten Anlauf weg. Mark folgt ihm, was die Meute munter macht. Leider klinkt mich ein Detmolder falsch ein, so dass mein Seil mit Maximalfahrt gen Winde eilt..

Dadurch kann Axel die Scharte der vergessenen Toilette wieder auswetzen (hat ihm eine Fahrt ins Vorzelt am anderen Platzende eingebracht, denn wir stehen wieder an der westlichen Platzseite), und startet vor mir. Umgekehrte Vorzeichen von Donnerstag, er landet grad als ich nach dem Klinken ein paar hundert Meter neben ihm mit einem guten Meter auf Anhieb wegkomme.

Weit allerdings nicht, denn bei 850 m über Platz ist die Basis erreicht. Umso mehr erstaunt es mich, das Roland, Rene und Mark Überland gehen. Bei Jan ist man sowas ja gewohnt, er ist mit unserem letzten Zugang Ute Hoffmann in der DG 1000 des ATK unterwegs.

Ich trau mich wie die meisten nicht weit weg, turn drei Stunden in Platznähe herum, denn die Basis steigt auf grad mal 1000 m über Platz. Allerdings kurbel ich einen Bart mit drei (!) Seeadlern aus, so mir das Beeindruckendste was mir an gefiederten Begegnungen widerfahren ist in meinem Fliegerleben.

Nach der Landung hab ich nur wenig Zeit meinen Flieger zu verräumen – Roland hockt bei Reinsdorf auf dem Acker, da Natascha mit dem Aua Bein ihn nicht alleine holen kann. Also auf zu 200 km Rückholtour. Auf dem Weg erfahren wir dass Rene in Nardt geackert hat und Jan auch irgendwo in Brandenburg südlich von Roland hockt.

Die Tour nach Abfahrt von der A 13 nach Berlin ist ein beeindruckendes Beispiel wie viele Gesichter Deutschland hat. Riesige Wälder wechseln sich ab mit kleinen Dörfern im Teltow-Fläming, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Die Qualität der Straßen ist entsprechend, allerdings sind die benachbarten Kornfelder und Maisäcker von einer Güte und Größe, die uns in Erstaunen versetzen (und wir sind aus der Lausitz ja einiges gewohnt).

Gegen acht sind wir auf dem Acker von Flugplatzgröße, die DG ist schnell verstaut. Aber wie in dieser gottverlassenen Gegend was zu essen auftreiben? Wir haben ja eine Stunde lang noch nicht mal einen Supermarkt gesehen…

Der erste Versuch ist eine Pleite, der ziemlich noble Laden schließt die Küche um acht und ist 20 Min. später nicht bereit, uns noch was zu kochen. Wie gut, denn kurz vor der A 13 machen wir eine Vereinsgaststätte an der Straße aus, kurze Nachfrage, wir kriegen noch was, aber da die ältere Dame alleine ist könnt es was dauern. Die Zeit ist auch hier stehen geblieben, mit wenigen neuen Accessoires ist der Laden Ostalgie pur. Das Warten lohnt sich, denn wir kriegen ein frisch gebratenes Schnitzel mit Bratkartoffeln, Tag gerettet. Dazu ein Schwarzer Abt Bier, perfekt- gegen 22.15 rollen wir gen Klix, wo wir wohl gegen Mitternacht eintreffen werden. Im Übrigen wurden diese Zeilen auf der Rückfahrt geschrieben. Gute Nacht denn auch !!!

AFZ goes East, 9. Tag (Sonntag)

 

Ruhetag (na ja, für fast alle..)

Morgens kurz nach Sonnenaufgang zieht ein Gewitter (!) durch die Lausitz. Danach klart es zwar auf, aber Alex prophezeit beim Briefing ein bisschen Thermik und schnell wieder Gewitter. Zwischendrin halt ein bisschen was Thermik, die man evtl. nutzen kann. Jan will das nutzen um den Jantar des ATK mal auszuprobieren, Peter will sich und den Discus der FGT mal an Flachland gewöhnen.

Holger_fertigZunächst läuft aber Alex Frage nach „ist der drei Phasen Kaspar da“ ins Leere, daher muß er selbst ran, denn Campus Bavarensis ist ohne Strom. Den brauch ich nicht, denn mein Haarschneider hat Akku, und Ute hat sich freundlicherweise bereit erklärt, mir die Matte was einzukürzen. Nach heftigem Gegacker aller sind dann alle zufrieden mit dem Resultat. Ich sowieso, denn endlich ist die warme Pracht auf dem Kopf einem besser kühlenden Kurzhaarschnitt gewichen. Gerade noch rechtzeitig bevor der Akku leer ist – ich hab das Ladegerät nicht mitgenommen. Die nötigen Adjustierungen des einen oder anderen Wirbels wird „Chez Ute“ morgen mit dem Langhaarschneider meines Rasierers erledigen – da hab ich das Ladegerät dabei !

Den Ruhetag verbringt jeder anders. Natascha und Roland düsen mit dem Auto los und landen in Polen. Ich mach – unabhängig und ohne voneinander zu wissen wie Manfred und Bärbel – einen Ausflug nach Zittau und will da Dampfbahn fotografieren. Ohne es zu wissen geraten wir in ein dreitägiges Klassik-Automobil-Treffen im Zittauer Gebirge, die Dampfbahn fährt mit 6 oder 7 angeheizten Loks Stundentakt auf beiden Strecken – meine Kamera steht nicht still, auch, weil ich zwischen Bertsdorf und Johnsdorf auch selber mal sächsische Schmalspur-Dampfromantik als Gast schnuppere.

Während dieser Zeit schiebt sich der Cirrenschirm eines riesigen Gewitters aus Westen über die Landschaft, das Wetterfenster war also wirklich klein. Gegen Ende fängt es auch an zu regnen und hört nicht auf bis zur Rückkehr an den Platz. Die Rückfahrt über Oppach bringt mich ins Staunen, denn von Zittau bis kurz vor Bautzen folgt auf der B 96 ein Ort nach dem anderen. 40 km Tempo 50… Das Ruhrgebiet ist ein Witz dagegen.

Am Flugplatz hocken alle in ihren Vorzelten, denn es regnet halt immer noch. Jan und Peter wollen essen gehen und den Flug von heute Revue passieren lassen. Jan hat den Jantar immerhin zwei Stunden bewegt, und weiß einiges zu erzählen. Peter hat es mit Sägezahn geschafft, den Flug nach dem Klinken auf eine halbe Stunde zu strecken, wir alle warten nunmehr das gute Wetter von morgen.

Als wir in der Abenddämmerung den Sächsischen Jäger verlassen regnet es nicht mehr, und der Himmel über uns ist von Western her auch schon wolkenlos.

Das lässt auf morgen hoffen, wenn auch die Temperaturen wieder über die 30 Grad Marke schnellen sollen.

Campus Bavarensis hat im übrigen auch wieder Strom, mit seinem Halbwissen ist es Alex gelungen, wieder für Elektrische Energie zu sorgen ohne sich selbst zu grillen.

AFZ goes East, 8. Tag (Samstag)

 

Planet Blaue Hölle

Es ist heiß in  der Lausitz. Schon beim Briefing schwitzen alle aus allen Poren. Alex kann wegen der Windrichtung auch zunächst nur die Startrichtung nach Osten anbieten, was heißt, dass wir mal wieder in sengender Sonne unsere Flieger 1,6 km ans andere Ende des Platzes ziehen dürfen. Da Betzdorf aber zu teilen schon abgereist ist, und einige bei der Hitze keinen Bock haben hält sich der Andrang am F-Schlepp wie Winde in Grenzen.

Jan ist angekommen, ebenso Peter von den Traunsteinern, die „FGT“ in ungewohntem Terrain, ich glaube das der Flieger das erste Mal in seinem Leben auf 148 m Seehöhe steht…

Martin Baatz ist wird auch gesichtet, aber weder beim (obglitorisch-verpflichtenden) Briefing noch bei uns im Camp. Dafür aber nachher mit der LS 8 der FSGU am Start, den Weg hat er offensichtlich auch so gefunden.

Anderen Besuch kriegen wir auch noch, Ali Siegert und Franz Bayerschmidt landen gegen 11 mit der Dimona der FSGU. Mit den Weiten des Ostens noch nicht ganz vertraut erwischen sie beim Landen zwar einen Abschnitt südlich der Motorbahn, aber da hier fast alles auf 1 x 1 km landbar ist halb so schlimm.

Auf jeden Fall werden sie freudig begrüßt.

Gegen Mittag dreht der Wind, Renes Versuch aus der Winde oben zu bleiben endet mit langer Landung und abrüsten, denn 220 m aus der Winde sind frustrierend, die Hitze demotivierend…

Roland steckt als nächster, denn bei seiner DG 600 hat sich von der Hitze die Haube verzogen, und er hat auch keinen Bock mehr und baut ab. Harry von den Detmoldern testet das Wetter und landet nach einer halben Stunde und baut ab.

Als ich in das Cockpit klettere zeigt das Außen-Thermometer 41 Grad.. Na klasse. Die Wilga muß mich mit 130 – 140 km/h raufkacheln, denn auch sie hat erhebliche Kühlprobleme. Im Funk sind Jan (in Thomas Antares´) undMartin schon überland unterwegs, auch Ute und Axel sind Richtung Polen unterwegs.

Ich hab mal wieder meine Not mit Sch… Blauthermik und Mühe mich mal hoch zu basteln, nach einer Stunde endlich mal auf 1500 m und vor der Front, die sich mit Cirrenschirmen langsam bemerkbar macht, Richtung Kamenz eine erste, hohe Wolke. Nix wie hin.

20 Min später: 2500 m NN, 17 Grad, himmlisch. Richtung Löbau und Zittauer Berge weitere CU, so wird dann doch noch ein schöner – und kühler Flug draus. Gabi und Max im Duo, Hans Jürgen in der LS 6 und Mark im Kestrel treiben sich auch hier herum.

Nach der Landung sind dann auch alle zufrieden, da die Front durchkommen könnte und morgen Wetter wohl nix wird bauen wir alle ab. Ali und Franz sind leider schon wieder abgerückt, Feschtl bei Traunsteins und Sorge wegen der Front habe sie wieder in die Dimona und nach Hause getrieben.

Abends ist mal wieder Grillen angesagt, diesmal mit wenigen Ausnahmen fast alle, bei nicht gerade lauen Temperaturen und sehr aggressiven Mücken trotzdem ein netter Ausklang der ersten Woche, zumal erste Gewitter im Süden den Himmel malerisch beleuchten.

AFZ goes East, 7. Tag (Freitag)

 

Heiße Luft über der Lausitz (Sch… Blauthermik)

34 Grad verspricht das Wetter für heut – und mäßige bis gute Blauthermik. Retrospektiv gesehen: eher mäßige Blauthermik. Das der Start am anderen Ende des Platzes aufgebaut wird, direkt an der westlich verlaufenden Bundesstraße, das fällt mir schon bei der Fahrt aus Großdubrau auf.

Also nach dem Briefing die Flieger vollgeräumt und hinters Auto, für die Leute ohne Flächenrad mal eben 1,6 km in der prallen Sonne Gassi-Gehen mit Tragfläche… Im Falle von Ute, Axel und mir also die DG 100 mit Flächenrad und Zugstange an mein Auto, dahinter mit Seil die DG 600 und an den Kuller noch ein Seil, da ist mein Astir dran.

I´m walking, yes indeed I´m walking….  (wer die alte Aral Werbung kennt erinnert sich an die Melodie)

Da ich Ute fahren lass also auch ich. Roland fliegt da schon lange, da er aber zweimal wieder tief am Platz ankommt, entweder zu früh gestartet oder Wetter schlechter als angesagt. Gegen Mittag bleiben die ersten aus der Winde hängen, allerdings ist der Himmel stahlblau, keine Dunstkuppen zu sehen. Axel versucht´s aus der Winde und kommt weg, Ute, ich und eine Libelle aus Betzdorf rauschen allerdings im Anschluss durch und sind nach 5 Minuten wieder da…. Also: F.Schlepp.

Ich bin eh noch durchgeschüttelt, die Bahn am Westende ist im Anschlepp wie auch bei der Landung so schlecht im Zustand, dass mir beide Male mein Garmin-Navi aus der Halterung in den Schoß fällt, das hat noch kein Schleuderwaschgang-Wetter in den Alpen geschafft.

Hinter der Wilga geht’s kommoder zu, die schleppt mich direkt in einen Pulk mit einem guten Bart. Aber der Rest…Na ja, Blauthermik ist nicht meins, außerdem macht mir ein Wackler in der Elektrik zu schaffen: der Schlag beim Start oder/und beim Landen hat mir den Inhalt des Gepäckfachs neu drapiert, so dass ich nach zwei Stunden um die Bärte herumfliegen keine Lust mehr hab und lande. Axel ist grad auch ausgerollt, Ute kommt bald auch, Roland wird grad von der Wilga aus Görlitz zurückgeschleppt. Auch Hans Seidel und Georg Raschke landen bald mit LS 6 bzw. Duo. Na ja, wenigstens geflogen heut. Die trockene Hitze war aber auch gut zu verkraften. Allerdings die mäßige Thermik weniger, einzig Ute und Axel hatten einen Lauf bis Bad Muskau und sogar Wolken unterwegs.

Nach dem verräumen der Flieger, abbauen braucht man nicht, ab in den Schatten und was kühles zu trinken! Die Betzdorfer haben auch zwei Flugzeuge in der Nähe des Kraftwerks Boxberg auf der Wiese liegen, abends will man aber mit Detmold grillen. Wir sind en gros wieder mal im Sächsischen Jäger, lassen es uns schmecken und genießen die Kühle des abends- morgen soll es noch wärmer werden.

Die Frage wird sein, ob es dadurch bessere oder müdere Thermik geben wird.

AFZ goes East – 6. Tag (Jueves)

 

Alle gehen fliegen…

…na ja, fast alle, denn nicht jeder hat einen Flieger zur freien Verfügung. Sonnig soll es heut werden, 2 bis 3 Achtel Bedeckung in 1400 – 1600 m, mäßige bis gute Wolkenthermik. Als wir mit diesen Prognosen den Briefingraum verlassen gibt es schon die ersten Quellungen im Zittauer Gebirge, und auch kurze Zeit später im Flachland.

Die Heißsporne haben schon früh den F–Schlepp besiedelt, und auch von dort erfolgen gegen 10 Uhr die ersten Starts. Ab 10:30 mischt sich das dumpfe Wummern einer zweiten Wilga aus Kamenz zu den vertrauten Tönen derer des ATK. Die Startfolge erhöht sich dort damit rapide, aber auch an der Winde bleiben alle hochgeschleppten Maschinen oben.

Mark, Ute, Axel und ich setzen auch auf Winde, und alle bleiben auch auf Anhieb oben. Axel und ich haben zwar leidlich Mühe, aber bald ist Kurs Richtung Nardt gesetzt. Bei Welzow tue ich mich schwer, aber im Funk höre ich, dass ich nicht der einzige bin, der es beizeiten als „tricky“ empfindet, sich oben zu halten.

Streckenweise ist die Optik des Wetters echt besser als die Thermik. Das eine oder andere Mal muss ich ein wenig zaubern, um oben zu bleiben. Trotzdem genieße ich die Landschaft unter mir und die Abwechslung mit der Zivilisation – und natürlich die Kraftwerke und Tagebaue unter mir, die die Gegend sehr abwechslungsreich gestalten.

So landen alle am späten Nachmittag bis frühen Abend alle wieder. Alle? Nein, nicht alle, denn Rene hockt in Nardt auf dem Flugplatz. Was ihm aber nicht hilft, da der Schleppi keinen Bock auf Schwerpunktkupplung am Segelflieger mit einer Dimona vorne dran hat und die  Wilga hinten in der Halle steht, ausräumen nein danke: kein Rückschlepp möglich.

Ein Kamerad aus seinem alten Verein in Detmold wirft sich in die Bresche und geht ihn holen.

Ferner meldet sich Bernd aus 13 km Entfernung zum Platz beim Außenlanden. Nach ein bisschen hin und her meldet er sich doch noch telefonisch. Gabi, Max und Mark fahren los, ihn holen. Der verstärkte Personaleinsatz ist nötig, weil Bernd wohl in einem 1 mal 2 km großen, noch nicht abgeernteten Getreidefeld steckt.

Wie es den tapferen Recken bei der Abholung ergangen ist kann man daran ermessen dass der Bauer wohl mit dem Mähdrescher eine Schneise in das Getreide gemäht hat, damit man die LS 6 erreichen kann… Pilot und Flugzeug sind aber wohlauf.

Ob die Schubkarre heut vor dem Duschraum stand konnte ich leider auch nicht ermitteln, ich gehe aber davon aus dass die Betzdorfer Damen mittlerweile ihre ganzen Utensilien wieder in die Zelte verräumt haben. Da alles im Duschraum lag und es unseren Damen unmöglich machte, ihre Handtücher abzulegen waren hier drakonische Maßnahmen angedacht, um sich Platz zu verschaffen….

Aber scheint ja noch mal ohne Ein-Nordung als Süd – West Konflikt im Osten abgegangen zu sein….

AFZ goes East – 5. Tag (Mittwoch)

Blaues Wunder, aber nur in Dresden

Beim Aufstehen lacht noch die Sonne von einem blauen Himmel der Lausitz. Als ich nach dem Frühstück zum Platz fahre wurden schon 8/8 in 500 m draus….

Außerdem flattert das Vorzelt von Campus Bavarensis unter 30 – 35 Km/h Wind aus West. Beim Briefing kann uns Alex auch nur wenig Hoffnung auf Thermik machen, wie bestellt ziehen nach dem Briefing auch erste Schauer durchs Zittauer Gebirge. Bei den meisten reift der Entschluss: Nach Dresden, Ausflugstag. Einzig Max will sich die Gegend mal von oben ansehen, und bleibt.

Hans Georg nutzt sein Rad für einen Ausflug, Natascha und Roland bleiben auch in der Nähe, da Natascha´s zusammengenähter Miniskus noch nicht fit genug für einen Stadtbummel ist.

Ich hau als erster in einem kräftigen Schauer Richtung Westen ab, Ute und Axel folgen am letzten Tag Mobilität durch Leihwagen. Als letztes machen sich Gabi und Thomas auf die Bahn.

Ich entschließe mich, meinen Wagen in der Nähe vom Bahnhof Dresden Neustadt abzustellen, mit der S-Bahn nach Dresden Hauptbahnhof zu fahren und von dort wieder Richtung Neustadt durch die Stadt zu touren.

Das Wetter spielt halbwegs mit, so dass ich in aller Ruhe durch eine Stadt bummeln kann, die sich gegenüber dem letzten Besuch vor etwa acht, neun Jahren stark verändert hat – zum positiven. Echt heftig, was an Nachbildung des barocken Elbflorenz die letzten Jahre um die Frauenkirche herum entstanden ist. Ein Abstecher zur Parkeisenbahn und ein Besuch im Verkehrsmuseum runden die Visite ab.

Als ich wieder am Auto bin sind sechs Stunden vorbei, und ich bin ziemlich platt. Wie ich nachher erfahre, bin ich wohl auch am längsten in der Stadt geblieben. Am Platz zurück kann ich mich am obligaten Grillen beteiligen, Roland hat ob der Wetteraussichten schon seinen Flieger aufgebaut und in die Jaxidas verpackt.

Ich werd auch noch ein Mitbringsel an Ute & Axel los, ein Modell eines VW T 1 Wohnmobils mit Bootsanhänger…. (der T 1 hatte Luftkühlung….).

Das Grillen gerettet hat Familie Seidel, als der E-Grill die viere streckt stellen sie Ihren Gasgrill für´s Bräunen der Würstel zur Verfügung. Bei Nachschauen stellt sich heraus, dass der eine oder andere noch nicht so Campingerfahren ist. Denn einen E-Grill an der Verteilung zu drei Abnehmern zu betreiben und Kabeltrommel nicht abzurollen macht einen wunderschönen Induktionseffekt und bringt die geduldigste Sicherung in der Kabeltrommel wärmebedingt zum rausspringen….

Was noch aussteht ist die Antwort auf die Frage, ob Ute, Kathi und Gabi morgen die Schubkarre vor den Duschcontainer fahren…..

Keinen Peil was ich damit meine ? Auflösung folgt morgen.

AFZ goes East – 4. Tag (Dienstag)

Der eine Motor läuft, der andere nicht

Die ganze Nacht hat es mit heftigen Gewittern geschüttet, aber morgens ist – wenn auch mit starkem Westwind, das Wetter halbwegs. Beim Briefing verkündet Alex dann auch halbwegs fliegbares Wetter, niedrige Basis zwar, zerrissene Bärte, aber bei angenehmen Temperaturen zu nutzen. Für morgen soll uns allerdings eine weitere Störung wieder ähnliche Bedingungen liefern.

Philip steckt es ob dieser Prognose, da er eh nur noch max. einen Tag verlängern kann fährt er direkt nach dem Briefing heim. Dafür ist Max Galler unterwegs, er wird gegen Nachmittag erwartet. Damit wären wir bis auf unser Telefon-Relais für Eis (= Jan) vollständig.

Siemens bat Duo wie auch LS 6 auf, Roland hat eh schon wieder zu nachtschlafender Zeit seine DG 600 aufgebaut. Der Rest wartet ab bzw. neutralisiert sofort. Ab Donnerstag sagen alle Prognosen ohnehin gutes Wetter voraus.

Ich hab zunächst mal die ehrenvolle Aufgabe, den Baranowski-Wohnwagen wieder von der Kolchose über die Straße auf den Campingplatz zu ziehen. Richtig, Wohnwagen, der Motor hat bei dem Kühlsystem-Kollaps von Samstag erheblich mehr Schaden genommen, er ist jetzt ein Fall für die ADAC Rückführung. Da er Kompresssion in die Kühlkanäle bläst scheint es die Kopfdichtung zerlegt zu haben. Die Werkstatt des Vertrauens aus Grassau (Werbeeinschub: Fa. Maier) ist aber schon informiert und wird’s schon richten. Alldieweil bleibt der T 4 als Wohnquartier auf dem Platz stehen.

Der Siemens Duo startet mittags und wirft seinen Motor, um an die nächste Wolke zu kommen. Und siehe da, er läuft, und Gabi und Mark kommen mal in den Genuss, dass der Turbo auch mal was bringt….

Resultat ist im OLC zu sehen, auch Roland bastelt sich trotz starkem Versatz weg, und ist auch mal ein bisschen in der Luft. Die Baranowski´ s stecken dann am Nachmittag auch noch mal kurz ihre DG 100 zusammen und schnuppern auch mal Lausitzer Luft.

Wie angekündigt machen aber am frühen Nachmittag Abschattungen die Thermik in Platznähe zunichte, erst abends hat sich im Norden wieder Thermik aufgebaut.

War aber das ideale Wetter um sich bei einem Ratsch oder ein Nickerchen im Campus Bavarensis (2013) die Zeit zu vertrieben und die Seele baumeln zu lassen, Erholungseffekt inklusive.

Trotzdem sind abends alle zufrieden, ein kleiner Teil der Truppe wirft noch mal den Grill an, den Rest zieht es zum sächsischen Jäger. Max ist übrigens auch seit ein paar Stunden da.

Den restlichen Abend nutzt man noch, um bei einem Gläschen Prosecco auf den Dritten Hochzeitstag von Mark und Kathi anzustoßen, und selbst die Mücken machen heut Abend mal Pause und lassen uns zu dem besonderen Anlass mal einigermaßen in Ruhe.

Wer übrigens Bilder vermisst, unter dem Flickr-Account von Roland Henz sind jede Menge Bilder abgelegt.