34. AAC, Donnerstag: Briefing

Die Sonne lacht über Kärnten, ob sie uns An- oder Auslacht wird der Tag zeigen…Denn: Im Norden gasen schon die kleinen Regenfälle von heut nacht recht ausgedehnt aus den Südhängen und über uns hängt hohe Bewölkung, die eindeutig anzeigt dass das ganze in einer ohnehin recht feuchten Luftmasse statt findet.

Zunächst mal aber zum Vortag: Fritze Hofinger baut seine Wein-Vorräte auf Martins Kosten aus, er hat zu seinem Flug auch gewohnt launig folgendes zu sagen: „wenn I jetzt sog da war nix bei, dann zieh ich mir die Feindschaft des einen oder anderen Teilnehmers auf den Leib“

Also: Tricky….Mit Edi und Gösta ist er nach Nordwesten ausgewichen; über der Millstädter Alpe mit Glück einen Leebart erwischt der sie hochbrachte. Ins Mölltal gewechselt haben Sie sich ein bißchen selbst in Teufels Küche gebracht, aber mit Edi hat er dann doch einen Bart gezogen den er dann bis Ende ausgereizt hat. Weiters hat der Hangwind im Mölltal gut getragen und den Wechsel in die Lienzer Dolomiten ermöglicht. Dort war der erwartete Hangwind aber Pustekuchen, denn der Wind wechselte auf West…. Nach Osten zu gab es aber dann eine tragende Linie, die sogar ein weites Ausfliegen des zweiten Kreises möglich machte.

And the Winner is: Christoph Limpert. Uuuuups, I did it again…. Und nicht nur das: Punktgleich mit Uli Cremer teilen sie sich den ersten Platz und schmälern Martins Weinvorräte. Uli berichtet, wie er das geschafft hat:

Er ist erst spät, gegen 14:20 Uhr abgeflogen, hat die Fritz den Weg ins Mölltal genommen und in die Lienzer Dolomiten gequert. Weiters ohne Ortskenntnis (Wo ist das?) den ersten Kreis angekratzt. Nach Westen gingen die Talhänge aber nicht, weil parallel angeblasen. In Lienz war es aber gut, ab dort konnte man die Höhe halten bis ins Gailtal um die zweite Wende zu nehmen und heim zu fliegen.

Der Wetterfrosch hat gegen die Prognosen der diversen Wettermodelle und Apps anzureden, die heute eigentlich eher Badewetter prognostizieren….

So ist mit seinen Worten gefährlich, wenn man einen Tag (zu sehr) gelobt wird. Und das Hoch kommt immer weiter herein, es steht schon fast vor der Tür….

Wir kommen aber nicht aus der Labilität heraus.

Bei schwachem Nordwestwind werden sich rasch Quellwolekn bilden die sich in den Nockbergen und östlich davon ab ca. 13 Uhr zu Schauern und einzelnen Gewittern entwickeln. Diese Entwicklung wird pulsierend sein, d.h. danach fallen sie zusammen und es geht direkt wieder von vorne los. Im Westen wird es etwas abgeschwächt womöglich auch so sein, wenn auch mit sehr geringem Gewitterrisiko. Die Talwindsysteme sind in der schwülen Luft eher schwach ausgeprägt.

O-Ton: „Glücksspiel“….

Und Morgen? Unser heutiges Fluggebiet ist da auch mit Schauern und Gewittern durchsetzt…

In diesen Konditionen ist eine AAT die Chance, da eine Aufgabe einzubauen. Die 113er Klasse hat zweieinhalb Stunden Zeit zur Helmseilbahn zu kommen (R= 40 km), Federaun bei Villach ist Wendepunkt 2 mit 20 km Radius. 178 km bis 365 km zu schaffen !?

Die offene Klasse hat drei Stunden Zeit nach Lappach zu kommen (das ist Westlich des Brenner) und ebenso einen Zylinder von 40 km. Wurzenpass in den Karawanken Wende zwei mit 20 km drumherum. 266 km bis 463 km können je nach Wetter abgespult werden.

Na da sind wird aber mal gespannt. Um 12 Uhr soll es losgehen.