34. AAC, Sonntag: Briefing

Die Optik des Wetters heute ist interessant: im Süden entlang der Karawanken und den Karnischen Alpen steht eine ausgedehnte Abschirmung. Nach Norden zu quillt es schon überkräftig in die Nockberge aus dem Lungau herüber.

Hier in der Region des Klagenfurter Beckens ist der Himmel blauer als blau. Unser Wettermensch ordnet das folgendermaßen ein:

Für Quaxi ist die Vorhersage für heute „mehr Trickyer“ als gestern. Die gestern schon möglichen Leewolken haben sich heute im immer noch starken Nordwestwind manifestiert. Also Abschattungen. Eine Störung von Norden wird am Nachmittag Schauern und Gewitter auslösen. Die heftigen zwar eher östlich von uns, aber auch bei uns dürfte es uns aus den Nockbergen mit welchen treffen. Nach Süden wird die Wahrscheinlichkeit nass zu werden geringer. Da in Italien mit Stratus abgeschirmt ist in den Pässen und Durchgängen des Gailtals nach Süden mit ebensolchem Wind zu rechnen. Das öffnet aber auch das Tor für Scherungen…Stichwort Konvergenz…. Die Basen werden aber recht gut, wenn auch nicht so hoch wie gestern.

In Aufgaben umgesetzt dürfen die „kleinen“ heute auf eine Assigned Area Task (AAT) von zwei Stunden Dauer in die Gegen von Lienz (zum Rauchkofel) und müssen den Kreis von 25 km Radius anschneiden, oder halt auch weit durchfliegen- da liegt die Würze in dieser Aufgabe. Das gleiche Spiel an der zweiten Wende Wurzenpass, in den Karawanken. Radius hier 20 km. Das ganze führt zu einer Strecke von 145 bis 283 km….

Die offene Klasse muss nach Erlsbach – westlich Lienz – mit 40 km „Spielmasse“ und Golica – auch Karawanken – und 20 km Zylinder.

Hier ergibt sich 200 bis 425 km.

Mit 11:15 Uhr Startbereitschaft soll es früh losgehen; damit alle Flugzeuge am Nachmittag auch rechtzeitig im Stall sind….

Das Team Kalmbach / Oborowski hat den Tagessieg in der offenen Klasse geflogen. Für die junge Co-Pilotin der erste Wettbewerbsflug ihres Lebens. Was für ein Start…. Lt. Klaus war es von Beginn an ein wenig basteln. Im weiteren hat er sich an Heimo orientiert und mit ihm 3/4 der Strecke zur Wende gute Schnitte realisiert. Bis zur Wende dann eine gute Linie gefunden und allein vorausgeflogen. Nach der Wende gab es dann einen „Verbastler“ – da waren alle wieder da. Mit einem guten Schnitt im Endanflug hat es aber zum Sieg gereicht offensichtlich.

Edi Supersperger hat den Sieg der 113er Klasse erflogen. Er berichtet , dass der Wind nach dem Ausklinken als heftig empfunden wurde, im Team ist man abgeflogen über die Bleiberge und das Gailtal – Standardroute. Im Lesachtal wurde dann -obwohl man hoch bleiben wollte – tief nach Süden gequert. Die Rippen quer zum Wind nutzen ging aber gut. Auf dem Rückweg von der Wende ging es dem Elm zu im Hangwind. Am Plöckenpass wurde es mit Südwind eher problematisch, aber es hat trotzdem für einen guten Endanflug gereicht.

Mal sehen wie es heute wird.