
Die Optik im Wetter ist heut morgen ähnlich wie gestern. Obwohl es heut Nacht wieder ein paar abkühlende Schauern hatte, ist es merklich wärmer als gestern.
Bei Ankunft im Wettbewerbsbüro liegt die Tagesaufgabe allerdings schon vor… Dann werden wir im Briefing wohl zu hören bekommen, wie es heute so wird.

Zu hören bekommen haben wir aber zunächst mal Fritz, der seinen gestrigen Flug zum besten gab: von Ausklinkpunkt ist er zur Gerlitzen herübergeflogen, das wegkommen war da aber eher schwierig. Zu viert ist man dann nach Norden abgeflogen. War aber dort eher nicht so gut; so ist man in den Westen den Sonnenbeschienenen Hängen zu. Das war die richtige Wahl, denn bis in die erste Kreismitte und darüber hinaus lief es gut. Zurück orientierte er sich am Drautal, die Schatten dort aber schon groß. Im Gegensatz zum Rest ist er dort aber geblieben, hat mit Paraglidern über einer Alm den schwachen Bart ausgekurbelt und ist direkt in den Endanflug.

Christof Limpert wußte allgemein erstmal vom schmalen Grat auf dem wir fliegen zu berichten, vor drei Wochen Zeuge eines Absturzes. Heute berichten über einen Tagesieg. Zunächst aber hat es sich mal anschauen müssen, über welche Buckel er tief rumgekrochen ist….
Nach dem Abflug erst einmal an der Turracher Höhe versenkt schmiss es hier doch noch einen Bart bis auf 2800 m Höhe. Am Hauptkamm dann auf 3200 m ging es dann eher problemlos weiter. Zurück über Kreuzeckgruppe / Reiskofel ging es dann mit 3 1/2 m auf 2700 m. In den Karawanken war dann gerdeaus Kreis ausfliegen angesagt, um nicht zu früh wieder über der Ziellinie zu sein.

Wie werden die Schilderungen zu morgen im Vergleich sein ?
Das Wetter dazu wird von Gerhard Hohenwarter mit einem „er kommt immer alles als man denkt“ eröffnet. Freitag war er sicher, dass wir ab heute in einem fetten Hoch sitzen. Nun ja, es läßt noch auf sich warten….
Heute wird es ähnlich wie gestern, Feuchtepakete werden noch einmal die Spaßbremsen geben, vor allem beim wegkommen vom Platz. Der Nordwestwind ist aber wieder deutlich stärker als gestern; im Kammniveau auf 2000 m aber eher aus West. Mit Schauern in den üblich verdächtigen Gebieten ist zu rechnen, je weiter nach Westen zu aber trockener. Am späten Nachmittag ist dann von Westen mit zunehmender Abtrocknung zu rechnen – das Hoch kommt (endlich).
Die Lage wurde wiederum in AAT für beide Klassen umgesetzt:
Die offene Klasse hat heute einen AAT zu fliegen, zwischen 231 km und 543 km soll es in drei Stunden in einen Zylinder von 40 km um Antholz (Südtirol) gehen, weiter zum Wurzenpass (20 km) und einen Zacken zurück nach Weissbriach im Gailtal (auch 20 km).
Die 113er Klasse darf nur zweieinhalb Stunden fliegen, die Helmseilbahn (Ende Lesachtal) schmückt für uns heute auch ein virtueller Zylinder von 40 km, Golica in den Karawanken hat einen Radius von 20 km. Die Strecke schwankt zwischen 180 km und gut 400 km.
Na denn, auf in die „Kür“!
Startbereitschaft 12 Uhr. Abhängig vom Wetter geht es ab dann los.