Abgesang und Kehraus…

Zumindest in offizieller Hinsicht haben wir einen Haken an die Saison 2023 gemacht.

Bei gutem Essen und dem einen oder anderen geistigen Getränk haben wir am Samstag traditionell in den Räumen der DASSU die Saison ausklingen lassen.

Vorausgegangen waren die Siegerehrungen der diversen Pokale des AFZ und auch der Flüge, die im dezentralen wie auch zentralen Wettbewerben stattgefunden hatten.

Gefolgt vom gewohnt launigen alternativen Saisonrückblick der etwas anderen Art von Holger.

Der einzige der das mit dem Saisonende nicht so richtig mitgekriegt hat war das Wetter…

Das hat Samstag wie Sonntag nochmal so viel Thermik geschmissen das tatsächlich längere Flüge drin waren.

Vorausgegangen war ein leidlich guter Föhntag am Freitag.

Na wenn das so ist…Vielleicht geht ja noch was in 2023 für die Saison 2024…Denn die läuft ja schon…

Isch over…

…für 2023 und die DMSt zumindest.

Wie unser wohlbekannter Großer Vorsitzender und Sperrholzbrettchen-Quäler so schön (zum Wetter) meinte, die Stabilität nutzen um sich im vergänglichen Licht der dort erzielten Erfolge zu sonnen.

Oder so ähnlich.

Er hat allen Grund dazu. TdI sagt man dazu.

Und schön aussehen tut es allemal. Den Blickwinkel dies Bildes kennt Jan gut. Ich sag nur Wiese mit daneben gebautem Cafe…Ring a Bell??

Apropos: 21.10. vormerken nicht vergessen. Abschlussfeier und so.

Da ist schon früh dunkel. Aber auch das hat in den Bergen so seinen „Look“

TdI = Triumph durch Index. Wer’s noch nicht wußte.

Schlussakkord… mit Bier am 21.10.

Ok, es ist ja Saisonende, man braucht nicht mehr fliegen gehen… Aber auf der Terrasse hocken, am Flieger schrauben oder Wassersport ist irgendwie dann ganz nett, geht aber am Wetter evtl. auch ein bissssschen vorbei:

Alleine dass da an irgendeinem Montag eine Ka6 in den Dolomiten umherfliegt…

Aber gut, dann bleibt mehr Thermik über für die, die fliegen gehen…

Für das Wochenende gesprochen war vor allem der Samstag weder herbstlich noch September-mäßig; wir hatten deutlich schlechtere Tage im Juni…

Wer sich mal für Heldengeschichten von den Tagen + weitere interessiert, am 21.10. ist Saisonabschlussfeier in Unterwössen.

Schonmal vormerken!!!!!

(ich lauf auch schon warm für den alternativen Jahresrückblick…)

Ferner existieren schon Termine für die Streckenfliegernachmittag, die da vorläufig wären:

11.11., 09.12.,13.01,24.02, letzterer mit Jahreshauptversammlung

Alles dabei…

…im Spätsommer. Von großer Hitze und nochmal Thermik satt bis, na ja lassen wir das.

Der Sommer hat uns auf jeden Fall mit einem lauten Knall und viel Wasser von oben verlassen letzte Woche. Baum wollte man da nicht sein in Oberbayern.

Vorher hatte er aber nochmal Gas gegeben, und das AFZ hat da auch einiges mitgenommen. Von daheim oder von anderswo.

Aber auch der frühe Herbst hat so sein Wetter, wie der vergangene Samstag bewiesen hat.

Und selbst wenn es dann Sonntag schon wieder was durchwachsener war – die Optik hat dann auch was!

Von 0 auf 100 in drei Tagen…na ja, eher auf 49,162…

so wettertechnisch….

Nach dem eher nun ja besch….. Wetter der letzten Wochen hat der Sommer nochmal einen letzten Anlauf genommen, sich von seiner besseren Seite zu zeigen.

Das mit dem Wetter hat er dann Freitag einigermaßen hingebracht, wie der Blick in die Ergebnislisten gezeigt hat.

Am Samstag war er dann von den Temperaturen auch wieder auf dem Weg zum Hochsommer und auch das selektive von stabilem Sommerwetter war da.

Wer dann nicht den Absaufer vor eins hatte oder die Gnade des späten Starts (-: konnte sich daran erfreuen, dass die Plörre zieht wenn man sie nur heiß genug macht.

Nachdem dann auch noch früh Schluss war (einzelne Überentwicklungen, eigentlich auch mehr als angesagt; die im Norden hat dann auch am Salzburg Airport gewütet) hatte den Sonntag keiner auf dem Schirm.

Hier war dann tatsächlich mehr Labilität im Spiel (die aber erst nachts so richtig über uns hereinbrach, wieder nicht so wie angesagt) und die paar Hanseln am F Schlepp hatten gemütliches in die Luft kommen.

Bei den Temperaturen auch nicht verkehrt… und fliegerisch hatte der Tag dann deutlich mehr zu bieten als Samstag.

Fazit: Fliegen gehen ist immer besser…

Na ja, meist…und vielleicht auch ein bißchen mehr als von 0 auf 49,162

Ladehemmung…

So könnte man den momentanen Saisonverlauf wohl am ehesten nennen…

Obwohl derzeit wieder einmal AFZ Überall gilt, es ist halt Urlaubszeit, schwächelt das Wetter auch irgendwie flächendeckend a weng.

Rapide auffrischende Luftfeuchtigkeit also nicht nur wie hier in heimischen Gefilden also….

Auch wenn uns das Flachland in der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Juli was vorgeflogen hat, so kamen wir doch trotzdem so einigermaßen auf unsre Kosten.

Aus derzeitiger Sicht war da Klagen eher unangebracht…

Und andere Gegenden der Berge sind eher noch mieser dran….

Auch in Kärnten fliegen selbst die Raubvögel eher tief (Suchbild: wo isser der Piepmatz???), wobei hier das Augenmerk eher auf dem Wetter im Hintergrund liegt….

Und ruhig suchen, der Falke ist tatsächlich auch auf dem Bild ebenso wie der Weltuntergang der 10 Minuten später losbrach…

Aber das Monsunwetter dass den Südosten der Alpen und die Adria plagt haben wir ja unterdessen auch…

Hoffnung: evtl. Berappelt es sich im August ja wieder.

Himmel Blau Weiß und kein Talwind…

…zumindest eine ganze Zeit lang heute. Und der F-Schlepp steht voll.

Gestern hingegen war der Geheimtip. Denn Thermik hatte es da auch, und das auch noch bei angenehmen Temperaturen.

Aber na gut, irgendwann hat er sich dann doch bequemt der Talwind und es konnte weiter geschleppt werden.

Lemming mässig an den Rechenberg, obwohl die Ka 8 aus der Winde an der Position wegkamen. Vom Hausbart mal ganz zu schweigen….Ok, singen wir den Schwamm drüber Blues….

Außer denen die um 1 noch am Boden standen…)-:

Denn nach zwei Wochenenden mit dürftigen Wetter hat sich der Hochsommer gut eingeführt.

Auch die Woche über ging so einiges, die Flüge u.a. von Jan aus Ohlstadt und Philipp aus Oberinkhofen belegen das.

Der Traffic nach Südfrankreich ist auch wieder gewaltig- Hallo Ute- und die Rennstrecken waren auch gut besucht…

Leider hat das Flachland aber dies Jahr die Nase immer noch ziemlich vorn. Auch wenn Claus heute die 1000 km fast geknackt hat.

Wobei diese Ansicht des Flachland irgendwie doch cooler ist!

31.AAC 2023: And the Winner is – Siegerehrung

So, nachfolgend kurzer Wrap Up zu den Siegern aus 190 F-Schlepps, 41 Eigenstarts, 51.000 geflogenen Streckenkilometern der 17 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in der 113er und 24 Teilnehmern der offenen Klasse.

Edi Supersperger hat ihn sich nicht nehmen lassen den Gesamtsieg – durch alle Wertungstage den Abo-Tagessieger gestellt außer heute = auch Gesamtsieg.

Fritze Hofinger hat es aber mit dem heutigen Tage geschafft, sich auf Platz 2 vorzuschieben.

Das Duo Koppler & Barth auf gleichselbigen hat die Woche konstant mitgehalten und den Anschluss an die Spitzengruppe gesucht, der Mühen Lohn Platz 3.

Gratulation!

Zwar kein Start -Ziel Sieg, aber ab dem zweiten Tag vorne bis zum Schluss: Wolfgang Janowitsch auch dies Jahr oben auf dem Stockerl.

Wacker um Platz 2 gekämpft und den behalten: Heimo Demmerer. Der dritte Platz geht nach Tirol, Michael Rass hat ihn dorthin geholt.

Auch an diese rein einheimische Phalanx Gratulation.

Die weiteren Geschichten und Geschichtchen um den letzten Tag wie gewohnt im Blog. Aber erst morgen-Sonntag- denn es ist spät geworden heute…

Zum Schluss ein Tip: Ab nächsten Samstag gehen die Staatsmeisterschaften in Mariazell an – und man kann viele der Piloten die bei uns am Start waren beim Abschneiden dort verfolgen!

31.AAC 2023, Samstag letzter WT: Die Luft brennt immer noch…

…beim schreiben dieser Zeilen.

Man könnte jetzt groß schreiben wie toll das Wetter war und so, ich lass einfach mal eine Bilderserie für sich sprechen, die in ungefährt das weitergibt das die Piloten die ersten 50 km hin und die letzten 50 km zurück so an Wetter hatten.

So, zum Abschluss mal das Bilderprogramm…

Der Ausblick motiviert schon beim Schlepp….

Millarner Nock Blickrichtung Millstädter See – 3200 m NN…

Querung Drautal – Easy Going

Gailtal und Dobratsch…allees Tacko, die Abschattung umflogen.

So sieht es entlang der Kursroute für beide Klassen aus.

Turracher Höhe, Endanflug Beginn für alle

…und aus der Richtung kommen sie.

Fast alle wieder da, abrüsten und nach der Siegerehrung heimfahren.

Den Tagessieg in der 113er Klasse hat sich Fritz Hofinger geholt, launig wie immer hat er den heutigen Tag als entspannter als den gestrigen kommentiert. Der Meute folgend ist er die klassische Route Weißensee-Gailtal-Lesachtal gefolgt. Die Wende lag wie immer im Lee…

An die 2. Wende ist er mit Edi im Team südlich der Kurslinie Lienz Mölltal nach Mauterndorf. Da „oben“ war es turbulent. Aber bei den Basishöhen = Endanflug kein Problem.

Wolfgang hat sich mit einem Schnitt jenseits der 125 km/h den Tagessieg in der offenen Klasse gesichert.

Auch er ist mit dem Troß klassisch der Standardroute nach Westen, Südseitig im Pustertal war es sehr turbulent; die Bärte waren nicht leicht zu finden. Der Kurslinie ist man nördlich von Lienz zur nächsten Wende gefolgt. Am Katschberg war es auch mehr als turbulent, aber mit plus 900m auf den Endanflug…

Den hat er an durch die Turracher Höhe gelegt…“eine Mutprobe, mach ich nicht mehr“

Aber hey, Tagessieg. Und nicht nur das….

31. AAC 2023, Samstag 5. Wertungstag: Alles auf Go für das finale Go

Also das Wetter ist schonmal da, die gefiederten Freunde sind schonmal auf der Suche nach einem Frühstück.

Da sollten wir doch in der Lage sein noch eine 5. Wertung für eine Siegerehrung hinzukriegen…

Das Wetter dazu gibt uns Quaxi wie folgt:

Ähnlich wie gestern wird es heute eine Spur trockener. Damit ist die Schauerneigung geringer. Der Nordwind wird im Tagesverlauf auf West drehen, vor allem Richtung Südtirol. Die Nordseite des Hauptkamms bleibt angestaut, daher ist wiederholt mit Abschattungen von dort aus auszugehen. Beginnende Warmluftadvektion.

Da ja heut auch noch eine Siegerehung ansteht passend dazu heute eine Racing Task, die 113er Klasse muss nach Antholz und über Mauterndorf heim, 327 km. Die offene nach Vals und Tamsweg, 403 km. Es soll mit 11 Uhr auch früh losgehen.

Abo Sieger Edi (-: hat für die Schilderung das feld dem 2. der 113er Klasse Alessandso Ghiaiotti überlassen. Er hat sich recht kurz gefasst, ihm gefällt das Fluggebiet als ganzes; speziell der gestrige Tag mit dem Mix aus Thermik, Hang und Welle war für ihn besonders.

Die ersten drei der offenen Klasse hatte jeweils eine 117er (!) Schnitt, der Index machte Pirker & Pirker zum Gewinner. Pirker jr. berichtete vom Glück in der Startreihe vorne zu stehen, in den Ossiacher Tauern damit noch den letzten Bart vor der Stabilisierung erwischt. Hinüber zur Gerlitzen, da ging es auch noch und flugs in die Bleiberge. Nordwind Hangfliegen dort bis zum Reiskofel, von da wurde unter eine Wolke in Talmitte und auf 3300 m Höhe gewechselt. Weiter dann auf der Südseite des Lesachtals den Grat entlang. Die Dolomiten waren abgeschattet, aber auch dort wich der Hangwind nicht. In 2400 – 2700 m bis zum Kronplatz als Wende – und zurück. Im Lesachtal dann einen 3 m Bart gezogen und unter einer Wolkenlinie bis zum Sprung herüber nach Kranska Gora.

Dort gelang in 2500m der Einstieg in den Hang der Karawanken bis zur Wende und auch mit Hangunterstützung wurde der Weg zum letzten Sektor und nach Hause geebnet.

31. AAC 2023, 4. Wertungstag: Vor Metereologen mit Visionen wird gewarnt!

Ich hatte ihm angedroht das dieser improvisierte Screenshot zur passenden Gelegenheit online geht…

Heute ist die Gelegenheit…

Um 11:30 Uhr ging es pünktlich los mit der Schlepperei der 113er Klasse.

Tief und bei die Kühe. Nomen est omen?!

Denn das war recht zügig die Wetteroptik. Irgendwie hatte uns die Nordseite binnen kürzester Zeit alle Wolken überantwortet.

Auch hinter dem Platz sah es ähnlich aus, das Ding ist dann auch mit Platzregen und Blitz und Donner mitten über den Platz weg – nach der 113er Klasse Schlepppause.

Erstaunlicherweise bleiben aber fast alle hängen – der Nordwind blies zuverlässig die Ossiacher Tauern hinauf und auch an der Gerlitzen.

OK, leicht gruselige Optik, aber tatsächlich trauten sich die ersten auch nach Westen. Wobei recht bald auch die ersten Außenlandemeldungen eingingen…

Alldieweil wurde von Tasksetter und Wetter intensiv diskutiert was mit der offenen Klasse zu geschehen hat. Resultat: Zeitverkürzung der Aufgabe auf 3 h 15 ´ und zuwarten.

Gegen 13:30 dann ab an den Himmel mit der Meute. Recht bald unter strahlend blauem Himmel.

Blau und stabil (zumindest im Becken und benachbarten Gegenden). In kürzester Zeit. Bäumchen-Wechsel-Dich beim Wetter gewissermaßen. Das nennt man dann selektiv. In der Folge entspann sich das heftigste Wieder-Start Ping Pong ever…

Dauernd dröhnten gezogene Triebwerke über dem Platz auf und der FSV mußte drei Schleppmaschinen aufbieten um alle Wiederlander alsbald wieder in die Luft zu kriegen.

Unterbrochen von einer Reihe von Piloten, die nach der Landung den Tag für beendet erklärten….

Was für eine Action…

Kurz danach ging es dann mit den ersten Ziellinienüberflügen der 113er Klasse los, die Optik hierzu mal festgehalten:

Richtung Klagenfurt und Karwanken…

Richtung Norden….

Erstes Zwischenfazit gegen 17 Uhr: die 113er Klasse hat eine Wertung.

Und die Alpennordseite schickt uns nochmal 8/8 Bewölkung mit Fracht…

Die offene Klasse war aufgrund des turbulenten Abfluggeschehens sehr verstreut unterwegs, aber gegen 19:30 Uhr steht auch hier fest: Es gibt eine Wertung.

Wie wurde es heute morgen im Zwiegespräch Heimo/Quaxi beim Briefing so schön formuliert: „Das Wetter hat genau gepasst“ – „Das setzt die Erwartungshaltung an mich heut ganz schön hoch“.

Ok, dass das Wetter eine Woche in acht Stunden durchspielt hat er sich wohl auch nicht träumen lassen…

Und hey, wir haben 4 Wertungstage in dem doch nicht ganz so dollen Wetter die Woche – trotz der Sabotage von der Alpennordseite heute. Uns trickst Du so schnell nicht aus!!!!!!

Und morgen Nr. 5 ?! Wir werden sehen.

31. AAC 2023, Freitag 4. Wertungstag: Frühmorgens eine Wolke über dem Platz, alle anderen auf der Nordseite…

…heißt endlich mal auf der richtigen Seite der Alpen. Wurd auch mal Zeit so langsam.

Könnte sein das es heute mal keine Klein-Klein Aufgabe gibt… Wobei, gestern hatte das ja auch durchaus sein Tücken. Eine kleine Aufgabe birgt evtl. auch so ihre Tücken.

Nicht natürlich für die Gewinner, die beim Briefing erstmal berichten durften, was sie so gemacht haben um die meisten Punkte des Tages einzusammeln:

Edi mausert sich zum Abo-Sieger in der 113er Klasse…und die geflogene Strecke mit gut 260 km in Zweidreiviertel Stunden nicht grad klein. Einen 2. Abflug hat es dann aber doch gebraucht, mit 1800 m an der Gerlitzen vorbeigedrückt war der Oswaldiberg leider eine Niete. Die Bleiberge taten dann leider auch nicht viel, tief ins Gailtal dann die Notwendigkeit. Ab da lief es aber dann bis zum Gailbergsattel, dort ging es dann auf 2500 m und den Entschluss: Bleib oben. Zurück bis Bleiberg, dort auch auf 2500 m ging das Rezept auf. Wechsel zum Mittgaskogel, dort auf der Südseite eine Wolke gezogen und die Karawanken rauf runter am Grat poliert. Auf Nachfrage bei Feldkirchen das es noch regnet von da aus vorsichtig in den Platz hinein, voila, geschafft….

Heimo weiß zu berichten, gestern stets zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle gewesen zu sein. Der 117er Schnitt spricht stark dafür, das es so war. Das fing schon in den Nockbergen an, es ging dort auf 2700 m. Die anderen drucksten da tiefer rum, „es war jämmerlich zum zuschaun“… Die Höhe wurde schleunigst in einen Abflug zum Millstädter See genutzt. Dort war schon Nordwindunterstützung zu bemerken, ab Goldeck war hoch bleiben die Devise. Am Reiskofel funktionierte das auch gut, einen Fehler hat er aber am Dobratsch eingebaut , der Wechsel zu der dicken Wolke bei Kranska Gora war eine Niete: Wassersack…

Die Scharte wurde aber im Anschluss im Hangwind der Karawanken ausgewetzt und selbst der Schauer war bei Endanflug und Landung schon weg. Wahrlich immer am richtigen Fleck zur richtigen Zeit…

Und heute ?

Der Nordwind ist gekommen um zu bleiben. Quaxi rechnet mit 50 – 70 Km/h Spitzen in den Höhenbändern. Leider erkauft um den Effekt, dass die angestauten Schauern der Nordseite zu uns zum abregnen über den Hauptkamm geschaufelt werden können und somit ein bißchen den Spielverderber geben. Ebenfalls können die Abschattungen spendieren. Die Modelle sind sich über Ort und Verbreitung uneins… Thermik ist frisch und knackig, setzt früh ein und dürfte im Westen bei 3500m Basishöhe liegen. Mit Wellen dürfte auch zu rechnen sein.

Geiler Mix…

Wegen der doch vorhandenen Unsicherheiten haben die Tasksetter auf eine AAT gesetzt, allerdings mit entsprechenden Zeitrahmen.

Der ist bei 4 h für die offene Klasse, natürlich Go West bis nach Lusone in Südtirol (40 km Zylinder), Karawanen in Form der Eisenkappler Hütte (30 km) und wie gestern über den Oswaldiberg heim. Mit 300 km bis 615 km viel drin im taktischen Ermessen der Piloten.

Ebenso bei der 113er Klasse, 3 h 30` zum Pragser Wildsee (40 km), Ferlach (20 km) und auch Oswaldiberg (10km). Hier stehen 240 km bis 515 km auf dem Zettel.

Da die Thermik früh einsetzt kann es schon um 11:30 Uhr losgehn. Na denn ab ins Getümmel der Startaufstellung.

31. AAC 2023, 3. Wertungstag: Donnerwetter im Anflug…

…nicht im Funk, sondern über dem Platz.

Tja, die lokale Wetterkenntnis, eine passende Aufgabe, motivierte Piloten = 3. Wertungstag.

Aaaaber: der Wetterfrosch hatte ja auch was von Schauern immer und überall gesagt. Ja. In den Nockbergen zuerst. Nein.

Über dem Platz…aber stangerlgrad zum Endanflug der ersten. Und dann fängt das Ding auch noch an mir das Blitzlicht zu ersetzen und das rumpeln Fanal für die Piloten: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Hier „WO“, das ist keine schlechte Belichtung, es ist Regen…Allerdings, so schnell wie die Zelle sich gebildet hat, war sie auch wieder weg. Dazu später mehr.

Beim rausschleppen war noch eitel Sonnenschein, das Wetter hatte wirklich richtig gut aufgemacht. Wobei die Tücke lag im Detail, der eine oder andere Wiederstart sprach dafür.

Enroute war heute dann auch alles dabei, bei solch einem Wetter gehört ein wenig Fortune wohl auch dazu, die Streuung der Kommentare nach der Landung fiel entsprechend von „heut lief es so richtig gut“ (Heimo) bis „vergiss es“ (ungenannt…) aus.

Auch hatte der eine oder andere Platzerkundung in Kärnten auf dem Programm (Ferlach und Nötsch…). Näheres zu den Leuten, bei denen es lief morgen beim Briefing (-Bericht).

Auf jeden Fall hat dieser Pilot die Lässigkeit heute auch in die Luft getragen (-:

So gerade vor dem Intermezzo mit dem Regenguss zuhause waren die beiden, die Du beim fotografieren immer vor der Linse wissen solltest:

„KN“ Fritz…

…und „LF“ Sven, der die 500m Radius um die Tiffen für ein wenig mehr Strecke ausgeflogen hat ((((-:

Kurvenradius x Schräglage = Innenbegrenzung Wendepunkt.

31. AAC 2023, Donnerstag, 3. Wertungstag: Nochmal einen Tag in die Monsun Zeit in Kärnten tricksen!!!?

Also es ist wie in anderen Gegenden dieser Welt mit Monsun (-: Abends regnet es immer, so auch gestern dann mal weit in der Nacht.

Bei entsprechender Optik findet auch die Startaufstellung statt…

…und auch die Ossiacher Tauern gasen noch den Regenguss von heute Nacht aus:

Trotzdem kennen wir diese Optik schon, was kleines wird wohl gehen.

So auch dann dieser Vermutung folgend die Ansage zum Wetter von 10 Uhr.

Wir haben halt immer noch die Sumpflandschaft um uns herum, mit dem dann erwartbaren Wetterlauf, kleines Wetterfenster, und Schauern möglich.

Vielleicht von da….

…aber eventuell auch von da!

Jedes Wettermodell sagt da wohl auch etwas anderes. Quaxi persönlich kreist den besten Verdächtigen, die Nockberge, als erste inkontinente Ecke für die Duscher des Tages ein. Da die Schauer von Nordwest nach Südost ziehen werden auch mit guter Chance: zuerst bei uns.

In bester Handwerkerkunst haben die Tasksetter eine Aufgabe in die Unsicherheiten gezimmert, AAT ist wieder einmal angesagt, 2 h für beide Klassen.

Die Schlappohren dürfen Richtung Lienz, Zettersfeld mit 40 km Radius genauer, dann an die Karawanken, Eisenkapplerhütte 30 km und zum Oswaldiberg bei Villach, hier aber recht nah hin mit 10 km.

145 km bis 460 km.

Bei der 113er Klasse ähnliches Setting, hier Oberdrauburg 35 km, Freibach Stausee 20km und auch an den Oswaldiberg bei 10 km Zylinder.

135 bis 390 km.

Sobald das Wetter es zuläßt geht es los. Daumen drücken dass das Wetter hält was der Frosch quakt.

Update: gegen 12:30 Uhr war das Wetter gut genug um zu starten. Der Wettbewerb fliegt.

31. AAC 2023, Mittwoch: Heute (nochmal) Ruhetag

Zum Briefing steht noch das ganze Feld auf den Abstellplätzen, die Wetteroptik ist auch eindeutig:

Der Wetterfrosch hat heut schnell fertig. Über unserem Teil der Alpen liegt in 2800m – 3000m Hochnebel, aus dem es auch einzelne Tropfen herniederegnet. Von Nord-/Nordwest reißt der zwar langsam auf, aber mit beginnender Einstrahlung kocht es die Suppe in den Graten direkt wieder hoch, es breitet aus…das wird heut nix. Gegen nachmittag wird es dann wieder Schauern, evtl. auch Gewitter haben.

Also (früher) Ruhetag heute…Morgen wird es wieder was trockener, mit durchaus der Chance auf eine Wertung. Da der ORF Klagenfurt zum Drehen kommt wird es sowieso eine Startaufstellung geben… ((((-:

Freitag und vor allem Samstag wird es dann gut, zumindest Stand heute, es riecht wieder einmal nach fliegen bis zum letzten Tag…

In der 113er Klasse war gestern der Sieger mit Edi Supersperger same as on Monday. Daher hat man der Zweitplatzierten Steffi Brockelt den Vortritt beim schildern des Fluges gegeben, zumal sie mit mehr als 300 km die weiteste Strecke geflogen ist:

Sie ist es eigentlich mehr als entspannt angegangen, spät losgeflogen weil dann erst die Basis merklich angehoben hatte. Nach der ersten Wende hat das Einfliegen ins hohe Gelände gut geklappt, in Mauterndorf und weiter ins Gasteiner Tal ging es auf 3200m. Auch die Nordseite des Hauptkamms ausnutzend ging es weiter in Richtung auf den zweiten Sektor. Der Sonnblick im Mölltal war auch mit 3200 m Basis zu nehmen, der Basisabfall in Richtung Millstädter See war allerdings gewaltig. Die Höhe mußte im Schnellflug weggedrückt werden um wieder unter die Basis zu kommen. Dafür wartete das Klagenfurter Becken mit guten Bedingungen auf, in die Karawanken zur Klagenfurter Hütte hat es dann auch gut gereicht.

Dort hatte der Sieger der offenen Klasse, Wolfgang Janowitsch, auch am Ende seine Endanflughöhe. Doch der Reihe nach: Vor dem Abflug hat er sich auch die Gegend in Richtung 1. Wende auch genau angeschaut, ist aber früh weg. In dem mittelhohen Gebiet fühlt er sich wohler als im hohen Terrain, dort vorfliegend kam er auf einer tragenden Linie gut voran bis zur Grenze des Zeltweger Luftraums. Der Wechsel ins hohe Terrain gestaltete sich ein wenig knifflig: Wind aus Ost, Sonne aus West…

Aber belohnt wurde dies mit einer Basis westlich Obertauern von gut 3600m und einer tragenden Linie Richtung Katschberg. Herunter zum Klagenfurter Becken ging es dort auch gut, eine Linie in die Karawanken fand sich auch…

Von da aus war dann der Endanflug herein zur Tiffen auch kein Problem mehr.

31. AAC 2023, Dienstag 2. Wertungstag: Tief, manchmal hoch und nicht ganz so schnell…

…aber immerhin wurde bei Tag 2 der Sack zugeschnürt.

Ab 12 Uhr ging es tatsächlich schon so gut, dass beide Felder hintereinander an den Kärntner Himmel gehängt werden konnten. Anfangs sah das Wetter zwar nicht ganz so vertrauenerweckend aus, aber bis auf ein zwei Ausnahmen blieben auch erstmal alle am Himmel hängen – und gingen in den Abflug.

Die Basis hat zwar später angehoben, aber da ja zwischen Wende 1 und 2 eher höheres Terrain auf dem Speiseplan stand war dem Vernehmen nach vorsichtiges kauen und schlucken die Devise. Zumal ja auch noch eine Schleife nach Süden anstand.

Die Karawanken blieben aber harmlos in Bezug auf Überentwicklungen, die einzige Zelle zur Flugaufgabenzeit bildete sich im Lesachtal. Und verabschiedete sich im doch etwas stärkeren Nordost recht zügig nach Italien.

Insgesamt gab es den einen oder anderen Abbruch, Wiederstart hatte es auch einen (Absaufer bei Innerteuschen) und auch die eine oder andere Außenlandung.

Das gros beider Felder kam aber am frühen Nachmittag wie an der Perlenschnur aufgereiht wieder heim und rauschte bei sonnig warmen Temparaturen (keine Spur von der Hitze manch anderes AAC) über die Ziellinie.

Insgesamt traf man annehmbare Bedingungen an, die Basis war halt oft nieder, insgesamt ging das auch bei allen ein wenig auf den Schnitt, man hörte auch von der einen oder anderen Ausgrabung aus niedriger Höhe, aber das Resultat kann sich all-in doch sehen lassen. Und ein Schlenker längs des Hauptkamms führte wohl auch zu Luft unter den Flächen… Zu 1000 Punkten hat es zwar nicht gereicht, aber die Strecken waren dennoch teils über dem Minimum – aber auch fast alle über der Richtzeit.

Und ein Vorteil für alle bei kurzer Aufgabe(nzeit): Früh Feierabend!

31. AAC 2023, Dienstag 2. Wertungstag: Rund um die Kompaßrose

Das Wetter präsentiert sich heute morgen wieder einmal ein bißchen anders:

Die Startaufstellung findet unter Stratus statt, der sich aber im Norden schon beginnt aufzulösen. Folge der Linienartigen Schauerreihe von gestern abend.

Aber wie man sehen kann geht die Juni-Sonne dem Zeug im Norden schon an den Kragen. Nomen est Omen (s. Titel). Soviel sei gesagt: Quaxi verortet das bessere/beste Wetter heute im Norden.

Zunächst aber mal zum Vortag, im Rahmen des Briefing Siegerehrung der beiden Tagessieger des gestrigen Tages:

Fast die Maximaldistanz hat der Sieger der 113er Klasse durchflogen! und das mit fast 120 km/h Schnitt… Edi Supersperger weiß zu berichten, das sein Plan kein Plan war, früh weg die Devise. An den Bleibergen, nach Querung des Drautals war ihm klar, dass man eher hoch bleiben sollte. Auch weil ein Stockwerk tiefer der eine oder andere Müh und Plag hatte.

Gen Westen war die Frage dann welche Seite des Lesachtals befliegen ? Im Norden brachte ein Leebart dann den Kontakt mit der Basis und den Einstieg ins Pustertal. Dort lief es so gut dass es bis ans Ende des Zylinders über Siljan hinaus reichte. Dort zurück entschied er sich für die Südseiten der Täler, noch in guter Einstrahlung. Die Entscheidung trug im buchstäblichen Sinne zu einem frühen und rechtzeitigen Durchflug bevor es dort auch überkochte.

Eine nördlichere Route wählte Michael Rass, Sieger der offenen Klasse. Da man später in die Luft kam war es auch etwas mühsamer hoch zu kommen, der erste richtig gute Bart dann am Millstädter See.

Von da aus nach Lienz – 3400 m – und in die Lienzer Dolomiten, dort ging es dann schon auf 3600m. Durchs Pustertal Richtung Sterzing waren die Dolomiten allerdings schon im Regen. Daher 10 km vor Ende des Zylinder kehrtgemacht wurde es bei Innichen wegen eines weiteren Schauers knifflig. Die Entscheidung nicht hindurchzufliegen war richtig, ausweichen nach Lienz brachte zwar schwächeres, aber sicheres Steigen.

Dann ab in den Süden, es lief so gut dass der zweite Zylinder ausgeflogen werden konnte. Am Wurzenpass dann mit 500 m plus ab nach Hause.

Heute würde Tasksetter Martin Huber zwar eher wieder auf Süden setzen, aber er vertraut Quaxi dass die vertrauenswürdigere Luftmasse heute eher im Norden zu finden ist. Modus wie gehabt, mit Schauern ist immer und überall zu rechnen, Basen von 2000 m auf 2500 m und dann Gratniveau ansteigend. Steigen nicht mehr so wie gestern in Südtirol (ach echt jetzt…).

Das polieren des Hauptkamms wurde in die Aufgabe einbezogen, wenn dann jemand mag. Dort auch das beste Steigen zu erwarten.

Also wiederum eine AAT für beide Klassen, je einheitlich 2 h und 15 Minuten. Die offene Klasse zuerst nach Nordosten, Klippitztörl mit 20 km Zylinder (ist ein Höhenzug in N S Ausrichtung), zur Hagenerhütte in den Ausläufern des Tauernmassivs (30 km) und an die Klagenfurterhütte in den Karawanken mit 15 km Zylinder.

Von 190 km bis 440 km.

Die 113er hat Mayerhofen Flugplatz mit 20 km anzufliegen, Iselsberg (30 km) und auch an die Klagenfurter Hütte mit identischem Zylinder. 180 km bis 425 km.

Um 12 Uhr soll es losgehen. Das Wetter geht grad auf, die Basis steigt auch schon, sieht gut aus!

31. AAC 2023, Montag 1. Wertungstag: Hoch hinaus mit gelegentlicher Spaßbremse

Alle wieder da. Na ja, zumindest die meisten, denn die eine oder andere Rückholtour läuft gerade und auch der eine oder andere Griff in den Spritkanister war nötig.

Aber mal der Reihe nach: zwischen zwölf und eins wurde die Meute an den Himmel gehängt. Das Wetter hatte wie erhofft bis mittag gut aufgemacht, mit dem wegkommen und dem Startlinienabflug hatten die meisten keine Mühe.

Allzu hoch ging es nicht im Platzbereich, aber den Abflug Richtung Westen hatten die meisten ganz gut gepackt.

Die Optik nach Westen war auch ganz gut:

Allerdings wurde auch auf dem Weg nach Westen die eine oder andere Wolke wohl ganz flügs schwarz und inkontinent. Das hatte die eine oder andere Ausgrabung zur Folge.

Bei Rückkehr war der Sprung in die Karawanken zu meistern, später am Nachmittag hatte nach Bekunden des einen oder anderen Piloten sich auch dort ein Wassersack eingenistet und den Talquerung etwas herausfordernder gemacht.

Alles in allem ein runde Sache also, mit dem einen oder anderen Stotterer. Auch die angekündigten Schauer kamen am Nachmittag auf (an der Westecke der Nockberge konnte man sich schon vor 15 Uhr unter der Basis anregnen lassen), aber nur einer brachte mal den Platzbetrieb der zurückkehrenden 113er Klasse kurz durcheinander.

Der war´s ! (im Anmarsch aus Nordost…)

Ansonsten hat uns der Ausfluss der Labilität heute wieder mal nicht in Ruhe gelassen. Und eine Landung in dem Dauer-Schauer hatten wir auch noch….aber das kommt in den Blog…

Derzeit ist die Auswertung der 113er schon recht weit, sieht so aus als wären die Zylinder recht weit durchflogen worden und das man vereinzelt auch echt schnell unterwegs war.

Wertungstag 1-wurde auch Zeit-und morgen Nr. 2 !!!

31. AAC 2023, Montag: Alle Scharren mit den Hufen…

…und fragen sogar in der WhatsApp-Gruppe nach Startaufstellung?!

Na klaro!

DIe Aufgabenstellung ging auch leicht von der Hand heut morgen, beim Briefing um 10 Uhr sind sie schon zur Hand.

Im Detail:

Durch die gestern begonnene Abtrocknung ist die Ausgangslage recht gut, Überentwicklungen sind ab nachmittags allerdings immer noch drin. Am ehesten ist mit einem Schauer in den karnischen Alpen, an der Grenze zu Italien also, sowie in Osttirol zu rechnen – leider aber auch in den benachbarten Nockbergen. Da es aber kaum Wind hat eher als Stehparty. Die Thermik wird unten eher mau, über die Grate hin aber gut, von Ost nach West 2000m auf 3200m ansteigend.

Es gilt nach wie vor die Warnung vor der Nepp Wolke – dick und groß, spendet aber nur noch Schatten…

Daraus wird naturalmente eine Aufgabe Richtung Südtirol (wohin denn sonst…). Wegen der Gesamtlage für beide Klassen als AAT, die 113er haben Pfunders / 45 km Zylinder und Törl Maglern / 15 km als Wende. In 3 h 30` 270 bis 475 km, die Offene geht enroute zum Penserjoch / 35 km und zum Karawankentunnel Nordportal / 15 km. 330 km bis 515 km im Gusto des Piloten und des Wetters, und das 3 h 45` .

Bis 12 Uhr dürfen sie jetzt noch dem Wetter beim abtrocknen zusehen, dann soll es losgehen.

31. AAC 2023, Sonntag: Heute wenigstens eindeutig besch…..eiden. Oder nicht!?

Heute morgen holte einen die Message aus der WhatsApp Gruppe des Wettbewerbs mit der Info: Keine Startaufstellung, Briefing 10 Uhr aus den Federn. Die Optik draußen vor der Tür machte einem sofort klar, das alles andere auch ein verspäteter Aprilscherz wäre…

Es wabern die Reste des gestrigen Regens an den Graten und Kreten.

Wobei…so ein bißchen vielleicht doch…so für eine Klasse…mal in der Hinterhand halten…mal sehn ob nicht vielleicht doch?

So auch der Tenor beim Briefing, gestern wie heute ist das Epizentrum der Niederschläge in den Nockbergen zu finden; leider hocken wir genau südlich davon. Und genügend Restfeuchte gibt es, die wieder hochgekocht wird heute. Allerdings wird auch eine Abtrocknung einsetzen im Tagesverlauf. So könnte es in der Zeit von 14 bis 18 Uhr ein Wetterfenster geben. So weit der Frosch.

Die nächsten Tage werden wir auch weiterhin dies Wetter mit leichten Fehlern haben, die Nordseite der Alpen hingegen begünstigt…

Daher: freier Tag für die 113er Klasse, offene Klasse Standby und Nachbriefing um 11:15 Uhr.

Update 11:15: der Tag wurde gecancelled.

Das Tagesmenü im FlyIn ist im Rahmen der Werbeschaltung direkt mit im Bild integriert. Mahlzeit!

Nächster Versuch morgen.

31. AAC 2023, 1. Tag: Oa Stund…

…(mehr) hätt es gebraucht zwischen Ansteigen der Basis im Westen und für den/am Abflug.

Hatt nicht sollen Sein…

Aber der Reihe nach: Punkt 12 hat der erste Schlepp den Boden verlassen. Im Norden, hinter dem Startfeld, mit der vermuteten Optik:

Leider hat sich aber uns neben uns, aus Richtung Nockberge und Gerlitzen, so ein Wassersack breit gemacht…

Mit den letzten Schlepps schrumpfte das Gebiet in dem man Thermik vorfinden konnte auf die unmittelbare Nachbarschaft des Ausklinkpunktes für die 113er Klasse.

Der Regen von hinten hat die wartende offene Klasse zeitgleich mit dem Regen aus Richtung Gerlitzen die Startlinie erreicht.

Beratung auf High Level: Knicken wirs für heut….

Die offene Klasse hat gut lachen. Oder auch nicht.

Landung im Regen. Jetzt ist es schon wieder trocken.

Wahrscheinlich ist um 17 Uhr, wie angesagt, das schönste Wetter.

Egal. Morgen ist auch noch ein Tag…

31. AAC 2023, Samstag 1. Tag: Das wird ein Spaß…

Es ist morgens 9 Uhr, die Sonne scheint und es ist Eröffnungsbriefing. Soweit die Sicherheiten. Und Kärnten sitzt auf der Mumpfseite des Wetters im Alpenraum. Soviel ist auch sicher…

Das übliche Prozedere mit allen Erst-Ansagen zieht jedes erste Briefing in die Länge. Auch ist die Startaufstellung noch nicht erfolgt, das erfolgt aber unmittelbar danach. Soviel sei gesagt….

Da wir dies Jahr Piloten aus sieben Nationen im Feld haben muss Quaxi, die wettertechnische Beratung, auch zwischendrin für Synchrondolmetschen in Englisch ran. Nein, nicht für die Schweizer. Die haben parallel Meisterschaft in Schänis, im guten Teil des Alpenwetters, im Westen…

Stichwort Quaxi, der unterhaltsame Teil des Briefings: das Wetter…

Wir hocken also in der stumpfen Luftmasse am Rand des Hochs, mit schwachem Wind aus Nordwest bis Nordost. Man rechnet ab mittag mit ersten Schauern und eingelagerten kleinen Gewittern in den Nockbergen, mit Höhepunkt gen 14 – 17 Uhr local Time. Die sollen sich im schwachen Wind evtl. auch nach Süden verlagern. Ansonsten machen die: Stehparty. Gegen Abend läßt das ganze dann nach…

Nach Westen hin wird das Wetter besser (sic!), aber auch dort wird die Basis eher am Grat bis knapp darüber liegen. Wolken sollte man in der Entwicklung treffen, ansonsten dürfte das mit (gutem) Steigen nix werden…

Wenn Du ein totes Pferd reitest steig ab…. (-:

In das ganze hat man dennoch eine Assigned Area Task (AAT) für beide Klassen hineingezaubert, nach dem Motto: dahin fliegen wo es gerade geht und komm zurück, wenn Du hier wieder trockene Füße beim aussteigen behältst.

Also holen braucht man es nicht, kommt eh schon von alleine von oben…

Umgemünzt in eine Aufgabe wird aus all dem heute daraus: in der 113er Klasse eine 3 h AAT mit Wendepunkt 1 in Kartitsch (Ende Lesachtal) und Mauterndorf 2. Wende, Zylinder jeweils 35 km.

170 km bis 395 km…

Die offene kann ebenfalls 35 km Zylinder befliegen, der erste hat auf der Karte seine Stecknadel in Lappach (südlich vom Ortler), seine zweite in St. Michael im Lungau.

Wir versuchen alles mal ab zwölf an den Himmel zu hängen.

Update 13:15 Uhr: die 113 Klasse wurde gestartet – und ist im Regen auch schon wieder da )-:

Mehr dazu im Tagesbericht am Abend.

31. AAC 2023: Freitag Anreisetag & Eröffnungsfeier

Es geht wieder los! Schon wieder ein Jahr rum, das Epizentrum wettbewerblicher Fliegerei in den den Alpen befindet sich für die nächste Woche exakt: hier.

Das Wetter heute war zwar leidlich fliegbar, aber die Türmchen am Himmel zeigten schon früh dass es heut auf die Nacht wohl wieder auf eine feuchte Abkühlung von oben herausläuft. Das Perteuum Mobile für den Wasserkreislauf hat schon die vergangenen Tag gut funktioniert…

Hat aber eine Reihe angereister Piloten nicht davon abgehalten, sich an den Kärntner Himmel hängen zu lassen und mal ein bißchen Luft aus dem Wettbewerbsgebiet zu schnuppern.

Derer haben wir dies mal 41 am Start, 17 in der 114er Klasse und 24 in der offenen.

Bevor es morgen an den ernsten Teil geht (sofern das Wetter mitspielt…) heut abend ein wenig Auflockerung im formellen Rahmen der da heißt: Empfang beim Bürgermeister im Bamberger Amthof.

Das war dann mal der ganz große Wurf für Ansprachen und Reden der Honoratioren aus der lokalen Politik wie auch des ÖAeC.

Aber da es im Anschluss am Buffet auch was zu essen und trinken gab war der Ausklang für den offiziellen Teil schon mit eingeplant.

Zum Ende hin bekam die wettertechnische Beratung Gelegenheit, ein wenig zum Wetter der nächsten Tage zu referieren.

Irgendwie kam da auch was zum Thema: Perpetuum Mobile im Wasserkreislauf….

Will meinen: der Wettermix wird wohl eher auf der Herausforderungs Seite sein…

Na denn mal los- morgen um 9 ist Briefing.

Wollt Ihr denn ewig fliegen ?

JAAAAA, kann die Antwort nur sein. Auch wenn es heute mal eher nach Ruhepause aussieht, endlich war mal zwei Wochen : WETTER!!!

Zwar nicht die Mega Tage, aber immerhin gutes Wetter im Alpenraum wie auch ins Flachland raus.

Alles also auf fleißig fliegen? Nö, manchmal auch gähnende Leere am F-Schlepp, im Wechsel mit Crowded House…

Das Wetter selbst hatte auch so ein paar Sachen drauf. Da die Windrichtung eigentlich beständig mit Wind aus Ost bis Nordost auf die Grate und Kreten blies war es manchmal auch eher knifflig, der Pilot als Passagier im Cockpit. Das Lee läßt grüßen (-;

Auch die Optik ab nachmittags an vielen Tagen ungewohnt:

Überentwicklungen über dem gesamten Alpenhauptkamm bis raus zum Kaiser und den Loferern. Das schöne: die blieben auch da…

Und nu? Na wollen wir mal hoffen dass es so bleibt.

Das Geschehen verlagert sich hier im übrigen ab Samstag nach Süden: Zeit für tägliche Berichte und den Schmäh im Blog vom 31. Alpe Adria Cup in LOKF.

Freitag geht’s mit Vorberichten los!

Endlich da: das gelbe Schwein am Himmel…

…das, was sich die letzten Wochen so rar gemacht hat dass der eine oder andere schon fast vergessen hat wie es aussieht.

Leider hatte es einstweilen seinen kleinen Wildsau-Bruder Rückenwind und Turbulenzen dabei…

Wenn man am Himmel klebte war das weniger ein Problem, denn mit Föhnkomponente ging so einiges.

Unterschätzt der Samstag, acht Flugzeuge und entspannte 10 Piloten am F-Schlepp. Der (eigentlich nicht) Mühen Lohn: Roland mit dem Punkthöchsten Flug in Deutschland und Platz 2 weltweit. Und auch der Rest hatte Spaß im Reich der Südost-Lenti:

Sonntag waren dann alle irgendwie wach geworden…Leider war auch der Rückenwind des gestrigen Tages hellwach geblieben über Nacht.

Resultat um eins zur Schlepp-Pause:

Ein Riesenstapel Plaste am Boden, ein anderer Stapel in der Luft.

Zeitvertreib:

Maaaahlzeit.

Einer schaffte es aus der Winde, dann war der Rückenwind wieder da….

Um drei noch ein paar aus dem FSchlepp…

Wat’n Tach….

Aber egal, Hauptsache mal Sonne und auch mal warm. Und jede Menge Wetter für die, die am Himmel hingen.

Kleine Schritte…zu ein bißchen mehr fliegen…und zur schleichenden Übernahme des Platzes durch andere Flieger…

Also gesamt gesehen haben wir immer noch ziemliches P…wetter. Mit gelegentlichen Ausbruchsversuchen hin zu dem einen oder anderen fliegbaren Tag.

Und Frühjahr sei Dank – auch ein oder zwei gute, die sich an so eineinhalb Tagen Zwischenhocheinfluss einstellen können.

Bild: Roland Henz

Und auch wenn es mal „nur“ fliegbar ist, ergeben sich faszinierende Ausblicke:

Und so manch eine Gesetzmäßigkeit wird ausgehebelt. Bei Streckenfluglehrgang ist Sauwetter zum Beispiel. Selbst DIE kommen zum fliegen. Und St. Johann nebenan hat 3 Wertungstage in den Kitzbüheler Alpen Cup gezwängt.

Das unser Platz derzeit mehr Schlammlöcher hat als je hat nicht nur Folgen für die Flugzeuge – vor allem die K13 wechseln ihr Habitat hin zur täglichen Mooranwendung, nein, unser Platz wird langsam von anderen, besser angepassten Bewohnern der Lüfte okkupiert:

Die fliegen zwar nicht so gut, aber sind wesentlich besser an die eher feuchten Bodenverhältnisse angepasst (-:

Und Nahrung finden die auch genug in den trüben Pfützen. Maaahlzeit!

(Bild 1 Roland Henz, Bild 2 Rotkäppchen)

Er wurde in den Bergen gesichtet: Nein, nicht der Yeti, sondern der Tag mit Thermik…

…dies Jahr -bis jetzt- letzteres eher so selten gesichtet wie der erste im Himalaya (bis jetzt), aber was nicht ist kann ja noch werden.

Hoffen wir dann mal eher bei uns statt in Nepal (-:

Und strenggenommen waren es derer sogar drei Tage: Freitag mit Windunterstützung und manchmal auch knifflig – da hat jemand eine Weile Tiefpaterre geübt weil sich verzockt, Samstag (mit Ansage) ganz gut:

Beweisbild, QFE Höhe Unterwössen!

Und Sonntag mit ein paar Stunden Wetterfenster – vor dem nächsten Regen )-:

Wetterberichte einschlägig bekannter Verzocker besser bei Bedarf amendieren…

Der Auftrieb am F Schlepp Samstsg war jedenfalls heftig, aber der Blick in die Portale beweist: hat sich gelohnt.

Also: hoffen wir mal das das Wetter sich jetzt mal berappelt.

Wechselbad der Gefühle? Eher Kalte Dusche…

…denn selbst der Spruch: im Frühjahr wird der Regen wärmer stimmt irgendwie nicht.

Noch nicht einmal die K13 treiben sich in ihrem Habitat der vier Ecken um den Platz herum, sondern stehen sich in der Halle die Reifen eckig.

Lichtblick für die Wochend-Abhängigen einzig der Ostermontag (aber pralle war der auch nich) und so ein zwei Tage in der Woche vorher.

Ansonsten kam einstweilen auf seine Kosten, wer sich irgendwo im Süden rumtrieb. Aber auch dort war dem Vernehmen nach nicht immer eitel ☀.

Auch wenn das so aussieht, an der Winde ging das fliegen -wenigstens- heute auch. Ist zwar kein Streckenfluglehrgang, aber immerhin Fluglehrerlehrgang.

Eine Erklärung für das P…wetter!?

Familie Vorstand beim Auschecken, not Fly with the Eagles, scratch with the Chicken (bezogen auf die Flughöhe (((((-; )

Fazit: Kann wirklich nur noch besser werden.

VERDAMMTNOCHEINS!!!!!

Saison! Die K13 wieder in ihrem angestammten Habitat (der Platzrunde) und es wird geflogen was die Holme halten…

…auf der Südseite der Alpen.

Bild: Jan Lyczywek

Gut, im Winter war halt nicht nur Plastik angesagt in Worcester. Jan bemüht aktuell Plastik um die Luftmoleküle der Südseite umzugruppieren. Auch der Rest der dort versammelten Piloten kam und kommt auf seine Kosten.

Selbst mal eben auf die Südseite um die Ecke -in Lienz- führt zu respektablen Resultaten. Obwohl Ute schon am ersten Wochende, nach dem Auschecken, direkt den ersten Flug der Saison von Unterwössen aus geloggt hat.

Und seit dem….

S A U W E T T E R – fast nonstop.

Irgendwie hat man sich das anders vorgestellt. Und noch nicht mal der Regen wird wärmer – heut Nacht solls schneien )-:

Einzig mit Basteln am Flugzeug kann man sich derzeit auf der Nordseite die Zeit vertreiben.

Erkenntnis: manch ein Auto wird gekauft, weil die Sitzwanne regengeschützt im Kofferraum bearbeitet werden kann ((((-:

Passt genau rein!!!!

Fazit: There is room for improvement…

Ein letztes Servus, Gustl

Wir haben leider im Lauf des Wochenendes, zum Saisonbeginn in Unterwössen, erfahren müssen dass mit Gustl Leyendecker ein Urgestein der DASSU, der Segelfluggruppe Siemens München und auch des AFZ Unterwössen am 09. März verstorben ist.

Seit 1965 in der SGSM eines der aktivsten Mitglieder, war er seit 2005 auch bei uns im AFZ. Stets nie um eine Idee oder einen Tip verlegen konnte man in Sachen fliegen, aber auch in technischen Fragen immer auf seine Expertise zurückgreifen.

Dazu zählten auch „große Dinger“. So hat er -nur um ein Beispiel zu nennen- die KYSI der SGSM auf Skier gestellt. Hierbei gingen neben der Entwicklung und Einbau von klappbaren Krallen, die den Wendekreis verkleinern, auch alle Zulassungsgeschichten bei Diamond und dem LBA auf sein Wirken zurück.

Unvergessen für jeden der dabei war die ersten Proberutscher mit Motorkraft auf der Skipiste – die frisch montierten umgebauten Skier der KISI unterm Rumpf, das Höhenruder am gewohnten Platz – die Flächen waren aber in der Werkstatt geblieben (-:

„Ging auch so“, wie er mit seinem typischen Grinsen nach ein paar Runden High Speed Taxi beim Aussteigen fest stellte (-;

Dasselbe Grinsen wie nach einem schönen Flug in der LS 6, die er in den letzten Jahren als aktiver Segelflieger am liebsten bewegte.

Wir sind in unseren Gedanken bei Dir und bei Deinen Angehörigen.