27. AAC 2019 Sonntag 2. Tag Tagesbericht

Na das hat dann mal geklappt….

Strahlende Gesichter allerorten am Abend, na ja meistens, ein paar Pechvögel hatte der Tag dann doch noch…. Aber im großen und ganzen ist die Rechnung der Tasksetter um Martin Huber heut aufgegangen, die gestellte Aufgabe beider Klassen war zu lösen -und wurde gelöst.

In das Wetterfenster- beim zügigen Start beider Klassen drückte schon der Cirrenschirm einer Überentwicklung aus den Karawanken über die Ossiacher Tauern- passte die ausgeschriebene kleine Strecke herein. Der eine oder andere Wiederstart mit Triebwerk über dem Platz war zu hören, die noch kleine Schar der reinen Segelflieger hatte aber das Glück der tüchtigen – keiner brauchte einen Wiederstart.

Allerdings- wer auf späten Abflug pokerte wurde bestraft, denn das Wetter machte dann am frühen Nachmittag an der einen oder anderen Ecke mit Schauern dicht. Ferner hatten einige Pilotenwenig Fortune mit den Lufträumen. Der eine oder andere rasselte in die MTMA Zeltweg und beendete den Flug bezogen auf die Wertung an dieser Stelle.

Auch den Pechvögeln -sie wußten ja nun nichts von ihrem „Glück“ kamen bessere Steigwerte als erwartet sowie teilweise deutlich mehr Höhenpotential als angesagt zugute. In der labilen Luft scherte sich das steigen teils wenig um die Basis, neben der Wolke ging es auf 2400 m, teilweise sogar noch höher.

Auf dem Rückflug von der ersten bzw. zweiten Wende machte sich dann aber doch die Abschattung eines Schauers in den Karawanken bemerkbar. Die offene Klasse mußte mit dem Zylinder nicht mehr in die Karawanken herein, so dass hier alles glatt lief für fast alle, bei der 106er Klasse gab es aber dann auch die eine oder andere Außenlandung im Drautal.

Am Abend blieb dann die spannende Frage – wer hat das Rennen für sich entschieden? Dss kann man in den Ergebnislisten unter aac.lokf.at nachschlagen. Und: wird das Wetter morgen so bescheiden wie angesagt, oder geht da nochmal was? (bevor wir unstrittig wohl den einen oder anderen Ruhetag bekommen)

27. AAC Sonntag 2. Tag

Auf geht´s ….

Man hat den Wetterfrosch leben lassen, vielleicht auch weil er heute mit besseren (!?) Aussichten aufwarten konnte…!?

The Bad News: Es ist immer noch genug „Feuchteangebot“ in der Luft, das Tief hat sich nach Südosten zurück gezogen, die Nordseite hat schon zu tleiden, aber hier in Kärnten wird was gehen. Thats the good News: Es wird sich nicht so vehement wie gestern dazu herablassen, seine frisch gewonnene eher graue Form direkt wieder großflächig auf das Wettbewerbsgebiet aus zu lassen.

Die Basen werden aber mit um die 2000 m nicht die prickelnsten Arbeitshöhen bescheren und natürlich ist auch wieder mit dem einen oder anderen Schauer zu rechnen. Allerdings nicht so großflächig wie gestern.

Die Wettbewerbsleitung hat das entsprechend so in Aufgaben umgemünzt:

106 er Klasse ein AAT mit Mayerhofen 1. Wendepunkt R = 30 km, dann nach Laas mit R = 33 km. 2 h 15 Min.

Offene Klasse auch ein AAT nach Friesach, R 15 km, von das aus nach Greifenburg mit R = 32 km und dann zum Karawankentunnel Nord mir R = 15 km. 2 h 30 Min.

Um 12 Uhr geht´s vstl. los. Übrigens über OGN gut zu verfolgen, weil die Leute vom FSV Feldkirchen einen neuen Sender auf die Gerlitzen gebaut haben.

27. AAC Samstag 1- Tagesbericht

…oder: die spinnen die Flieger…

Nun ja, man hat es versucht. Und es hat leider nicht geklappt. Aber einige Piloten schaffen es, bei DEM Wetter deutlich jenseits der 100 km Strecke zu fliegen.

Mit dem Briefing wurde ja bereits seitens Wettbewerbsleitung & Wetter deutlich gemacht, dass es mit dem Wetter und seiner hohen Labilität so eine Sache werden würde heute.

Dennoch hat man für beide Klassen eine AAT nach Sachsenburg in der Gegend von Spittal und Hohentauern nördlich von Judenburg ausgeschrieben und sich um redlich bemessene Zylinder bemüht, um eine Wertung zu ermöglichen.

Als um 12 Uhr der Start der 106er Klasse losging sah die Optik Richtung Süden aber nicht unbedingt gut aus, das Wetter hatte einen fetten Schauer im Bereich Villach/Nötsch ausgekocht, der die Einstrahlung ausbremste und die Thernik im Platzbereich ausbremste. Mit der Folge dass Teile der 106er Klasse direkt wieder auf dem Rücksturz zur Erde waren, bevor die letzten an den Himmel gehängt werden konnten.

Der eine oder andere versuchte einen Wiederstart, ein gerüttet Maß an Piloten haute aber auch in den Sack und machte Feierabend. Die spät heraufgeschleppten und gute Teile der offenen Klasse trafen dann -mit etwas Glück zugegebenermaßen- hinter dem Richtung Klagenfurt abgezogenen Schauer fliegbare Bedingungen an und wagten den Abflug Richtung Westen.

Einzig…eine weitere aufziehende Überentwicklung bremste alle spätestens nach Umkehr aus dem ersten Zylinder auf dem Weg zur zweiten Wende aus. Sie legte sich auch vom Platz aus deutlich zu sehen breit und behäbig in den Flugweg nach Nordosten.

Seitwärts der Überentwicklung parken half nichts, wer noch nicht in Noetsch saß oder den Motor ziehen musste war spätestens jetzt gezwungen abzubrechen und in Feldkirchen zu landen.

Aber- der Versuch war aller Ehren wert, und unter aac.lokf.at ist in den Ergebnislisten deutlich zu ersehen, was der eine andere Pilot trotz dieses Wetters zuwege gebracht hat. Um ein Haar hätte es bei der 106er Klasse auch zu einer Wertung gereicht. Aber morgen ist auch noch ein Tag.

27. AAC Samstag 1. Tag

Beim Eröffnungsbriefing sind eben die ganzen organisatorischen Notwendigkeiten geklärt worden. Es wird für beide Klassen eine baldmöglichste Startaufstellung geben.

Das Zwischenhoch der letzten beiden Tage geht uns leider flöten, das hmmm sagen wir mal Feuchteangebot in der Luft wird heute rapide anwachsen. Lt. Wettertechnischer Beratung ist rund um uns herum ab mittag mit Schauern zu rechnen.

Die Wettbewerbsleitung tüftelt daran, in diese Aussichten eine AAT mit Spittal an der Drau als eine Wende und nördlich oder südlich der Kontrollzone Klagenfurt als andere zu legen.

Glück auf, gut Land!

27. AAC 2019 Eröffnungsfeier

(Fast) volles Haus für den AAC

…den „Schmäh“ gibt es wie gewohnt auf dem Blog im Hintergrund….

Das AFZ Unterwössen (und der Content Master) haben in den kommenden 8 Tagen die Ehre und das Vergnügen, wieder die tägliche Berichterstattung vom Alpe Adria Cup zu beherbergen.

Mit 43 Piloten am Start heisst es dies Jahr: Volles Haus am Flugplatz Feldkirchen. Auch das „Fly In“ am Flugplatz war Freitag abend demnach gut gefüllt zur Eröffnungsfeier.

Neben den Piloten und Helfern waren – die Bedeutung des Wettbewerbs unterstreichend – neben dem Feldkirchener Bürgermeister Martin Treffner und seinem Stellvertreter Karl Lang auch Funktionäre des ÖAeC anwesend.

Grußworte dieser Ämter- und Würdenträger dürfen beiu diesen Geklegenheiten natürlich nicht fehlen. Vor allem der ASVÖ Obmann Kurt Steiner – in jungen Jahren wohl selbst Segelflieger – hatte eine launige Rede auf Lager.

Die offizielle Eröffnung wurde sehr schön aufgelockert dadurch, dass der Bürgermeister im Anschluss zm offiziellen Teil und vor dem Essen zu einem Sektempfang geladen hatte. Dieser lockerte das ganze in losen Grüppchen auf und man konnte über das wichtigste diskutieren: wie wird das Wetter?

Und in Sachen Wetter – eine ganze Reihe Piloten hatte den recht guten Tag schon für ausführliche Testflüge genutzt – sieht es für den ersten möglichen Wettbewerbstag Samstag schon nach Arbeit für die Piloten aus.

Zunächst haben aber alle den Abend nachfolgend bei einem guten essen und dem einen oder anderen geistigen Getränk zu einem gemütlichen Beisammensein genutzt.

Aber nicht zu lang – morgen wird wohl geflogen.

Dunkle Wolken über dem Achental…

…denn das Wetter mag meist nur regnen… Seit dem brillianten Wetter an und um Ostern und auch noch um den ersten Mai herum ist es zur Zeit eher nur Am-Flugzeug-Basteln-Wetter:

Doch auch das war Samstag ohne einen Platz dazu in der Halle schnell vorüber, denn es drückte sowas von schwarz ins Tal der Ache

Der Rest war -viel- Regen….

Mal sehen vielleicht wird es ja bald besser, schließlich ist der Streckenfluglehrgang der DASSU zu Ende.

Da ging zwar ein bißchen was mit fliegen, ansonsten TdT: Tod durch Theorieunterricht oder: Jan kennt kein Erbarmen (-;

Und El Presidente….geht mal eben im Flachland fliegen ((((-: Irgendwo ist das schlechte Wetter schließlich schon vorbei….

So sehen Sieger aus… Teil II: Record-Breaker

Das Wochenende war eher was für die Couch. Nicht aber die Woche an den Tagen Mittwoch und Donnerstag. Da hatte sich die erwartete und gute Föhnlage eingestellt, die von Unterwössen aus Jan zu nutzen wußte…

Hier nach einer der Landungen (Bild: Sven Koch)

In Erwartung des guten Streckenflugwetters hat er sich bei Thomas „den Transponder geliehen “ (-:

Nun gut, am Transponder hängt mit einem Antares auch ein Flugzeug für größere Vorhaben dran….

Bild: Jan Lyczywek

…was Mittwoch auch gut funktionierte, denn mit 1 2 3 5, 7 km hat Jan einen neuen Rekord für eine von Unterwössen aus geflogene Strecke aufgestellt!!!!

Gratulation!!!!

Und da manche den Hals nicht vollkriegen am Donnerstag direkt noch mal ein Tausender hinterher (1150 km).

Bild: Jan Lyczywek

Einige weitere Impressionen, die Jan zur Verfügung gestellt hat.

Bild: Jan Lyczywek
Bild: Jan Lyczywek

Ostern, Sonne, Thermik satt…

…oder wie soll man sonst beschreiben, was die letzten vier Tage an Wetter geboten war in den Alpen. So ein Ostern haben viele noch nie erlebt.

Die trockene Frühjahrsluft spendete reichlich Blauthermik, die für viele große und kleine Flüge genutzt wurden.

Die Südseite allerdings mit Wolken…. (Bild: Roland Henz)

Und die Optik in den Bergen war grandios – selten war es so atemberaubend schön durch die Berge zu fliegen. Ab Kaiser herrscht noch der Winter in den Graten und Kämmen. Grandios ins Bild gesetzt von ungetrübtem Sonnenschein und umrahmt vom blauen Himmel.

(Bild: Roland Henz)

Wobei oft noch nicht einmal ein F-Schlepp nötig war – der Meister dieser Disziplin Martin hat Freitag und Sonntag (fast) alle Kohlebrocken nass gemacht.

Ein Holzflugzeug ist gegenüber einem Ventus 2 o.ä. der optimale TdI (Tod durch Index) (-:

Auch Mark hat das erfahren – ein Kranich III bringt auf 200 km satt Punkte. Die Südseite wurde unsicher gemacht, die Ostseite der Alpen erkundet, auch weit nach Westen ging es- es war von allem ein bißchen dabei. Na ja, eher das volle Programm statt ein bißchen.

Der Lohn der -na ja, Mühen waren es ja eher nicht- gute Platzierungen in den Einzelwertungen und vorrücken auf Platz 10 im OLC weltweit und Platz 1 im OLC Alps und OLC Deutschland!

Und es ist noch nicht vorbei – ab Dienstag ist Föhn angesagt !!!!


So sehen Sieger aus…

…wenn man Ihnen nach der Landung nach dem ersten 1000 km-OLC-Flug der Saison 2019 von Unterwössen aus eine Erfrischung in die Hand drückt…

Also: El Presidente hat Donnerstag den Vogel abgeschossen und den Föhn für einen 1000 km Zickzack genutzt.

Auch das Wochenendwetter meinte es gut mit denen, die sich zum Platz aufgemacht hatten, Samstag war es ein bißchen besser als erwartet; Sonntag so gut wie angesagt (wenn es auch am Nachmittag schnell abgebaut hat)

So kann es weitergehen. Aber jetzt ist erstmal Schlechtwetterpause )-:

Er hat aufgegeben…

…und seit Samstag hallt das knallen der Seile bei den Seilrissübungen durch das Tal der Ache (-:

Und nicht nur das. Neben einer Südfrankreichfahrer-Fraktion machen die ersten AFZler die benachbarten Täler unsicher. Es knallt also auch schon die Thermik (wenn auch mit ein wenig Anlaufschwierigkeiten, wie man hört (-: )

Und bei der Optik ist das dann auch „der Bringer“.

Also ran an die Steuerknüppel, es ist Saison 2019 !!!!!!

Mit Hydraulik fliegen in Argentinien…

…nein, der Content Master hat keinen an der Klatsche; und es wurde auch keine neue Startart entwickelt am anderen Ende der Welt.

Nein, unser Gast Johannes König hat nur allen angereisten Fliegern am letzten Streckenfliegernachmittag für diesen Winter plastisch erklärt, wie man einen einzeln stehenden Vulkan in Argentinien -vom Wind stramm angeblasen- als Aufwindquelle nutzen kann.

Neben einer Reihe AFZler hat es auch eine Reihe Gäste u.a. aus Königsdorf und Antersberg in den Schulungsraum der DASSU gezogen.

Alle hatten einen kurzweiligen Nachmittag, den Hannes nach den Vorträgen über seinen Aufenthalt in Argentinien  mit einem kurzen Bericht über Nordföhn-Fliegen in Lienz abschloss.

Danach blieb aber immer noch Zeit für einen Ratsch….

…und PS:

Im Gegensatz zu letzte Woche wurde El Presidente beim arbeiten gesichtet! (((-:

Chillen statt schippen (meistens jedenfalls)…

…ist das was die AFZler meistenteils tun seit sich ganz Oberbayern fest in der Hand des Winters befindet. Zumindest wenn man nicht (mehr) den Schnee von den Dächern holen muss.

Die einen treffen sich beim Stammtisch im Fliegerbräu (der Wechsel des Lokals war eine gute Idee, da ist es echt chic, und das Bier machen sie auch selber)….

…die anderen gehen Methadonfliegen mit Sprit und auf Skiern….

(aber auch empfehlenswert!)

Nur El Presidente arbeitet (na ja, nicht nur, er läßt auch arbeiten), aber irgendwie muss man ja langsam mal seinen Brexit Bomber auf den guten alten Kontinent zurückholen…

…wobei man ihn so auch als Putin Bomber hätte belassen können…. (-:

Wie man sieht, auch im Winter muss es nicht langweilig sein. Und daher auch der Hinweis auf den nächsten Streckenfliegernachmittag am kommenden Samstag ab 14 Uhr bei der DASSU.

 

Schippen statt chillen….

…oder:

Die FGTS und die SGSM haben am Samstag statt den Worten beim Streckenfliegernachmittag zu lauschen (der Vortrag zum Föhn war ja rechtzeitig „abgeblasen“ worden) lieber Schaufelschwingen auf den Dächern der Hallen geübt.

Nachdem die DASSU schon zweimal mit Räumen vorgelegt hat waren Samstag nachmittag dann alle Dächer am Platz in Sachen Schneelast „safe“.

 

 

 

Terminverschiebung! Nächster Streckenfliegernachmittag erst am 16.02.2019!

Achtung – Terminverschiebung! Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen und der Straßenverhältnisse fällt dieser Termin aus und wird auf den 16.02.2019 verschoben!

Es ist wieder so weit, am Samstag, 12.01.2019 findet unser nächster Streckenfliegernachmitag statt. Dieses Mal wird uns Johannes König aus Augsburg etwas zu seinen Wellenflugerfahrungen berichten. Hannes ist regelmässig bei Föhn unterwegs, und hat sein „Jagdrevier“ sogar auf Argentinien ausgedehnt gehabt. Beginn wie immer um 14:00 Uhr, Kaffee und Kuchen und genügend Zeit für Diskussionen stehen zur Verfügung!

2. Streckenfliegernachmittag 2018/2019: Heiße Flüge, Kalte Luft…

Im 2. Treffen dieses Winters ging es um die Siegerflüge des AFZ in den div. Pokalen; die das AFZ in jeder Saison zu vergeben hat.

Gut 40 Gäste, auch aus u.a. Antersberg und Augsburg hatten sich eingefunden, und lauschten den Vorträgen…

…von Alexander Schütz (Aufsteigerwertung), Phillip Stahl (Walter Weber Cup), Roland Henz (Flachlandwertung) und Jan Lyczywek (Wolfgang Lengauer Cup).

Alex hatte zum Auftakt zu berichten, wie er im Flachland mit einem Dreieck um München herum die größte Steigerung aller Flüge gegenüber dem Vorjahr zuwege gebracht hatte.   Wobei es natürlich auch ein wenig Schütz (-: enhilfe von seinem neuen eigenen Flugzeug hatte….(was die Leistung eines Fliegers, der nach längerer Pause grad erst wieder im 2. Jahr den Schein hat nicht schmälern soll)

Anschließend hat unser Abo Pilot auf große Strecken dieses Jahr Phillip anschaulich geschildert, wie er mit einem FAI Dreieck „verkehrtrum“ seinen ersten Flug über 1000 Punkte zusammengezimmert hat- und auch den Walter Weber Cup geholt hat.

Roland hat mit laut eigener Schilderung viel Plag und Müh den Flachlandcup gewonnen. Am selben Tag wie Alex übrigens. Was die Frage zurückließ: wie/wann fliegt Roland ohne Müh und Plag ???? ((((-:

Außerdem hatte er noch seinen Flug an die ungarische Grenze  aus dem Sommer mit dazugepackt.

Zum Schluss hat Jan noch seinen TDI-Flug zum Wolfang Lengauer Cup garniert mit vielen theoretischen Überlegungen und fachlichen Analysen zum besten gegeben. Diese Betrachtungen reihten sich in die entsprechenden Ausführungen der Vorredner ein. Die hatten auch spannende und lehrreiche Ergänzungen in Ihre Vorträge gepackt.

TDI heißt übrigens „Triumph durch Index“, denn die Ka 6 von Jan war nicht ganz unbeteiligt an seiner höchsten Punktzahl für einen Flug um einen Wendepunkt der Saison 2018…

Das einzige was nicht hoch war im Vortragsraum war die Temparatur…an der Heizung ist bis zum nächsten Mal noch ein bißchen Feintuning nötig…

Die kalte Luft im Raum förderte aber den Kaffee- und Kuchenkonsum merklich!

Außenlandefelder Südfrankreich, Nationalpark Hohe Tauern

Noch ein Nachtrag zum ersten Streckenfliegernachmittag dieses Winterhalbjahres:

Landefelder Südfrankreich

Ute & Axel haben zahlreiche Außenlandefelder in Südfrankreich besucht und einen (leider) datentechnisch recht voluminösen Bericht mit zahlreichen Bildern darüber verfasst.

Nachdem nun diverse Upload-Begrenzungen umschifft werden konnten, steht der Bericht endlich hier zum Download bereit:

2018 11 10 AFZ Aussenlandefelder Suedfrankreich

Viel Spaß bei der Lektüre und vielen Dank an „die Baranowskis“!

Und auch Jan war aktiv:

Nationalpark Hohe Tauern

„Nachdem die Nationalparkverwaltung des Nationalparks Hohe Tauern ja
trotz wiederholter Nachfrage nicht in der Lage zu sein scheint, die
GIS-Daten ihres Nationalparks herauszugeben, habe ich mit folgendem Tool:

https://portal.tirol.gv.at/weboffice/tirisMapsView/synserver?project=npht&client=core

mal ein wenig gespielt. Man kann sich da die verschiedenen Zonen des
Nationalparks darstellen lassen, und man kann manuell Koordinatenpunkte
rausgreifen. So konnte ich die Umrandung der drei Sonderschutzgebiete in
vereinfachter, nach Gusto geglätteter Form dann doch recht einfach in
eine Luftraumdatei umsetzen.

Dieselbige findet Ihr anbei. Achtung: diese Datei enthält eben nur die
höchste Schutzklasse, nämlich die Sonderschutzgebiete – in die darf m.E.
noch nicht mal ein reines Segelflugzeug rein. Die nicht ganz so extrem
streng geschützten Kernzonen sind in meiner Datei nicht enthalten; für
Klapptriebwerkler und TMG sind diese aber (je nach Lesart und
Bundesland) evtl. ebenfalls problematisch!“

Hier die Datei Nationalpark Hohe Tauern Sonderschutzgebiete

Es geht wieder los mit unseren Streckenfliegernachmittagen!

Das Programm zu unseren Streckenfliegernachmittagen steht, Details unter dem Link und auch unter den Terminen.

Wie immer Beginn jeweils um 14:00 Uhr, geplantes Ende zwischen 17:00 und 18:00 Uhr, im Schulungsraum der DASSU, Windseestrasse 45, 83246 Unterwössen. Und auch wie immer – Kaffee und Kuchen werden den Nachmittag verkürzen. Kosten keine, Anmeldung nicht erforderlich und Gäste sind gerne willkommen!

Der Hundling gibt einfach nicht auf….!!! (((-:

…damit ist nicht Sven gemeint, der heute sein neues Flugzeug das erste Mal eine richtige Runde um den Block ausgeführt hat…

…auch nicht Jan, der das Bild gemacht hat – der war heut auch bemerkenswert unterwegs – nein, in dem Zusammenhang ist der Sommer 2018 gemeint. Der hat sich zwar mittlerweile zur Täuschung ein Herbstkleid angezogen, aber die reaktiven Luftmassen hat er da gelassen!

Und am 21. Oktober sechs Stunden fliegen oder 190 km Stecke….Wow.

(hier noch mal der Svensche Ventus in passender Herbstoptik kurz nach dem Start – aus der Winde wohlgemerkt)

Und auch andere Piloten haben sich schon in die OLC Wertung 2019 eingetragen – auch Philip mal wieder – 2019 wieder mit dem 900 km Abo ???? Föhn hat schon wieder fast 1000 km ermöglicht.

Ist jetzt wirklich Schluß ???? Ab Dienstag solls ja greislich werden.

Auch die schönste Saison geht mal zu Ende – aber hey, wer weiß…

 

 

Mitgliederversammlung und Abschlussfeier

Nicht vergessen, am Samstag, dem 13.10.2018 findet um 15:30 Uhr wieder unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Im Anschluss werden wir ab etwa 18:00 Uhr gemeinsam mit der DASSU die diesjährige Saison mit einer Feier und der Siegerehrung unserer Pokalgewinner ausklingen lassen. Für Essen und Trinken ist wie immer gesorgt!

…und mit einem lauten Knall ist er endgültig da, der Herbst!

Er ist nochmal zurückgekommen, der Sommer, in den letzten drei Wochen.

Der eine oder andere fliegbare Tag war auch noch dabei, Kurt hat gar noch ein Südseitendreieck geschafft. Und auf der Südseite waren auch noch Roland, Sven und Markus und sind auch nochmal kräftig geflogen in Südfrankreich. Am Freitag gab es noch drei Flüge ab Unterwössen.

Aber hinter diesem Abendrot zischte uns heute eine Front an den Kopf die sich gewaschen hat, und ab morgen (wenn sich nicht verrechnet wurde: 12 Tage vor dem ersten Samstag im Oktober) endet somit nicht nur der OLC 2018, sondern auch das sonnig warme Wetter seit April- hat man sowas schon erlebt ???

Steht nur zu hoffen, dass es zum Auftakt des OLC 2019 direkt mal ein paar zünftige Föhnwetterlagen gibt.

 

 

Er ist vorbei…

…und diesmal wohl endgültig, der Sommer der Superlative.

Fliegerisch hat er dann doch etwas geschwächelt zum Schluss, dennoch ist Roland von Unterwössen aus und Philipp von Donauwörth am 26.08 nochmal mit 550 bzw. 820 km eine große Runde um den Block gelungen.

Unsere Frankreichfahrer Ute und Hans konnten wir heute auch zurück begrüßen; die Flagge zu fliegen halten aber zur Zeit immer noch Claus und Matthias von Rieti aus hoch.

Irgendwas und irgendwo fliegt anscheinend immer einer vom AFZU…

Der eine oder andere hat es dann doch lieber mit zu Fuß auf den Berg versucht, wobei der blaue Himmel hier täuscht, das Ende des Sommers war hier auch fünf Stunden später mit einem lauten Knall da (29.08. 13:00 / 18:00; Breitspitz Paznaun/Montafon).

Und am Tag danach war er dann tatsächlich weg, der Super-Sommer 2018. Stichwort: Genua Tief. Man hat schon fast vergessen, was die immer für ein P…wetter im Schlepptau haben.

(Bild 31.08. 19:00 ; aber am 30. war´s Wetter aber genauso, Inneres Bergli Paznaun)

Aber bis jetzt 313.000 Punkte im OLC sind ein deutlicher Beweis, wie gut er war…der Sommer 2018.

Und der Herbst bietet von Thermik bis Föhn ja nun auch schonmal Gelegenheit, den Anhänger oder das Hallentor mal zu öffnen und seine zwei Flügel an die Luft zu lassen…

 

 

Und der Himmel weint immer noch nicht….

…im Gegenteil. Auch der August verwöhnt uns weiterhin mit Wetter Wetter Wetter zum fliegen dass die Holme sich biegen. Oder wie das von einem Piloten am Samstag im OLC kommentiert wurde: „Ich hab gehört die ersten Südfranzosen machen jetzt schon Fluglager in Österreich :-)“

Vor allem aber nicht nur am Wochenende haben die, die die Wettervorhersagen Wettervorhersagen haben sein lassen und den Flieger an den Start gestellt haben nochmal richtig zuschlagen können.

Allen voran Roland am Samstag mit 800 km und Kurt am Sonntag mit 730 km. Aber auch im Flachland geht noch was und auch mit einer ASH 26 – so geflogen von Philip am Freitag mit einem weiteren Flug jenseits der 1000 km dieses Jahr – diesmal mit Oberhinkofen als Startort.

Das AFZ hat bislang mehr als 300.000 Punkte auf dem Konto – das Jahr der Superlative!?e

Nun ja, 2007 waren wir schonmal fast an der magischen Grenze dran – mit 297000 Punkten….

Na wenn das so ist – noch ist die Saison 2018 nicht zu Ende. Mal sehen, was die noch so bringt.

 

 

Das Wetter spielt verrückt ? – Das Wetter ist der Wahnsinn !!!

Oder wie soll man sonst zusammenfassen was in der Hitzeschlacht der letzten drei Wochen alles so los war ?

Das andere Motto könnte lauten: AFZ überall!

Bernd flüchtet vor der Tropenhitze in den spanischen Himmel über und um Fuente.

Holger hat für 14 Tage den unterfränkischen Himmel unsicher gemacht.

Ute hat an einer DM mit 10 (!) Wertungstagen teilgenommen.

Roland ist mal eben bis nach Ungarn geflogen…

…und Phillip ist an einem Tag nach Bad Bohmte (ist weit im Norden…) geflogen und am Tag danach zurück. Und hat in der Folge ab Eichstätt seinen ersten 1000er geflogen.

Noch so einiges anderes mehr haben die AFZler geflogen, was hier nicht einzeln erwähnt wird: man fliegt fleißig umher und nutzt den besten Sommer der letzten Jahre dass sich die Holme biegen (und nicht wegen der Bullenhitze).

Der Mühen (und Freuden!) Lohn ist u.a. mittlerweile der 2. Platz in der Weltweiten OLC Vereinswertung und die eine oder andere gute Platzierung in den Einzelwertungen der DMSt.

Wenn es auch zur Zeit auch nach einem kleinen Durchhänger des ausgehenden Hochsommers aussieht, das Wetter berappelt sich bestimmt wieder; dann auf einen guten Restsommer und einen guten Herbst !

 

 

 

 

 

Der Tag der Tage…

…war der letzte Donnerstag. Ein Blick in den OLC sagte mehr als alle Texte die man hier schreiben könnte. Mehr als 10.000 Punkte an einem Tag, und das auch noch an einem Wochentag…

Also auch Mitte Juli ist dies Jahr für Wetter gut! So kann es bleiben!?

Nun gut, das erste Wochenende komplett Ausfall folgte auf dem Fuße, aber mittlerweile geht es ja auch wieder bergauf mit dem Wetter.

Der eine setzt auf die Alpen, der andere auf Südspanien (Bernd ist in Fuente und fliegt fleißig) und der Kugelporsche des Content Masters macht Station in Unterfranken…

Da war heut der Übergangstag zur sommerlichen Hochdruck-Wetterlage mind. bis zum Wochenende. In den Bergen ab morgen ?

Auf geht’s, es gibt viel zu fliegen!!!

 

Der Kaltlufttropfen war´s ….

…der Sonntag den Spielverderber gegeben hat und ab mittags für diese Wetteroptik gesorgt hat:

(das Ding ist von den Prognosen weitgehend unbemerkt aus einem Höhentrog abgebogen und hat genau bei uns für anderes Wetter gesorgt, vor allem Schauer südlich ausgelöst). Und auch sonst war -wieder- eher nur Flachland denn Bergwetter die letzte Zeit.

Aber der Streckenfluglehrgang der DASSU ist ja jetzt vorbei, vielleicht ändert sich ja was.

Dennoch – wie stand es am Samstag als Kommentar an einem Flug: Es wird bei jedem Wetter geflogen. Also gab es wieder eine Reihe von schönen Flügen im Flachland, einer war die Eltern (auf der Alb) besuchen und wieder zurück am Folgetag, die Cracks fliegen wild um München´s CTR herum und der eine oder andere versucht sich doch in den Alpen und hockt ggf. auf dem Acker oder auf Flugplätzen weit östlich….

Weit Östlich ist das letzte Stichwort: es ist Euroglide 2018 und unser Mathias fliegt mit. Zu sehen auf der Homepage oder auf seinen Flügen im OLC !!!